Zitat: „Ein Hoffnungszeichen, dass Gott am Werke ist.“

„Zu der Generation gehöre ich, die im Kindergarten noch gesungen hat: „Berlin wird wieder aufgebaut und alle sind dabei.“ In aller Bescheidenheit bin ich im Herzen bis heute dabei auch geistliche Aufbauarbeit mit zugestalten. Schon der aufrechte Wille und das Vorhaben  „klösterliches Leben in ökumenischer Verbundenheit in Berlin“  zu beginnen, ist ein Hoffnungszeichen, dass Gott am Werke ist. Die „ Geburtswehen“ solch einen Schritt zu wagen, haben wir miterleben und begleiten dürfen.

Wir wünschen nicht als Besserwisser, sondern als Brüder des Konventes von Sankt Wigberti in Werningshausen/Thüringen Euch/Ihnen den Geist der Besonnenheit und der Freude, der Seelenstärke und die Kraft christlicher Versöhnung, die Geduld des Bauern bis zur Einbringung der Ernte und natürlich die Weitsicht auf  den kommenden Herrn. Lasst es uns wagen, „so lange Tag ist“ zum Segen und Heil aller, die wir auf der Suche sind. „Er wird´s wohl machen!“

In Christus verbunden und geeint Euer P. Franz Maria

Grußwort von Pater Franz Maria Schwarz OSW, Apostolischer Vorsteher des ökumenischen Benediktinerklosters St. Wigbert in Werningshausen.

Seitenblick: Vorstellung des lutherischen Benediktinerklosters St. Wigberti am Freitag

Veranstaltungstipp: „Aus Sehnsucht nach Brüderlichkeit.“ – Ein Bildbericht über die evangelischen Mönche in St. Wigbert von Werningshausen in Thüringen mit Pater Franz Schwarz.

Freitag, 26. November 2010, 15.30 Uhr  in der Kath. Kirchengemeinde St. Canisius , Witzlebenstr. 30, 14057 Berlin

Das Priorat Sankt Wigberti ist ein lutherisches Kloster in der Form eines ökumenischen Priorats, das seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Werningshausen (Thüringen) aufgebaut wurde. Die Gemeinschaft lebt nach der Benediktsregel. Das Kloster trägt den Namen des heiligen Wigbert. Zur Gemeinschaft gehören lutherische und katholische Männer. Zeitweise lebten dort auch orthodoxe Brüder. Die Gemeinschaft hat sich insbesondere in der Sanierung und Rettung verfallener Kirchen in der EKM und in der Pflege altkirchlich liturgischer Traditionen verdient gemacht. Viermal am Tag wird im Priorat das Stundengebet gebetet: Um 7.oo, 12.oo, 18.oo und 19.3o Uhr.

1987 wurde die Regel und der Orden von der Ev.-luth. Kirche in Thüringen als erstes Benediktinerkloster nach der Reformation in Deutschland approbiert. Die Evangelische Kirche Mitteldeutschland (EKM) hat die Approbation 2009 bestätigt.

Prior Franz Maria Schwarz (65) ist seit 1978 Pfarrer in Werningshausen bei Apolda und seit 1987 Prior und Apostolischer Vorsteher des Klosters St. Wigberti. Im Dezember des vergangenen Jahres ist er altersbedingt aus dem Pfarrdienst der evangelischen Kirchengemeinde Werningshausen in den Ruhestand verabschiedet worden, übernimmt aber weiterhin in der Gemeinde pfarramtliche Aufgaben.

Feiertag: Heute ist Ewigkeitssonntag.

Der Letzte Sonntag im Kirchenjahr kann in zweifacher Weise begangen werden: als Ewigkeitssonntag oder als Gedenktag der Entschlafenen (Totensonntag).

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir vom himmlischen Jerusalem, der ewigen Stadt, die uns als Wohnstatt verheißen ist. Das Warten scheint uns lang zu werden, aber vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag, und um seiner Schöpfung willen schenkt er Raum zur Buße. So freuen wir uns auf die verheißene Stadt und warten geduldig in dem Wissen, dass der Tag des Herrn unvermittelt anbrechen wird.

Mehr über den Feiertag hier.

Eine Übersicht über evangelische Gottesdienste 2010 in Berlin- und Brandenburg am Ewigkeitssonntag finden Sie hier.

Feiertag: Heute ist Buß- und Bettag.

Der Buß- und Bettag in Deutschland ist ein Feiertag der evangelischen Kirche, der auf Notzeiten zurückgeht. Er wurde im Lauf der Geschichte für besondere Anliegen angesetzt, aber oft nicht am selben Datum. Im 20. Jahrhundert wurde er wie auch heute meist am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag (dem letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres) begangen, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag bzw. am Mittwoch vor dem 23. November.

Das Wort „Buße“ lässt allerdings unrichtige Assoziationen aufkommen. Es geht bei diesem Tag nicht um Büßen für begangene Vergehen im Sinne von „bestraft werden“, sondern um eine Haltungsänderung, eine Umkehr zu Gott hin.

Seit Beginn der Kirche gibt es Buß- und Bettage, die mit Fasten und Gebet begangen wurden. In der römischen Kirche hat sich mancherorts der Mittwoch und Freitag (wenigstens in den Bußzeiten) als Fastentag erhalten (der Mittwoch gilt als Tag des Verrats, der Freitag als Tag der Kreuzigung Jesu). Aus diesen Tagen entstanden Fastenzeiten vor den großen Festen, von denen uns die Adventszeit und die Fastenzeit vor Ostern erhalten sind.

Gebet: Fürbitte um Genesung für Bischöfin Ilse Junkermann.

Die Landesbischöfin der Evngelischen Kirche Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, ist wenige Tage nach einer Tansania-Reise erkrankt und unterzieht sich gegenwärtig verschiedenen diagnostischen Untersuchungen. Auf ärztliches Anraten erledigt Sie derzeit nur die dringendsten Dienstgeschäfte. Sie hat die Teilnahme an der Landessynode absagen müssen.

Wir bitten Sie um Fürbitten für die erkrankte Bischöfin und hoffen auf eine schnelle Genesung. Wir werden am Donnerstag in unseren nächsten Gottesdienst in der Zwölf-Apostel zusammen mit der Rogate-Gemeinde für sie beten.

Die Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat Ilse Junkermann am 21. März 2009 zur Landesbischöfin gewählt. Am 29. August 2009 wurde sie im Dom zu Magdeburg in ihr Amt eingeführt.

Ilse Junkermann wurde am 31. Mai 1957 in Dörzbach/Jagst geboren. Nach ihrem Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und Göttingen übernahm sie Pfarrstellen in Horb am Neckar und Stuttgart. Ab 1994 war sie als Studienleiterin für Pastoraltheologie und Predigtlehre am Pfarrseminar in Stuttgart-Birkach tätig. Seit 1997 arbeitete Ilse Junkermann im Oberkirchenrat in Stuttgart, wo sie das Dezernat Ausbildung und Personal geleitet hatte. Ehrenamtlich engagierte sie sich in den vergangen Jahren in der Asyl- und Migrantenarbeit. Ilse Junkermann ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Quelle: Homepage der EKM

Gottesdienst: Gemeinsam mit der Ökumenischen Rogate-Initiative gedenkt die Notfallseelsorge Berlin den Verstorbenen des Jahres 2010.

Der Vespergottesdienst unter dem Motto „Breit aus die Flügel beide“ wird gestaltet vom Bruder Franziskus, Kantor Christoph Claus von der Zwölf-Apostel-Gemeinde und dem Chor „Michael’s Friends“ der katholischen Kirchengemeinde St. Michael Wannsee sowie Notfallseelsorgern aus Berlin. Die Ansprache hält der Gemeindepädagoge Tim Schmidt von der evangelischen Notfallseelsorge.

Besonders eingeladen sind die Hinterbliebenen, die in diesem Jahr mit der Notfallseelsorge in Kontakt gekommen sind. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Getränke und die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

Die Vesper findet statt am Donnerstag, 18. November, um 19.30 Uhr in der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1 in 10783 Berlin-Schöneberg.

Die Liturgie der Andacht finden Sie hier.

Seitenblicke: SMS-Adventskalender der Evangelischen Kirche ab dem 1. Dezember.

Am 15. November 2010 startet die Anmeldung für den kostenlosen SMS-Adventskalender der Evangelischen Gehörlosengemeinde Berlin. Vom 1. bis zum 24. Dezember erhalten die Teilnehmer jeden Morgen eine Kurznachricht auf ihr Handy mit Gedanken, Informationen, Tipps und Rätseln zum Thema Advent und Weihnachten.

Die Anmeldung erfolgt per SMS. Dazu senden Interessenten das Kennwort ADVENT an die Kurzwahl 8 43 43 zum Preis einer netzinternen SMS.

Der SMS-Adventskalender wird von der Gehörlosengemeinde in Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission angeboten.

Gehörlose nutzen intensiv Mobiltelefone – nicht um zu telefonieren, sondern um mit der SMS-Funktion schnell zu kommunizieren. Daher entstand in der Evangelischen Gehörlosengemeinde in Berlin die Idee, einen SMS-Adventskalender, natürlich auch für Hörende, anzubieten.

Den SMS-Adventskalender der Gehörlosengemeinde gibt es in diesem Jahr zum vierten Mal. Das Angebot ist für die Nutzer kostenlos. Die Handynummern werden lediglich für den SMS-Adventskalender genutzt, nach der Aktion gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben.

Weitere Informationen gibt Ihnen gerne:
Evangelische Gehörlosengemeinde Berlin, Pfarrer Dr. Roland Krusche
Telefon: (030) 265 26 32, E-Mail: post@hoer.ekbo.de

Quelle: Pressemitteilung der EKBO

Wir feiern überigens Adventsandachten in der Zwölf-Apostel-Kirche zu Schöneberg ab dem 2. Dezember. Herzlich willkommen!

Donnerstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Adventslied und Wintersegen, Ökumenisches Rogate-Kloster St. Michael. Orgel: Martin Küster. Die Liturgie finden Sie hier.

Donnerstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, Adventslied und Wintersegen, Ökumenisches Rogate-Kloster St. Michael. Orgel: Martin Küster

Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Adventslied, Wintersegen und Heilige Messe, Ökumenisches Rogatekloster St. Michael. Liturgie: Pfarrer Werner Luttermann. Orgel: Professor Wolfgang Seifen.