Aktuell: Brief 1 der Deutschen Gemeinde in Tokyo.

Wir beten und hoffen mit den Menschen in Japan. An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Brief von Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto von der evangelischen Gemeinde in Tokyo, den wir heute erhalten haben:

„Liebe Freundinnen und Freunde!

Wir haben viele Anfragen aus Deutschland bekommen, die wissen möchten, wie wir hier in Tokyo die Folgen des großen Doppelerdbebens mit den vielen Tsunami-Wellen erleben.

Wir sind erschüttert von der Unermesslichkeit des Leids, das über so viele Menschen gekommen ist.

Die Kirche und das im Bau befindliche Pfarrhaus haben keine Schäden.

Mein Mann und ich sind zu Hause vor laufendem Fernseher. Auf allen Kanälen werden die neuesten Informationen zur Lage ausgestrahlt. Das hilft uns, nicht in Panik zu verfallen. Da wir nicht unmittelbar von den Folgen der Tsunamiwellen betroffen sind, gehen unsere Gedanken allmählich auch dahin, wie wir in der nächsten Zeit zur Hilfe beitragen können.

Wir warten angespannt auf neue Nachrichten über den Zustand der beiden Kernkraftwerke, in denen Störfälle aufgetreten sind. Etwas erleichtert uns die Nachricht, dass von den drei Reaktorblöcken, die Probleme machen, bei zweien die Maßnahmen erfolgreich zu verlaufen scheinen. Beim dritten Reaktorblock –  im Kernkraftwerk Fukushima Dai ni – weiß man noch nicht, wie es weitergeht. Aber wir können nicht weglaufen, hoffen das Beste und bleiben ruhig.“

Sie finden den Brief in voller Länge hier. Wir schließen uns der Bitte der Gemeinde in Tokyo an: „Betet bitte weiterhin für die Menschen hier. Das ist im Moment das Wichtigste, was man tun kann.“

Dankbar sind wir über Ihre Solidaritätsadressen hier auf dieser Seite (Kommentar-Funktion).

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