Aktuell: Brief 3 aus der Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo.

Wir beten und hoffen mit den Menschen in Japan. An dieser Stelle veröffentlichen wir den dritten Brief von Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto von der evangelischen Gemeinde in Tokyo, den wir heute erhalten haben:

„Liebe Geschwister! Gespräche, Telefonate mit Gemeindemitgliedern, Interviews mit Medien. Ein langer Tag geht zu Ende. Der vierte Tag nach den schrecklichen Ereignissen.

Heute hatten wir noch keinen Stromausfall, aber die Züge, S-Bahnen, U-Bahnen wurden deutlich reduziert, um Strom zu sparen.

Ich bekomme öfter die Frage gestellt, warum die Japaner so gelassen, so diszipliniert auf das alles hier reagieren. Japaner sind stark, wenn sie eine fest definierte Rolle ausfüllen müssen. Das hilft jetzt sehr um in dieser unermesslichen Notlage zu tun, was nötig ist.

Spontanität ist nicht so ausgeprägt in der japanischen Kultur.

Umso erfreulicher der Tanklastzugfahrer, der seinen Tankzug mit Trinkwasser füllt und zum nächsten verwüsteten Dorf fährt, um den Menschen Wasser zu bringen. Dazu sagt er: ich freue mich sehr, dass ich diesen Beitrag leisten kann.“ Den Brief finden Sie in ganzer Länge hier.

Brief 1 finden Sie hier.

Die Texte der per Mail an die Gemeindeglieder in Japan versendeten Andacht (der Gottesdienst musste abgesagt werden wegen der aktuellen atomaren Bedrohungslage) finden Sie hier.

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