Aktuell: Rogate gratuliert Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki.

Eure Exzellenz, sehr geehrter Herr Erzbischof Dr. Woelki,

herzlich willkommen in Ihrem neuen Erzbistum an der Spree. Wir gratulieren Ihnen zur Ernennung, zur heutigen Einführung und der Übernahme der Amtsgeschäfte.

Mit Ihnen beten wir gemeinsam zum barmherzigen Gott :

„Mache Deine Kirche zu einem Ort der Wahrheit und der Freiheit, des Friedens und der Gerechtigkeit, damit die Menschen neue Hoffnung spüren!“

Wir freuen uns auf Ihre Amtszeit, auf Ihre Impulse und die Gestaltung des gemeinsamen Weges durch unsere Zeit hin zum ewigen Gott.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für die Leitung des Erzbistums, eine glückliche Hand, offene Ohren für die Nöte der Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche, kein Heimweh nach Köln, Fröhlichkeit und Kreativität zur Bewältigung Ihrer Aufgabe, zu der Gott Sie berufen hat. Seien Sie sich unserer Fürbitte sicher.

Herzliche Grüße

Rogate-Kloster und Rogate-Initiative e.V.

Das Liedheft für die Einführung von Dr. Rainer Maria Woelki am Sonnabend, 27. August 2011, finden Sie hier.

Die Einführungspredigt finden Sie hier. Das Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hier. Die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum  Berlin, Wolfgang Klose, hier. Die Liste der teilnehmenden Kardinäle und Bischöfe hier. Das Grußwort von Bischof Dr. Markus Dröge, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hier.

Gebet: Fürbitte für die vom Hurrikan „Irene“ betroffenen Menschen.

Wie mit grimmigen Unverstand Wellen sich bewegen.
Nirgends Rettung, nirgends Land vor des Sturmwinds Schlägen.
Einer ists, der in der Nacht, einer ists, der uns bewacht:
Christ Kyrie, Du wandelst auf der See.
(Joh. Daniel Falk 1816)

Barmherziger Gott, wir vertrauen Dir die Nöte der Menschen auf den Bahamas, in Puerto Rico und der Ostküste der USA an.
Tröste die um die Toten Trauernden, heile die Verletzten und gib den Betroffenen Kraft zum Wiederaufbau.

Lass Flüchtende sicher in die Notunterkünfte gelangen. Behüte alle, die auf dem Wasser, in der Luft und an Land Schutz suchen und in dieser Stunde auf den Hurrikan Irene warten. Höre ihre Gebete und stärke ihre Hoffnung auf Dich. Bewahre sie vor dem Schaden durch die entfesselten Naturgewalten, schütze Leben und Gut.

Segne die Arbeit der Rettungskräfte und die Arbeit aller, die sich um den Schutz der Menschen mühen.

Wandle den Kummer in Gnade. Erbarme Dich, Herr, Dir gehorchen Luft, Winde und das Meer.

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen,
lassen, großer Schöpfer, Dir unser Lob erschallen.
Lobet ihn mit Herz und Mund, lobet ihn zu jeder Stund:
Christ Kyrie, ja Dir gehorcht die See.
(Unbekannter Dichter, Norddeutschland vor 1778)

Seitenblick: Das päpstliche Ernennungsschreiben des neuen Berliner Erzbischofs, Dr. Rainer Maria Woelki.

Übersetzung des päpstlichen Ernennungsschreibens für den
Erzbischof von Berlin,
Dr. Rainer Maria Woelki

BENEDIKT, Bischof und Diener der Diener Gottes,
dem verehrten Bruder Rainer Maria Woelki, bisher Titularbischof von Scampa und Weihbischof der Erzdiözese Köln, an den Metropolitansitz zu Berlin befördert, Gruß und Apostolischen Segen!

Es ist Sache des Römischen Pontifex, Nachfolger des Seligen Petrus, für eine jede Partikularkirche mit größter Aufmerksamkeit Sorge zu tragen und ihr, wenn sie unbesetzt ist, nach sorgfältigem Ratschluss einen Hirten auszuwählen.

Im Wunsche, für den ausgezeichneten und von Uns geliebten Berliner Metropolitansitz zu sorgen, der vakant ist durch den zur vorgeschriebenen Zeit erfolgten Amtsverzicht des vor kurzem selig im Herrn entschlafenen verdienten Bischofs, Seiner Eminenz, des Herrn Georg Maximilian Sterzinsky, Kardinals der Heiligen Römischen Kirche, halten Wir dich für würdig, verehrter Bruder, der du ausgezeichnet bist durch bewährte Gaben des Geistes und des Herzens und in pastoralen Angelegenheiten reichlich erfahren, an die Spitze eben dieser Kirche zu treten.
Darum lösen Wir dich Kraft unserer höchsten Apostolischen Vollmacht von der Bindung an den Titularsitz von Scampa und vom erwähnten Amte des Weihbischofs und ernennen dich gemäß den Bestimmungen des geltenden Rechtes zum Erzbischof und Metropoliten von Berlin mit allen Rechten und Pflichten.
Wir tragen dir nun auf, Klerus und Volk dieses Schreiben bekannt zu machen; diese ermahnen Wir, dich freudig aufzunehmen und mit dir verbunden zu bleiben.

Dir, verehrter Bruder, stehe nun zur Seite die Selige Jungfrau Maria, deren unbefleckten Herzens wir heute gedenken. Mögest du – durch deren Patronat noch zusätzlich gestärkt – die deiner Sorge anvertrauten Gläubigen so weiden, dass diese fortfahren, täglich in den christlichen Tugenden zu wachsen, eifrig im Hören auf das Wort Gottes, im Ausüben von Werken der Barmherzigkeit und im würdigen Empfang der Sakramente, zumal der Eucharistie, des vom Himmel zum Heil der Menschen gegebenen Lebensbrotes. Ebenso seien Freude und Friede des Tröster-Geistes (vgl. Gal 5, 22) mit Dir, dem Weihbischof und den Dir anvertrauten Gläubigen, die Uns sämtlich lieb und teuer sind.

Gegeben zu Rom bei St. Peter, am zweiten Tag des Monats Juli im Jahre des Herrn 2011, dem siebten Unseres Pontifikates.
Benedikt

Das Liedheft für die Einführung von Dr. Rainer Maria Woelki am Sonnabend, 27. August 2011, finden Sie hier.

Gedenktag: Tag des Apostels Bartholomäus.

Nach christlicher Auffassung war Bartholomäus ein Jünger Jesu (vgl. Mk 3,14-19) und einer der zwölf Apostel, der in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt wird. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Es kann vermutet werden, dass Natanaël Bar-Tolmai ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war.

Die Berufung der Zwölf: „Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verriet.“

Lied zum Tag des Apostels Bartholomäus:

Gottesdienst: Die Rogate-Andachten in dieser Woche.

Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin, Lageplan:

Dienstag, 23. August, 19.oo Uhr, Vesper am Abend vor dem Tag des Apostels Bartholomäus. Danach Klönsnack in der Bibliothek. Med påfølgende kirkekaffe.

Donnerstag, 25. August, 20.00 Uhr, Komplet. Danach Rogate-Vorstandssitzung.

Sonnabend, 27. August, 12.oo Uhr, Mittagsgebet. Danach Räumarbeiten für die neue Kapelle und Kaffeetrinken. Helfende Hände willkommen.

Dienstag, 30. August, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „LSU, wie geht das? Lesben und Schwule in der CDU“ mit Matthias Steuckardt, Vorsitzender der LSU-Berlin.

Sonnabend, 3. September, 12.oo Uhr, Mittagsgebet.

Dienstag, 6. September, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „Notfallseelsorge, wie geht das? Warum Christen an die Seite Leidender gehören“ mit Pfr. Justus Fiedler, Beauftragter der EKBO für Notfallseelsorge im Land Berlin.

Weitere Termine hier.

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Feiertag: Heute ist der 9. Sonntag nach Trinitatis.

Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese „Gaben“ fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben.

Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort.
Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.
Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Das Wochenlied für diesen 9. Sonntag:

Rogate-Abend: „LSU, wie geht das? Lesben und Schwule in der CDU“

Durch den Herbst hindurch veranstalten wir eine Reihe von Abendveranstaltungen, zu denen wir herzlich einladen.

Beginn ist am Dienstag, 30. August: Wir diskutieren mit Matthias Steuckardt, dem Vorsitzenden des Berliner Landesverbandes Lesben und Schwulen in der Union, über Realpolitik, bürgerliches Engagement und konservative Sichten einer Gesellschaft in Vielfalt.

Die Abende beginnen wir jeweils um 19.oo Uhr mit einer Vesper in der gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Die weiteren Termine:

Dienstag, 6. September, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „Notfallseelsorge, wie geht das? Warum Christen an die Seite Leidender gehören“ mit Pfr. Justus Fiedler, Beauftragter der EKBO für Notfallseelsorge im Land Berlin.

Dienstag, 13. September, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „Afrika, was hilft dir? Der Reichtum und die Not des Südens“ mit Pater Josef Rohrmayer, Weiße Väter/Afrikamissionare.

Dienstag, 20. September, 19.oo Uhr, Vesper am Vorabend des Gedenktages Apostel und Evangelist Matthäus. Anschließend Rogate-Abend “Verarbeiten, wie geht das? Norwegische Christen und ihr Umgang mit dem 22. Juli 2011″ mit Vertretern der Norwegischen Seemannskirche in Berlin.

Dienstag, 27. September, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „Friedenslicht, wie geht das? Warum ein Symbol aus Bethlehem so viel Kraft hat“ mit Petra Grimm, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Dienstag, 4. Oktober, 19.oo Uhr, Vesper. Anschließend Rogate-Abend „Nonnen-Parodie oder Liebes-Botschaft? Was die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz wollen“ mit Vertretern der Berliner Schwestern.

Dienstag, 11. Oktober, 19.oo Uhr, Vesper mit Brüdern aus Taizé. Danach 1. Vorbereitungstreffen für das Internationale Taizé-Treffen (28. Dezember bis 1. Januar 2012)

Dienstag, 8. November, 19.oo Uhr, Vesper am Gedenktag des Heiligen Willehad. Anschließend Rogate-Abend „Diakonie, wie geht das? Ausblick und Chancen des evangelischen Wohlfahrtsverbandes“ mit Christiane Lehmacher-Dubberke, Pressesprecherin und Leiterin Diakonie-Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO)

Dienstag, 6. Dezember, 19.oo Uhr, Vesper am Tag des Heiligen Nikolaus. Anschließend Rogate-Abend „Konsequenz franziskanischer Spiritualität: Hospizarbeit für Menschen mit Aids“ mit Schwester M. Hannelore und Schwester M. Juvenalis vom Hospiz Tauwerk in Pankow.