Seitenblick: Hirtenbrief von Erzbischof Woelki zum Papstbesuch.

„Der Besuch des Heiligen Vaters in Deutschland steht unter dem Leitwort: „Wo Gott ist, da ist Zukunft.“ Dieser Satz richtet das Augenmerk sowohl auf Gott wie auch auf die Zukunft der Menschen. Mehr noch: Er bekräftigt, dass beides identisch ist. Gott ist unsere Zukunft. Ohne Gott ist die Zukunft verstellt. Das gilt für den einzelnen Menschen: Wer nicht im Vertrauen auf Gott die Wechselfälle seines Lebens, besonders seine Schwäche und seine Bedrohung durch den Tod, annimmt und bejaht, der lebt in einer Bindung an das Heute, die der menschlich gewünschten Weite und inneren Freiheit ermangelt. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“, das stimmt aber auch für das öffentliche Leben und das Gemeinwesen. Wenn Politik sich überschätzt und sich nicht zurückzunehmen weiß, um die gesellschaftlichen Kräfte zur Entfaltung kommen zu lassen, dann verstellt das die Zukunft. Wenn die Politik die Endlichkeit dieser Welt nicht anerkennt, ist sie auf dem besten Weg die Zukunft zu verwirken, statt sie zu befördern.“

Aus dem Hirtenbrief von Erzbischof Rainer Maria Woelki zum Besuch von Papst Benedikt in Deutschland.

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