Aktuell: Zum Reformationstag 2011.

„Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.“ Lukas-Evangelium 1, 46 – 56

Martin Luther: „Das sind die Reichtümer göttlicher, unergründlicher Barmherzigkeit, die wir aus keinem Verdienst, sondern aus lauter Gnade bekommen haben. Darum sagt Maria: ‚Er hat gedacht an seine Barmherzigkeit‘, sie sagt nicht: ‚Er hat gedacht an unser Verdienst und Würdigkeit‘. Bedürftig waren wir, aber ganz unwürdig. Darin besteht nun sein Lob und seine Ehre, und unser Rühmen und unsere Vermessenheit müssen stillschweigen.“

Aus dem Grußwort von Erzbischof Rainer Maria Woelki an die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zum Reformationstag 2011.

Seitenblick: Begas-Ausstellung in der Zwölf-Apostel-Kirche.

Reinhold Begas war der bekannteste und produktivste Bildhauer des Kaiserreiches, er galt als Vertreter des Berliner Neubarocks. Er war hauptsächlich daran beteiligt, dass dieser Kunststil in Berlin hoffähig wurde.

Fotos seiner Werke sind in einer Ausstellung in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1 in Schöneberg, zu sehen. Bis Ende November 2011 zeigen zehn Aufnahmen eine Spurensuche des bildhauerischen Erbes von Begas im Berliner Stadtgebiet. Zu seinen in Berlin noch erhaltenen Hauptwerken gehören das Schiller-Denkmal am Gendarmenmarkt, das Denkmal von Alexander von Humboldt, der Neptunbrunnen und das Bismarckdenkmal.

Begas besaß ein Atelier auf dem Gewerbearsenal in der Naumannstraße. Nur wenige Meter davon, auf dem gemeindeeigenen Alten-Zwölf-Apostel-Kirchhof in der Kolonnenstraße, befindet sich die schlichte Grabstätte Reinhold Begas’ und seiner Frau Margarethe.

Mehr zur Foto-Ausstellung und über den Fotografen finden Sie hier. Die Ausstellung ist ab Morgen bis zum 1. Advent, 28. November, in der Gemeindekirche zu sehen. Öffnungszeiten: Nach den Gottesdiensten sowie sonnabends, 11.oo bus 15.oo Uhr.

Gottesdienst: Die Rogate-Andachten im November.

Einige der nächsten öffentlichen Gottesdienste in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin, Lageplan, sind am

Dienstag, 1. November, Gedenktag der Heiligen, 19.oo Uhr, Vesper mit Allerheiligenlitanei. Danach Konvent der Mitglieder der Rogate-Gemeinschaft.

Dienstag, 8. November, 19.oo Uhr, Vesper am Gedenktag des Heiligen Willehad, Kapelle (Zugang linke Seite der Kirche). Anschließend (im Pfarrhaus-Bibliothek) Rogate-Abend „Diakonie, wie geht das? Ausblick und Chancen des evangelischen Wohlfahrtsverbandes“ mit Christiane Lehmacher-Dubberke, Pressesprecherin und Leiterin Diakonie-Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO).

Dienstag, 22. November, 19.oo Uhr, Vesper in der Kapelle (Zugang linke Seite der Kirche). Danach Rogate-Abend (im Pfarrhaus, Bibliothek) „Reformiert, wie geht das? Ein besonderer Weg evangelischen Glaubens.“ mit Pfarrer Dr. Jürgen Kaiser, Französische Kirche zu Berlin.

Sonnabend, 26. November, 12.oo Uhr, Mittagsgebet mit Segnung der (mitgebrachten) Adventskränze in der Kapelle.

Sonntag, 27. November, 17.oo Uhr, 1. Advent, Rogate-Adventsliedersingen in der Kirche. Musikalische Mitwirkung durch die koreanische Heiliggeist-Gemeinde. Orgel: Christoph Hagemann. Liturgie: Frater Franziskus. Eintritt frei. Kollekte erbeten.

Dienstag, 29. November, 19.oo Uhr, Vesper zum Tag des Apostel Andreas (30. November), danach Rogate-Abend im Pfarrhaus (Bibliothek).

Unseren kompletten Gottesdienstplan für November finden Sie mit allen Terminen hier. Zu unseren Gottesdiensten sind Sie herzlich willkommen.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48, M85), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Hinweis: Eine Dokumentation mit dem Titel „Evangelische Klöster und Stifte im 20. und 21. Jahundert“ von Helmut Schatz (Ansbach) finden Sie hier (Download).

Zitiert: Massentierhaltung ist Sünde – Konsequenz franziskanischer Spiritualität.

„Wenn wir heute also die Tiere segnen, wollen auch wir deutlich machen: Die Tiere haben Anteil an der Gnade Gottes. Wir bezeichnen sie mit dem Zeichen des Kreuzes und besprengen sie mit Weihwasser, so wie wir es mit den Täuflingen tun. Es wird deutlich: Sie gehören zur Schöpfung. Sie sind Teil Gottes. Sie sind unsere Brüder und Schwestern.

Doch aus dem Zeichen der Segnung muss auch Handlung werden. Natürlich sind Tiere und Bäume keine vernunftbegabten Wesen – auch wenn mein Kater früher bei uns zuhause manchmal den Eindruck machte. Sie sind anders. Aber wir als Christinnen und Christen sind in besonderer Weise aufgefordert, sie gut zu behandeln – wie auch alle anderen Dinge11 in der Schöpfung. Ihnen als Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer brauche ich nicht zu sagen, wie man gut mit seinem Tier umgeht.

Aber in anderen Bereichen bedeutet die Aufforderung zu respektvollem Handeln, dass wir Falsches laut und klar beim Namen nennen und persönlich Zeugnis geben müssen: Es ist unsere Pflicht als Christinnen und Christen zum Beispiel zu sagen,

  • dass Massentierhaltung Sünde ist;
  • dass Tierversuche bei der Entwicklung von Kosmetika Sünde ist;
  • dass jeglicher Raubbau an der Natur Sünde ist.

Und dazu gehört auch, dass wir Taten folgen lassen und versuchen, das eigene Konsumverhalten entsprechend zu verändern.“

Aus der Predigt von Thomas Schimmel vom 3. Oktober 2011. Sie finden sie in voller Länge hier.

60 Tiere und ihre Halter folgten unserer Einladung am Montag, 3. Oktober  2011, zum Rogate-Gottesdienst für Mensch und Tier.

Am Tag des Heiligen Franziskus feierten wir in unserer gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde einen besonderen Gottesdienst, in dem wir über unser Verhältnis zu den Tieren nachdachten. Eingeladen waren alle, also auch die Tiere mit ihren Haltern. Die Liturgie des Gottesdeinstes finden Sie hier.

Franz von Assisi gilt vielen als erster Tierschützer. Weil er am Vorabend des 4. Oktober starb und dieser nach damaliger Zeitrechnung nicht mehr zum 3. Oktober zählte, wird sein Fest von der katholischen Kirche am 4. Oktober gefeiert. Dagegen gedenkt die evangelische Kirche seiner am 3. Oktober.

Wir planen einen weiteren Gottesdienst für Mensch und Tier für den 4. Oktober 2012. Wer eine Einladung dazu herhalten möchte, der sollte sich in unseren Newsletter auf der Startseite eintragen. Mehr zum Termin: Hier. Auch zur Tiersegnung 2014 laden wir ein.

Hinweis: Unseren Gottesdienstplan für November finden Sie hier.

Gottesdienst: Die nächsten Rogate-Andachten.

Die nächsten öffentlichen Gottesdienste in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin, Lageplan, sind am

Dienstag, 18. Oktober, 19.oo Uhr, Vesper am Tag des Evangelisten Lukas.

Donnerstag, 20. Oktober, 19.oo Uhr, Rosenkranz-Segnung.

Donnerstag, 20. Oktober, 20.oo Uhr, (ökumenische) Rosenkranz-Andacht.

Sonnabend, 22. Oktober, 12.oo Uhr, Mittagsgebet.

Sonnabend, 22. Oktober, 15.oo Uhr, Weihe der neuen Kapelle und der Kreuze.

Sonnabend, 22. Oktober, 16.oo Uhr, Heilige Messe.

Dienstag, 25. Oktober, 19.oo Uhr, Vesper.

Herzlich willkommen.

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Die ING-DiBa-Bank stellt 100.000 Euro für gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung.

Um in die Auswahl der Begünstigten zu kommen, müssen die „Wettbewerber“ Stimmen sammeln. Die 1.000 Vereine mit den meisten Stimmen erhalten eine Förderung von 1.000 Euro.

Freuen würden uns, wenn Sie uns unterstützen und für Rogate Ihre Stimme abgeben. Klicken Sie auf das Bild, so kommen Sie zur Aktionsseite.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Rückblick: 1. Taizé-Rogate-Vorbereitungstreffen

Annemarie und Johannes vom Taizé-Vorbereitungsteam besuchten uns am Dienstag und berichteten über das Ende des Jahres (28. Dezember bis 1. Januar 2012) in Berlin stattfindende Internationale Treffen in der Hauptstadt.

Das Ökumenische Rogate-Kloster wird auf Einladung der Gemeinde in der Zwölf-Apostel-Kirche und dem Räumen im Adolf-Kurtz-Haus ihren Teil zum Gelingen des Festes beitragen. Dazu gehören Gottesdienste, ein „Fest der Nationen“ in der Silvesternacht sowie die Suche nach Privatquartieren im Gemeindegebiet. Für die Durchführung sucht Rogate nach freiwillig Helfenden. Informationen der Gemeinschaft von Taizé zum Treffen hier.

Einladung zum nächsten Treffen: Dienstag, 15. November, Rogate-Abend (ab ca. 2o.oo Uhr) mit dem 2. Vorbereitungstreffen für das Taizé-Treffen. Willkommen auch um 19.oo Uhr zu Rogate-Vesper mit gemeinsamer Beichte (Vorabend Buß- und Bettag) in der Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. An der Vesper und am Vorbereitungstreffen können auch Interessierte aus anderen Gemeinden oder Einzelpersonen teilnehmen. Alle sind willkommen.

Nützliches zum Download: