Aktuell: Zum Reformationstag 2011.

„Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.“ Lukas-Evangelium 1, 46 – 56

Martin Luther: „Das sind die Reichtümer göttlicher, unergründlicher Barmherzigkeit, die wir aus keinem Verdienst, sondern aus lauter Gnade bekommen haben. Darum sagt Maria: ‚Er hat gedacht an seine Barmherzigkeit‘, sie sagt nicht: ‚Er hat gedacht an unser Verdienst und Würdigkeit‘. Bedürftig waren wir, aber ganz unwürdig. Darin besteht nun sein Lob und seine Ehre, und unser Rühmen und unsere Vermessenheit müssen stillschweigen.“

Aus dem Grußwort von Erzbischof Rainer Maria Woelki an die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zum Reformationstag 2011.

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