Gebet: 50 Jahre Sturmflut vom 16. Februar 1962.

1. Wenn wir in Wassersnöten sein, so rufen wir zu Dir allein,
o treuer Gott, und bitten Dich: Hilf uns doch nun gnädiglich!

2. Der Sturmwind braust und saust gar sehr, das Meer bewegt und schlägt noch mehr, das Wasser steiget in die Höh und drohet uns bei voller See.

3. Die Deiche sind gar nicht imstand, zu schützen unser festes Land, wo nicht, o Gott, dein Allmachtshand befestigt unser Land und Stand.

4. Drum steur und wehr, o Vater, ab, dass nicht das Meer werd unser Grab; verhüte, dass durch Deinen Grimm wir nicht im Wasser kommen um!

5. Dein Schutz sei unser Damm und Deich, so sind beschützt Arm und Reich; Dein Schutz halt aller Orten Wach, sonst ist verloren unsre Sach.

6. Sieh, Herr, nicht unsre Sünden an, und was der Mensch versehen kann, durch Jesum lass uns gnädig nach die Sünd und alles Ungemach!

7. Des Wassers schreckliche Gewalt in Gnaden hemm und rett uns bald! So soll Dich preisen Kindeskind, wir auch, wenn wir erlöset sind.

Gebet (Lied) von Christian von Stöcken, 1651.

Zum Gedenken an den heutigen 50. Jahrestag der großen Sturmflut von 1962. Bei der Flut kam es zu einer Katastrophe an der deutschen Nordseeküste. Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen.

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