Tagungshinweis: „Geschlecht. Das Ende einer Kategorie!?“

Wir möchten gern auf eine Berliner Tagung des Amtes für kirchliche Dienste (AKD) der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, am Mittwoch, 27. Februar 2013, hinweisen:

„Im Zeitalter von Gender Mainstreaming spielt geschlechtsspezifische Arbeit keine Rolle mehr? Mädchen und Jungen sortieren sich im Alter zwischen drei und sechzehn nach wie vor in geschlechtsspezifische Peergroups. Auch mit Blick auf die Verteilung von Haus- und Erwerbsarbeit, Lohn und Macht wird schnell deutlich, dass Geschlechtergerechtigkeit noch nicht verwirklicht ist. In den Kirchen, die als Arbeitgeberinnen und Gemeinschaften ihrer Mitglieder ein großes gesellschaftliches Feld darstellen, limitieren traditionelle Geschlechterrollen nach wie vor die Handlungsoptionen für Männer und Frauen. Wie reagieren wir mit unserer kirchlichen Arbeit auf diese Herausforderungen?

Zwischen männlichen und weiblichen Rollenfestlegungen gibt es mit Homosexualität, Transgender und Queer auch Lebensformen, die sich auf keine Rollen festlegen lassen wollen. Befinden wir uns längst jenseits der Zweigeschlechtlichkeit? Mit Hauptvorträgen aus pädagogischer, soziologischer und theologischer Perspektive sowie in Arbeitsgruppen, die verschiedene kirchliche Arbeitsfelder beleuchten und einer abschließenden Podiumsdiskussion wollen wir uns dem Thema nähern, ins Gespräch kommen und Anregungen in unsere Arbeitsfelder mitnehmen.“

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

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Eine Antwort zu Tagungshinweis: „Geschlecht. Das Ende einer Kategorie!?“

  1. Nonnen schreibt:

    Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von
    Frau und Mann kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

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