Gottesdienst: Ausstellungseröffnung „Töten aus Überzeugung“ am 20. Juli in Schöneberg

Das Plakat zur Ausstellung In Schöneberg wird ab dem 20. Juli bis zum 31. August die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ gezeigt. Sie erinnert an die Ermordung psychisch kranker und geistig behinderter Menschen als Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie.

Michael Gollnow initiierte die Ausstellung, der Historiker Robert Parzer hat sie historisch aufbereitet. Veranstalter sind die Pinel Gesellschaft und das Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin. Pfarrerin Barbara Eschen, Direktorin Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, eröffnet im Rahmen eines Gottesdienstes am 20. Juli in der  Zwölf-Apostel-Kirche die Präsentation. Die Theologin hält die Predigt. Prof. Babara John spricht als Vorsitzende der Parität Berlin ein Grußwort.

Die Ausstellungselemente geben einen tiefen Eindruck in das dahinter stehende Leid, ohne die Grausamkeiten direkt darzustellen. In Fotographien, Dokumenten und in nachgebildeten Szenen werden die Methoden und Verbrechen der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderung deutlich. Die konkrete Darstellungsform in Schaukästen verdeutlicht nicht nur die historischen Geschehnisse, sondern nimmt zudem Bezug auf eine Gedenk- und Erinnerungskultur der Gefühle. Somit ermöglicht die Ausstellung im „Themenjahr der zerstörten Vielfalt“ neben der Vermittlung von historischen Kontexten auch eine Aufarbeitung mit dem Herzen. Das Ziel der vom Paritätischen Berlin geförderten Ausstellung ist eine besondere Form der Erinnerungskultur in Zusammenarbeit mit der Initiative eines virtuellen Mahnmals in der Tiergartenstr. 4.

Termin: Eröffnungsgottesdienst in der Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan, U Nollendorfplatz, am 20. Juli 2014 um 10:00 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 30. August zu sehen: Mittwochs und donnerstags, 10:00 bis 12:00 Uhr sowie sonnabends von 11:00 bis 15:00 Uhr.

Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier. Hier der Einladungsflyer zur Ausstellung “Töten aus Überzeugung”. Ein Interview mit Michael Gollnow finden Sie hier.

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