Gottesdienst: Erinnerung an Morde der Nationalsozialisten. Dreisprachige Wanderausstellung eröffnet am Wochenende.

Plakat "Töten aus Überzeugung"„Töten aus Überzeugung“ ist der Titel einer Ausstellung zum Thema „Euthanasie“, die am Sonntag in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche eröffnet wird. Sie erinnert an die Ermordung psychisch kranker und geistig behinderter Menschen als Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie. Veranstalter sind die Pinel Gesellschaft und das Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.

Schirmherrin der fünfwöchigen Ausstellung ist die Direktorin des Diakonisches Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Pfarrerin Barbara Eschen. Sie wird im Rahmen eines Eröffnungsgottesdienstes am Sonntag, 20. Juli, die Predigt halten. Die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, Prof. Barbara John, spricht ein Grußwort.

In Fotographien, Dokumenten und in nachgebildeten Szenen werden die Methoden und Verbrechen der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderung deutlich. Die konkrete Darstellungsform in Schaukästen verdeutlicht nicht nur die historischen Geschehnisse, sondern ermöglicht den Bezug auf eine Gedenk- und Erinnerungskultur der Gefühle. Die Initiatoren der Wanderausstellung wollen einen Eindruck des persönlichen Leids der Betroffenen vermitteln, ohne die erlittenen Grausamkeiten selber darzustellen.

Alle Texte der Schautafeln sind in englischer, polnischer und deutscher Sprache verfasst. Der Paritätische hat die Erarbeitung und Umsetzung der Ausstellung finanziell unterstützt.

Termin: Eröffnungsgottesdienst am 20. Juli in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, am 20. Juli 2014, 10:00 Uhr.

Die Ausstellung ist bis zum 30. August zu sehen: Mittwochs und donnerstags, von 10:00 bis 12:00 Uhr, sonnabends von 11:00 bis 15:00 Uhr sowie vor und nach den Gottesdiensten.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze sind vorhanden vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Weitere Informationen: Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier. Hier der Einladungsflyer zur Ausstellung “Töten aus Überzeugung”. Ein Interview mit dem Initiator Michael Gollnow finden Sie hier.

Information zur Ausstellung in polnischer Sprache:

W niedzielę, 20 lipca, zostanie otwarta wystawa objazdowa pod tytułem „Zabijanie z przekonania“, która informuje w trzech językach (polskim, niemieckim oraz angielskim) o morderstwach narodowych socjalistów w ramach akcji „eutanazja“ na 300 000 osobach umysłowo upośledzonych lub psychicznie chorych w Niemczech i w Europie. Wstęp na wystawę jest bezpłatny.

Nabożeństwo otwierające wystawę odbędzie się w niedzielę, 20 lipca, o 10 godz. w Kościele Dwunastu Apostołów (Zwölf-Apostel-Kirche) przy ulicy An der Apostelkirche 1 (10783 Berlin), niedaleko stacji metra Nollendorfplatz. Wystawę będzie można zwiedzać w Kościele Dwunastu Apostołów do 30 sierpnia br., w środy i czwartki od 10 do 12 godz., a w soboty od 11 do 15 godz. oraz przed i po nabożeństwach.

Wystawa „Zabijanie z przekonania“ została przygotowana przez Pinel gemeinnützige Gesellschaft mbH z Berlina, która razem z Klasztorem Rogate Św. Michała w Berlinie organizuje ww. wystawę w Kościele Dwunastu Apostołów. Wystawa została umożliwiona przez finansowe wsparcie Der Paritätische Berlin, berlińskiej organizacji obejmującej ponad 700 niezależnych organizacji pożytku publicznego.

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