Rogate-Abend: Vesper und Vortrag zur Lage und Leben der Christen im Orient @RogateKloster

Vesper und Vortrag zur Lage und Leben der Christen im OrientSeit zweitausend Jahren ist christliches Leben im Orient lebendig. Die Kirchen im Mittleren Osten – etwa im Irak, Syrien, Libanon und der Türkei zählen zu den ältesten Gemeinden des Christentums. Mit ihrem Leben an der Quelle der Christentums, ihrem reichen liturgischen Schatz, mit ihrem Bewahren des Glaubens in Jahrhunderten der Verfolgung haben sie uns vieles zu geben.

Durch die katastrophale Lage in vielen Ländern dort, bedroht von Tod und Vertreibung, sind die Christen im Orient in der letzten Zeit mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit gerückt. Dennoch haben die wenigsten von uns in Europa eine Vorstellung von ihrem Leben dort in einer überwiegend muslimisch geprägten Umwelt, ihrer Tradition und ihrem Alltag.
Wir laden ein zu einem Rogate-Abend, der einen einführenden Überblick zur aktuellen spezifischen Situation der Christen in den verschiedenen Ländern des Mittleren Osten, von der Türkei und dem Iran bis nach Ägypten und Äthiopien geben soll. Im Zentrum eines Vortrags steht das Leben der Christen in der Südosttürkei (Tur Abdin), im Irak, Syrien und dem Libanon. Lichtbilder lassen Alltagsleben, Geschichte, Kultur und Liturgie der Christen in diesen Ländern lebendig werden. Der Libanon mit einem Anteil von fast 40 Prozent Christen in der Bevölkerung nimmt dabei einen besonderen Platz ein.

Termin: Dienstag, 17. März 2015, 19:00 Uhr. Beginn in der Zwölf-Apostel-Kirche mit einer Vesper.

Ganz bewusst fokussiert der Vortrag dabei weniger auf Bilder der Zerstörung in dieser zum Teil dramatischen Situation des Umbruchs, sondern auf das alltägliche und lebendige christliche Leben, welches auch in diesen Tagen pulst, und will uns das Antlitz Christi im Leben unserer Schwestern und Brüder dort lebendig werden lassen.

Im Rahmen des Vortrags wird auch beispielshaft über die Arbeit des von der katholischen Bischofskonferenz anerkannten Hilfswerks ICO (Inititiative Christlicher Orient) berichtet, welches seit 25 Jahren durch konkrete Projekte die Menschen vor Ort unterstützt, damit sie bleiben können.

Die Aufnahmen zum Vortrag entstanden während der zahlreichen Aufenthalte des Referenten im Libanon, dem Tur Abdin (Türkei), dem Irak und Syrien in den Jahren 2005 bis 2014.

DER REFERENT – Matthias Disch, Jahrgang 1959, Germanist und Historiker, Leitung von Wander- und Pilgerreisen, Fotograf und Buchautor „Ultreja! Impressionen am
Jakobsweg“ (Tyrolia Verlag Innsbruck 2000), erste Reiseleitung nach Ostanatolien in 1985, hält sich seit 2005 regelmäßig im Mittleren Osten, insbesondere im Libanon auf. Ehrenamtliche Unterstützung von Projekten der ICO, Leitung von Pilger- und Wanderreisen in den Libanon, Studien zur Geschichte der Maronitischen Kirche.

Erreichbar ist die Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

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