Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“: Grußwort von Dr. Gottfried Ludewig, MdA

2015: Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“Die Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin ist noch heute, Sonnabend, 30. Mai, von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, zu sehen.

Zur Ausstellung erreichte uns ein Grußwort von Dr. Gottfried Ludewig, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin:

Berlin ist ein Anziehungsmagnet. Im Durchschnitt wächst die Stadt pro Jahr um 40.000 Einwohner. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Berlin auch eine alternde Stadt ist. Viele Menschen sind heute auf ambulante oder stationäre Pflege angewiesen. Der demographische Wandel bedingt, dass ihr Anteil weiter zunehmen wird. Derzeit sind ein Viertel aller über 75-Jährigen in Berlin pflegebedürftig. Bis 2030 wird sich die Zahl der hochaltrigen, über 80-Jährigen Pflegebedürftigen in der Hauptstadt verdoppeln. Um ihnen heute und in Zukunft auch uns menschenwürdiges Altern zu ermöglichen, brauchen wir gerade in Berlin mehr ausgebildete Pflegefachkräfte. Neben der Pflegetätigkeit sind es häufig auch sie, die älteren Menschen Wärme und Geborgenheit geben. Unter anderem das verdeutlichen die Bilder der Ausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“. Sie zeigen Fotos aus dem Alltag der Pflegenden und rücken ihre Arbeit und ihr Engagement für Pflegebedürftige in den Vordergrund. Damit machen sie auch klar: Pflegebedürftigkeit geht uns alle an.

Deshalb müssen wir uns schon heute darum kümmern, den Pflegeberuf zu stärken und attraktiver zu gestalten. Die Qualität der Angebote auf dem Pflegemarkt und eine bedarfsgerechte Ausbildung sind daher zentrale politische Themen für uns. Der Berliner Senat setzt sich kontinuierlich für eine höhere Wertschätzung des Berufs in der Öffentlichkeit und angemessene Arbeitsbedingungen ein. Die Steigerung der Anzahl der Auszubildenden in der Altenpflege um 14,2 Prozent im vergangenen Jahr zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Darüber hinaus wollen wir in Berlin eine Kammer für Pflegeberufe schaffen. Bei der Befragung hierzu hat sich die deutliche Mehrheit der Berliner Pflegefachkräfte für ihre Einrichtung ausgesprochen. Über diese Entscheidung freue ich mich sehr. Eine Pflegekammer bedeutet für die Berliner Pflegekräfte eine institutionalisierte Vertretung ihrer Interessen und wertet die Pflegeberufe auf. Dieses Ziel müssen wir weiter verfolgen. Pflege und Pflegebedürftigkeit müssen auf der Agenda bleiben. Wir alle sind gefragt, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, Pflegende in ihrem Tun zu unterstützen und ihre tägliche Arbeit zu erleichtern, damit Altern in Würde für alle selbstverständlich möglich ist.

In diesem Sinne möchte ich allen Pflegekräften für ihre Arbeit herzlich danken und wünsche der Ausstellung gutes Gelingen.
Mit besten Grüßen

Dr. Gottfried Ludewig MdA

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Dienstag, 2. Juni 15 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 4. Juni 15 | 20:30 Uhr, EUCHARISTIE, Konventamt
  • Dienstag, 9. Juni 15 | 19:00 Uhr , VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 11. Juni 15 | 20:30 Uhr, KOMPLET, das Nachtgebet
  • Dienstag, 16. Juni 15 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 18. Juni 15 | 20:30 Uhr, KOMPLET, das Nachtgebet
  • Freitag, 19. Juni 15 | 19:30 Uhr, Eröffnungsgottesdienst des 23. lesbisch-schwulen Stadtfestes des Regenbogenfonds e.V., Predigt: Pfarrer Burkhard Bornemann, amtierender Superintendent im Kirchenkreis Schöneberg. Mit dem Friedenauer Posaunenchor,  Bezirksbürgermeisterin Angelika SchöttlerDekan Ulf-Martin Schmidt und Vikarin Anna Trapp. Orgel: Malte Mevissen.
  • Sonnabend & Sonntag, 20. und 21. Juni 15, Teilnahme mit einem Info-Stand auf dem “23. Stadtfest des Regenbogenfonds“, Schöneberg
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