Aktuell: EKBO-Abendforen zur Gleichstellung von Traugottesdiensten

Wir möchten gern einer Bitte der Landeskirche nachkommen und auf die folgenden Veranstaltungen hinweisen:

Landeskirchenweite Abendforen zur rechtlichen und liturgischen Gleichstellung von Traugottesdiensten für Paare in eingetragener Lebenspartnerschaft mit Gottesdiensten aus Anlass einer Eheschließung

Wenn zwei eins werden wollen, dann gehört es zu den schönsten Aufgaben von Pfarrerinnen und Pfarrer, für Paare da zu sein, die um Gottes Segen bitten. Auch wenn sich Partnerschaft und Ehe in unserer Zeit immer wieder wandeln, so bleiben sie doch randvoll gefüllt mit Sehnsüchten, Hoffnungen und einem großen Versprechen. Darum feiern wir sie in unseren Kirchen, wissend, wie gefährdet und begrenzt gemeinsame Lebenszeit sein kann.

Ehepartner haben die Möglichkeit, in einem Traugottesdienst ihre gemeinsame Zukunft unter Gottes Gebot und Verheißung zu stellen. Gleichgeschlechtliche Paare lassen sich in Gottesdiensten für ihren gemeinsamen Lebensweg Gottes Segen zusprechen.

Propst Dr. Christian Stäblein (Bild: EKBO)

Propst Dr. Christian Stäblein (Bild: EKBO)

Die von der Landessynode der EKBO beabsichtigte rechtliche und liturgische Gleichstellung von Traugottesdiensten für Ehe als auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaft hat gute Gründe. Ihnen ist der Diskurs verschiedener Abende gewidmet.

Reden Sie mit Propst Stäblein über das Vorhaben, Paare zu trauen, die als Mann und Mann oder Frau und Frau verbunden leben. An mehreren Abenden wird er dazu an verschiedenen Orten unserer Landeskirche bereit sein.

Abendforen im Sprengel Berlin:

  • Dienstag, 12. Januar 2016, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10787 Berlin, 19-21 Uhr

Abendforen im Sprengel Potsdam:

  • Montag, 25. Januar 2016, Ev. Stadtkirche St. Nicolai, Havelstraße 28, 16515 Oranienburg, 19-21 Uhr
  • Montag, 22. Februar 2016, Ev. Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg, Klosterkirchplatz 20, 14797 Kloster Lehnin, 19-21 Uhr

Abendforen im Sprengel Görlitz:

  • Dienstag, 05. Januar 2016, Haus Plitt, Bauzener Straße 21, 02906 Niesky, 19-21 Uhr
  • Freitag, 22. Januar 2016, Kirchengemeinde Werben/Spreewald, Am Anger 2, 03096 Werben, 19-21 Uhr
  • Dienstag, 26. Januar 2016, Dom St. Marien, Domplatz 10, 15517 Fürstenwalde/Spree, 19-21 Uhr
  • Mittwoch, 17. Februar 2016, Ev. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lübben, Paul-Gerhardt-Straße 2, 15907 Lübben, 19-21 Uhr
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Eine Antwort zu Aktuell: EKBO-Abendforen zur Gleichstellung von Traugottesdiensten

  1. Jesper Weber schreibt:

    Aus der Ferne wuensche ich Ihnen erfolgreiche – damit meine ich tolerante, liberale, Sie bekraeftigende – Gespraeche. Wenn Gott zwei Menschen in Liebe vereint, und wenn diese beiden dies als ein Geschenk Gottes verstehen koennen, dann haben sie bereits Gottes Gnade erfahren duerfen. Die Kirche kann doch wirklich nichts anderes tun als in diesen Lobgesang einzustimmen! Und sich geehrt fuehlen, wenn Paare, die nicht dem „Mainstream“ entsprechen, sich der Obhut der Kirche anempfehlen.

    Ich lebe in Japan als ein glaubender, praktizierender und bekennender Christ (bin beispielsweise taetig im Kirchenvorstand der EKD-Auslandsgemeinde in Tokio – und damit alles andere als Mainstream). Ich bin also ein monogamer Monotheist, heterosexuell. Japan insgesamt ist (vereinfachend!) eine agnostische, wenn-dann-doch-mal-noetig polytheistische Gesellschaft (Geburtstag auf Shinto, Beerdigung als Buddhist, Hochzeit vielleicht in einer christlichen Kapelle).

    Noch nie wurde ich von einem polygamem, polytheistischem, homosexuellem, was-auch-immer-ischem Menschen aufgrund meines Glaubens angefeindet. Diese Toleranz steht bzw. stuende auch unserer Kirche gut zu Gesichte. Ueber Gottes Segen entscheiden wir nicht, Gottes Segen sprechen wir nur stellvertretend aus. Was fuer ein Privileg! Das duerfen wir niemandem vorenthalten, ganz im Gegenteil.

    Mit meiner japanischen (areligoesen) Frau wurde ich diesen Mai in Berlin getraut. Kirchenrechtlich keine Trauung, sondern ein „Gottesdienst zur Eheschliessung“, da sie nicht getauft ist. Fuer mich aber bis dahin wohl der gluecklichste Moment in meinem Leben.

    Und Gottes Liebe, die groesser ist als alle menschliche Vernunft, bewahre uns in Christus Jesus bis in ewige Leben.

    Dem habe ich nichts hinzuzufuegen 🙂

    Jesper Weber

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