Angelika Schöttler: „Offenheit für Vielfalt ist Teil der gelebten Rogate-Arbeit“

Grußwort von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg, zur Anerkennung des Rogate-Klosters durch das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland:

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Angelika Schöttler (Bild: Joachim Gern)

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Rogate-Kloster ist eine weltoffene Gemeinschaft und bereichert mit seiner besonderen Arbeit unseren Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Schon seit mehreren Jahren begleite ich die seit 2013 von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz anerkannte Rogate-Gemeinschaft und freue mich nun über die Anerkennung durch das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland.

Ökumene, Offenheit für Vielfalt, auch für jene, die nicht im Fokus von Kirche und Gesellschaft stehen, ist Teil der gelebten Rogate-Arbeit.

Verdient gemacht hat sich die Gemeinschaft mit ihrem Engagement für intersexuelle und transsexuelle Menschen. Sichtbares Engagement ist auch der jährliche Gottesdienst anlässlich des Lesbisch-schwulen Stadtfestes bei uns im Bezirk. Ein Termin im Kalender, den ich sehr gerne wahrnehme.

Rogate ist kein Kloster wie man es sich normalerweise vorstellt. Die kleine Gemeinschaft von Christen lebt nicht hinter Klostermauern, sondern versteht sich als Teil des Gemeinwesens unserer Stadt und ist in ihrem Wirken überaus aktiv.

So wurden in der Vergangenheit Ausstellungen, interessante Lesungen und natürlich Gottesdienste organisiert. Die Unterstützung trauernder Menschen, die ansonsten keine Trauerfeier besuchen konnten, stand ebenso im Fokus der Arbeit wie die gemeinsame Initiierung einer Suppenküche mit der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde.

Das Bindeglied der modernen Klostergemeinschaft ist der gemeinsame Gottesdienst, der mit seiner Rogate-Spiritualität den Mitgliedern und Besucher_innen ein Gefühl des „zuhause Seins“ vermittelt. Ich wünsche allen Mitgliedern des Rogate-Klosters und Gästen eine schöne Anerkennungsfeier und Kraft für die weitere Arbeit.

Herzlichst

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin

Berlin, den 28. Oktober 2016

Rogate Kl_Aushang_Eucharistie Allerheiligen_090316 Kopie 2.jpgWillkommen zur Unterzeichnung der VereinbarungAllerheiligen, Dienstag, 1. November 2016 | 19:00 Uhr, Ökumenische Eucharistie mit Bischof Dr. Matthias Ring, Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Evangelische Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz (EKBO), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg, Pfarrerin Andrea Richter, Spiritualitätsbeauftragte der EKBO, Dekan Ulf-Martin Schmidt, Alt-Katholische Gemeinde Berlin, Pastorin Dagmar Wegener, Baptistische Gemeinde Schöneberg, Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, Tempelhof-Schöneberg, und Bundestagsabgeordnerter Volker Beck, Köln. Chor: „Mixed Martinis – Gospel & more“, Tegel. Orgel: Manuel Rösler.

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