Politikerkanzel am Mittwoch mit Sozialministerin Carola Reimann

Die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, ist am Mittwoch Rednerin in der Wilhelmshavener Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt„. Sie spricht in der Andachtsreihe in der Banter Kirche über die Motive ihres politischen Handelns, ihren Weg in das gesellschaftliche Engagement und wie sie mit Frustrationen umgeht. Der von Kreispfarrer Christian Scheuer und Bruder Franziskus geleitete Gottesdienst beginnt um 19:00 Uhr. Die Orgel spielt Stadtkantor Markus Nitt. Lektorinnen sind Petra Meyer-Machtemes und Heide Grünefeld.

Ministerin Carola Reimann (Bild: Tom Figiel)

Im Anschluss an den Abendgottesdienst gibt es im Banter Gemeindehaus, in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB), ein Nachgespräch.

Die Politikerkanzel ist ein Gemeinschaftsprojekt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, des Rogate-Klosters Sankt Michael am Standort Wilhelmshaven und des Demokratieprojekts „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Die Kirchengemeinde Bant stellt den Veranstaltern die Nutzung von Kirche und Gemeindehaus für die Reihe zur Verfügung.

Informationen: Politikerkanzel.de

Termin: Mittwoch, 31. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Ministerin Dr. Carola Reimann (SPD). Lektorinnen: Petra Meyer-Machtemes und Heide Grünefeld. Liturgie: Kreispfarrer Christian Scheuer und Br. Franziskus. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.

Die weiteren Termine der Reihe:

  • Mittwoch, 7. August 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Minister Björn Thümler (CDU). Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Lektor*innen: Ingrid Klebingat und N.N..
  • Mittwoch, 14. August 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Bundespräsident a.D. Christian Wulff. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.
  • Mittwoch, 21. August 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit der Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Dr. Gabriele Andretta (SPD). Lektor*innen: Ingrid Klebingat und Carsten Feist. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.
  • Mittwoch, 28. August 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Bundestagsabgeordneter Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen). Lektoren: N.N. und Uta Willers-Urban. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.
  • Mittwoch, 4. September 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Ratsherr Dr. Michael von Teichman (FDP). Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Lektor*innen: Florian Wiese und N.N.
  • Mittwoch, 11. September 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil (SPD-Generalsekretär). Liturgie: Bischof Matthias Ring, Bonn. und Br. Franziskus. Lektor*innen: Ingrid Klebingat und Carsten Feist. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.

Grußwort von Senator Dr. Klaus Lederer zum Eröffnungsgottesdienst des 27. Stadtfestes Berlin

Grußwort zum Eröffnungsgottesdienst des 27. Lesbisch-schwulen Stadtfests am Freitag, 19. Juli 2019, 19.30 Uhr, Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin

Dr. Klaus Lederer (Foto: DiG/Trialon)

Wenn wir an diesem Wochenende das lesbisch-schwule Stadtfest feiern, wird hier in Schöneberg wieder die ganze Vielfalt der queeren Community unserer wunderbaren Metropole Berlin, dieser Hochburg des von der Hetero-Norm Abweichenden, zusammenkommen.

So mannigfaltig wie die sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten innerhalb der queeren Community sind auch die von uns gehegten und gelebten religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und Zugehörigkeiten.

In der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Community wissen wir darum, dass diese Vielfalt eine Stärke ist, dass sie unser Zusammenleben bereichert und spannend macht. Für die religiöse und weltanschauliche Vielfalt Berlins gilt das genauso.

Deshalb müssen wir, wenn wir gegen gesellschaftliche Spaltungen, Diskriminierung und Intoleranz ankämpfen wollen, den interreligiösen, religionsübergreifenden Dialog stärken, aber natürlich auch den intra-religiösen Dialog und Austausch über die Diversität innerhalb der jeweiligen Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.

Der heutige Gottesdienst, der inzwischen selbst schon eine kleine Tradition ist, ist ein tolles Zeichen für mehr

Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der christlichen Ökumene und ein wichtiger Beitrag zur Selbstverständigung einer Kirche über ihre Werte und Normen in der heutigen Zeit.

Aus all diesen Gründen und weil ich weiß, mit wie viel Herzblut und Hingabe das Rogate-Kloster diesen Gottesdienst jedes Mal aufs Neue gestaltet, freue ich mich sehr, heute wieder bei Ihnen und euch sein zu dürfen und im Namen des Regierenden Bürgermeisters und des Senats von Berlin die besten Grüße zu überbringen.

Wir alle wissen, dass viele Religionsgemeinschaften sich auch heute noch extrem schwer tun mit der Akzeptanz von Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität.

Und wenngleich ich als für Religions- und Weltanschauungsfragen zuständiges Senatsmitglied die staatliche Neutralität in Bezug auf die Konfessionen zu wahren habe, will ich mir zumindest die eine Anmerkung erlauben, dass ich es durchaus bemerkenswert finde, dass die EKBO gleichgeschlechtlichen Paare in Berlin und Brandenburg seit Juli 2016 die kirchliche Trauung ermöglicht – und damit dem deutschen Bundestag ein gutes Stück voraus war. Auch die Präsenz mit eigenem Stand auf dem Motzstraßenfest unterstreicht, dass diese Hinwendung zur queeren Community ernst gemeint ist.

Das nötigt mir Respekt ab – und ich gebe zu, dass es mich durchaus freuen würde, wenn dieses Klima der Akzeptanz auch bei anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften inzwischen so eine Selbstverständlichkeit geworden wäre.

Apropos Selbstverständlichkeit: Auch wenn ich mich als schwuler Mann hier bei Ihnen und Euch unter Freundinnen und Freunden weiß, so besorgt mich doch das gesamtgesellschaftliche Klima der letzten Jahre, wenn hier und in nicht wenigen unserer Nachbarländer Gegnerinnen und (mehrheitlich männliche) Gegner der Gleichstellung großen Zuspruch erfahren, wenn völlig abstruse Attacken auf die Gender Studies und auf alles Nicht-Heteronormative medial eine erschreckend hohe Aufmerksamkeit erhalten.

Wenn man mir dann allenthalben erzählt, man müsse doch deren „Ängste“ vor zu rascher Modernisierung der Lebensweisen ernstnehmen, dann will ich zumindest, dass meine Angst davor, mich als schwuler Mann in diesem Land (wieder) vor Übergriffen und homophoben Hassverbrechen fürchten zu müssen, genauso ernst genommen wird wie deren Angst vor gleichen Rechten (die im Übrigen niemandem etwas wegnehmen außer einem symbolischen Privileg).

Hier gilt es, uns als queere Community nicht auseinanderdividieren zu lassen, denn auch ein halbes Jahrhundert nach Stonewall ist die Akzeptanz unserer gleichen Rechte leider keine Selbstverständlichkeit.

Noch immer werden HIV-positive Menschen stigmatisiert, noch immer leiden Transmenschen an einem hoffnungslos überkommenen, entmündigenden Transsexuellengesetz – der vorliegende Gesetzentwxurf der Bundesregierung bedeutet statt Selbstbestimmung für die Betroffenen nach wie vor eine einzige Schikane –, und noch immer sind lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Menschen in vielen Ländern staatlicher Repression und Verfolgung bis hin zur Todesstrafe – Brunei hat die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex sogar 2019 extra eingeführt.

Für alle, die aus unterschiedlichsten Regionen vor solcher Verfolgung fliehen und bei uns Zuflucht suchen, müssen unsere Städte sichere Häfen sein. Berlin hat seine Bereitschaft dazu erklärt und wird sich gegenüber dem Bund weiter dafür einsetzen. Ich freue mich, die Kirchen in dieser humanitären Frage klar an unserer Seite zu wissen!

Uns allen wünsche ich jetzt noch einen schönen Gottesdienst, ein buntes und friedliches Stadtfest in Schöneberg und nächste Woche einen kämpferischen und lauten Christopher Street Day. Happy Pride!

Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa

Einladung zum Vortrag: „Frieden und Toleranz im Jesidentum“ am 28. Juli 2019

Im Rahmen der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ wird am Sonntag, 28. Juli, Ilyas Yanc einen Vortrag zu „Frieden und Toleranz im Jesidentum“ halten. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Küstenmuseum Wilhelmshaven, Weserstraße 58.

Ilyas Yanc: „Das Jesidentum erfüllt nicht den Status einer missionarischen Religion. Es ist in seiner Lehre auf Friedfertigkeit und Toleranz gegenüber allen Konfessionen aufgebaut. In einem jesidischen Gebet heißt es es „Lieber Gott, schütze die 72 Völker und dann uns“. In dieser Strophe ist die Nächstenliebe der Jesiden konfessionsübergreifend treffend beschrieben.“ In seinem Vortrag geht Yanc auf die religiösen Texte seiner Religion und Ihre Bedeutung für Frieden und Toleranz ein.

Ilyas Yanc, geboren 1979 in Besiri (Türkei) ist Flüchtlingsberater bei IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. in Oldenburg und u.a. Ko-Vorsitzender des Landesverband der Êzîden in Niedersachsen und 2. Vorsitzender der jesidischen Gemeinde Oldenburg

Anmeldung:
Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Rahmenprogramms wird um um Anmeldung gebeten: Telefon 04421.40 09 40 oder per Mail kuestenmuseum@wilhelmshavenglaubt.de Der Eintritt beträgt 7.- Euro, ermäßigt 5.- Euro. Es wird eine Vortrags-Flatrate-Karte für alle 21 Veranstaltungen der Reihe „Frieden und Toleranz“ angeboten. Diese kostet 22,00 Euro (ermäßigt 17,00 Euro). Darin enthalten ist eine Jahreskarte für das Küstenmuseum. Der Einzeleintritt beträgt bei Vortragsveranstaltungen 7.- Euro / ermäßigt 5 Euro.

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Informationen: www.wilhelmshavenglaubt.de

Grußwort von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schötter zum Eröffnungsgottesdienst des 27. Stadtfestes Berlin

Angelika Schöttler (Foto: Photo Huber)

Grußwort zum Eröffnungsgottesdienst des 27. Lesbisch-schwulen Stadtfests am Freitag, 19. Juli 2019, 19.30 Uhr, Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin

Liebe Gäste des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes,

es ist mir immer wieder eine große Freude am Gottesdienst für das Lesbisch-schwule Stadtfest teilnehmen zu dürfen. Daher mein aufrichtiger Dank für die erneute Einladung an das veranstaltende Rogate-Kloster, namentlich an Bruder Franziskus.

Nicht nur das Stadtfest selbst, nein, auch dieser Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr bereits zum zehnten Male stattfindet und zusammen mit dem Hissen der Regenbogenflaggen vor dem Rathaus Schöneberg quasi den Startschuss für das Stadtfest bildet, hat mittlerweile eine lange Tradition.

Wenn das Stadtfest – und wenige Tage später auch der CSD – stattfindet, dann empfinden das viele Menschen als laut und schrill. Ein Gottesdienst dagegen ist eher ein Ort der leisen Worte, der bedachten Äußerungen, darf dabei aber durchaus auch fröhlich und mitreißend sein. Das eine macht die Vielfalt queerer Lebensentwürfe schlagartig und mit Wucht sichtbar bis in den letzten Winkel der Gesellschaft hinein.

Das andere dient vielleicht mehr der Einstimmung, der inneren Sammlung und Stärkung des Einzelnen, sei es für die bevorstehenden anstrengenden queeren Festtage, sei es für den oftmals schwierigen Weg eines Coming-outs oder einfach nur, um den täglichen Herausforderungen begegnen zu können.

Klar ist jedoch, beides hat seine Berechtigung und erst in der Kombination wird ein Ganzes daraus. Und es zeigt auch, dass das Leben unter dem Regenbogen nicht nur bunt und vielfältig ist, sondern eigentlich doch nur einen Ausschnitt darstellt, ein Abbild dieser einen Gesellschaft widerspiegelt, deren Bestandteil wir alle sind.

Wenn wir aber alle Teil dieser einen Gesellschaft sind, dann müssen wir auch alle die gleichen Rechte geltend machen dürfen. Gerade in dieser Hinsicht – was die rechtliche Gleichstellung betrifft – haben wir – insbesondere in den letzten zwei, drei Jahren – viel erreicht.

Die Öffnung der Ehe auch für lesbische und schwule Paare bereits 2017, die Entschädigungsregelung für die nach § 175 Strafgesetzbuch verfolgten Männer und die Einführung einer weiteren Geschlechtsoption im Dezember vergangenen Jahres sind hier als wichtige Meilensteine zu nennen.

Aber: Gerade in diesem Jahr, in dem wir auch auf 50 Jahre Stonewall zurückblicken, dürfen wir nicht vergessen, dass diese Erfolge in vielen Jahren, ja sogar Jahrzehnten, mühsam gegen Widerstände aller Art erstritten werden mussten. Und gleichzeitig müssen wir uns auch immer vor Augen halten, dass angesichts neuer und leider auch lauter werdender populistischer und antifeministischer Stimmen diese Errungenschaften noch immer keine Selbstverständlichkeit sind. Sie zu verteidigen gegen Rechtspopulisten und religiöse Fundamentalisten muss daher unser ständiger Auftrag sein.

Und gleichermaßen gilt auch, sich auf diesen Erfolgen nicht auszuruhen, sondern sie weiterzuentwickeln, beispielsweise mit Blick auf das Adoptions- und Abstammungsrecht oder auf die längst überfällige Reform des Transsexuellengesetzes zu einem modernen Geschlechtsidentitätsgesetz, das auf Achtung und Selbstbestimmung basiert. In diesem Zusammenhang ist auch die Fortschreibung des Artikels 3 Grundgesetz um die geschlechtliche und sexuelle Identität ein wichtiges Anliegen, denn erst dann können die bislang erreichten Erfolge als gesichert angesehen werden.

Neben all‘ den rechtlichen Verbesserungen dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass die Akzeptanz queerer Lebensentwürfe in der Gesellschaft bei weitem noch nicht überall erreicht ist.

Gerade in den letzten Wochen haben sich wieder vermehrt Gewaltvorfälle gegen Schwule und Lesben ereignet – leider auch mehrmals bei uns in Tempelhof-Schöneberg. Um sich dieser Gewalt entschlossen entgegenzustellen bedarf es des täglichen Engagements – in der Familie, in der Schule, im Beruf oder im Verein – um ein Klima zu schaffen, in dem niemand Angst haben muss, das Leben zu führen, das er_Unterstrich_sie für sich als das richtige empfindet.

Respekt und Akzeptanz für Lebensentwürfe – gerade auch dann, wenn sie sich nicht mit den eigenen Vorstellungen decken – sind entscheidend für ein gemeinsames und vor allem auch erfolgreiches Miteinander.

Hier schließt sich der Kreis und ich komme an den Anfang meiner Rede zurück. Für das weitere gemeinsame Streiten sowohl für rechtliche Verbesserungen als auch für die – eigentlich doch selbstverständliche – Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft braucht es neben Aufklärung und Information sowohl eine starke Sichtbarkeit queeren Lebens mit all‘ seinen Facetten, aber auch den Zusammenhalt innerhalb der Community und auch die innere Stärke jedes Einzelnen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen zunächst einen fröhlichen, aber auch inspirierenden Gottesdienst und in den nächsten Tagen ein tolles Stadtfest, das mit Sicherheit wieder viele, viele Menschen aus Nah und Fern anziehen wird und viele bleibende Eindrücke hinterlässt. Vielen Dank!

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

Politikerkanzel am Mittwoch mit Kultursenator Dr. Klaus Lederer

Der Berliner Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, ist am Mittwoch dritter Redner der Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ in der Banter Kirche Wilhelmshaven. Der Jurist ist Mitglied im Parteivorstand der Partei DIE LINKE und war früherer Landesvorsitzender seiner Partei. In sein Ressort fällt u.a. die vom Senat geförderte religionsübergreifende Zusammenarbeit in Berlin. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr. Bruder Franziskus vom Rogate-Kloster leitet die Andacht. Mitwirkende sind Pastor Frank Moritz, Stadtkantor Markus Nitt und die Lektoren Ingrid Klebingat sowie Ratsherr Florian Wiese.

Dr. Klaus Leder. (Foto: DiG/Trialon)

Im Anschluss an den Abendgottesdienst gibt es im Banter Gemeindehaus, in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB), ein Nachgespräch. Der Eintritt ist frei. Es wird – zur Deckung der Kosten – eine Ausgangskollekte geben.

Die Politikerkanzel ist ein Gemeinschaftsprojekt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, des Rogate-Klosters Sankt Michael (Berlin/Wilhelmshaven) und des Demokratieprojekts „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Die Kirchengemeinde Bant hat freundlicherweise den Veranstaltern die Nutzung von Kirche und Gemeindehaus für die Reihe angeboten.

Informationen: Politikerkanzel.de

Termin: Beginn Mittwoch, 24. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel : „Was mich treibt?“ mit Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer (Die Linke), Berlin. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Lektor*innen: Ingrid Klebingat und Ratsherr Florian Wiese. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz im Kirchenlied“ am 25. Juli

Im Rahmen der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ wird am Donnerstag, 25. Juli, Kreiskantor Thorsten Ahlrichs einen Vortrag zu „…und steure deiner Feinde Mord. – Betrachtungen zu Frieden und Toleranz im Kirchenlied“ halten. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Küstenmuseum Wilhelmshaven, Weserstraße 58.

Referent Thorsten Ahlrichs stammt aus Wilhelmshaven. An der barocken Christian-Vater-Orgel (1711) der St. Stephanus-Kirche Fedderwarden begann er seine Orgellaufbahn bereits mit 11 Jahren. Die Orgellandschaft der Oldenburgischen Kirche mit ihren vielen historischen Instrumenten prägte ihn von Anfang an.

Kreiskantor Thorsten Ahlrichs (Bild: Lukas Klose) 

Er studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei den Professoren Pieter van Dijk, Menno van Delft, Andreas Rondthaler und Hannelotte Pardall. Er war Assistent an der Hauptkirche St. Petri Hamburg und Organist an der Hauptkirche St. Trinitatis Altona bevor er von 2007 bis 2014 Kantor und Organist an der Michaeliskirche Kaltenkirchen und ehrenamtlicher Hoforganist am Schloss Gottorf, Schleswig, war.

Seit 2015 ist Ahlrichs Kreiskantor im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land mit Sitz an der St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee mit ihrer Arp-Schnitger-Orgel (1699/1760).

Als Organist und Cembalist konzertierte er in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Polen, Dänemark, Schweden und Norwegen, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles. Für das Schnitger-Gedenkjahr 2019 ist er Beauftragter der Ev.–Luth. Kirche in Oldenburg für die Entwicklung, Koordination und Begleitung von verschiedenen Projekten rund um die historische Oldenburger Orgellandschaft. Zudem ist er als Jurymitglied bei Stellenbesetzungen und Förderinstitutionen tätig.

Anmeldung: Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Rahmenprogramms bitten wir um Anmeldung: Telefon 04421.40 09 40 oder per Mail kuestenmuseum@wilhelmshavenglaubt.de

Eintritt: Es wird eine Vortrags-Flatrate-Karte für alle 21 Veranstaltungen der Reihe „Frieden und Toleranz“ angeboten. Diese kostet 22,00 Euro (ermäßigt 17,00 Euro). Darin enthalten ist eine Jahreskarte für das Küstenmuseum. Der Einzeleintritt beträgt bei Vortragsveranstaltungen 7.- Euro / ermäßigt 5 Euro Informationen: wilhelmshavenglaubt.de

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Stadtfest Berlin 2019: Willkommen zum Eröffnungsgottesdienst „Seligpreisung queer.0“

Willkommen am Freitag, 19. Juli 2019|19:30 Uhr, zu einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in der Zwölf-Apostel-Kirche zum 27. lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin.

Es predigt Pfarrer Sebastian Wolfrum aus Veitshöchheim.

Musik: Hauke Renken, Solo Vibraphon. Orgel: Felicitas Eickelberg.

Mitwirkende: Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer (Die Linke), MdB Sven Lehmann (Bündnis 90/Die Grünen), Marian Moldenhauer (Präsident des Fecht-Clubs Grunewald Berlin e.V.), Ratsherr Florian Wiese (Wilhelmshaven), Michael Feitel, Andrea Fleischer, Uta Willers-Urban und Dr. Christian Meier.