Monat der Diakonie: Eucharistie am Sankt-Michaelis-Tag

Herzliche Einladung und willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der kommenden Woche:

2016 Wo ist das Rogate-Kloster?

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Wir danken der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft der Rogate-Gottesdienste in Schöneberg.

Unseren Fördervereinsflyer finden Sie hier.

Grußwort: Bürgermeister Uwe Reese begrüßt Bischof Matthias Ring

Folgendes Grußwort hat Wilhelmshavens Bürgermeister Uwe Reese am Donnerstag, 12. September 2019, im Küstenmuseum Wilhelmshaven gesprochen. Er begrüßte Bischof Dr. Matthias Ring. Dieser hielt den Vortrag „Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche„.

„Das 150jährige Stadtjubiläum, das wir ganzjährig feiern, hat einiges in Wilhelmshaven verändert. Nach meiner Wahrnehmung ist bei der Fülle von Veranstaltungen ein „Wilhelmshaven-Gefühl“ entstanden. Die Bürgerinnen und Bürger sind zusammen gerückt.

So viele positive Reaktionen zu dem Geschehen in unserer Stadt habe ich noch nie erlebt, und ich lebe immerhin schon seit mehr als 70 Jahren in meiner Geburtsstadt Wilhelmshaven.

Mit der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade““ und der „Politikerkanzel: Was mich treibt“ demonstrieren die Kirchen in unserer Stadt die ökumenische Vielfalt in beeindruckender Weise.

Ich bin mir sicher, dass Erleben der religiösen Vielfalt im Küstenmuseum entfaltet den erhofften nachhaltigen Effekt zu mehr Toleranz im Miteinander der Religionen.

Bruder Franziskus, das muss jetzt sein, Sie sind der Motor der Aktivitäten. Dafür spreche ich Ihnen meine Hochachtung aus und verbinde das mit dem Dank im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt für ihr außergewöhnliches Engagement, das ich bei der Eröffnung der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“  live erleben durfte. Sie haben praktisch bis zur Begrüßung gewerkelt, um die Exponate ins rechte Licht zu rücken.

Heute Abend hören wir den letzten Vortrag im Kontext der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt“. Ihr Referat, Herr Bischof, „Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche“ bildet den Abschluss einer Vortragsreihe mit diversen Einblicken in verschiedene Religionen und Konfessionen.

Ich darf sie ganz herzlich im Namen von Rat und Verwaltung  der Stadt Wilhelmshaven begrüßen. Kennen gelernt haben wir uns bereits gestern Abend in der Banter Kirche, in der Sie bei der Veranstaltung „Politikerkanzel“ mitgewirkt haben.

Liberales Judentum, reformierte Theologie, Buddhismus oder der Blick in die Geschichte Wilhelmshavens – alles fand Platz in einem spannenden Reigen hoch interessanter Vorträge in Hörweite der Sonderschau „Wilhelmshaven glaubt.“.

Ihr Vortrag, Herr Bischof, schließt den Reigen der die Sonderschau begleitenden Veranstaltungen. Wir alle sind gespannt auf ihre Ausführungen zu Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche, deren amtlicher Name Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland lautet. Das Bistum ist eine selbständige katholische Kirche innerhalb der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen, und Sie wurden am 20. März 2010 in der evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe in ihr Amt eingeführt.

Herr Bischof Dr. Ring, Sie haben bereits gestern Abend in der Banter Kirche mit gewirkt bei der Sommerreihe „Politikerkanzel: Was mich treibt“, bei der der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil eindrucksvoll schilderte, was ihn treibt, Politik zu machen.

Sie haben sich in Wilhelmshaven aber auch informiert über das mittlerweile mehrjährige Engagement des Rogate-Klosters in unserer Stadt und dabei mit Verantwortlichen von Kirche und Diakonie Gespräche geführt.

In Wilhelmshaven gibt es einen Arbeitskreis um Bruder Franziskus, der sich mit der Idee „House of One“ nach Berliner Vorbild beschäftigt.

Deshalb freuen wir uns in Wilhelmshaven besonders über ihren Besuch, signalisieren Sie damit doch ihre Unterstützung für die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus und ihr Interesse am Wirken des von ihrem Bistum anerkannten Rogate-Klosters.

Schließen will ich mit einem Zitat des 2007 verstorbenen deutschen Philosophen Carl-Friedrich-von Weizäcker: „Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn Sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt“.

Für die Stadt Wilhelmshaven stelle ich fest – die Kirche hat im Jubiläumsjahr 2019 ihren Auftrag erfüllt.“

Bürgermeister Uwe Reese, Stadt Wilhelmshaven

3. Oktober 2019: Segensgottesdienst für Mensch und Tier

Willkommen am Franziskustag:

2016 Wo ist das Rogate-Kloster?

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Wir danken der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft der Rogate-Gottesdienste in Schöneberg.

Pressespiegel: „Auf dem Sofa miteinander reden, zuhören und streiten“

Nordwest-Zeitung

„…Diese Fragen haben das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael in Berlin, das Diakonische Werk Friesland und die evangelische Kirchengemeinde Hooksiel dazu bewogen, das „Wangerland-Sofa“ aufzustellen. „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ lautet das Motto. Es geht um die Grundlage der Demokratie: Es geht darum, wieder zu lernen, miteinander zu reden – und zu streiten….“

Den Artikel von Melanie Hanz vom 18. September 2019 finden Sie hier.

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten:

Religionenhaus: Grußwort von Roland Stolte

Grußwort von Roland Stolte, Konzeptdirektor House of One, Berlin, für die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade“ (28. Juni bis 15. September 2019):

Roland Stolte (Bild: House of One)

„Ein Religionenhaus, wie Sie es nun auch planen, versteht sich nicht von selbst. Es hat seine eigene Zeit, seine eigene Entwicklungs- und Planungszeit und seine eigenen Zwischenschritte. Wenn wir beim House of One eines gelernt haben, dann ist es der Wert und die Bedeutung von Zwischenschritten. Sie sind eminent wichtig, um die je anderen Religionen und die Stadtgesellschaft mit auf den Weg zu nehmen, um gemeinsam weiterzudenken und ein Vorgeschmack zu geben, wie ein solches Gebäude später einmal mit Leben gefüllt werden könnte. Ein derartiger Zwischenschritt ist Ihre Ausstellung, wir gratulieren dazu und freuen uns, Ihre Planungen in Zukunft mit Rat und Tat begleiten zu dürfen.“

Information: Der Arbeitskreis Religionenhaus hat sich im Sommer 2018 gegründet. Zu ihm gehören Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven sowie Vertreterinnen und Vertretern des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, der römisch-katholischen Gemeinde Sankt Willehad, der Kreisdiakonie und des Rogate-Klosters.

Nach dem Vorbild des Berliner Projektes „House of One“ wird diskutiert, ob ein „Religionenhaus“ eine sinnvolle und zukunftsweisende Einrichtung für den Dialog von religiösen und nichtreligiösen Menschen am Jadebusen sein könnte. Der Kreis entwickelt interreligiöse Initiativen für die Stadtgesellschaft der Nordseestadt. Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ war ein Projekt der AK Religionenhaus Wilhelmshaven.

Rückblick: Vor zehn Jahren Gründung der Ökumenischen Rogate-Initiative

(Bild: Rogate-Kloster)

Heute vor zehn Jahren: Am 9. September 2009 haben sich zur Rogate-Gründung (Ökumenische Rogate-Initiative e.V.) zehn Menschen in der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde zusammen gefunden, die in ihrer Unterschiedlichkeit einiges gemeinsam erreichen wollten – und auch erreicht haben.

Ein Jahr später, am 29. September 2010, gründeten die Engagierten das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael.

Politikerkanzel am Mittwoch mit SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ist am Mittwoch, 11. September, Redner in der Wilhelmshavener Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt“. Die Andacht in der Banter Kirche, Werftstraße 75, beginnt um 19:00 Uhr.

Die zehnteilige Demokratie-Reihe endet an diesem Abend. Seit Juli hatten Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien sowie Bundespräsident a.D. Christian Wulff über die Motive ihres politischen Handelns und die Motive ihres Engagements im Bundes-, Landtag und Stadtrat Auskunft gegeben.

Am Mittwoch gestalten Bischof Dr. Matthias Ring (Bistum der Alt-Katholiken), Kreispfarrer Christian Scheuer (Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Bruder Franziskus (Rogate-Kloster) die Liturgie. Den Lektorendienst teilen sich Ingrid Klebingat (Kirchengemeinde Bant) und Carsten Feist (gewählter Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven). Stadtkantor Markus Nitt gestaltet musikalisch den Rahmen. Anschließend wird zum Gespräch ins Gemeindehaus eingeladen.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (Bild: Tobias Koch)

Die Politikerkanzel ist ein Gemeinschaftsprojekt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, des Rogate-Klosters Sankt Michael am Standort Wilhelmshaven, der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und des Demokratie-Projekts „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“.

Informationen: Politikerkanzel.de