Wilhelmshaven: Gebet für die Stadt – in der Coronakrise.

Die Coronakrise belastet viele Menschen auf unterschiedliche Weise. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist betroffen: Kontaktbeschränkungen, Schließungen von Bildungs- und Kultureinrichtungen, Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, den Gesundheitsbereich, Schulen und Kindertagesstätten und den Alltag zuhause. Viele leiden darunter. Andere haben eine durch das Virus verursachte Krankheit überstanden oder sind daran gestorben. Über 70.000 Verstorbene alleine in der Bundesrepublik haben zu großer Trauer geführt und hinterlassen Lücken in Familie, Freundeskreisen und der Gesellschaft des Landes. 

Die römisch-katholische Pfarrgemeinde Sankt Willehad in Wilhelmshaven und das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael wollen in einer Andachtsreihe an die Herausforderungen und das Leid durch die Pandemie und deren Folgen in der Stadtgesellschaft Wilhelmshaven erinnern. Menschen, die ganz unterschiedlich durch die Coronafolgen betroffen sind, kommen selber zu Wort, schildern ihre Situation und die Unmöglichkeiten dieser Zeit. Sie berichten über die eigene Not und die Lage ihrer Patienten oder Mitarbeitenden und Kollegen*innen. Es sollen die Nöte benannt werden, auch die Wut zur Sprache kommen und für die Menschen in den Notlagen gebetet werden. „Wir laden gemeinsam zu einem solidarischem Gebet ein, hören zu und geben der Klage der Menschen vor Gott Raum“, so Bruder Franziskus und Pfarrer Bolten.

Das Lied „Jenseits von Ebbe und Flut“ wird in jedem der drei Andachten „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise.“ zu hören sein.

Die Termine der Reihe:

Einladungsplakat für das „Gebet in der Stadt – in der Coronakrise.“ (Agentur Nolte Kommunikation, Berlin)

Die Gemeinde St. Willehad weist auf das geltende Hygienekonzept hin. Vor dem Besuch der Kirche besteht eine Anmeldepflicht vor Ort. Es sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen. Weitere Infos hängen vor Ort aus sowie auf Willehad.de.