Gottesdienst: Eröffnung des lesbisch-schwulen Stadtfestes Berlin

Seit 2010 richtet das ökumenische Rogate-Kloster den jährlichen Gottesdienst zum lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin aus, dem populären Straßenfest in der Motz-, Fugger- und Eisenacherstraße. Nach der zweijährigen Coronapause kann endlich wieder fröhlich und bunt gefeiert werden. Der traditionelle Eröffnungsgottesdienst in der Zwölf-Apostel-Kirche steht wieder am Beginn. 

Zwölf-Apostel-Kirche (Bild: Rogate-Kloster)

Am Freitag, 15. Juli 2022 | 19:30 Uhr, wird unter dem Titel „Wenn ich ein Engel wäre, dann….“, zum ökumenischen queeren Eröffnungsgottesdienst zum 28. Stadtfest Berlin eingeladen. 

Die Predigt hält Pfarrer_in Anna Trapp, Evangelischer Pfarrsprengel Bad Wilsnack. Mitwirkende: Christopher Schreiber (Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V.), Dekan Ulf-Martin Schmidt (Alt-katholische Pfarrgemeinde Berlin), Pfarrer Burkhard Bornemann (Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster). Lektor: Michael Feitel (Rogate-Kloster). Kruziferarin: Uta Willers Urban (Rogate-Kloster). Orgel: Gabriel Pech. Kirchdienst: Michael Behr. Empfang. Melanie Hochwald (Rogate-Kloster).

Kollekte: Wir sammeln je zur Hälfte die Fortsetzung der queeren ökumenischen Stadtfestgottesdienste sowie für den Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. für seine Arbeit für queere ukrainische Geflüchtete aus der Ukraine & Russland. Mit seinem Zentrum für Migrant*innen, Lesben und Schwule (MILES) bietet der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg psychosoziale und rechtliche Beratungen für LSBTI* mit Flucht- und Migrationsbiografien sowie deren Angehörige an. Aufgrund der immer stärker werdenden Verfolgung von queeren Menschen in Russland und insbesondere seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wenden sich immer mehr ukrainische und russische Geflüchtete an MILES. Der Umfang der Anfragen übersteigt allerdings die Kapazitäten der hauptamtlichen Beratungs- und Hilfsstrukturen. Queere Geflüchtete finden deswegen in einem Mentor*innenprogramm weiterführende Unterstützung und Anbindung. Im Rahmen des Programms entstehen ehrenamtliche Pat*innenschaften, die queere Geflüchtete aus Russland und der Ukraine im Alltag unterstützen. Mit Ihrer Kollekte soll ein Beitrag zum Erfolg dieses wichtigen ehrenamtlichen Engagements. Konkret die Durchführung von Gruppen- und Vernetzungsangeboten, Befähigungsworkshops sowie regelmäßigen gemeinsamen Freizeitaktivitäten unterstützt werden.

Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Nachtrag: Die Kollekte des Gottesdienstes erbrachte 253,34 Euro und eine Miele-Waschmünze.

Ein Kommentar zu „Gottesdienst: Eröffnung des lesbisch-schwulen Stadtfestes Berlin

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