Lutherkirche Wilhelmshaven: Ökumenische Andacht am 2. Advent

Über „Warum ich trotzdem Hoffnung habe“ sprechen am 2. Advent, 4. Dezember 2022, Ratsfrau und Medizinerin Dr. Angela Kirstges und die Koordinatorin des Wilhelmshavener Christopher-Street-Day, Anke Hieronymus, in einer ökumenischen Abendandacht in der Lutherkirche. Dazu lädt das Rogate-Kloster Sankt Michael um 18:00 Uhr in die Brommystraße 75 ein.

Die Orgel spielt Stadtkantor Markus Nitt. Mitwirkende aus verschiedenen Gemeinden der Stadt, darunter Susanne Klenk und Philipp Kolbe, sowie Pfarrer Meik Barwisch, von der Alt-katholischen Gemeinde, gestaltet mit Bruder Franziskus die Andacht bei Kerzenschein.

Es wird warme Kleidung für den Aufenthalt in der kalten Kirche und das Mitbringen einer Kerze oder Taschenlampe empfohlen.

Die folgenden Termine der Adventsreihe im Detail

  • 2. Advent, Sonntag, 4. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsfrau Dr. Angela Kirstges, Anke Hieronymus (CSD Wilhelmshaven), Pfarrer Meik Barwisch (Alt-katholische Gemeinde Wilhelmshaven), Susanne Klenk (St. Stephanuskirche, Fedderwarden), Philipp Kolbe, Br. Franziskus. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • 3. Advent, Sonntag, 11. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsfrau Petra Stomberg, Hilke Schwarting-Boer (Diakonisches Werk Friesland-Wilhelmshaven), Heidrun Helbich (Thomaskirche, Neuengroden), Philipp Kolbe, Br. Franziskus. Orgel: Traugott Böhlke (St. Martinskirche, Voslapp). Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • 4. Advent, Sonntag, 18. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsherr Uwe Heinemann, Heidrun Helbich (Thomaskirche, Neuengroden), Susanne Klenk (St. Stephanuskirche, Fedderwarden), Philipp Kolbe und Br. Franziskus. Orgel: Traugott Böhlke (St. Martinskirche, Voslapp). Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.

Vier Andachten im Advent: „Warum ich trotzdem Hoffnung habe“

Zu ökumenischen Abendandachten in der Lutherkirche lädt das Rogate-Kloster Sankt Michael an den Adventssonntagen ein. Auf die Frage „Warum ich trotzdem Hoffnung habe“ werden Engagierte angesichts der vielen weltweiten Krisen jeweils Impulse setzen, darunter eine Ärztin, eine Geschäftsführerin, ein Lehrer und Mitglieder des Rates der Stadt. Lektorinnen aus verschiedenen Gemeinden der Stadt gestalten mit Bruder Franziskus die Andachten bei Kerzenschein in der Dunkelheit. Die Orgel bei der Andacht am 1. Advent spielt Wolfgang Pude, Neuapostolische Kirche Wilhelmshaven. Beginn ist jeweils um 18:00 Uhr in der Brommystraße 75. Es wird warme Kleidung für den Aufenthalt in der kalten Kirche und das Mitbringen einer Kerze oder Taschenlampe empfohlen.

Termine: 27. November, sowie am 4., 11. und 18. Dezember.

Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.

  • 1. Advent, Sonntag, 27. November 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Heidrun Helbich (Thomaskirche, Neuengroden) und Br. Franziskus. Orgel: Wolfgang Pude (Neuapostolische Kirche Wilhelmshaven) u.a. Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • 2. Advent, Sonntag, 4. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsfrau Dr. Angela Kirstges, Anke Hieronymus (CSD Wilhelmshaven), Pfarrer Meik Barwisch (Alt-katholische Gemeinde Wilhelmshaven), Susanne Klenk (St. Stephanuskirche, Fedderwarden), Philipp Kolbe, Br. Franziskus. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • 3. Advent, Sonntag, 11. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsfrau Petra Stomberg, Hilke Schwarting-Boer (Diakonisches Werk Friesland-Wilhelmshaven), Heidrun Helbich (Thomaskirche, Neuengroden), Philipp Kolbe, Br. Franziskus. Orgel: Traugott Böhlke (St. Martinskirche, Voslapp). Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • 4. Advent, Sonntag, 18. Dezember 2022 | 18:00 Uhr, Adventsandacht bei Kerzenschein. Mitwirkende: Ratsherr Uwe Heinemann, Heidrun Helbich (Thomaskirche, Neuengroden), Susanne Klenk (St. Stephanuskirche, Fedderwarden), Philipp Kolbe und Br. Franziskus. Orgel: Traugott Böhlke (St. Martinskirche, Voslapp). Ort: Lutherkirche, Brommystraße 75, Wilhelmshaven-Villenviertel.

Ein weiterer Terminhinweis:

  • Dienstag, 29. November 2022 | 18:00 Uhr, ökumenisches Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Impuls: Theologin Heide Grünefeld, Migrationsberatung der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven. Die Friedensgebete werden getragen von den Gemeinden der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche und der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Russlandkrise: Ukraine-Friedensgebet am Dienstag.

Friedensgebet anlässlich der Russlandkrise am Dienstag in der Sankt Willehad-Kirche

Die Gemeinden der St. Willehad-, der Neuapostolischen, der Banter und der Luther-Kirche sowie die Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden am Dienstag, 29. November 2022, zum monatlichen ökumenischen Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine ein.

Theologin Heide Grünefeld, Migrationsberatung der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven, wird zur aktuellen Situation geflüchteter Menschen in Freisland und Wilhelmshaven sprechen. Die Andacht beginnt um 18:00 Uhr in der St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Die Andacht wird auf dem Youtube-Kanal der Sankt-Willehad-Gemeinde live gestreamt:

Gebet: Führe uns wieder zusammen.

Herr, unser Gott, du lädst uns ein, zu dir zu kommen mit unseren Freuden und Sorgen, mit unserer Bitte und unserem Dank. Deine Gebote weisen uns den Weg durchs Leben. Oft aber haben wir es schwer, ihnen zu folgen. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Wir leben in Frieden und Wohlstand, aber erfahren täglich von Hunger und Armut, von ungerechten Verhältnissen, von Gewalt und Blutver­gießen. Auch spüren wir, dass unser alltägliches Leben bedroht ist. Schenke uns Zuversicht und Besonnenheit. Lass uns nicht auf jede künstlich aufgebauschte Katastrophenmeldung aus Internet und Medien hereinfallen und in Panik verfallen. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Wir nutzen mit Freude die Möglichkeiten, die uns die Technik und Wohlstand eröff­net. Wir erkennen aber auch die Gefahren, die uns umgeben. Menschen bringen durch Terroranschläge Chaos, Tod und Verderben. Menschen führen in Europa wieder Krieg und bedrohen auch uns. Das macht uns Angst.  Bewah­re uns vor Leichtsinn und Selbstüberschätzung, vor Rachsucht und Hartherzigkeit. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Wir sind im Glauben verbunden über viele Grenzen und Unterschiede hinweg. Warum gibt es so viel Uneinig­keit und Streit unter uns, warum sind wir so misstrauisch und unver­söhnlich? Vergib uns unsere Schuld, unsere Engstirnigkeit und unseren Starr­sinn. Führe uns wieder zusammen. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Für die Menschen in der Ukraine bitten wir um Frieden. Wehre mit deinem starken Arm den Machgierigen und Unbarmherzigen. Schenke den beiden Völkern, den Russen und den Ukrainern, Frieden und Freiheit im eigenen Land, das ihnen Niemand streitig macht. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Herr, lieber Vater, du hast unserem Leben ein Ziel gesetzt, wir beten dich an. Du zeigst uns durch Jesus, unseren Herrn, den Weg, auf dem wir zum Ziel gelangen. Erfülle uns mit der Kraft deines Geistes.

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet von Pastor i.R. Rainer Ewald, Wilhelmshaven.

Rainer Ewald: „Gott wird da sein, was auch immer geschehen mag“

„Nichts ist mehr so, wie es mal war“, äußerten sich Medien und Politiker nach dem 24. Februar 2022 als russische Truppen auf Befehl Putins in die Ukraine einmarschierten und seitdem dort Tod und Verwüstungen brachten. Niemand im Westen hatte bis dahin das für möglich gehalten. Von einer Zeitenwende wurde gesprochen. Was hat sich denn nun für uns geändert?

In der Banter Kirche Wilhelmshaven hielt Pastor i.R. Rainer Ewald die hier dokumentierte Predigt.

Wir merken es vor allem erst mal im Portemonnaie. Energie ist sehr viel teurer geworden und in dem Gefolge alle anderen Güter des täglichen Lebens, eine Inflation wie seit langem nicht mehr. Viele Menschen haben Angst, oder? Reden sie sich das ein? Gibt es nicht schon konkrete Pläne zur Entlastung unserer Haushaltskasse? Angst haben müssen die Menschen in der Ukraine vor Bomben, Raketen, Panzern, Gewehrkugeln, Terror, Verschleppung und Vergewaltigungen. Sie brauchen unsere Solidarität.

Angst. Angst müssen wir vor allem vor der Doktrin der jetzigen russischen Regierung haben, man fühle sich durch die Nähe westlich geprägter Gesellschaftsordnungen, einschließlich einer Mitgliedschaft in EU und Nato, bedroht und habe darum eine strategische Berechtigung, militärisch gegen Nachbarn vorzugehen. Das nämlich bedroht uns in der logischen Folge selbst, davor sollten wir uns wirklich fürchten. Wenn Putin damit durchkommt, dann gibt es einen Dominoeffekt für alle Staaten Osteuropas und im weiteren auch für Deutschland. Und darum muss man den Kampf der Ukrainer gegen ihre Besatzer mit allen Mitteln unterstützen, es geht nämlich auch um uns.

Das hat sich geändert. Keine Rede mehr von einer friedlicheren und sicheren Welt nach dem Ende des kalten Krieges. Und die alten Argumente der Friedensbewegung greifen nicht mehr, so scheint es jedenfalls. Ob sie wirklich alle nicht mehr greifen, ist ja noch nicht raus. Aber hat sich darum wirklich alles geändert? Gilt nichts mehr, was vorher galt? Alles für die Mülltonne? Es wird so viel behauptet, so viel vorhergesagt! Vieles wird nicht zu halten sein. Vieles wird vielleicht später bereut werden.

Eines aber weiß ich genau: Die Zehn Gebote bleiben. Ganz bestimmt und wenn auch noch viel Schlimmeres passiert, daran wird nichts geändert. Gott hat sie uns gegeben. Gott, dessen Name Jahwe ist. Das heißt: „Ich werde da sein.“ Gott wird da sein. Das steht fest. Und das bleibt auch fest. Was auch immer geschehen mag. Gott fällt nicht unter die Änderungen, die jetzt die Welt erfährt.

Er wird da sein. Nicht, dass er da war, wenn wir es glauben. Nicht, dass er da ist, wenn wir es glauben. Nein, dass er da sein wird über alle Zeit der Welt und noch darüber hinaus ob es die Menschen glauben oder nicht. Das steht fest. So wurde es einst Mose versprochen. Das erste Mal, als er in der Wüste vor dem brennenden Dornbusch stand. Und sicherlich nicht das letzte Mal, als er am Berg Sinai die Gebote empfing. Du die fingen eben immer mit diesem Satz an: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.“

Und so ist es auch uns versprochen, die wir am Beginn einer neuen Zeit zu stehen scheinen, die doch aber im Angesichtes dessen der immer da sein wird, doch nur eine Minute sein kann, ein kurzer Moment der Veränderung der Atmosphäre auf dieser Welt. Wir aber fragen, wo bitte gelten die Gebote Gottes noch? Wie oft werden schon die Gesetze, die sich die Menschen selber gegeben haben, missachtet, geschweige denn die Gebote Gottes? Gottes Gebote haben aber deswegen noch lange nicht ihre Gültigkeit verloren. Sie bleiben bestehen.

Was die Menschen auch tun werden, sozusagen im Hintergrund, werden sie sich immer von den Zehn Geboten befragen lassen müssen. Sie sind – so möchte ich es mal sagen – ein Teil unseres Gewissen, ja sogar des Weltgewissens. Der Katalog, oder die Checkliste, nach der wir unser Tun immer wieder überprüfen, durchchecken werden. Ein Putin ebenso, der ja offensichtlich sich neuerdings als orthodoxen Christen geriert, wie auch Präsident Selenski oder Herr Scholz oder Herr Biden und wie wir alle. Die Zehn Gebote sind nämlich keine Besonderheit der jüdischen und christlichen Religion. Sie gelten weltweit.

Da mag es nun auch mal sein, dass sich keiner mehr an sie zu halten scheint. Das liegt dann aber nicht an den Zehn Geboten, sondern an uns Menschen. Damit aber stehen wir auf dem Prüfstand, dann müssen wir Menschen uns fragen lassen, was läuft eigentlich schief auf dieser Welt. Die Zehn Gebote werden niemals auf dem Prüfstand stehen. Sie bleiben, wie sie vorher waren. Sie bleiben, wie sie immer waren und immer sein werden. Für sie gibt es keine Verfassungsänderung.

Ist das nicht irgendwie erleichternd und auch befreiend? Befreiend zumindest von all den Ängsten, die einem dieser Tage überkommen wollen. Gott sei Dank, wir haben noch eine Richtschnur und eine Leitlinie, nach der wir leben können. Nicht Alles ist anderes geworden. Mir jedenfalls geht es so, wenn ich mir das einmal so deutlich mache. Davon, dass die Gebote Gottes befreien können sagt uns schon der alte Text, den wir heute lesen, etwas: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

Gott will uns befreien, aus der Knechtschaft, dass heißt aus Zwang und Unterdrückung. Seit Mose galten die Gebote für das Volk Israel als Sinnbild für die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Seit Jesus Christus gelten sie für uns alle als Sinnbild der Befreiung aus allerlei Knechtschaft, unter die wir geraten könnten. Denn Jesus löste die Gebote nicht auf. Er sagte: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz.“ (Matthäus-Evangelium 5,18). Gleichzeitig hat er uns aber befreit, denn er wies uns einen Weg, wie wir von Schuld befreit werden und immer wieder unseren Frieden finden können mit Gott und seinen Geboten.

So schwer es auch zu sagen ist, die Zehn Gebote könnten für uns gerade jetzt helfen, wo wir dabei sind, einen Kampf zwischen Gut und Böse zu kämpfen. Ein Kampf, von dem wir überhaupt nicht wissen, wie er denn wohl ausgehen wird, und ob er denn wirklich helfen wird, die Gefahren, in denen wir uns befinden, auszuschalten. Und welchen Preis wir am Ende zahlen müssen.

Darum, die Zehn Gebote können uns Richtschnur und Orientierung sein, bei allem berechtigten Kampf gegen Terror und Unterdrückung gegen Diktatoren und Autokraten Mensch zu bleiben, in Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gottesfurcht. Gott helfe uns durch seine Gebote, den richtigen Weg zu finden. Denn nur durch sie werden wir mit allen unseren Nachbarn und Mitmenschen letztlich einen Frieden in Gerechtigkeit finden.

Pastor i.R. Rainer Ewald, Predigt am 16. Oktober 2022 in der Banter Kirche zu Wilhelmshaven

Terminhinweis:

Friedensgebet anlässlich der Russlandkrise am Dienstag in der Sankt Willehad-Kirche

Die Gemeinden der St. Willehad-, der Neuapostolischen, der Banter und der Luther-Kirche sowie die Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden am Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:00 Uhr, zum monatlichen ökumenischen Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine ein. Die Andacht wird über den Youtube-Kanal der Sankt-Willehad-Gemeinde live gestreamt.

Heidi Heidler: Unser kleiner Beitrag zur Integration Geflüchteter

Flüchtlinge! Leute! Lauter Leute, die wir nicht kennen! Leute? Nein! Menschen! Menschen, die bei uns Schutz suchend eingetroffen sind, nach Angriffen auf ihr Leben, aus dem Luftschutzkeller, auf der Flucht, mit wenigen Habseligkeiten, verzweifelt, heimatlos!  Sie haben eine Zuflucht gefunden, hier bei uns, wo sie in Sicherheit sind, und sie „wohnen“ zum Beispiel in der alten Schule Peterstraße, Wilhelmshaven-Bant.

Heidi Heidler (Mitte) vor der Sankt Willehad-Kirche Wilhelmshaven nach der Intervention.

Damit sie bei uns in Ruhe und Geborgenheit leben und sich ein wenig auskennen, müssen und wollen sie unsere Sprache lernen. Dabei helfen wir ihnen in unserem Sprachkurs bei der Banter Kirche. Wir, das sind mein Team und ich. Jeden Montag treffen wir uns zum Unterricht in zwei Kursen, der Andrang ist groß!  Es kommen bis zu 20 Menschen, mal mehr, mal weniger. Und deren und auch unsere Motivation ist groß! Jede Stunde beginnen wir in lockerer Atmosphäre mit dem Lied: “Wi seggt Moin, Moin!“.

Unsere Themen, die wir bearbeiten, ergeben sich aus dem Alltag, wie zum Beispiel (Wörter für) Körperteile, Kleidung, Lebensmittel, Uhrzeiten, Farben, Jahreszeiten, auch die Grammatik kommt nicht zu kurz, Artikel,  Pluralbildung, Beugung von Verben, Adjektive, die Fälle…. Die Arbeitsblätter sind einfach und mit vielen Bildern, oft selbst gezeichnet, versehen, die Übungen erklären sich selbst. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich Erfolg und Freude beim Lernen.

Auch der Spaß wird nicht vergessen, und es wird im Unterricht sogar gelacht! Am Schluss jeder Stunde singen wir: „Wann und wo, sehen wir uns wieder und sind froh?!“, und das sogar im Kanon!

Schön, wenn diese Menschen, das Lied summend, unseren Deutschkurs verlassen und das auch auf der Straße noch zu hören ist! Wir freuen uns, dass wir durch unser Tun einen kleinen Beitrag zur Integration der Geflüchteten leisten können. Ihre Dankbarkeit, Herzlichkeit, aber auch manche Tränen dieser Menschen erfüllen uns mit Demut. Uns geht es gut. Wir sind dankbar, dass wir diese Menschen kennenlernen und ihnen helfen dürfen, ihr Schicksal berührt uns und bereichert zugleich unser eigenes Leben! Und dafür danken wir Gott.

Intervention von Heidi Heidler, Freiwillige in der Banter Kirche Wilhelmshaven, in der Sankt WIllehad-Kirche, im ökumenischen Friedensgebet am Dienstag, 30. August 2022,

Terminhinweis: Friedensgebet anlässlich der Russlandkrise am Dienstag in der Sankt Willehad-Kirche

Die Gemeinden der St. Willehad-, der Neuapostolischen, der Banter und der Luther-Kirche sowie die Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden am Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:00 Uhr, zum monatlichen ökumenischen Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine ein. Die Andacht wird auf dem Youtube-Kanal der Sankt-Willehad-Gemeinde live gestreamt.

Gottesdienste: Willkommen an diesem Wochenende.

Herzlich willkommen an diesem Wochenende.
  • Montag, 3. Oktober 2022 | 12:00 Uhr, Mittagsgebet. Liturgie: Br. Franziskus. Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.
  • Montag, 3. Oktober 2022 | 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst für Mensch und Tier. Mit Tiersegnung. Predigt: Pastor A. Engelbert Petsch (Röm.-kath. Seelsorger JVA Plötzensee). Liturgie: Pfarrer Burkhard Bornemann (Zwölf-Apostel-Gemeinde) und Br. Franziskus. Hinweis: Es wird Dreharbeiten des rbb geben. Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.
2016 Wo ist das Rogate-Kloster?

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Wir danken der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft der Rogate-Gottesdienste in Schöneberg.

Wilhelmshaven: Ukraine-Friedensgebet am Dienstag

Friedensgebet anlässlich der Russlandkrise am Dienstag in der Sankt Willehad-Kirche

Die Gemeinden der St. Willehad-, der Neuapostolischen, der Banter und der Luther-Kirche sowie die Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden am Dienstag, 27. September 2022, 18:00 Uhr, zum monatlichen ökumenischen Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine ein. Die Andacht wird auf dem Youtube-Kanal der Sankt-Willehad-Gemeinde live gestreamt:

Ukrainische Jugendliche werden sich mit einem eigenen Wortbeitrag beteiligen. Weitere Beteiligte an der Andacht in der St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, sind Dechant Andreas Bolten, Pastor Frank Moritz, Bezirksevangelist Eike Rosentreter, Bruder Franziskus Aaron und Gerrit Junge an der Orgel.

Am Ausgang wird eine Korbkollekte für das bundesweite Aktionsbündnis Katastrophenhilfe gesammelt.

Die folgenden geplanten Friedensgebete in Sankt Willehad Wilhelmshaven:

  • Dienstag, 25. Oktober 2022 | 18:00 Uhr.
  • Dienstag, 29. November 2022 | 18:00 Uhr.

FrieslandVisionen laden ein: Wie viel Platz soll der Radverkehr in Wilhelmshaven haben?

Willkommen zu einer Diskussion mit den fahrradpolitischen Sprecher*innen der Wilhelmshavener Stadtratsfraktionen und -gruppen:

  • SPD: Christina Heide, Fraktionsvorsitzende
  • CDU: Martin Ehlers, Ratsherr
  • FDP: Dr. Günther Schulte, Fraktionsvorsitzender
  • UWG: Frank Uwe Walpurgis, Fraktionsvorsitzender
  • Bündnis 90/Die Grünen: Miguel Schaar/Br. Franziskus, Ratsherr

Einführungsstatement: Volker Hasenmüller, Fahrradbeauftragter der Stadt Wilhelmshaven und 1. Vorsitzender des ADFC Wilhelmshaven

Moderation: Jan Bredol, Radio Jade.

Veranstaltet vom ADFC Wilhelmshaven und den FrieslandVisionen im Rahmenprogramm der CYCLOPHILIA-Ausstellung.

Termin: Freitag, 16. September 2022, 18:00 Uhr. Ort: Kunsthalle Wilhelmshaven, Adalbertstraße 28.

Die Diskussion wird aufgezeichnet und am 17. September 2022, 12:05 Uhr, von Radio Jade gesendet.

Die „FrieslandVisionen“ sind ein Demokratieprojekt des Rogate-Klosters und werden bis Oktober 2023 durch das Förder- und Qualifizierungsprogramm „MITEINANDER REDEN – Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln“ für Akteur:innen in ländlichen Räumen durch die Bundeszentrale für politische Bildung mit u.a. durch ein Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm gefördert. Der Termin ist Teil der Reihe „Rogate-Abend“.

Friedensgebet in der Russlandkrise: Dienstag in der Sankt Willehad-Kirche Wilhelmshaven.

Verschiedene christliche Gemeinden laden zum nächsten ökumenischen Friedensgebet ein. Anlass ist der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Beginn der Andacht ist am Dienstag, 30. August 2022, 18:00 Uhr, in der Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. 

An der Liturgie beteiligt sind Dechant Andreas Bolten, Pastor Frank Moritz, Bezirksevangelist Eike Rosentreter und Bruder Franziskus Aaron. Heidi Heidler, engagierte Freiwillige in der Arbeit für Geflüchtete der Banter Kirche, wird einen Impuls sprechen. Gemeindemitglieder der St. Maria- und St. Mauritiusgemeinde werden Gebete in koptischer Spräche singen und beten. Am Ausgang wird eine Korb-Kollekte für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe erbeten. Die Andacht wird live über den Youtube-Kanal der Gemeinde gestreamt.

Zu den Friedensgottesdiensten wird seit Kriegsbeginn im Februar von den Gemeinden der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche und der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael eingeladen. Sie finden jeweils an jedem letzten Dienstag im Monat in Sankt Willehad statt.