Gefunden: „100 MITEINANDER REDEN“- Projekte für politische Bildung auf neuen Wegen in ländlichen Räumen

Bonn, 13. Juni 2019

Aus über 300 eingesendeten Projekte wurden nach Durchlauf eines zweistufigen Wettbewerbsverfahrens 100 innovative Dialogprojekte in die Förderung des neuen politischen Bildungsprogramms „MITEINANDER REDEN Gespräche gestalten –Gemeinsam handeln (2018-2020)“ aufgenommen. Das Rogate-Kloster ist mit dem Projekt „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ in die finale Auswahl gekommen.

Gesucht wurden Ideen und Vorhaben, die mit dazu beitragen das respektvolle und wertschätzende Miteinander, die Kommunikation und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen in die lokale Gemeinschaft zu stärken und neue analoge Dialogformate in kontroversen Aushandlungsprozessen zu entwickeln und auszuprobieren.

Die Projekte in unterschiedlicher Größenordnung, verteilen sich über alle Bundesländer wie folgt: Baden Württemberg (8), Bayern (10), Berlin (3), Brandenburg (18), Hessen (3), Mecklenburg-Vorpommern (10), Niedersachsen (17), Nordrhein-Westfalen (6), Rheinland-Pfalz (3), Saarland (1), Sachsen (10), Sachsen-Anhalt (3), Schleswig-Holstein (5) und Thüringen (3).

Thematisch und inhaltlich spiegeln die Projekte die Herausforderungen der Zukunftsgestaltung in ländlichen Räumen. Angesicht des Wandels werden u.a. Fragen zur Transformation, Digitalisierung, Leerstand, Vereinssterben, Demographie, Migration und Integration, Mobilität oder Umweltschutz gestellt. Aber auch Geschichte und Erinnerungskultur, Heimatverständnis, Identitätssuche sowie Rassismus und Ausgrenzung sind Themen,die in den Projekten verhandelt werden. Ergänzend zur thematischen Brandbreite sind auch die eingesetzten Formate sehr vielfältig.

Die Umsetzung erfolgt in Arbeitsgruppen, Gesprächskreisen, Bürger*innenbefragungen, Stammtischen, Exkursionen, gemeinsame Essen, kulturelle -künstlerische -, mediale Formate, Vortrag bzw. Podiumsveranstaltungen, Workshops, Fortbildungen und Beratungen. Neben der finanziellen Förderung bietet das Programm Unterstützung durch einen Pool an Prozessbegleiter*innen sowie ein begleitendes Weiterbildungs- und Kompetenzförderungsprogramm für alle Projektträger an. Das erste zweitägige Netzwerk- und Qualifizierungstreffen findet seit heute in Bad Salzdetfurth statt.

MITEINANDER REDEN – Gespräche gestalten –Gemeinsam handeln ist ein Ideenwettbewerb und Weiterbildungsangebot für Akteure in ländlichen Räumen, initiiert und finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), unterstützt vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume und vom deutschen Volkshochschul-Verband, realisiert von der Bildungsagentur labconcepts.

Was glaubt Wilhelmshaven? Mitmach- und Fotoaktion am Pfingstsonntag im Küstenmuseum

Woran glauben Menschen in Wilhelmshaven? Was gibt ihnen Hoffnung, Trost oder Mut?

Für ein interreligiöses Ausstellungsprojekt im Küstenmuseum sucht das Projekt-Team der Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus Auskunftswillige, Interessantes oder auch ganz Alltägliches.

Wir sammeln Geschichten und freuen uns über Menschen, die Lust haben, uns davon zu erzählen.

Für die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt.“ sollen im Foyer des Küstenmuseums Fotos gemacht und die Geschichte aufgeschrieben werden. Anschließend wird vom Ausstellungsteam ausgewertet, was davon in der Schau zum Stadtjubiläum gezeigt werden könnte. Bilder und Kurzgeschichten der Aktion werden unter dem Hashtag #Wilhelmshavenglaubt in den sozialen Medien zu finden sein. 

#Wilhelmshavenglaubt (Bild: Arne Schulz)

Termin der Sammelaktion: Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, 14:00 bis 16:30 Uhr.Ort: Küstenmuseum, Weserstr. 58, 26382 Wilhelmshaven-Südstadt

Weitere Infomationen: wilhelmshavenglaubt.de

Die Ausstellungseröffnung ist am 28. Juni, 16 Uhr. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

Sonntag Rogate: Willkommen zur Eucharistie in Schöneberg.

Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten in dieser Woche:

Die Vesper fällt leider aus, da die Gemeinde die Kirche vermietet hat und sie für uns nicht nutzbar ist: Am Freitag, 24. Mai 2019|19:00 Uhr, zur Vesper (Abendgebet) in der Zwölf-Apostel-Kirche.

Am Sonntag, 26. Mai 2019|10:00 Uhr, laden wir zur Eucharistie am Sonntag Rogate ein. Die Orgel spielt Martin Küster. Es erklingt Chormusik von Eclectic Voices, London. Der Gottesdienst findet ebenfalls in der Zwölf-Apostel-Kirche statt.

Politikerkanzel: „Was mich treibt“. Altbundespräsident spricht in Wilhelmshaven in Demokratie-Sommerreihe.

Bundespräsident a.D. Christian Wulff hat eine Einladung des Rogate-Klosters Sankt Michael angenommen und wird im Sommer nach Wilhelmshaven kommen. Wuff spricht in der Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ über seinen politischen Werdegang, die Bedeutung der Demokratie und warum das gesellschaftliches Engagement wichtig ist.

Die Kirchengemeinde Bant hat für die Sommerreihe ihre Räume dem Rogate-Kloster angeboten, die in Kooperation mit dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven und der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) durchgeführt wird.

Kommende Woche wird das Gesamtprogramm der Gottesdienstreihe vorgestellt.

Die Liste der beteiligten Politiker umfasst neben Christian Wulff vier Landesminister, drei Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete und einen Ratsherrn. Bischof Thomas Adomeit, Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, wird die Reihe am 10. Juli eröffnen.

In Wilhelmshaven hatte Br. Franziskus zuvor in der Christus- und Garnisonkirche die Reihen „Der Mond ist aufgegangen“ (2017), „Zehn Reden für die Stadt“ (2018) sowie die Bundestagswahlreihe „Warum wählen?“ initiiert. Seine Idee zu einer „Politikerkanzel“ setzte er erstmals 2008 in Berlin – in Zusammenarbeit mit Kantor Christoph Hagemann – um. Prominente Redner waren damals SPD-Politiker wie Andrea Nahles und Johannes Kahrs sowie der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen.

politikerkanzel.de

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Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten:

  • Freitag, 24. Mai 2019|19:00 Uhr, Vesper (Abendgebet). Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Sonntag, 26. Mai 2019|10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate. Orgel: Martin Küster. Musik: Eclectic Voices, London. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Mittwoch, 10. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“. Liturgie: Bischof Thomas Adomeit, Oldenburg. und Br. Franziskus. Orgel: Kirchenmusikdirektor Thorsten Ahlrichs, Ganderkesee. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“. 
  • Mittwoch, 17. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“. Orgel: Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel, Jever. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.
  • Freitag, 19. Juli 2019|19:30 Uhr, ökumenischer Eröffnungsgottesdienst 27. lesbisch-schwules Stadtfest Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche. Musik: Hauke Renken, Solo Vibraphon. Mitwirkende: Marian Moldenhauer (Präsident des Fecht-Clubs Grunewald Berlin e.V.), Ratsherr Florian Wiese (Wilhelmshaven).
  • Mittwoch, 24. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“, Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.

Integration und Kultur: Der Blick auf Wilhelmshaven – eine Intervention im Küstenmuseum

Bild aus der Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven

Wilhelmshaven – „Interventionen“ nennen Museumsleute Aktionen, die bekannte Teile von Ausstellungen vorübergehend verändern. Vom 4. bis 23. Juni heißt es „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ im Küstenmuseum Wilhelmshaven.

Zum Tag der Niedersachsen wird die Dauerausstellung des Museum durch diese Bilderausstellung erweitert und bietet so neue Blickwinkel auf diese Stadt.

Zehn Geflüchtete und zehn in Wilhelmshaven geborene bzw. schon länger hier lebende Menschen wurden von den Initiatoren aus dem Ev.-luth. Kirchenkreis, der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster gebeten, sich mit einer Kamera auf den Weg zu machen. Ihre Bilder zeigen, was den Menschen wichtig ist, wie sie ihre Stadt sehen und was sie mögen.

Küstenmuseum Wilhelmshaven, Weserstraße 58, 26382 Wilhelmshaven-Südstadt

Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags, 11.oo-17:oo Uhr (Februar-November)

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Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten:

Willkommen am Sonntag Rogate.
  • Freitag, 24. Mai 2019|19:00 Uhr, Vesper (Abendgebet). Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Sonntag, 26. Mai 2019|10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate. Orgel: Martin Küster. Musik: Eclectic Voices, London. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Mittwoch, 10. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“. Liturgie: Bischof Thomas Adomeit, Oldenburg. und Br. Franziskus. Orgel: Kirchenmusikdirektor Thorsten Ahlrichs, Ganderkesee. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.
  • Mittwoch, 17. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“. Orgel: Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel, Jever. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.
  • Freitag, 19. Juli 2019|19:30 Uhr, ökumenischer Eröffnungsgottesdienst 27. lesbisch-schwules Stadtfest Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche. Musik: Hauke Renken, Solo Vibraphon. Mitwirkende: Marian Moldenhauer (Präsident des Fecht-Clubs Grunewald Berlin e.V.), Ratsherr Florian Wiese (Wilhelmshaven).
  • Mittwoch, 24. Juli 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“, Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.

Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Propst Christian Stäblein zum neuen Bischof der EKBO gewählt

Amtsübergabe am 16. November 2019 in Berlin

Berlin, 5. April 2019 – Die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat auf Ihrer Frühjahrstagung am 5. April 2019 den Propst der EKBO, Dr. Christian Stäblein, zum neuen Bischof der Landeskirche gewählt. Er folgt damit Bischof Dr. Markus Dröge nach, der im November nach Ablauf seiner zehnjährigen Amtszeit in den Ruhestand gehen wird. Christian Stäblein wurde im zweiten Wahlgang mit der nötigen Zweidrittelmehrheit gewählt. Er erhielt 76 der abgegebenen 113 Stimmen. Die Amtsübergabe wird im Rahmen eines Festgottesdienstes am 16. November 2019 in der St.-Marienkirche in Berlin Mitte stattfinden, der im rbb-Fernsehen übertragen wird.

Bild: Propst Stäblein (Mitte) besuchte am 2. Oktober 2015 einen Gedenkgottesdienst des Rogate-Klosters in der Zwölf-Apostel-Kirche

Bischof Dröge gratulierte dem designierten Nachfolger: „Ich sende meine herzlichen Glückwünsche an Propst Christian Stäblein zur Wahl als Bischof der EKBO. Möge Gottes Segen den neuen Bischof in diesem wunderbaren und herausfordernden Amt begleiten, das auszufüllen in unserer, lebendigen, bunten und vielfältigen Kirche viel Freude macht, wie ich in den vergangenen zehn Jahren voller Dankbarkeit erfahren durfte.“

Auch die Präses der Synode, Sigrun Neuwerth, freut sich über die Wahl und dankte den anderen Kandidaten: „Ich freue mich über die Wahl von Propst Christian Stäblein zum neuen Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und gratuliere von Herzen. Die Synode hatte die Wahl zwischen drei gleichermaßen hervorragend geeigneten, höchst respektablen Persönlichkeiten, denen ich für ihre Bereitschaft zur Kandidatur sehr herzlich danke. Die Synode hat nun entschieden, und wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und fruchtbare gemeinsame Arbeit mit dem zukünftigen Bischof ab Mitte November. Möge Gottes Segen uns dabei begleiten!“

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, gratulierte ebenfalls: „Zur Wahl zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gratuliere ich Christian Stäblein von Herzen. Ich habe Christian Stäblein als einen profunden Theologen und zugewandten Seelsorger kennengelernt, der umfangreiche Erfahrung auf den unterschiedlichen Ebenen kirchlichen Leitungshandelns mitbringt. Er wird das alles im neuen Amt segensreich einbringen.“

Dr. Christian Stäblein wurde 1967 in Bad Pyrmont geboren und wuchs in Hannover auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie im Nebenfach Judaistik und Philosophie in Göttingen, Berlin und Jerusalem. Am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Göttingen arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent und wurde 2002 mit einer Arbeit über „Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945“ promoviert. Nach dem Vikariat in Grasdorf und der Ordination war er Gemeindepfarrer, zunächst in Lengede, später in der St. Martin-Kirche in Nienburg/Weser, ab 2008 dann Konventual-Studiendirektor des Predigerseminars der Hannoverschen Landeskirche im Kloster Loccum. Seit August 2015 ist er Propst des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). In dieser Funktion obliegt ihm die theologische Leitung im Konsistorium, er ist zuständig für theologische Grundsatzfragen und leitet die Abteilung 2 „Theologie und Kirchliches Leben“. Als Propst wirkt er in einer Vielzahl von Gremien in der EKBO mit und nimmt eine rege Predigt- und Vortragstätigkeit in Gemeinden und Konventen wahr. Der 51-jährige ist Mitherausgeber der Predigtstudien. Christian Stäblein ist verheiratet und hat vier Kinder.

Der Bischof vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er ist zugleich Vorsitzender der Kirchenleitung.

Hinweis zum Text: Übernahme der Pressemeldung der Pressestelle der EKBO.

Bis zum 7.4.: Fotoausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in Bockhorn

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in Bockhorn

Am 8. März eröffnete die Foto-Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche Bockhorn. Das integrative Bilderprojekt geht der Frage nach, wie Menschen auf die Jadestadt und ihre zum Teil neue Heimat sehen und leben.

Mit Einmalkameras machten sich zwanzig Personen auf den Weg durch Parks, zum Strand und in die Einkaufszonen. Sie suchten sich Orte aus, die sie in dieser Ausstellung teilen wollten. Die Bilder zeigen, was den Einzelnen wichtig ist und was sie mögen. Wie blicken nach Wilhelmshaven Geflüchtete auf die Stadt? Gibt es Unterschiede zu den hier schon länger lebenden Menschen? Die Aufnahmen zeigen u.a. Momentaufnahmen aus Sengwarden, dem Nassauhafen oder dem Kurpark.

Die Ausstellung wird in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche, Lauwstraße 5, 26345 Bockhorn, gezeigt und wurde am Freitag, 8. März, 15 Uhr, durch Pastorin Ute Ermerling und Diakonie-Geschäftsführerin Petra Meyer-Machtemes eröffnet. Weitere Öffnungszeiten sind nach den Gemeindegottesdiensten sowie während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros, dienstags bis freitags, 8:00 bis 11:00 Uhr, und donnerstags, 14:00 bis 17:00 Uhr.

Mit Unterstützung der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven, der Agentur Nolte Kommunikation und dem Rogate-Kloster Sankt Michael konnte das Fotoprojekt „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ realisiert werden. 

Als Schirmherr wurde der in Wilhelmshaven geborene Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, gewonnen. Wieland über das Projekt und die Integrationsarbeit: „Flüchtlinge in unsere Obhut zu nehmen, ist mehr als ein rechtsstaatlicher Akt. Es ist vor allem ein Akt der Humanität. Wer in seinem Heimatland um Leib und Leben fürchten muss, alles zurücklässt und sich auf eine oft lebensgefährliche und zum Teil Jahre dauernde Flucht begibt, muss auf unsere Hilfe und Solidarität zählen können. Sich diesen Menschen zuzuwenden ist eine Frage der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Ich freue mich deshalb, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in meiner alten Heimatstadt Wilhelmshaven und in Berlin diesem Gebot verpflichtet fühlen und danach handeln.“

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten: