CSD-Wilhelmshaven: „Lieb doch wen DU willst“-Eröffnungsgottesdienst am Freitag.

Die Glocken der Lutherkirche läuten am Freitag, 27. Mai 2022, den Eröffnungsgottesdienst zum 2. Wilhelmshavener Christopher-Street-Day (CSD) ein. Oberkirchenrätin Gudrun Mawick (Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg) wird die Predigt halten.

An der Gestaltung beteiligen sich Pastor Benno Gliemann (Lutherkirchengemeinde), Pastoralreferentin Daniela Surmann (Sankt Willehad-Kirche) und Bruder Franziskus (Rogate-Kloster Sankt Michael). Teammitglieder des CSD-Freiwilligenteams sprechen in inhaltlichen Voten über das Motto „Lieb doch wen DU willst“. Die Musik in der ökumenischen Andacht gestaltet Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser (Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg).

Beginn ist um 19:30 Uhr in der Brommystr. 71, 26384 Wilhelmshaven-Villenviertel.

Die Kollekte des Gottesdienstes ist für Quarteera e. V., einen Verein russischsprachiger LGBTIQ+-Menschen in Deutschland, die sich unter anderem für Geflüchtete aus der Ukraine einsetzen, bestimmt.

IDAHOBIT 2022: Intervention von Thomas Beckmann (Ökum. Arbeitsgruppe HuK)

Ist doch alles gut jetzt. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz – also unsere Landeskirche – hat sich letztes Jahr sogar entschuldigt, für ihre Fehler im Umgang mit queeren Mitarbeitenden und Gemeindegliedern. Der Bischof selbst hat Umdenken gelernt, wie er in seiner bewegenden Predigt kund tat. Es hat jemand die Geschichte aufgearbeitet und es gibt einen Ansprechpartner.

Thomas Beckmann (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche – Bild: Rogate-Kloster)

Alles gut jetzt? Oder doch nicht? Ja, es ist vieles zum Guten gewendet, die Trauung für alle entwickelt sich zur Selbstverständlichkeit, wie ich vorgestern noch abkündigen durfte.

Es sind nicht mehr die großen Dinge, die in der Landeskirche weh tun, sondern die kleinen, spitzen Bemerkungen, aber sie stechen tief. Sei es in Gemeindekreisen, bei der Chorprobe, wenn ein Sänger sich im Smalltalk der Pause nicht traut, von seinem Urlaub mit seinem Mann zu erzählen, oder im Konfi-Kreis, wenn ein Mädchen laut sagen möchte, dass es als Mädchen fühlt und nicht als Junge, wie es noch außen noch ausschaut, aber Angst hat vor den Reaktionen der anderen Konfis. Sei es, dass ein lesbisches Paar im Gottesdienst alleine sitzt – „weil die ja anders sind“.

Die Selbstverständlichkeit der bunten Fülle des Regenbogens in den Gemeinden muss auch weiterhin eingeübt werden. Und das gilt nicht nur in der Landeskirche sondern auch und besonders in vielen der Freikirchen.

Vom völligen Tabu in den orthodoxen Kirchen gar nicht erst zu reden. Sonntag sagte mir noch eine Frau aus unserer Gemeinde, deren Sohn bei uns seinem Mann heiratete, dass in ihrer rumänischen Heimat ein Outing fast tödlich wäre…

Auch in der weltweiten Ökumene, in der Zusammenarbeit mit den Kirchen der Partner*innenschaft –  wie z.B. Tansania – ist deren Umgang mit queeren Themen anzusprechen.

Auch und gerade in den kleineren Formen der Verständigung bleibt noch viel zu tun und aufzuarbeiten, bis die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht zu unserer Zeit. Erbarme dich, Gott.

Thomas Beckmann (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche) im ökumenischen Gottesdienst gegen Queerfeindlichkeit des Rogate-Klosters zum IDAHOBIT 2022 in Anwesenheit von Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin) in der Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg.

Hinweis Presseschau: Über die Predigt des Berliner Erzbischofs in unserem Gottesdienst hat katholisch.de berichtet. Sie finden den Artikel hier. Siehe auch „Kirche und Leben“ hier.

IDAHOBIT 2022: Ökumenischer Gottesdienst mit Erzbischof Koch in Berlin.

17. Mai, 18 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst mit Erzbischof Koch zum IDAHOBIT

Gemeinsam mit der Initiative #OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), erinnern Menschen rund um den Erdball mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990. An diesem Tag wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Der 17. Mai ist auch ein Tag der Solidarität mit allen Menschen, die aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität Diskriminierung und Verfolgung erfahren.

Zum diesjährigen IDAHOBIT lädt das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit dem Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, Vertreter*innen der Initiative #OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst, der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) und der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde ein.

Ökumenischer Gottesdienst zum IDAHOBIT

Dienstag, 17. Mai 2022, 18:00 Uhr, Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg

Besondere Aktualität gewinnt der Gottesdienst durch die Forderungen der Initiative #OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst nach Anerkennung, Akzeptanz und Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts, mit denen zu Jahresbeginn 125 queere Mitarbeiter*innen der katholischen Kirche an die Öffentlichkeit gingen.

„Das Verhältnis der Kirchen zur LGBTIQ-Menschen ist durch Jahrhunderte elendiger Ausgrenzung, Berufsverbote und Diskriminierung geprägt. Mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ändert sich endlich die Sicht der westlichen Kirchen, Schuld wurde eingestanden, Änderungen eingeleitet und zum Teil völlige Gleichberechtigung beschlossen. Vieles ist auf dem Weg und verbessert sich. Dazu soll unser Gottesdienst beitragen und Brücken bauen.“

Bruder Franziskus (Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin)

Die Kollekte des Gottesdienstes ist für Quarteera e. V., einen Verein russischsprachiger LGBTIQ+-Menschen in Deutschland, die sich unter anderem für Geflüchtete aus der Ukraine einsetzen, bestimmt.

Termin: IDAHOBIT 2022, Dienstag, 17. Mai 2022 | 18:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst. Mit Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin), Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Pfarrer Burkhard Bornemann (Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde), Christopher Schreiber (Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg), Veronika Gräwe (#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst), Thomas Beckmann (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche) und Bruder Franziskus (Rogate-Kloster). Orgel: Dimitar Dimitrov. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Umwelt-Minister*innentagung: Klimakanzel am Dienstag.

Anlässlich der in Wilhelmshaven tagenden Umweltminister*innen des Bundes und der Länder findet am Dienstag, 10. Mai 2022, eine ökumenische Klimakanzel, verbunden mit einem Ukraine-Friedensgebet, statt. Beginn ist um 18:00 Uhr im Veranstaltungszelt des Klima- und Umweltcamps im Banter See-Park (gegenüber Hotel Atlantic) an der Jadeallee.

Mitwirkende der Andacht: Pastoralreferentin Daniela Surmann (Sankt Willehad), Pfarrer Meik Barwisch (Alt-katholische Gemeinde Wilhelmshaven), Student Florian Wiese (Brot für die Welt/Rogate-Kloster) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster). Gemeindeglieder der Kirche St. Maria und St. Mauritius (Koptisch Gemeinde) sprechen und singen eine Friedensbitte aus ihrer orthodoxen Liturgie. Der Posaunenchor Jever spielt unter der Leitung von Kreiskantor Klaus Wedel.

Am Klimacamp beteiligen sich u.a. die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, die Evangelisch-reformierte Kirche, die Regionalgruppe von Brot für die Welt, NABU und Greenpeace mit Vorträgen und Infoständen. Die „Klimakanzel“ ist ein Veranstaltungsformat des Demokratieprojektes „FrieslandVisionen“ des Rogate-Klosters in der Klimakatastrophe.

Ort: Klima- und Umweltcamp im Banter See-Park, Jadeallee, Wilhelmshaven.

Gottesdienst: Willkommen zu Ostern.

Glasfenster in der Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg

Willkommen zur Eucharistie am Ostersonntag, 17. April 2022 | 10:00 Uhr, in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Lektorendienst: Jürgen Doster. Kirchdienst: Gesine Schmithals. Orgel: Harald Klaus. Liturgie und Predigt: Br. Franziskus.

Das Evangelium des Ostersonntags: Die Frauen am leeren Grab

Als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome wohlriechende Öle. Sie wollten die Totensalbung vornehmen. Ganz früh am ersten Wochentag kamen sie zum Grab. Die Sonne ging gerade auf. Unterwegs fragten sie sich: »Wer kann uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?« Doch als sie zum Grab aufblickten, sahen sie, dass der große, schwere Stein schon weggerollt war.

Sie gingen in die Grabkammer hinein. Dort sahen sie einen jungen Mann. Er saß auf der rechten Seite und trug ein weißes Gewand. Die Frauen erschraken sehr. Aber er sagte zu ihnen: »Ihr braucht nicht zu erschrecken! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der gekreuzigt wurde. Gott hat ihn von den Toten auferweckt, er ist nicht hier. Seht: Hier ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten. Macht euch auf! Sagt seinen Jüngern, besonders Petrus: Jesus geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.«

Da flohen die Frauen aus dem Grab und liefen davon. Sie zitterten vor Angst und sagten niemandem etwas, so sehr fürchteten sie sich.

Markus-Evangelium Kapitel 16, Verse 1-20, Basisübersetzung

Jever: Ökumenisches Friedensgebet für die Ukraine und letzte Klimakanzel am Donnerstag.

Am Donnerstag, 7. April, endet die ökumenische Reihe „Klimakanzel“ und die Ukraine-Friedensgebete des Demokratieprojektes „FrieslandVisionen“. Beginn ist um 19:30 Uhr in der Stadtkirche, Am Kirchplatz, 26441 Jever. Pastorin Katrin Jansen (Stadtkirche Jever) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster) leiten die Liturgie. Marvin Zibell wird Klavier spielen.

Fritz Santjer (Bild: privat)

Impulsgeber an desem Abend ist Fritz Santjer. Er erinnert in seiner Ansprache an die vielen Heruausforderungen, die die Menschheit derzeit beschäftigen: „Wir haben nicht nur eine Klimakrise, wir haben ganz viele Krisen. Wir haben eine Pandemie, wir verpesten unsere Luft, vergiften unsere Böden und unsere Meere, unsere Erde versinkt im Plastikmüll, unsere Natur erlebt ein Artensterben und wir haben Krieg. Alles hängt zusammen und ist menschengemacht. Wir dürfen einzelne Krisen nicht isoliert betrachten. Wenn wir uns, unsere Kinder und Enkelkinder, das Leben und die Natur auf unserer Erde retten wollen, müssen wir diese Krisen alle zusammen und ganzheitlich lösen. Wir brauchen technologische Lösungen, aber auch einen Wertewandel und eine Änderung unserer Lebensgewohnheiten.“

Santjer ist im Rheiderland in Ostfriesland geboren und aufgewachsen. An der Universität in Siegen studierte er Elektrotechnik. Seit über 30 Jahren ist er beruflich im Bereich der erneuerbaren Energien tätig und setzt sich für die Energiewende ein, hat nationale und internationale Forschungsprojekte durchgeführt und leitet ein deutsches Richtliniengremium zur Netzanbindung von Energieerzeugern. Vor drei Jahren hat er zusammen mit anderen Wissenschafter*innen aus der Region die Regionalgruppe Wilhelmshaven-Friesland der Scientist for Future (S4F) gegründet und leitet diese seit dieser Zeit. S4F ist ein überparteilicher und überinstitutioneller Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren.

Die Klimakanzel ist das Gottesdienstformat der „FrieslandVisionen: Wie wollen wir morgen leben?“, dem Demokratie-Projekt des Rogate-Klosters für die Region Friesland. Es wird aus Bundesmitteln (Programm MITEINANDER REDEN für den ländlichen Raum) gefördert. 

Gottesdienst: Ukraine-Friedensgebet am Dienstag.

Das ökumenische Ukraine-Friedensgebet am Dienstag, 29. März, greift die ersten Erfahrungen auf, die nach Wilhelmshaven geflüchtete Menschen machen. Die Mitarbeitenden der mobilen Gemeinwesenarbeit der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven, Alina Osterkamp und Tommaso Ippoliti, berichten in einer Intervention von ihrer Arbeit. Beide arbeiten seit Kriegsbeginn im Auftrag und enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung im Schwerpunkt in der lokalen Hilfe für aus der Ukraine-Geflüchtete. Als Ansprechpartner beantworten sie erste drängende Fragen, suchen und begleiten in die Unterkünfte, organisieren Erstausstattungen von Wohnungen und vermitteln medizinische Hilfen. Bruder Franziskus leitet das Team der Gemeinwesendiakonie aus dem Nachbarschaftsbüro Tonndeich-Südstadt in der Gökerstraße 96.

Das Friedensgebet beginnt um 18:00 Uhr in der St. Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Die Liturgie gestalten Dechant Andreas Bolten (Sankt Willehad), Priester Gerrit Junge (Neuapostolische Kirche), Pfarrer Meik Barwisch (Alt-katholische Gemeinde) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster). Die Orgel spielt Florian Bargen. Diakon Dr. Roushdy Tadros Michael und ein Gemeindechor von St. Maria und St. Mauritius (Koptisch-orthodoxe Kirchengemeinde) singen eine Friedensbitte, eine weitere soll in ukrainischer Sprache vorgebetet werden. Es wird eine Kollekte für die Ukraine-Nothilfe in Wilhelmshaven am Ausgang gesammelt.

Die Friedensandachten werden getragen von den Gemeinden der St. Willehad-Kirche, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche, der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael am Standort Wilhelmshaven.

Seit Beginn des von Russland geführten Angriffskrieges werden die Friedensgabete über den Youtubekanal der Sankt Willehad-Kirche live übertragen: youtube.com/c/sanktwillehad

Jever: Klimakanzel am Donnerstag fällt aus.

Die für Donnerstag, 24. März, geplante „Klimakanzel in der Krise“ in der Evangelisch-lutherische Stadtkirche in Jever muss leider ausfallen, da die Referentin erkrankt ist.

Die Klimakanzel ist ein Gottesdienstformat der „FrieslandVisionen: Wie wollen wir morgen leben?“, dem aktuellen Demokratie-Projekt des Rogate-Klosters für die Region Friesland. Es wird aus Bundesmitteln (Programm MITEINANDER REDEN für den ländlichen Raum) gefördert. 

Die noch folgenden Klimakanzeln:

  • Donnerstag, 31. März 2022 | 19:30 Uhr, Ökumenische Klimakanzel mit Dr. Frank Ahlhorn, Varel, Geschäftsführer Wadden Sea Forum e.V. Liturgie: Pastorin Katrin Jansen, Jever, und Br. Franziskus Rogate-Kloster. Organist: Kreiskantor Klaus Wedel, Jever. Ort: Stadtkirche Jever, Am Kirchplatz 28, 26441 Jever.
  • Donnerstag, 7. April 2022 | 19:30 Uhr, Ökumenische Klimakanzel mit Fritz Santjer, Cäciliengroden, Scientists for Future Wilhelmshaven-Friesland. Liturgie: Pastorin Katrin Jansen, Jever, und Br. Franziskus Rogate-Kloster. Musik: Marvin Zibell, Jever. Ort: Stadtkirche Jever, Am Kirchplatz 28, 26441 Jever.

Willkommen zu unseren ökumenischen Friedensgebeten in WIlhelmshaven:

  • Dienstag, 5. April 2022 | 18:00 Uhr, ökumenisches Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Die Friedensgebete werden getragen von den Gemeinden der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche und der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.
  • Dienstag, 12. April 2022 | 18:00 Uhr, ökumenisches Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Die Friedensgebete werden getragen von den Gemeinden der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche und der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.
  • Dienstag, 29. März 2022 | 18:00 Uhr, ökumenisches Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Die Friedensgebete werden getragen von den Gemeinden der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche und der Luther-Kirche, der Caritas im Dekanat Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Ökumenisches Ukraine-Friedensgebet am Dienstag.

Zu einem ökumenischen Ukraine-Friedensgebet anlässlich der Russlandkrise laden die Gemeinden der Neuapostolischen Kirche, der Banter Kirche, der Luther-Kirche und der St. Willehad-Kirche, die Caritas, die Diakonie Friesland-Wilhelmshaven sowie das Rogate-Kloster Sankt Michael am Dienstag, 22. März 2022, ein.

Beginn ist um 18:00 Uhr in der Sankt Willehad-Kirche (Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven). Der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundhet und Integration, Uwe Reese, spricht als Vertreter der Stadt Wilhelmshaven. Liturgen sind Pfarrer Holger Kitzinger, Bezirksevangelist Eike Rosentreter, Diakon Dr. Michael und Bruder Franziskus. Die Voslapper Kirchengemeinde St. Maria und St. Mauritius beteiligt sich mit einem Gebet und einer Lesung in koptischer Sprache.

Die Andacht wird live über den Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde gestreamt: youtube.com/c/sanktwillehad


Die folgenden Rogate-Termine:

Friedensgebet für die Ukraine

Er hat es einfach getan!
Putin hat wirklich einen Krieg begonnen.
In Europa, nach Jahrzehnten des Friedens.
Wir sind hier, sprachlos, fassungslos und begreifen vielleicht noch gar nicht, was gerade geschieht.

So lasst uns beten zu Gott, unserem Vater. Du bist ein Gott, der die Treue denen hält, die im Staub schlafen müssen.
So bitten wir dich für alle, die unter dem Krieg leiden, die ihr Zuhause verlieren, denen geliebte Menschen genommen werden, deren Vertrauen zerbricht, die Schaden nehmen an Leib und Seele: lass du sie alle deine gute Nähe spüren, gib ihnen Kraft und Geduld und Hoffnung. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison!

Du unser Gott, wir bitten dich für die Mächtigen, für die, die Verantwortung tragen in Russland, in der Ukraine, in Bela Russ, in den USA und der EU und in der ganzen Welt: lass sie Wege aus der Eskalation finden, erweiche ihre harten Herzen und pflanze in ihnen die Sehnsucht nach Frieden. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison!

Du unser Gott, wir bitten für die Völker der Welt um Einheit, dass sie gemeinsam den Wunsch nach Frieden so lautstark vorbringen, dass ihre Regierenden das nicht überhören können, gib, dass die Völker der Welt einander als Geschwister und nicht als Feinde sehen. Wir rufen zu dir: Kyrie eleison!

Du unser Gott, wir bitten dich für uns selbst,
Lass nicht zu, dass unsere Dunkelheit zu uns spricht, und wir verzagen und resignieren.
Lass nicht zu, dass wir uns klein und unwichtig fühlen und meinen, wir könnten nichts tun.
Schenke uns deinen Heiligen Geist dass wir die Kraft finden, mit Fantasie und Zuversicht
Frieden zu stiften, wo Menschen sich mit Hass begegnen, dass wir Versöhnung suchen, wo Streit herrscht.

Segne uns mit deinem Frieden, damit wir gemeinsam Hand in Hand für eine
freiere und gerechtere Gesellschaft Dir zur Ehre arbeiten!

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet von Pastor Benno Gliemann (Lutherkirche Wilhelmshaven und Studierendenseelsorge), gebetet in den ökumenischen Rogate-Friedensgebeten in St. Bonifatius zu Varel und Sankt Willehad zu Wilhelmshaven am 24. Februar 2022, dem Tag des Überfalls Russlands auf die Ukraine.

Willkommen zu unseren nächsten Rogate-Gottesdiensten und Terminen:

Wilhelmshaven, Niedersachsen:

  • Weltfrauentag, Dienstag, 8. März 2022 | 18:00 Uhr, ökumenisches Friedensgebet anlässlich des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Bürgermeisterin Gesche Marxfeld wird als Vertreterin der Stadt Wilhelmshaven sprechen. Intervention: Pastorin Doris Möllenberg (Lutherkirche). Liturgie: Dechant Andreas Bolten (Sankt Willehad), Bezirksevangelist Eike Rosentreter (Neuapostolische Kirche Wilhelmshaven) und Bruder Franziskus (Rogate-Kloster). Orgel: Gerrit Junge (Neuapostolische Kirche Wilhelmshaven). Diakon Dr. Michael und Gemeindechor von St. Maria und St. Mauritius (Koptisch-orthodoxe Kirchengemeinde Wilhelmshaven). Die Friedensgebete werden getragen von der St. Willehad-Gemeinde, der Neuapostolischen Gemeinde Wilhelmshaven, der Caritas Wilhelmshaven, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, Banter Kirche und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: St. Willehadkirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Jever, Friesland, Niedersachsen:

Berlin, Schöneberg: