Gottesdienst: Willkommen zur Rogate-LGBTIQ*-Segensandacht am 1. Oktober

Rogate-Kloster: Freitag, 1. Oktober 2021 | 19:30 Uhr, Rogate-LGBTIQ*-Segensandacht in Berlin-Schöneberg

Nach 2020 fällt auch 2021 das Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin und damit der traditionelle Eröffnungsgottesdienst des Rogate-Klosters in der Zwölf-Apostel-Kirche aus. Auf dem Weg zum nächsten Stadtfest 2022 feiert das Rogate-Kloster Sankt Michael am Freitag, 1. Oktober 2021 | 19:30 Uhr, eine Segensandacht für LGBTIQ*-Menschen und alle, die gern kommen möchten. 

Der Altar der Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. (Bild: Rogate-Kloster)

Mitwirkende sind Pfarrer_in Anna Trapp, Evangelischer Pfarrsprengel Bad Wilsnack, Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Gemeinde, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg, und Bruder Franziskus, Rogate-Kloster.

Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, Berlin-Schöneberg, An der Apostelkirche 1.

Herzlich willkommen!

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Rogate-Termine: Willkommen im September 2021 in Berlin

Herzlich willkommen zu den Veranstaltungen des Rogate-Klosters im September!

Die nächsten geplanten Termine in der Berliner Zwölf-Apostel-Gemeinde:

Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
  • Dienstag, 7. September 2021 | 19:00 Uhr, Vesper – das Abendgebet. Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin-Rote Insel (Schöneberg). Bus: Linie 104, Haltestelle Hohenfriedbergstr.
  • Dienstag, 14. September 2021 | 19:00 Uhr, Vesper – das Abendgebet. Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin-Rote Insel (Schöneberg). Bus: Linie 104, Haltestelle Hohenfriedbergstr.
  • Dienstag, 14. September 2021 | 19:45 Uhr, Mitgliederversammlung Förderverein Rogate-Kloster Sankt Michael. Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin-Rote Insel (Schöneberg). Bus: Linie 104, Haltestelle Hohenfriedbergstr.
  • Sonntag, 19. September 2021 | 19:00 Uhr, Vesper – das Abendgebet. Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin-Rote Insel (Schöneberg). Bus: Linie 104, Haltestelle Hohenfriedbergstr.

Vorschau Oktober 2021

  • Freitag, 1. Oktober 2021 | 19:30 Uhr, ökumenische Segensandacht (statt des geplanten Eröffnungsgottesdienst zum 28. lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin) Mit Pfarrer_in Anna Trapp, Evangelischer Pfarrsprengel Bad Wilsnack. Grußwort: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Meinung: Ein Blitzlicht zum CSD in Wilhelmshaven.

Am 4. September wird zum ersten Mal in Wilhelmshaven der Christopher Street Day begangen. Aus diesem Anlass wird am Vorabend, am Freitag, dem 3. September, ein Eröffnungsgottesdienst in der Lutherkirche gefeiert.

Die namengebende Christopher Street befindet sich im Ortsteil Greenwich Village in Manhattan, New York City. Dort begannen am 28. Juni 1969 die homosexuellen Menschen sich gegen die Praxis schikanöser Razzien zu wehren und somit begann gleichzeitig ein weltweiter Kampf gegen die Kriminalisierung und Ausgrenzung homosexueller Menschen.

Viel ist seitdem geschehen. Waren bis 1994 auch in Deutschland noch nach §175 StGB homosexuelle Handlungen unter Strafe gestellt, wird es heute gesellschaftlich akzeptiert, dass homosexuelle Menschen z.B. Erster Bürgermeister von Hamburg oder Oberkirchenrätin in Oldenburg werden.

Ein großer gesellschaftlicher, auch kirchlicher Wandlungsprozess hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, homosexuelle Menschen als das zu betrachten, was sie sind, ganz normale Mitmenschen mit Gaben, aber auch Fehlern und Schwächen wie sie nun einmal alle Menschen haben. Aber auch “ganz normale“ Menschen werden immer wieder ausgegrenzt, sobald sie sich in irgendeiner Weise vom Durchschnittsverhalten abheben. So gab es auch schon zur Zeit Jesu sogenannte „Randgruppen“. Jesus ging gezielt auf diese Menschen zu, seien es die damals verhassten Zöllner, Aussätzigen oder Ehebrecherinnnen und zog sich damit den Hass seiner Feinde zu.

Diese Provokationen waren allerdings ein Herzstück seiner Botschaft von der Liebe Gottes, die auch unter den Menschen gelten soll. Es liegt dem Geist des Evangeliums völlig fern, sich vorzustellen, Jesus hätte homosexuelle Menschen verdammt.

Es ist also gesamtgesellschaftlich ein großer Fortschritt in der Toleranz zu verzeichnen, doch die Geschichte und auch die aktuellen Beispiele etwa aus Belarus, Russland, China oder muslimischen „Gottesstaaten“ wie jetzt auch wieder Afghanistan (!) zeigen auf, wie brüchig dieser Fortschritt ist. Tendenzen selbst in EU-Staaten wie Ungarn oder Polen lassen aufhorchen. Freiheit und Toleranz sind Werte, die stets verteidigt werden müssen.

Dass diese Verteidigung auch auf fröhliche und friedlich-bunte Weise geschehen kann, zeigt der Christopher Street Day nun auch in Wilhelmshaven.

Ein Beitrag von Pastor Frank Moritz, Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bant, Wilhelmshaven

3. September 2021: Gottesdienst zur Eröffnung des CSD Wilhelmshaven

Wilhelmshaven feiert Anfang September seinen ersten Christopher-Street-Day (CSD Wilhelmshaven). Am Vorabend, Freitag, 3. September 2021 | 19:30 Uhr, lädt das Rogate-Kloster Sankt Michael zu einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in die Lutherkirche im Villenviertel der Nordseestadt.

Die Predigt hält Pastoralreferentin Daniela Surmann von der römisch-katholischen Sankt Willehad-Gemeinde. Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser aus Oldenburg gestaltet den Gottesdienst musikalisch. Der CSD-Schirmherr, Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist, spricht ein Grußwort. Bruder Franziskus vom Rogate-Kloster leitet die Liturgie. 

Ort: Lutherkirche, Brommystr. 71, 26384 Wilhelmshaven-Villenviertel.

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 20. Mai

Zum „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am Donnerstag, 20. Mai, wird Oberbürgermeister Carsten Feist als Hauptredner erwartet. In der ökumenischen Andacht in der Sankt Willehad-Kirche wird er eine „Klage“ sprechen, die seine Sicht und Erfahrungen in der Zeit der Pandemie beinhaltet.

Es ist der achte Termin der Reihe, die die Situation verschiedener Bereiche gezielt in den Blick nimmt. Vertreter:innen der Wilhelmshavener Kultur, der Gastronomie, der ambulanten Pflege, der Hotellerie, des Einzelhandes, der Ärzteschaft und der Kindertagesstätten waren bislang Klagende.

Am Donnerstag vor Pfingsten endet das „Gebet für die Stadt“ dem Schwerpunkt der Auswirkungen der Coronazeit vorerst. Die Pfarrgemeinde Sankt Willehad und das Rogate-Kloster Sankt Michael hatten zu den besonderen Gebetsandachten eingeladen, die zeitgleich über den Youtube-Kanal der Gemeinde gestreamt werden. Liturgen sind Dechant Andreas Bolten und Bruder Franziskus. Beginn ist um 18:30 Uhr.

Termin: Donnerstag, 20. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Mit Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven. Orgel: Andreas Marth. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier der Link zum Livestream.

Herzlich willkommen zu unseren weiteren öffentlichen Andachten und Gottesdiensten:

  • Donnerstag, 27. Mai 2021 | 17:00 Uhr, Feierstunde Übergabe der „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“. Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Donnerstag, 27. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Vesper (Abendgebet). Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Freitag, 3. September 2021 | 19:30 Uhr, Gebet für die Stadt – zur Eröffnung des CSD Wilhelmshaven. Musik: Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser, Oldenburg. Liturgie: N.N. und Br. Franziskus. Ort: Lutherkirche, Brommystr. 71, 26384 Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • Freitag, 1. Oktober 2021 | 19:30 Uhr, „Wenn ich ein Engel wäre, dann….“, ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zum 28. lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin. Predigt: Pfarrer_in Anna Trapp, Evangelischer Pfarrsprengel Bad Wilsnack. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, Berlin-Schöneberg.
  • Sonntag, 3. Oktober 2021 | 11:00 Uhr, Erntedank-Gottesdienst für Mensch und Tier zum Franziskusfest. Predigt: N.N.. Liturgie: Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Gemeinde, und Bruder Franziskus, Rogate-Kloster. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche Berlin-Schöneberg.

Andacht „Gebet für die Stadt – zum Gedenken an das Kriegsende in Wilhelmshaven“ am 6. Mai

Das „Gebet für die Stadt“ wird am Donnerstag, 6. Mai 2021, das Kriegsende 1945 in Wilhelmshaven zum zentralen Inhalt haben. Beginn ist 18:30 Uhr in der Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven.

Die Kapitulation wurde in Wilhelmshaven bereits am 6. Mai 1945, zwei Tage vor der allgemeinen Kapitulation Deutschlands, unterschrieben.

Liturgen sind Dechant Andreas Bolten, Bruder Franziskus sowie Pastor Frank Moritz, der zugleich den „Arbeitskreis Historisches Gedenken“ vertritt. Oberbürgermeister Carsten Feist wird in der Andacht sprechen.

Wir gedenken des Kriegsendes in Wilhelmshaven vor 76 Jahren. Aus diesem Anlass möchte ich die solidarischen Grüße des Arbeitskreises Historisches Gedenken übermitteln. Diesem Arbeitskreis gehören unter dem Dach des Kulturbüros der Stadt Wilhelmshaven Vertreter*innen der evangelischen und katholischen Kirche, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Volkshochschule, des Stadtarchivs, sowie der Museen und Kultureinrichtungen unserer Stadt an.

Solidarität tut not in diesen Zeiten, in denen wir uns darauf besinnen, wie unverzichtbar die Demokratie ist, die uns allen ein Leben in Freiheit gewährt. Wir haben im Arbeitskreis seit vielen Jahren dafür Sorge getragen, dass dieser besondere Tag öffentlich bewusst gemacht wird. Der 6. Mai 1945, der dieser zerstörten Stadt endlich den Frieden brachte, bedeutete einen Neuanfang, eine große Chance.

Dieser Tag bedeutete aber auch den entsetzlichen Endpunkt eines unvorstellbaren menschenfeindlichen Größenwahns. Der verbrecherische Wahnsinn des Nationalsozialismus hatte geistige Vorläufer in den Verschwörungstheorien.

Ich empfinde es persönlich als äußerst beunruhigend, dass dieses alte Gift seine Wirkung auch in unseren Tagen entfaltet. Scheinbar einfache Antworten in einer komplizierten und globalisierten Welt üben eine große Anziehungskraft aus. Die sogenannte „Querdenkerbewegung“, die sich in keinster Weise gegen Rechtsextreme oder Reichsbürger abgrenzt, speist sich auch aus solchen Quellen und äußert sich in einer Grundskepsis gegenüber unserem demokratischen Staatswesen, der sogenannten„Coronadiktatur“.

Wer aber unterstellt, finstere Mächte hätten sich verschworen, entwickelt bald auch Aggressionen nicht nur gegen die öffentlichen Medien. Die Angriffe auf Vertreter*innen unseres demokratischen Staatswesens, die Todeslisten, sind Warnzeichen, die wir äußerst ernst nehmen müssen. Der Mord an Walter Lübcke ist ein erschütterndes Beispiel unserer Tage, wie aus krudem Denken furchtbares Handeln wird. Die Weimarer Demokratie scheiterte daran, dass zu wenige Menschen mit ihr solidarisch waren. Das darf sich so nicht wiederholen.

Der 6. Mai 1945 mahnt uns, dass wir zu viel zu verlieren haben. So verstehe ich unsere Andacht für die Stadt als einen solidarischen Appell an unseren Verstand und an unser Herz. Dass Menschen gleich welchen Glaubens, welcher Weltanschauung, welcher Herkunft oder Hautfarbe solidarisch zusammenstehen in dem festen Willen, dass sich solch ein Tag nie wiederholen darf.

Pastor Frank Moritz, Arbeitskreis Historisches Gedenken, Wilhelmshaven

Die Daten: Donnerstag, 6. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – zum Gedenken an das Kriegsende in Wilhelmshaven. Mit Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven. Liturgie: Dechant Andreas Bolten, Pastor Frank Moritz und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier geht es zur Live-Übertragung der Andacht.

Die Übertragung per Livestream ist hier zu sehen:

Die nächsten Rogate-Andachten:

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 22. April

Die aktuelle Situation der Wilhelmshavener Kindertagesstätten steht am Donnerstag im Mittelpunkt einer Andacht in der Pfarrkirche Sankt Willehad. Die Leiterinnen der Kindertagesstätte Christus König in Fedderwardergroden, Sandra Neugebauer, und der Kindertagesstätte Arche Noah in Heppens, Daniela Cordes, werden stellvertredend im „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ ihre pädagogische Arbeit, Herausforderungen und Unmöglichkeiten in der Pandemie beschreiben. Dechant Andreas Bolten und Bruder Franziskus gestalten die Liturgie. Beginn ist um 18:30 Uhr.

Die St. Willehad-Gemeinde und das Rogate-Kloster Sankt Michael setzen ihre gemeinsame Gottesdienstreihe bis Pfingsten mit fünf weiteren ökumenischen Andachten in die Pfarrkirche St. Willehad fort. Die Coronakrise und die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Bereiche in Wilhelmshaven bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Die Übertragung im Livestream auf dem Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde ist geplant.

Termin: Donnerstag, 22. April 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Die Situation der Kitas in Wilhelmshaven. Mit Sandra Neugebauer, Kindertagesstätte Christus König, und Daniela Cordes, Kindertagesstätte Arche Noah. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier gehts zum Livestream der Andacht.

Hinweis: Die Gemeinde St. Willehad weist auf das aktuell geltende Hygienekonzept hin. Vor dem Besuch der Kirche besteht eine Anmeldepflicht vor Ort. Es sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen. Weitere Informationen hängen vor Ort aus sowie auf Willehad.de zu finden.

Andachtsreihe: „Gebet für die Stadt“ geht weiter

Die ökumenische Reihe „Gebet für die Stadt“ wird bis Pfingsten fortgesetzt. Die St. Willehad-Gemeinde und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden ab dem 22. April zu fünf weiteren Andachten in die Pfarrkirche St. Willehad ein. Ein Schwerpunkt wird die Coronakrise und die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Bereiche, beispielsweise Kindertagesstätten, bilden. Die Übertragung per Livestream ist geplant.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden im Moment nur wenige Rogate-Gottesdienste statt. Die nächsten geplanten Termine sind:

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 25. März

Die aktuelle Situation des Wilhelmshavener Einzelhandels steht im „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am Donnerstag im Mittelpunkt. Bianca Ewering-Janßen (Kurvenhaven) und Marc Ewering (Spiel + Baby Dannmann) schildern in der Andacht, wie sie als Geschäftsinhaber mit den Herausforderungen in der Pandemie umgehen. Die ökumenische Andacht beginnt um 18:30 Uhr in der Sankt Willehad-Kirche. Das Gebet für die Stadt wird live auf dem Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde gestreamt.

Die katholische Kirchengemeinde und das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael erinnern mit der Andachtsreihe an das Leid durch die Pandemie und deren Folgen in der Stadtgesellschaft Wilhelmshaven. Menschen, die ganz unterschiedlich durch die Coronafolgen betroffen sind, kommen im „Gebet für die Stadt“ selber zu Wort.

Das Gebet für die Stadt wird live auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde gestreamt.

Termin: Donnerstag, 25. März 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise. Mit Bianca Ewering-Janßen und Marc Ewering, Kurvenhaven und Spiel + Baby Dannmann. Musik: Andreas Marth. Liturgie: Pastoralreferentin Daniela Surmann und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Am Ausgang wird eine Kollekte für United4Rescue erbeten.

Hinweis: Die Gemeinde St. Willehad weist auf das geltende Hygienekonzept hin. Vor dem Besuch der Kirche besteht eine Anmeldepflicht vor Ort. Es sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen. Weitere Infos hängen vor Ort aus sowie auf Willehad.de.

Wilhelmshaven: Gebet für die Stadt – in der Coronakrise.

Die Coronakrise belastet viele Menschen auf unterschiedliche Weise. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist betroffen: Kontaktbeschränkungen, Schließungen von Bildungs- und Kultureinrichtungen, Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, den Gesundheitsbereich, Schulen und Kindertagesstätten und den Alltag zuhause. Viele leiden darunter. Andere haben eine durch das Virus verursachte Krankheit überstanden oder sind daran gestorben. Über 70.000 Verstorbene alleine in der Bundesrepublik haben zu großer Trauer geführt und hinterlassen Lücken in Familie, Freundeskreisen und der Gesellschaft des Landes. 

Die römisch-katholische Pfarrgemeinde Sankt Willehad in Wilhelmshaven und das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael wollen in einer Andachtsreihe an die Herausforderungen und das Leid durch die Pandemie und deren Folgen in der Stadtgesellschaft Wilhelmshaven erinnern. Menschen, die ganz unterschiedlich durch die Coronafolgen betroffen sind, kommen selber zu Wort, schildern ihre Situation und die Unmöglichkeiten dieser Zeit. Sie berichten über die eigene Not und die Lage ihrer Patienten oder Mitarbeitenden und Kollegen*innen. Es sollen die Nöte benannt werden, auch die Wut zur Sprache kommen und für die Menschen in den Notlagen gebetet werden. „Wir laden gemeinsam zu einem solidarischem Gebet ein, hören zu und geben der Klage der Menschen vor Gott Raum“, so Bruder Franziskus und Pfarrer Bolten.

Das Lied „Jenseits von Ebbe und Flut“ wird in jedem der drei Andachten „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise.“ zu hören sein.

Die Termine der Reihe:

Einladungsplakat für das „Gebet in der Stadt – in der Coronakrise.“ (Agentur Nolte Kommunikation, Berlin)

Die Gemeinde St. Willehad weist auf das geltende Hygienekonzept hin. Vor dem Besuch der Kirche besteht eine Anmeldepflicht vor Ort. Es sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen. Weitere Infos hängen vor Ort aus sowie auf Willehad.de.