Wilhelmshaven: Reden-Reihe wird 2019 in der Banter Kirche fortgesetzt

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Die Kirchengemeinde Bant wird 2019 Gastgeberin für eine neue Rogate-Andachtsreihe

Die diesjährige Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ wird nächstes Jahr in anderer Form und neuen Schwerpunkten fortgesetzt. Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bant hat dem ökumenischen Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin angeboten, im Sommer 2019 über die Sommerferien hinweg die Banter Kirche für eine neue Andachtsreihe zur Verfügung zu stellen. Der Initiator der Reihe, Bruder Franziskus Aaron, wird das neue Format vorbereiten und als Liturg verantwortlich leiten. Für den Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven beteiligen sich Kreispfarrer Christian Scheuer und Stadtkantor Markus Nitt an der Durchführung der Gottesdienstreihe.

Das Rogate-Kloster hatte zuvor mit dem Kirchenkreis in der Christus- und Garnisonkirche die Reihe „Warum wählen?“ zur Bundestagswahl 2017 und die Segensandachten „Der Mond ist aufgegangen“ durchgeführt. Zuletzt hatte im Vorfeld zum Stadtjubiläum und mit Unterstützung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg die Zehn-Reden-Reihe ein reges Zuhörerinteresse gefunden, bei der unter anderem Europaministerin Birgit Honé, die Ratsmitglieder Martin Ehlers und Florian Wiese sowie Diakonie-Präsident Ulrich Lilie aus Berlin über Zukunftsvorstellungen für die Stadt und die Region sprachen. Die „Wilhelmshavener Zeitung“ hatte die Ansprachen in Sonderseiten dokumentiert. Das große Interesse daran hatte die Veranstalter bewegt, über eine Fortsetzung des Formats im kommenden Jahr nachzudenken.

Zehn Reden für die Stadt: Am Montag spricht Europa-Ministerin Birgit Honé

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Ministerin Birgit Honé (Bild: MB Niedersachsen)

Am Montag, 13. August, wird die vorletzte „Rede für die Stadt“ von der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, gehalten. Die Veranstaltung beginnt um 19:oo Uhr in der Citykirche Wilhelmshaven.

„Wilhelmshaven hat Stärken und Schwächen, wie alle Städte und Regionen in Niedersachsen, Deutschland und Europa. Entscheidend ist, dass wir die Städte und Regionen in unserem Bemühen, sie zu fördern, nicht über einen Kamm scheren, sondern individuelle Lösungen entwickeln.“, so Ministerin Honé.

In ihrem Beitrag wird die Ministerin insbesondere darauf eingehen, wie die Landesregierung den Strukturwandel in Wilhelmshaven und der Region unterstützt und was Europa damit zu tun hat.

„Wandel ist niemals abgeschlossen. Es ist gut in Bewegung zu bleiben, denn Veränderungen hat es immer gegeben und das gilt auch für die Zukunft. Wichtig ist, dass wir die Chancen nutzen und uns gemeinsam aufstellen: Miteinander füreinander“, ermutigt die Ministerin.

RogateKl_Aushang A4_Reden Stadt 9_060618Der halbstündige Vortrag der Landesministerin wird von einer Andacht umrahmt, die Rogate-Bruder Franziskus Aaron leitet. Florian Bargen spielt die Orgel.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte für die Stiftung „Diakonie am Meer“ erbeten, die innovative soziale und kirchliche Projekte in Friesland-Wilhelmshaven ermöglicht.

Veranstaltet wird die Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Christus- und Garnisonkirche und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.

Abschluss der Reihe: Am Dienstag, 21. August, wird Diakonie-Präsident Ulrich Lilie die Reihe mit der zehnten und damit letzten Rede beschließen. Oberkirchenrat Thomas Adomeit, Vertreter im Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg, leitet die Litugie. Die Vareler Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller wird Lektorin sein. Stadtkantor Markus Nitt begleitet die Andacht musikalisch. Anschließend lädt das Diakonische Werk zu einem WohnzimmerXXL-Konzert mit Majanko in das Soziale Kaufhaus, Banter Weg 12a, Wilhelmshaven-Bant, ein. Der Eintritt ist hier ebenfalls frei.

Wilhelmshaven: Rogate-Kloster gibt Jade-Bad-Pläne auf

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Projekt-Skizze für das Jade-Bad

Das Rogate-Kloster wird seine Pläne für das soziokulturelles Projekt Jade-Bad am Ems-Jade-Kanal in Wilhelmshaven nicht weiter verfolgen. Seit vergangenem Jahr hatte der Berliner Verein bei Verantwortlichen in Verwaltung und Politik der Jadestadt für die Wiedereröffnung des Geländes geworben, auch um einen geplanten Abriss der Anlage zu umgehen.

Ziel war es, Begegnungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für verschiedene Gruppen der Südstadt zu schaffen. Beispielsweise sollten ein Veranstaltungscafé für Senioren und Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete durch die Pflege von Booten, Hühnerhaltung und eine Imkerei entstehen. In einem Teil des seit Jahren kaum genutzten Geländes sollten Übernachtungsmöglichkeiten für Rad- und Kanutouristen geschaffen werden. Es gab Überlegungen, die Paddel- und Pedal-Strecke mit dem Standort Sande zu koppeln.

Das Realisierung des Jade-Bad-Vorhabens sollte vor Ort in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis und dem Diakonischen Werk erfolgen. Die Einrichtung wurde 1885 als Werftbadeanstalt der Kaiserlichen Werft errichtet. Von 1920 bis 1980 diente das Freibad der Allgemeinheit. Der noch heute sehr gute bauliche Zustand des Gebäudes hätte eine schnelle Umsetzung der Rogate-Pläne für eine Zwischennutzung begünstigt. Auf Einladung der Stadt Wilhelmshaven gab es mehrere Besichtigungen vor Ort.

Siehe auch:

Pressespiegel: „Altes Jadebad: Abriss weiterhin für das Jahr 2019 vorgesehen

Friesland-Wilhelmshaven: Sommer-Interviews zur Bundestagswahl 2017

RogateKl_DINlang_Wilhelmshaven_RZ140617_Front KopieIm Vorfeld der Wahl 2017 bittet der Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven die Direktkandidaten des Bundestagswahlkreises 26 (Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund) zu Sommer-Interviews. Ziel: Das öffentliche Gespräch über die Demokratie, den Einsatz und die Kandidaten in der Region zu fördern.
Den Veranstaltern geht es um die Vorstellung des Menschen, der sich zur Wahl stellt. Dabei soll nicht auf politische Person und Parteienmitgliedschaft reduziert werden. Was treibt die Kandidaten in die Politik und warum engagieren sie sich? In welcher Gesellschaft wollen sie leben und welche Vision für die Zukunft haben sie? Nur begrenzt werden die Programme der jeweiligen Partei Inhalt sein.
Start des Gesprächs ist jeweils um 19:45 Uhr im Saal des Gemeindehauses der Kirchengemeinde Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1). Ende der Veranstaltung soll gegen 21 Uhr sein.
Hans-Werner Kammer ist am 3. Juli Interview-Gast. Er war Mitglied des Bundestages zwischen 2005 und Oktober 2009, sowie seit April 2010. Der CDU-Politiker über das Format der Reihe: „Ich hoffe, dass diese Veranstaltung mehr Aufmerksamkeit auf die Bundestagswahl lenkt, vielen Wählerinnen und Wählern die Gelegenheit gibt, sich ein Bild von den Kandidaten zu machen und so die Wahlbeteiligung erhöht. Schließlich ist die Teilnahme an Wahlen der Grundstein der Demokratie.“
Die Veranstalter laden vor jeder Veranstalung um 19:00 Uhr zu einem ökumenischen „Gebet für Stadt und Land“ in die Christus-und Garnisonkirche ein. Am Montag wirkt ökumenisch Pfarrer Meik Barwisch (Alt-katholische Gemeinde Wilhelmshaven) mit.

Alle Termine der Reihe:

Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative des Projekts Flüchtlingsarbeit – Koordination und Begleitung der Gemeinden im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Evangelischen Jugend Friesland-Wilhelmshaven, der Citykirche Wilhelmshaven und des Rogate-Klosters Sankt Michael zu Berlin. Unterstützt wird die Reihe aus Spenden der NWZ-Weihnachtsaktion 2015 und von Nolte Kommunikation – Visuelle Konzepte und PR.

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Willkommen zu unseren nächsten Gottesdiensten:

Ökumene: Alt-Katholisches Bistum erkennt Rogate-Kloster an

Das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland erkennt zum 1. November das 2010 gegründete Rogate-Kloster St. Michael zu Berlin als ökumenische geistliche Gemeinschaft an.

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Bischof Dr. Matthias Ring (Bild: Bistum der Alt-Katholiken)

Bischof Dr. Matthias Ring: „Diese Anerkennung ist einerseits Zeichen gelebter Ökumene und andererseits Ausdruck der gewachsenen vertrauensvollen Gemeinschaft zwischen dem alt-katholischen Bistum, seiner Gemeinde Berlin und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.“

Mit der Anerkennung verbunden ist das Recht des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken auf Visitation des Klosters. Finanzielle Verpflichtungen seitens des Katholischen Bistums bestehen nicht. Die bereits getroffenen Vereinbarungen seitens der EKBO mit dem Rogate-Kloster werden mit der Vereinbarung nicht aufgehoben.

Die öffentliche Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgt an Allerheiligen, 1. November 2016, in einer Ökumenischen Eucharistie, an der Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kirchen, aus der Ökumene, aus Politik und verschiedenen Organisationen teilnehmen.

Bereits 2013 hatte die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) die Gemeinschaft anerkannt. Seit der Gründung ist das Kloster im Verbund des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Das Kloster besteht aus einer Gottesdienstgemeinschaft von Christen, die aus lutherischer, reformierter und katholischer Tradition kommen. Sie zielt darauf, einen Konvent gemeinsamen Lebens und Arbeitens zu entwickeln. Es will „gegenseitig und den Einzelnen dabei unterstützen, den Weg mit Gott zu gehen“. Die Gemeinschaft ist zu Gast in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, wo sie zu öffentlichen Gottesdiensten einlädt.

WillkommenAllerheiligen, Dienstag, 1. November 2016 | 19:00 Uhr, Ökumenische Eucharistie mit Bischof Dr. Matthias Ring, Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Evangelische Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz (EKBO), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg, Pfarrerin Andrea Richter, Spiritualitätsbeauftragte der EKBO, Dekan Ulf-Martin Schmidt, Alt-Katholische Gemeinde Berlin, Pastorin Dagmar Wegener, Baptistische Gemeinde Schöneberg, Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, Tempelhof-Schöneberg, und Bundestagsabgeordnerter Volker Beck, Köln. Chor: „Mixed Martinis – Gospel & more“, Tegel. Orgel: Manuel Rösler

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Monat der Diakonie: Fotoausstellung zur Situation von geflüchteten Kindern

Im Rahmen eines Fotoprojektes an der Alice Salomon Hochschule Berlin bekamen Flüchtlingskinder die Möglichkeit, ihren Alltag in der Flüchtlingsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße fotografisch festzuhalten.

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Foto-Ausstellung zum Monat der Diakonie 2016  in der Zwölf-Apostel-Kirche

Die Kooperation zwischen dem Fotoseminar und der Flüchtlingsunterkunft begann vor einem Jahr und wurde von den Lehrbeauftragten und Fotokünstlern Karsten Hein und Jörg Möller geleitet. Studierende stellten Kindern im Alter fünf bis zwölf Jahren, die in der Flüchtlingsunterkunft wohnten, Kameras zur Verfügung und erklärten ihnen den Umgang mit der Technik. Die Kinder begannen daraufhin selbständig, ihr Leben in Bildern festzuhalten: Die Räumlichkeiten, die Umgebung, ihre Familien, sich gegenseitig.

Die Ausstellung zeigt die Perspektive der Kinder auf ihre Umwelt und ihren Alltag in der Unterkunft und verleiht den Geflüchteten ein Gesicht. 2014 wurden in Deutschland 173.072 Asylanträge gestellt. Im Durchschnitt dauert die Bearbeitung eines Asylantrags in Deutschland über sieben Monate. In Berlin leben derzeit etwa 15.000 Menschen in Sammelunterkünften. Einige der Kinder wurden noch während des Projektes abgeschoben.

Termin: Ausstellungseröffnung „ZuFlucht – Geflüchtete Kinder fotografieren ihren Alltag in der Flüchtlingsunterkunft“ am Sonntag, 4. September 2016 | 10:00 Uhr, Eucharistie zum Diakonie-Sonntag „Barmherzigkeit: Größer als unser Herz“, am 15. Sonntag nach Trinitatis.

2016 Wo ist das Rogate-Kloster?Die Foto-Ausstellung wird bis Ende September in der Zwölf-Apostel-Kirche vor und nach den Gottesdiensten sowie an den September-Sonnabenden während der „Offenen Kirche“ zwischen 11:00  und 15 Uhr zu sehen sein. Gefördert wird die Ausstellung vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde und Rogate-Kloster Sankt Michael.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Aktuell: „Schöneberger Erklärung für Vielfalt und Respekt“

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Teilnehmende am Runden Tisch im Rathaus Schöneberg (Foto: Stephanie Kuhnen)

Gestern fand auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) im historischen Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg ein Runder Tisch von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu den Themen Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit statt.  Es nahmen Vertreterinnen  und Vertreter der Alt-Katholischen Kirche Berlin, der Baptisten Schöneberg, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus, des Liberal-Islamischen Bundes sowie des Rogate-Klosters Sankt Michael zu Berlin teil. Ebenso beteiligte sich Imam Ludovic-Mohamed Zahed aus Frankreich an dem vertraulichen Austausch. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft  von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und fand auf Ihre Einladung hin im Rathaus statt.

Die Teilnehmenden am Runden Tisch verständigten sich unter anderem auf eine gemeinsame „Schöneberger Erklärung für Vielfalt und Respekt“ mit folgendem Wortlaut:

„Die am Runden Tisch beteiligten Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind sich darin einig, dass niemand aufgrund seiner sexuellen oder geschlechtlichen Identität benachteiligt und diskriminiert werden darf. Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit sind weder sündhaft noch krankhaft. Wir begrüßen die Vielfalt des Lebens. Keine Weltanschauungs- und Religionsfreiheit kann es rechtfertigen, dass Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender Rechte abgesprochen werden. Und dennoch findet diese Instrumentalisierung weltweit statt, so auch in Deutschland und dessen Bundeshauptstadt Berlin.

Es kann nicht dem Selbstverständnis von Gläubigen und Mitgliedern von Weltanschauungsgemeinschaften entsprechen, sich über die Abgrenzung zu und die Ausgrenzung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen zu definieren. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaft. Kein Mensch darf dazu genötigt werden, sich zwischen seinem Glauben oder seiner Weltanschauung und seiner sexuellen oder geschlechtlichen Identität entscheiden zu müssen.

Wir appellieren gemeinsam in unserer Vielfalt und Unterschiedlichkeit an alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, sich für nicht-heterosexuelle Menschen zu öffnen und sie gleichberechtigt in allen Bereichen des religiösen und weltanschaulichen Lebens teilhaben zu lassen. Auch als Arbeitgeber sind die jeweiligen Gemeinschaften und die ihnen zugehörigen Einrichtungen aufgerufen, Angestellte ohne jede Vorbehalte oder Auflagen hinsichtlich ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität gleichwertig zu behandeln und zu beschäftigen. Mit gleicher Offenheit ist auch Ehrenamtlichen zu begegnen.“