Politikerkanzel Wilhelmshaven: Eröffnung mit Finanzminister Hilbers und Bischof Adomeit

Gestern Abend wurde in Anwesenheit von Bischof Thomas Adomeit die zehnteilige Gottesdienstreihe „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ in der Banter Kirche eröffnet. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers war der erste Redner. Er sprach von politischer Verantwortung, Vielfalt des Lebens, der Lust auf Zukunft und seinem persönlichem Glauben.

Eröffnung der Politikerkanzel mit (v.l.) Landtagsabgeordneten Holger Ansmann, Minister Reinhold Hilbers, Pastor Frank Moritz, Bischof Thomas Adomeit und Br. Franzikus (Bild: Florian Wiese)

„Der christliche Glaube ist ein fester Bestandteil meines Lebens. Er gibt mir Kraft, ist eine wichtige Stütze, gibt mir Halt und zeigt mir den Weg. Und man könnte sich nun fragen, ob sich der Glaube und politisches Wirken ausschließen. Ich kann dazu ganz klar sagen: Nein! Im Gegenteil! Politik und Glaube haben mehr Berührungspunkte als man denkt. Für mich sind mein christlicher Glaube und mein politisches Handeln fest verbunden. Ich lasse mich von den christlichen Werten leiten diese fließen natürlich auch in mein politisches Handeln ein.  

Wir Christen sind aufgerufen, uns in der Welt einzusetzen. Nicht nur an den Werten, auch am Praktizieren des Glaubens soll man uns erkennen. Auch an den Taten!“

Niedersachsens Finanzminiter Reinhold Hilbers in der „Politikerkanzel: Was mich treibt“ am 10. Juli 2019 in der Banter Kirche Wilhelmshaven

Die nächsten Termine der Politikerkanzel:

Ab 10. Juli: „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ startet in der Banter Kirche Wilhelmshaven

Was treibt Menschen in die Politik? Warum tun sich Politikerinnen und Politiker ein Leben – meist mit hoher zeitlicher Belastung und großer Fremdbestimmung – an? Und wie gehen sie mit Anfeindungen um?

Die am 10. Juli in der Banter Kirche Wilhelmshaven beginnende Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ geht der Frage nach Motivation, Engagement und der Bedeutung der Demokratie für unsere Gesellschaft nach. Zehn Politikerinnen und Politiker haben eine Einladung des Rogate-Klosters angenommen und kommen nach Wilhelmshaven. Sie nehmen sich nacheinander je einen Abend Zeit und geben in einer Andacht Auskunft über ihren Weg in die Politik, welche Erfahrungen sie in Regierungen und Parlamenten machen und wie sie mit Frustrationen umgehen.

Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Thomas Adomeit, eröffnet die Sommerreihe am Mittwoch, 10. Juli 2019. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) ist der erste Redner auf der Politikerkanzel. Beginn 19:oo Uhr.

Drei weitere Landesminister beteiligen sich: Sozialministerin Dr. Carola Reimann (SPD), Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) und Berlins Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer (Die Linke). Bundespräsident a.D. Christian Wulff ist Mitte August dabei. Die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Dr. Gabriele Andretta (SPD), sowie die niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Amira Mohamed Ali (Die Linke) und Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen) sprechen ebenfalls zum Thema. Ratsherr Dr. Michael von Teichman (FDP) bringt seine Sicht als Wilhelmshavener Kommunalpolitiker ein.

Politikerkanzel. Was mich treibt

Der Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, Dr. Matthias Ring, beschließt die Reihe am 11. September 2019. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (SPD) wird schließlich der letzte Redner der Politikerkanzel in der Banter Kirche sein.

Die liturgische Verantwortung für die Reihe tragen Kreispfarrer Christian Scheuer (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Bruder Franziskus (Rogate-Kloster). Musikalisch beteiligen sich Stadtkantor Markus Nitt, sowie die Kreiskantoren Thorsten Ahlrichs (am 10. Juli) sowie Klaus Wedel (am 17. Juli).

Der Eintritt ist frei. Es wird – zur Deckung der Kosten – eine Ausgangskollekte geben.

Im Anschluss an die Gottesdienste wird ins Banter Gemeindehaus eingeladen: In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) gibt es jeweils ein Nachgespräch.

Die Politikerkanzel ist ein Gemeinschaftsprojekt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, des Rogate-Klosters Sankt Michael (Berlin/Wilhelmshaven) und des Demokratieprojekts „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Die Kirchengemeinde Bant hat freundlicherweise den Veranstaltern die Nutzung von Kirche und Gemeindehaus für die Reihe angeboten.

Informationen: Politikerkanzel.de

Rückblick: Friedenspfahl-Enthüllung in Wilhelmshaven

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Vorlage der Agentur Nolte Kommunikation für die Friedensverse auf dem Pfahl vor dem Haus der Diakonie in Wilhelmshaven

Rückblick 2018: Mit einer Andacht übergab am 20. November Kreispfarrer Christian Scheuer den ersten Wilhelmshavener Friedenspfahl. Die Stele wurde von der Holzwerkstatt der VHS Wilhelmshaven und der Agentur Nolte Kommunikation gestaltet. Sie mahnt gemeinsam mit 250.000 Friedenspfählen in 191 Ländern in vielen verschiedenen Sprachen zum Frieden.

Ein Friedenspfahl wird, so erklärte Scheuer, nicht aufgestellt, sondern gepflanzt. So wie der Frieden nicht gesetzt werden könne, sondern wachsen müsse. Frieden sei ein Prozess und Arbeit. Niemals fertig im Sinne von abgeschlossen. So solle auch der Wilhelmshavener Friedenspfahl vorm Diakonischen Werk Ausgangspunkt aller werden, die sich für mehr Frieden einsetzen.
 
Der Friedenspfahl füge sich ein in die Versöhnungsarbeit in der Stadt Wilhelmshaven. Die beiden Weltkriege seien auch von Wilhelmshaven geführt worden und habe hier tiefe Wunden hinterlassen. Der holländische Friedenswunsch erinnere an die vielen niederländischen Zwangsarbeiter, die in Wilhelmshavener Lagern gelitten haben und gestorben sind.
 
Kritisch sieht Scheuer die aktuelle Tendenz weltweiten Wiederaufrüstens. Ein europäische Armee ist kein Fortschritt, mahnte der Kreispfarrer. Wir brauchen wirksame Schritte für einen globalen Frieden.
 
2018 11 20 FriedenspfahlenthüllungDie Aufstellung der Friedenspfähle wird von der Word Peace Prayer Society gefördert. Friedenspfähle gehen zurück auf eine Idee des japanischen Philosophen und Friedenskämpfers Masahisa Goi, der 1969 die ersten Gebetspfähle aufstellte.
 
Die Initiative zur Aufstellung des 1. Wilhelmshavener Friedenspfahls war von der Flüchlingsarbeit des Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven ausgegangen und von der Stiftung Diakonie am Meer sowie vom Rogate-Kloster unterstützt worden. Der Pfahl trägt zudem die Logos des Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, der Stiftung Diakonie am Meer, der Diakonie Deutschland und des Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.

Zehn Reden für die Stadt: Am Montag spricht Europa-Ministerin Birgit Honé

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Ministerin Birgit Honé (Bild: MB Niedersachsen)

Am Montag, 13. August, wird die vorletzte „Rede für die Stadt“ von der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, gehalten. Die Veranstaltung beginnt um 19:oo Uhr in der Citykirche Wilhelmshaven.

„Wilhelmshaven hat Stärken und Schwächen, wie alle Städte und Regionen in Niedersachsen, Deutschland und Europa. Entscheidend ist, dass wir die Städte und Regionen in unserem Bemühen, sie zu fördern, nicht über einen Kamm scheren, sondern individuelle Lösungen entwickeln.“, so Ministerin Honé.

In ihrem Beitrag wird die Ministerin insbesondere darauf eingehen, wie die Landesregierung den Strukturwandel in Wilhelmshaven und der Region unterstützt und was Europa damit zu tun hat.

„Wandel ist niemals abgeschlossen. Es ist gut in Bewegung zu bleiben, denn Veränderungen hat es immer gegeben und das gilt auch für die Zukunft. Wichtig ist, dass wir die Chancen nutzen und uns gemeinsam aufstellen: Miteinander füreinander“, ermutigt die Ministerin.

RogateKl_Aushang A4_Reden Stadt 9_060618Der halbstündige Vortrag der Landesministerin wird von einer Andacht umrahmt, die Rogate-Bruder Franziskus Aaron leitet. Florian Bargen spielt die Orgel.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte für die Stiftung „Diakonie am Meer“ erbeten, die innovative soziale und kirchliche Projekte in Friesland-Wilhelmshaven ermöglicht.

Veranstaltet wird die Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Christus- und Garnisonkirche und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.

Abschluss der Reihe: Am Dienstag, 21. August, wird Diakonie-Präsident Ulrich Lilie die Reihe mit der zehnten und damit letzten Rede beschließen. Oberkirchenrat Thomas Adomeit, Vertreter im Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg, leitet die Litugie. Die Vareler Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller wird Lektorin sein. Stadtkantor Markus Nitt begleitet die Andacht musikalisch. Anschließend lädt das Diakonische Werk zu einem WohnzimmerXXL-Konzert mit Majanko in das Soziale Kaufhaus, Banter Weg 12a, Wilhelmshaven-Bant, ein. Der Eintritt ist hier ebenfalls frei.

Zehn Reden für die Stadt: Am Mittwoch spricht Ratsherr Martin Ehlers

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Martin Ehlers (Bild: privat)

Am Mittwoch, 8. August, wird Ratsherr Martin Ehlers eine „Rede für die Stadt“ in der Citykirche Wilhelmshaven, Am Kirchplatz 1, halten. In seiner Ansprache wird sich der Jurist und Unternehmer mit globalen Megatrends und den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für die Jadestadt und die Region, für die kommunale Politik und das bürgerschaftliche Engagement befassen.

Der Abend ist Teil der Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ zum 150jährigen Stadtjubiläum Wilhelmshavens. Sie wird veranstaltet vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Citykirche Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche) und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.
Bruder Franziskus Aaron leitet Andacht, die den halbstündigen Vortrag umrahmt. Die Orgel spielt Stadtkantor Markus Nitt. Beginn aller Reden ist jeweils um 19:00 Uhr.

38614891_1926477967373153_5598676104412921856_nDer Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte für die Stiftung „Diakonie am Meer“ gesammelt, die innovative soziale und kirchliche Projekte in Friesland-Wilhelmshaven initiert und durchführt.

Die beiden noch folgenden „Reden für die Stadt“ und die Region Friesland-Wilhelmshaven:

  • Montag, 13. August, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, Hannover. Orgel: Florian Bargen.
  • Dienstag, 21. August, Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, Berlin. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Anschließend WohnzimmerXXL-Konzert mit Majanko, Soziales Kaufhaus, Banter Weg 12a, Wilhelmshaven-Bant.

Zehn Reden für die Stadt: Mittwoch spricht Florian Wiese

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Florian Wiese (Bild: Rogate-Kloster)

Am Mittwoch, 1. August, wird Ratsherr Florian Wiese, eine „Rede für die Stadt“ in der Citykirche Wilhelmshaven, Am Kirchplatz 1, halten.

„Endstation oder Hoffnungsregion Jadebusen?“ fragt sich der Kommunalpolitiker. Der 23jährige gehört seit November 2016 dem Wilhelmshavener Stadtrat an. Mit seinem Redebeitrag will der Buchhändler Mut machen, die Zukunft der Stadt Wilhelmshaven mitzugestalten. Wichtig ist ihm dabei, weniger in Stadtgrenzen, sondern „vielmehr überregional“ zu denken und zu handeln.

„Es geht darum, Stadt und Region zu stärken und Impulse zu geben. Gerade junge Menschen, die in der Regel nach ihrem Schulabschluss wegziehen, müssen wir Perspektiven bieten“, sagt der gebürtige Wilhelmshavener. „Bloß weg hier“ ist dabei ein Satz, den er überhaupt nicht leiden kann. Der Kontakt zu kreativen und engagierten Menschen bestärken ihn darin, anzupacken und eine Vision aufzuzeigen. Kreativität sei dabei eine „große Chance und keine Bedrohung“ für die Stadt, so der zweitjüngste Redner der Impulsreihe. Für eine neue Offenheit in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft für Veränderungen möchte er werben.

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Der Abend ist Teil der Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ zum 150jährigen Stadtjubiläum Wilhelmshavens. Sie werden veranstaltet vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Citykirche Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche) und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin. Bruder Franziskus vom Rogate-Kloster lebt in der Jadestadt und war Ideengeber für die Reihe. Er hält die Andacht, die den halbstündigen Vortrag umrahmt. Die Orgel spielt Stadtkantor Markus Nitt. Beginn aller Reden ist jeweils um 19:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte für die Stiftung „Diakonie am Meer“ gesammelt, die innovative soziale und kirchliche Projekte in Friesland-Wilhelmshaven initiert und durchführt.

Die noch folgenden „Reden für die Stadt“ und die Region Friesland-Wilhelmshaven:

  • Mittwoch, 8. August, Ratsherr Martin Ehlers, Stadt Wilhelmshaven. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.
  • Montag, 13. August, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, Hannover. Orgel: Florian Bargen.
  • Dienstag, 21. August, Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, Berlin. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Anschließend WohnzimmerXXL-Konzert mit Majanko, Soziales Kaufhaus, Banter Weg 12a, Wilhelmshaven-Bant.

Zehn Reden für die Stadt: Landrat Sven Ambrosy spricht am Mittwoch

35882120_2160106530672870_5469418900431044608_nAm Mittwoch, 25. Juli, spricht Landrat Sven Ambrosy, in der Sommerreihe „Rede für die Stadt“ zum Stadtjubiläum Wilhelmshavens in der Citykirche der Jadestadt, Am Kirchplatz 1. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Veranstalter der „Zehn Reden für die Stadt“ zum Stadtjubiläum Wilhelmshavens sind der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, die Citykirche Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche) und das Rogate-Kloster Sankt Michael.

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Sven Ambrosy (Bild: Landkreis Friesland)

Der halbstündige Vortrag ist eingebettet in eine Andacht, die Bruder Franziskus vom Rogate-Kloster gestaltet. Die Orgel spielt Florian Bargen.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte für die Stiftung „Diakonie am Meer“ gesammelt, die innovative kirchlich-soziale Projekte in Friesland-Wilhelmshaven initiert und durchführt.

Die noch folgenden „Reden für die Stadt“ und die Region Friesland-Wilhelmshaven: