Gedenktag: Tag des Apostels Bartholomäus.

Nach christlicher Auffassung war Bartholomäus ein Jünger Jesu (vgl. Mk 3,14-19) und einer der zwölf Apostel, der in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt wird. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Es kann vermutet werden, dass Natanaël Bar-Tolmai ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war.

Die Berufung der Zwölf: „Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verriet.“

Lied zum Tag des Apostels Bartholomäus:

Gedenktag: Tag des Apostels Jakobus des Älteren.

Jakobus der Ältere (hebr. ‏יעקב בן־זַבדַי‎ Ja’akov ּBen-Savdai, Jakobus der Große, lateinisch Jakobus Maior, Jakobus Zebedäus, lat. Iacobus Zebedaei oder spanisch Santiago) († ca. 44 n. Chr.) ist eine Gestalt des Neuen Testaments. Er zählt zu den zwölf Aposteln Jesu Christi.

„18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie. 22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.“

Jakobus der Ältere ist der Bruder des Johannes, Sohn des Zebedäus. Nach Mt 4, 18-22 wurde er zusammen mit seinem Bruder unmittelbar nach Simon und Andreas, den Söhnen des Jonas, berufen. Jakobus und Johannes gehören zu dem ersten Viererglied in der Liste der Apostel und haben recht engen Kontakt zum Herrn gehabt. Jakobus wurde zusammen mit seinem Bruder der Beiname „Donnerskinder“ beigelegt (Mk 3, 17). Damit wollte der Herr wohl ihren Feuereifer anerkennen. Als ihre Mutter Salome aber begehrt, dass ihre Söhne zur Rechten und Linke Jesu sitzen dürfen, fragt Jesus sie, ob sie bereit seien, den Kelch und die Taufe, die Jesus empfängt, zu empfangen, worauf sie bejahen. Daraufhin gibt ihnen der Herr aber keine Zusage, sondern verweist auf den Willen des Vaters, der allein einem jeden seinen Platz im Himmelreich zuweist (Mk 10, 35-45). Immerhin sagt er, dass beide Kelch und Taufe Jesu empfangen werden (Vers 39).
Dies verwirklicht sich für Jakobus besonders bald. Er wurde vermutlich im Jahre 44 durch Herodes Agrippa hingerichtet, da dieser sich unter den Pharisäern Freunde zu machen suchte, indem er die „Sekte der Nazarener“, wie die Christen in der ersten Zeit genannt wurden, besonders hart verfolgte (Apg 12, 1f). Schon früh wurde der Bericht vom Tod des Jakobus, der ja in der Apostelgeschichte nur sehr knapp überliefert ist, ausgeweitet. Danach soll der Ankläger selbst durch das Zeugnis des Jakobus derart bewegt worden sein, dass er sich ebenfalls zum Herrn Jesus Christus bekannte und zusammen mit Jakobus verurteilt wurde. Auf dem Weg zum Richtplatz bat er den Apostel um Vergebung und empfing von diesem den Friedensgruß und Bruderkuß. Dann wurden beide zugleich enthauptet.
Vor seinem Märtyrertod soll Jakobus der altkirchlichen Überlieferung nach in Spanien gewesen sein und dort das Evangelium verkündigt haben. Demnach wäre er der Begründer der christlichen Gemeinde in dieser Gegend. Seine Gebeine werden in San Jago di Compastella verehrt. (Text: Das Kirchenjahr)

Der Jakobstag (St. Jakob, kurz Jakobus oder Jakobi) 25. Juli ist seit dem 8. Jahrhundert als Festtag für Jakobus den Älteren, Bruder des Evangelisten Johannes nachweisbar. In der evangelischen und katholischen Kirche ist sein Gedenktag der 25. Juli, an dem im Mittelalter in vielen Gegenden Europas Erntefeste oder Kirmes gefeiert wurde, in der orthodoxen Kirche ist es der 30. April, in der koptischen Kirche der 12. April und in der äthiopischen Kirche der 28. Dezember.

Gedenktag: Tag des Evangelisten Markus.

Heute ist der Tag des Evangelisten Markus (25. April). Johannes Markus oder Markus ist eine Gestalt des Neuen Testaments, nach altchristlicher Tradition auch der erste Bischof von Alexandria und damit Begründer der koptischen Kirche und der Verfasser des Markusevangeliums. Sein Symbol ist der Löwe.

Der Evangelist Johannes-Markus hat, so vermuten manche Ausleger, die Passionsgeschichte vom Abendmahl an selbst miterlebt, da das Haus, in dem Jesus mit seinen Jüngern das Mahl hielt, sein Elternhaus war. Dorthin soll auch Petrus, nachdem er vom Engel aus dem Gefängnis befreit worden war, gegangen sein (Apg 12, 17). Hier finden wir auch den Doppelnamen Johannes-Markus.
Später ist Markus Anlass zu dem Streit, als dessen Folge sich Barnabas und Paulus vor der zweiten Missionsreise trennen (Apg 15, 36-41). Paulus war von Markus enttäuscht, weil dieser nicht mit in das Innere Kleinasiens hatte vordringen wollen, und verbot ihm, bei der Besuchsreise der neu gegründeten Gemeinden mitzukommen. Dennoch kann Paulus über Markus später im Kolosserbrief Gutes sagen: „Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, und Justus. Von den Juden sind diese allein meine Mitarbeiter am Reich Gottes, und sie sind mir ein Trost geworden.“ (Kol 4, 10f)
Markus soll nach der Überlieferung als erster in Ägypten gewesen sein und in Alexandrien die ersten Gemeinden gegründet haben.
Nach altkirchlicher Überlieferung hat er in Rom sein Evangelium geschrieben. Hinweise für seinen Aufenthalt dort finden sich in 1. Petr 5, 13: „Es grüßen euch aus Babylon (=Rom), die samt euch auserwählt sind, und mein Sohn Markus.“ In 2. Tim 4, 11 fordert Paulus den Timotheus auf, Markus mitzubringen. Wenn dies geschah und Paulus diesen Brief schrieb, ist auch dieser Vers eine Quelle für die Vermutung des letzten Aufenthaltsortes des Markus.
Folgt man diesen Überlegungen, kann man davon ausgehen, dass der Evangelist Markus ein besonders enges Verhältnis zur Verkündigung der Urgemeinde hatte. In Rom erhielt er zuletzt aus der Hand des Petrus, dessen Übersetzer er war, Informationen über das Leben Jesu, so dass er sich daran machen konnte, das Evangelium zu schreiben, wozu er von der römischen Gemeinde nach der Überlieferung gedrängt wurde.

Quelle: Das Kirchenjahr

Gedenktag: Tag des Apostels Bartholomäus.

Nach christlicher Auffassung war Bartholomäus ein Jünger Jesu (vgl. Mk 3,14-19) und einer der zwölf Apostel, der in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt wird. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Es kann vermutet werden, dass Natanaël Bar-Tolmai ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war.

Die Berufung der Zwölf: „Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verriet.“

Lied zum Tag des Apostels Bartholomäus:

Gedenktag: Tag des Apostels Jakobus des Älteren.

Jakobus der Ältere (hebr. ‏יעקב בן־זַבדַי‎ Ja’akov ּBen-Savdai, Jakobus der Große, lateinisch Jakobus Maior, Jakobus Zebedäus, lat. Iacobus Zebedaei oder spanisch Santiago) († ca. 44 n. Chr.) ist eine Gestalt des Neuen Testaments. Er zählt zu den zwölf Aposteln Jesu Christi.

Jakobus der Ältere ist der Bruder des Johannes, Sohn des Zebedäus. Nach Mt 4, 18-22 wurde er zusammen mit seinem Bruder unmittelbar nach Simon und Andreas, den Söhnen des Jonas, berufen. Jakobus und Johannes gehören zu dem ersten Viererglied in der Liste der Apostel und haben recht engen Kontakt zum Herrn gehabt. Jakobus wurde zusammen mit seinem Bruder der Beiname „Donnerskinder“ beigelegt (Mk 3, 17). Damit wollte der Herr wohl ihren Feuereifer anerkennen. Als ihre Mutter Salome aber begehrt, dass ihre Söhne zur Rechten und Linke Jesu sitzen dürfen, fragt Jesus sie, ob sie bereit seien, den Kelch und die Taufe, die Jesus empfängt, zu empfangen, worauf sie bejahen. Daraufhin gibt ihnen der Herr aber keine Zusage, sondern verweist auf den Willen des Vaters, der allein einem jeden seinen Platz im Himmelreich zuweist (Mk 10, 35-45). Immerhin sagt er, dass beide Kelch und Taufe Jesu empfangen werden (Vers 39).
Dies verwirklicht sich für Jakobus besonders bald. Er wurde vermutlich im Jahre 44 durch Herodes Agrippa hingerichtet, da dieser sich unter den Pharisäern Freunde zu machen suchte, indem er die „Sekte der Nazarener“, wie die Christen in der ersten Zeit genannt wurden, besonders hart verfolgte (Apg 12, 1f). Schon früh wurde der Bericht vom Tod des Jakobus, der ja in der Apostelgeschichte nur sehr knapp überliefert ist, ausgeweitet. Danach soll der Ankläger selbst durch das Zeugnis des Jakobus derart bewegt worden sein, dass er sich ebenfalls zum Herrn Jesus Christus bekannte und zusammen mit Jakobus verurteilt wurde. Auf dem Weg zum Richtplatz bat er den Apostel um Vergebung und empfing von diesem den Friedensgruß und Bruderkuß. Dann wurden beide zugleich enthauptet.
Vor seinem Märtyrertod soll Jakobus der altkirchlichen Überlieferung nach in Spanien gewesen sein und dort das Evangelium verkündigt haben. Demnach wäre er der Begründer der christlichen Gemeinde in dieser Gegend. Seine Gebeine werden in San Jago di Compastella verehrt. (Text: Das Kirchenjahr)

Der Jakobstag (St. Jakob, kurz Jakobus oder Jakobi) 25. Juli ist seit dem 8. Jahrhundert als Festtag für Jakobus den Älteren, Bruder des Evangelisten Johannes nachweisbar. In der evangelischen und katholischen Kirche ist sein Gedenktag der 25. Juli, an dem im Mittelalter in vielen Gegenden Europas Erntefeste oder Kirmes gefeiert wurde, in der orthodoxen Kirche ist es der 30. April, in der koptischen Kirche der 12. April und in der äthiopischen Kirche der 28. Dezember.

Gottesdienst: Evangelische Messe zum Johannisfest.

Am Vorabend des Johannesfestes laden wir heute, 23. Juni, zu einer Ev. Messe auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof ein. Der Gottesdienst in der Kapelle des Friedhofs beginnt um 19.30 Uhr. Orgel: Erik Hoeppe. Predigt: Nicolas Weiser.

Eine Lageskizze des Kirchhofs in der Kolonnenstraße 24 finden Sie hier.

Als erster Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde entstand der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof ab 1864 weit außerhalb des damals bewohnten Stadtgebietes auf Grundstücken des Militärfiskus. Das etwa rechteckig geschnittene Hauptgelände des Friedhofs wurde sukzessiv bis 1879 erworben und in Nutzung genommen. 1865/66 wurden die erste spätklassizistische Kapelle mit ihren Arkadengängen und die Totenhalle nach einem Entwurf von Bauinspektor Gaertner errichtet. Beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Bereits 1882 war der Friedhof erstmals vollständig belegt. Im Jahr 1900 entstand ein neues Hofgebäude im Eingangsbereich.

Lied zum Johannisfest:

Nächste Woche: Am Dienstag, 26. Juni, 19.oo Uhr, laden wir zu einer musikalischen Vesper in die Zwölf-Apostel-Kirche ein.

Unseren Sommer-Gottesdienst-Plan für die Monate Juni, Juli und August finden Sie hier.

Gedenktag: Tag des Evangelisten Markus.

Heute ist der Tag des Evangelisten Markus (25. April). Johannes Markus oder Markus ist eine Gestalt des Neuen Testaments, nach altchristlicher Tradition auch der erste Bischof von Alexandria und damit Begründer der koptischen Kirche und der Verfasser des Markusevangeliums. Sein Symbol ist der Löwe.

Der Evangelist Johannes-Markus hat, so vermuten manche Ausleger, die Passionsgeschichte vom Abendmahl an selbst miterlebt, da das Haus, in dem Jesus mit seinen Jüngern das Mahl hielt, sein Elternhaus war. Dorthin soll auch Petrus, nachdem er vom Engel aus dem Gefängnis befreit worden war, gegangen sein (Apg 12, 17). Hier finden wir auch den Doppelnamen Johannes-Markus.
Später ist Markus Anlass zu dem Streit, als dessen Folge sich Barnabas und Paulus vor der zweiten Missionsreise trennen (Apg 15, 36-41). Paulus war von Markus enttäuscht, weil dieser nicht mit in das Innere Kleinasiens hatte vordringen wollen, und verbot ihm, bei der Besuchsreise der neu gegründeten Gemeinden mitzukommen. Dennoch kann Paulus über Markus später im Kolosserbrief Gutes sagen: „Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, und Justus. Von den Juden sind diese allein meine Mitarbeiter am Reich Gottes, und sie sind mir ein Trost geworden.“ (Kol 4, 10f)
Markus soll nach der Überlieferung als erster in Ägypten gewesen sein und in Alexandrien die ersten Gemeinden gegründet haben.
Nach altkirchlicher Überlieferung hat er in Rom sein Evangelium geschrieben. Hinweise für seinen Aufenthalt dort finden sich in 1. Petr 5, 13: „Es grüßen euch aus Babylon (=Rom), die samt euch auserwählt sind, und mein Sohn Markus.“ In 2. Tim 4, 11 fordert Paulus den Timotheus auf, Markus mitzubringen. Wenn dies geschah und Paulus diesen Brief schrieb, ist auch dieser Vers eine Quelle für die Vermutung des letzten Aufenthaltsortes des Markus.
Folgt man diesen Überlegungen, kann man davon ausgehen, dass der Evangelist Markus ein besonders enges Verhältnis zur Verkündigung der Urgemeinde hatte. In Rom erhielt er zuletzt aus der Hand des Petrus, dessen Übersetzer er war, Informationen über das Leben Jesu, so dass er sich daran machen konnte, das Evangelium zu schreiben, wozu er von der römischen Gemeinde nach der Überlieferung gedrängt wurde.

Quelle: Das Kirchenjahr