Jan-Marco Luczak: Grußwort zur Verleihung der Berliner Ehrennadel

Im vergangenen Jahr wurde Bruder Franziskus die „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“ zuerkannt. Pröpstin Christina-Maria Bammel (EKBO), die Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD) und Jan-Marco Luczak (CDU) sowie Prof. Markus Beckmann (2. Vorsitzender Rogate-Kloster) hatten ihn dafür vorgeschlagen.

Dr. Jan-Marco Luczak vor der Zwölf-Apostel-Kirche, in der die Feier begangen wurde. (Bild: Büro MdB Luczak)

Die Verleihung im Roten Rathaus fiel in Folge der Pandemie aus. Die Übergabe wurde gestern, Donnerstag, 27. Mai, in der Zwölf-Apostel-Kirche nachgeholt.

Anwesend waren u.a. Dr. Jan-Marco Luczak, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Zwölf-Apostel-Kirche, Carsten Schmdt, die Landespfarrerin für Spiritualität, Andrea Richter, Dekan Ulf-Martin Schmidt, Gemeindeglieder der Zwölf-Apostel-Kirche und Mitglieder des Rogate-Klosters.

Dr. Jan-Marco Luczak sprach in der Feier ein Grußwort. Es wird hier dokumentiert:

Lieber Professor Beckmann, lieber Pfarrer Bornemann, 
vielen Dank für Ihre einleitenden Worte und ihre – wie immer – herzliche Gastfreundschaft. 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde und des Rogate-Klosters Sankt Michael zu Berlin, 

Ein altes Sprichwort sagt, „der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an, und handelt“ und auch wenn sich die Gelehrten bis heute uneins darüber sind, welcher klugen Feder diese Zeilen wohl entsprungen sein mögen – die einen sagen Wolfgang Goethe, die anderen schreiben sie dem italienischen Dichter und Philosophen, Dante Alighieri, zu – so könnte doch die Aussage für unseren heutigen Ehrenträger, für Sie, lieber Bruder Franziskus, kaum trefflicher sein.

Denn Abwarten, das ist wahrlich nicht Ihre Stärke. Im Gegenteil, Sie packen an. Sie Handeln. 

Seit Jahren setzen Sie sich in Schöneberg und weit darüber hinaus unermüdlich für notleidende Menschen, für Toleranz und Offenheit sowie für die Verständigung über Kulturgrenzen hinweg ein. 
Hervorheben möchte ich dabei beispielhaft ganz besonders Ihr Engagement und Einsatz für die queeren Menschen in unserer Stadt. 

Der von Ihnen ins Leben gerufene ökumenische Gottesdienst zum alljährlichen schwul-lesbischen Stadtfest in Berlin – dem größten seiner Art in ganz Europa – ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Festprogramms geworden, der weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt ist und international große Anerkennung findet. 

Er ist zu einem Sinnbild für Toleranz und Offenheit geworden. Zu einem Ort, wo Vielfalt über Grenzen hinweg verbindet und nicht spaltet. Viele Menschen haben Sie damit, lieber Bruder Franziskus, auch dem Glauben und der Kirche wieder näher gebracht. 

Im vergangenen Jahr, dem Jahr Ihrer Auszeichnung mit der Berliner Ehrennadel, konnten wir bereits das zehnjährige Bestehen dieses wohl einzigartigen Gottesdienstes begehen – wenngleich pandemiebedingt auch hier anders, als wir uns das alle gewünscht hätten. 

Lassen Sie mich daher heute die Gelegenheit ergreifen, Ihnen auch dafür noch einmal persönlich meine Anerkennung und meinen Dank auszusprechen. 

Ich hoffe und wünsche mir, dass wir auch diesen Gottesdienst bald alle wieder gemeinsam zusammen begehen und ein Fest voller Nächstenliebe und Vielfalt feiern können. 

Lieber Bruder Franziskus, ich weiß aber auch um Ihre Bescheidenheit. Ihr Antrieb ist nicht das Rampenlicht, sondern die Liebe zu den Menschen. Für Sie ist Handeln und Helfen keine Besonderheit, sondern eine Selbstverständlichkeit. 

Ich bin dankbar, dass es Menschen wie Sie, Bruder Franziskus, in unserer Stadt gibt. 
Mit Ihrer Arbeit tragen Sie dazu bei, dass unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser wird. 

Sie versöhnen, trösten und verbinden, Sie geben Hoffnung und Zuversicht über alle gesellschaftlichen, konfessionellen und kulturellen Grenzen hinweg. 
Damit sind Sie ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement, ohne das unsere Gesellschaft so viel ärmer wäre. 

Am heutigen Abend stehen Sie damit zu Recht im Rampenlicht. Sie haben unseren Dank und unsere Anerkennung mehr als verdient. 
Die Berliner Ehrennadel ist Ausdruck der Wertschätzung aller Berlinerinnen und Berliner für Ihre Arbeit und Ihre Person. Sie können Sie mit Stolz tragen. 

Lieber Bruder Franziskus, Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Projekte und Veranstaltungen mit Ihnen in den kommenden Jahren. 
Denn gerade die vergangenen Monate haben uns eines gelehrt, wir können die Welt ändern, wenn wir alle gemeinsam anpacken und handeln.

MdB Dr. Jan-Marco Luczak

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 20. Mai

Zum „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am Donnerstag, 20. Mai, wird Oberbürgermeister Carsten Feist als Hauptredner erwartet. In der ökumenischen Andacht in der Sankt Willehad-Kirche wird er eine „Klage“ sprechen, die seine Sicht und Erfahrungen in der Zeit der Pandemie beinhaltet.

Es ist der achte Termin der Reihe, die die Situation verschiedener Bereiche gezielt in den Blick nimmt. Vertreter:innen der Wilhelmshavener Kultur, der Gastronomie, der ambulanten Pflege, der Hotellerie, des Einzelhandes, der Ärzteschaft und der Kindertagesstätten waren bislang Klagende.

Am Donnerstag vor Pfingsten endet das „Gebet für die Stadt“ dem Schwerpunkt der Auswirkungen der Coronazeit vorerst. Die Pfarrgemeinde Sankt Willehad und das Rogate-Kloster Sankt Michael hatten zu den besonderen Gebetsandachten eingeladen, die zeitgleich über den Youtube-Kanal der Gemeinde gestreamt werden. Liturgen sind Dechant Andreas Bolten und Bruder Franziskus. Beginn ist um 18:30 Uhr.

Termin: Donnerstag, 20. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Mit Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven. Orgel: Andreas Marth. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier der Link zum Livestream.

Herzlich willkommen zu unseren weiteren öffentlichen Andachten und Gottesdiensten:

  • Donnerstag, 27. Mai 2021 | 17:00 Uhr, Feierstunde Übergabe der „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“. Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Donnerstag, 27. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Vesper (Abendgebet). Musik: Felicitas Eickelberg. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Freitag, 3. September 2021 | 19:30 Uhr, Gebet für die Stadt – zur Eröffnung des CSD Wilhelmshaven. Musik: Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser, Oldenburg. Liturgie: N.N. und Br. Franziskus. Ort: Lutherkirche, Brommystr. 71, 26384 Wilhelmshaven-Villenviertel.
  • Freitag, 1. Oktober 2021 | 19:30 Uhr, „Wenn ich ein Engel wäre, dann….“, ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zum 28. lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin. Predigt: Pfarrer_in Anna Trapp, Evangelischer Pfarrsprengel Bad Wilsnack. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, Berlin-Schöneberg.
  • Sonntag, 3. Oktober 2021 | 11:00 Uhr, Erntedank-Gottesdienst für Mensch und Tier zum Franziskusfest. Predigt: N.N.. Liturgie: Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Gemeinde, und Bruder Franziskus, Rogate-Kloster. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche Berlin-Schöneberg.

Rückblick: Reihe „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ dokumentiert auf Youtube

Die einzelnen Andachten der ökumenischen Reihe „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ sind auf dem Youtube-Kanal der Sankt-Willehadgemeinde Wilhelmshaven jeweils live übertragen worden und archiviert, um sie weiterhin abrufen zu können.

Bild: Screenshot der Ansicht des Youtubekanals der Sankt-Willehad-Gemeinde

Der nächste Termin: Donnerstag, 20. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Mit Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier der Link zum Livestream. Das Gebet wird hier zu sehen sein:

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ an Himmelfahrt

Die Coronapandemie stellt in Folge mit Zunahme der Depressionen und Ängste, Einschränkungen der sozialen Kontakte, Vereinsamungen, Abstrichen und Testungen, Quarantäneanordnungen, Abstandsregelungen, ständig wechselnden Erlassen und Bestimmungen mit Verunsicherung der Bevölkerung, Impfpriorisierungen und -organisation eine hohe Herausforderung an das Gesundheitswesen und den Menschen dar.

Die Reihe „Gebet in der Stadt – in der Coronakrise“ nimmt an Himmelfahrt die medizinische Situation in Wilhelmshaven in den Blick. Klaus-Peter Schaps wird seine Eindrücke in Form einer Klage in der ökumenischen Andacht in der Sankt Willehad-Kirche, Bremer Str. 53, schildern.

Schaps, Facharzt für Innere Medizin, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Wilhelmshaven und Ärztlicher Leiter des Impfzentrums Wilhelmshaven, ist seit 2004 in hausärztlicher Praxis in Voslapp niedergelassen und versucht die komplexe und herausfordernde Situation aus ärztlicher Sicht darzustellen.

Die Liturgie gestalten Pastoralreferentin Daniela Surmann (Sankt Willehad) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster). Die Andacht wird live auf dem Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde gestreamt.

Die Daten: Himmelfahrt, Donnerstag, 13. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise. Mit Klaus-Peter W. Schaps, Facharzt für Innere Medizin. Liturgie: Pastoralreferentin Daniela Surmann und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier der Link zum Livestream.

Der darauf folgende Termin des Gebets für die Stadt: Donnerstag, 20. Mai 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Mit Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier der Link zum Livestream.

Carsten Feist: Ansprache im „Gebet für die Stadt – zum Gedenken an das Kriegsende in Wilhelmshaven“

Heute vor 76 Jahren endete der Zweite Weltkrieg für Wilhelmshaven und die Überlebenden in der Stadt.

Die Kapitulation wurde in der Nordseestadt bereits am 6. Mai 1945, zwei Tage vor der allgemeinen Kapitulation Deutschlands, unterschrieben.

Oberbürgermeister Carsten Feist hat am Abend in einer Rede im „Gebet für die Stadt – zum Gedenken an das Kriegsende in Wilhelmshaven“ in der Sankt-Willehad-Kirche daran und an die Befreiung vom Faschismus erinnert. Er nahm in seiner Ansprache auch Bezug auf heutige antidemokratische Tendenzen und Radikalisierungen.

Die Ansprache ist hier zu sehen:

Die nächsten Rogate-Andachten:


Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 29. April

Die Kulturbranche ist seit März 2020 mit Museen-, Theater- und Konzerthausschließungen sehr stark von der Corona-Pandemie betroffen. Dabei ist vor allem – und trotz aller staatlichen Hilfsmaßnahmen – die Existenz freiberuflicher Künstler*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen bedroht. Aber auch die Gesellschaft vermisst kulturellen Input, der nicht nur über Bildschirme, sondern physisch vermittelt wird und sich besonders aus der persönlichen Begegnung von Kunst und Publikum speist.

Die Reihe „Gebet in der Stadt – in der Coronakrise“ nimmt am Donnerstag die Situation der Kultur in Wilhelmshaven in den Blick. Petra Stegmann wird ihre Eindrücke in Form einer Klage in der ökumenischen Andacht in der Sankt Willehadkirche, Bremer Str. 53, schildern. Stegmann leitet seit Ende 2018 die Kunsthalle Wilhelmshaven. Zuvor war die gebürtige Bremerin und studierte Kunsthistorikerin als freie Kuratorin in Berlin, Potsdam, im Baltikum und Skandinavien tätig.

Die Liturgie gestalten Pastoralreferentin Daniela Surmann (Sankt Willehad) und Br. Franziskus (Rogate-Kloster). Die Andacht wird live auf dem Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde gestreamt.

Die Daten: Donnerstag, 29. April 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Die Situation der Kultur in Wilhelmshaven. Mit Petra Stegmann, Kunsthalle Wilhelmshaven. Musik: Florian Bargen Liturgie: Pastoralreferentin Daniela Surmann und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier gehts zum Livestream der Andacht.

Die folgenden Termine des Gebets für die Stadt sind:

Andacht „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 22. April

Die aktuelle Situation der Wilhelmshavener Kindertagesstätten steht am Donnerstag im Mittelpunkt einer Andacht in der Pfarrkirche Sankt Willehad. Die Leiterinnen der Kindertagesstätte Christus König in Fedderwardergroden, Sandra Neugebauer, und der Kindertagesstätte Arche Noah in Heppens, Daniela Cordes, werden stellvertredend im „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ ihre pädagogische Arbeit, Herausforderungen und Unmöglichkeiten in der Pandemie beschreiben. Dechant Andreas Bolten und Bruder Franziskus gestalten die Liturgie. Beginn ist um 18:30 Uhr.

Die St. Willehad-Gemeinde und das Rogate-Kloster Sankt Michael setzen ihre gemeinsame Gottesdienstreihe bis Pfingsten mit fünf weiteren ökumenischen Andachten in die Pfarrkirche St. Willehad fort. Die Coronakrise und die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Bereiche in Wilhelmshaven bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Die Übertragung im Livestream auf dem Youtube-Kanal der St. Willehad-Gemeinde ist geplant.

Termin: Donnerstag, 22. April 2021 | 18:30 Uhr, Gebet für die Stadt – in der Coronakrise: Die Situation der Kitas in Wilhelmshaven. Mit Sandra Neugebauer, Kindertagesstätte Christus König, und Daniela Cordes, Kindertagesstätte Arche Noah. Liturgie: Dechant Andreas Bolten und Br. Franziskus. Ort: Sankt Willehad-Kirche, Bremer Straße 53, 26382 Wilhelmshaven. Hier gehts zum Livestream der Andacht.

Hinweis: Die Gemeinde St. Willehad weist auf das aktuell geltende Hygienekonzept hin. Vor dem Besuch der Kirche besteht eine Anmeldepflicht vor Ort. Es sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen. Weitere Informationen hängen vor Ort aus sowie auf Willehad.de zu finden.

Andachtsreihe: „Gebet für die Stadt“ geht weiter

Die ökumenische Reihe „Gebet für die Stadt“ wird bis Pfingsten fortgesetzt. Die St. Willehad-Gemeinde und das Rogate-Kloster Sankt Michael laden ab dem 22. April zu fünf weiteren Andachten in die Pfarrkirche St. Willehad ein. Ein Schwerpunkt wird die Coronakrise und die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Bereiche, beispielsweise Kindertagesstätten, bilden. Die Übertragung per Livestream ist geplant.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden im Moment nur wenige Rogate-Gottesdienste statt. Die nächsten geplanten Termine sind:

Fünf Fragen an: Pastorin Pamela Hansen, Helgoland

Fünf Freitagsfragen an Pamela Hansen, Pastorin auf Helgoland, über die Veränderungen durch die Pandemie, ein ruhigeres Inselleben und die theologische Dimension von Covid-19.

Pastorin Pamela Hansen (Bild: Jens Kohaupt)

Pamela Hansen stammt aus der Nähe von Plön, studierte in Kiel Theologie, war fünf Jahre lang in den USA als Pastorin tätig, bevor sie auf Helgoland ihre Stelle als Inselpastorin antrat, wo sie auch aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist.
 
Rogate-Frage: Frau Pastorin Hansen, wie hat sich das Leben auf Helgoland seit März 2020 durch die Corona-Pandemie verändert?

Pamela Hansen: Es ist viel ruhiger geworden, da während der Lockdown Phasen keine Feriengäste oder Tagestourist*innen nach Helgoland kommen dürfen. Der Vorteil ist, dass wir durch unsere Abgeschiedenheit, Einreisebeschränkungen und intensives Testen bisher sehr wenige Ansteckungen hatten.

Rogate-Frage: Und wie sieht das Leben Ihrer Kirchengemeinde angesichts der Pandemie aus?

Pamela Hansen: Leider sind die Gottesdienstbesucherzahlen bei den Präsenzgottesdiensten eingebrochen. Dafür gibt es ein größeres digitales Angebot, was den Vorteil hat, dass dies auch von denen genutzt werden kann, die sonst ihren Urlaub hier verbringen. Mit vielen Ortsansässigen versuche ich, telefonisch Kontakt zu halten. Open Air Angebote gestalten sich schwierig, da hier das Wetter dafür oft nicht optimal ist.

Rogate-Frage: Wie geht es Ihnen in dieser Situation?

Pamela Hansen: Es geht mir soweit ganz gut. Natürlich belastet auch mich die Pandemie und es ist mitunter anstrengend, all die menschlichen Abgründe auszuhalten, die sich durch die Pandemie auftun, aber zum größten Teil kann ich gelassen damit umgehen.

Es motiviert mich, dass neue Ideen wie der „Segen To Go“ so guten Anklang finden. Ich habe mich darauf verlegt, Tüten mit Segenssprüchen und einer kleinen Überraschung in der Kirche auszulegen bzw. diese Tüten im Strauch vor dem Pfarramt aufzuhängen. Die werden gerne im Vorbeigehen mitgenommen. Und es motiviert mich, dass plötzlich auch ganz viel gegenseitige Hilfsbereitschaft da ist.

Rogate-Frage: Hat das Virus beziehungsweise die weltweite Situation für Sie eine theologische Dimension?

Pamela Hansen: Ein bisschen: Das Gebot „Liebe deinen Nächsten“ ist für mich zu „Schütze deinen Nächsten“ und damit einfach konkreter geworden. Ich halte die Pandemie aber nicht für eine Strafe Gottes. Nichtsdestotrotz bietet sie die Chance, dass wir uns wieder über die wirklichen Werte bewusst werden und aufhören, falsche Götter wie den Konsum anzubeten.

Rogate-Frage: Wie werden Sie das zweite Corona-Ostern in diesem Jahr begehen?

Pamela Hansen: Ich habe mich dabei ertappt, dass ich es gerne so ruhig wie möglich feiern möchte: mit drei kleinen Präsenzgottesdiensten an Gründonnerstag, Karfreitag, und Ostersonntag sowie einer Osterandacht auf Facebook. Predigtvideos zu Gründonnerstag und Ostersonntag werden über unsere Internetseite verfügbar sein.

Privat hoffe ich, dass das Wetter es zulässt, dass mein Mann und ich den Garten ein bisschen genießen und „angrillen“ können. Die Grillkohle steht schon bereit.

Rogate: Vielen Dank, Frau Pastorin Hansen, für das Gespräch.

Weitere Freitagsfragen (Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin ISSN 2367-3710) – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de.

Bianca Ewering-Janßen und Marc Ewering: Die „Klage“ im „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“

Die römisch-katholische Kirchengemeinde Sankt Willehad und das ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael haben im März 2021 mit der dreiteiligen Andachtsreihe „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ an die Herausforderungen und das Leid durch das Coronavirus und deren Folgen in der Stadtgesellschaft Wilhelmshavens erinnert. Menschen, die ganz unterschiedlich durch die Coronafolgen betroffen sind, kamen im „Gebet für die Stadt“ selber zu Wort und schilderten ihre Situation seit dem Beginn der Pandemie. Sie berichteten über die eigene Not, Existenzängste und den Umgang damit.

„Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ am 25. März 2021 (Bild: Gemeinde St. Willehad)

Am 25. März 2021 waren Bianca Ewering-Janßen (Kurvenhaven) und Marc Ewering (Spiel + Baby Dannmann) zu Gast, um einen Klageteil zu gestalten und inhaltlich zu füllen. Das Ehepaar schilderte in der Andacht, wie sie als Geschäftsinhaber mit den Herausforderungen in der Pandemie umgehen und welche Auswirkungen die behördlichen Maßnahmen auf sie haben. Hier dokumentieren wir den Beitrag der beiden:

#MARC: Meine Frau und ich sind Unternehmer. Wir sind selbständig. Was bedeutet das? Wir haben uns entschieden, etwas zu unternehmen, selbständig zu entscheiden, ein Risiko einzugehen und die Verantwortung zu übernehmen. Und wir tun dies beide aus voller Überzeugung.

Was bedeutet also diese Pandemie für uns? Was machen die Corona-Verordnungen mit uns? Die einfache Frage: „Wie geht es dir?“ ist schon schwierig zu beantworten. Ja, wie geht es mir? „Eigentlich“ gut, meine Frau und ich sind bisher vom Virus verschont geblieben, ebenso unsere Familien und Freunde.

Die ersten Familienangehörigen sind geimpft, da sind wir sehr dankbar. Aber unseren Geschäften geht es schlecht. Das sollten wir eigentlich trennen, aber das können wir nicht.

Marc Ewering, Inhaber Spiel + Baby Dannmann
Bianca Ewering-Janßen, Inhaberin Kurvenhaven (Bild: Sankt Willehadgemeinde)

#BIANCA: Der Kurvenhaven, ein Modegeschäft für Damenmode in großen Größen, ist mein Herzensprojekt. Da steckt viel Liebe drin.

Uns war es nicht vergönnt Kinder zu bekommen und ich war in meinem vorherigen Beruf nicht glücklich. Nach langem Abwägen habe ich mich dann entschlossen im November 2019 den Kurvenhaven zu eröffnen. Er ist mein Baby. Nur einen Monat später brach das Virus erstmalig in China aus und nach nur vier Monaten waren wir im ersten Lockdown.

Es ist immer noch ein Schock, auch nach über einem Jahr. Es war und ist für mich immer noch nicht vorstellbar, dass die Regierung uns von heute auf morgen ein Berufsverbot erteilen kann. Und zwar ohne dass wir uns haben etwas zu Schulden kommen lassen und ohne uns dafür angemessen zu entschädigen.

Natürlich müssen die Menschen geschützt werden! Aber da waren und sind viele Fragen: Wie geht es mit dem Kurvenhaven weiter? Wie geht es mit meinen Mitarbeitern weiter? Wie geht es mit der Ware weiter, die ich, wie üblich in meiner Branche, ein halbes bis dreiviertel Jahr im Voraus verbindlich bestelle?

Zumal ich im letzten September der Aussage von Herrn Spahn Glauben geschenkt habe, dass der erste fünfwöchige Lockdown nachträglich betrachtet ein Fehler war und es nie wieder zu einem Lockdown kommen würde. Ein Hohn mit dem Wissen von heute, da wir uns seit über drei Monaten im Lockdown befinden und ich mittlerweile nicht mehr weiß, wo ich die eintreffende Ware noch lagern, geschweige denn, wem ich sie verkaufen soll. Und die Ware muss bei Lieferung von mir bezahlt werden.

Da macht sich sehr schnell Verzweiflung breit. Plötzlich ist man davon abhängig, was andere entscheiden und hat nicht die geringste Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Es bleibt ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Trotzdem heißt es weiter machen, Ideen entwickeln, alternative Absatzmöglichkeiten finden, um dem großen Warendruck entgegenzuwirken. Die Kundinnen weiterhin an sich zu binden, gerade bei so einem jungen Unternehmen, das sich im Aufbau befindet. Den Mitarbeitern eine Perspektive bieten.

So wurde ich kurzerhand zur Moderatorin, seit Dezember bin ich mit Kurvenhaven-TV montags um 18 Uhr live bei Facebook und präsentiere eine Modenschau mit Models. Die Kundinnen können dann im Anschluss die bestellte Ware an der Ladentür abholen oder sich zuschicken lassen. An dieser Stelle nochmal ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden! Das und auch der Zuspruch der Kundinnen hat mir die Kraft gegeben weiterzumachen.

Dabei fühle ich mich wie in einem Paralleluniversum, während die meisten Menschen gegen die Langeweile kämpfen, arbeite ich mehr als je zuvor. Und das alles im Prinzip ohne Einkommen. Denn natürlich können auch diese Aktivitäten eine geöffnete Ladentür nicht ersetzen.

Bianca Ewering-Janßen, Inhaberin Kurvenhaven

#MARC: Jetzt denken Sie vermutlich an die Coronahilfen. Leider ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Diese Hilfen dürfen nur für betriebliche Festkosten verwendet werden, also meine Frau und ich dürfen davon nicht unseren privaten Lebensunterhalt bestreiten. Wir sollen Hartz IV beantragen und das haben wir tatsächlich bis heute nicht übers Herz gebracht.

Wir hatten uns den Antrag zuschicken lassen. Wo dieser vereinfacht sein soll, lässt sich für uns nicht erkennen. Zum einen ist der Antrag sehr aufwendig, die Zeit haben wir gar nicht. Zum anderen müssten wir alles offenlegen. Verstehen Sie mich nicht falsch, wir haben nichts zu verbergen. Vermutlich hätten wir sogar Anspruch. Aber es wurden beispielsweise die Kontoauszüge aller Konten verlangt, geschäftlich und privat. Sogar Kopien von Fahrzeugschein und Grundbuchauszug unseres privaten Hauses sollten beigelegt werden. Das alles, um Hilfe in einer Situation zu bekommen, für die wir absolut nichts können. Wir empfinden das als erniedrigend. Zudem haben wir von der Überbrückungshilfe III, die für Unternehmen gilt, die seit dem 16. Dezember geschlossen sind, noch keinen Cent gesehen.

Die Antragstellung startete erst Mitte Februar, also zu einem Zeitpunkt, als wir bereits zwei Monate geschlossen waren. Und dieser Antrag kann nur über einen Steuerberater gestellt werden. Da dieser in der Regel mehrere Klienten hat, können Sie sich vorstellen, dass sich das hinzieht. Zwischenzeitlich wurden dann auch noch die Auszahlungen komplett gestoppt, weil es einen Betrugsversuch gab. Es ist alles ein ziemlicher Nervenkrieg.

Ich habe das Glück, den Babybereich bei Spiel + Baby Dannmann auch während des Lockdowns offen halten zu können, da Babyfachgeschäfte von der Verordnung ausgenommen sind. Daher war bis Anfang März der Spielwarenbereich abgetrennt. Wir haben aber auf Vorbestellung auch gerne Spielwaren im Babybereich übergeben. Da aber alle anderen Geschäfte und Restaurants in der Marktstraße geschlossen waren, hat sich nur selten ein Kunde in meinen Laden verirrt. Also habe ich die Öffnungszeiten gekürzt und meine Mitarbeiterinnen gingen in Kurzarbeit.

Seit dem 8. März dürfen Kunden nun nach vorheriger Terminvereinbarung wieder die gesamte Fläche betreten. Und somit auch im Spielwarenbereich stöbern. Dabei hat der Gesetzgeber nicht festgelegt, wie weit im Voraus diese Termine zu buchen sind. Da mein Laden über 680 qm verfügt, und sich eine Kunde plus Begleitung auf 40 qm aufhalten darf, ist eigentlich immer noch ein spontaner Termin an der Tür möglich. Die Öffnungszeiten sind auch wieder ausgeweitet.

Täglich lesen wir uns durch Verordnungen, die auch gerne mal über Nacht geändert werden. So zum Beispiel die Erfassung der Kontaktdaten. Der Passus stand ursprünglich in der Corona-Verordnung vom 6. März des Landes Niedersachsen nicht drin. Er wurde am Abend des 12. März nachträglich eingefügt, aber bereits zum 13. März in Kraft gesetzt. Und dabei möchten wir eigentlich nur eins: Unsere Kunden glücklich machen! Ich möchte in meinem Spielwarengeschäft in leuchtende Kinderaugen sehen und den Satz hören: „Das habe ich mir schon immer gewünscht.“

Marc Ewering, Inhaber Spiel + Baby Dannmann

#BIANCA: Und ich liebe es, wenn meine Kundin gefühlt zehn Zentimeter größer das Geschäft verlässt, weil ich ihr mit typgerechter, modischer Kleidung zeigen kann, wie schön sie ist und wie sie ihre Vorzüge unterstreicht.

Stattdessen bangen wir von Ministerpräsidentenkonferenz über Pressekonferenz zu Corona Verordnung des Landes Niedersachsen. Wir haben gelernt, Behördendeutsch zu lesen und passen unsere Betriebe ständig an.

Es fing von März bis April letzten Jahres mit dem ersten Lockdown an. Dann ein Sommer mit gefühlt ein wenig Normalität. Im November kam der Teil-Lockdown. Dieser brachte uns wieder einen großen Einbruch, da eine Fußgängerzone ohne Cafés und Toiletten in der kalten Jahreszeit nicht gerade zum Verweilen einlädt. Ab Dezember dann der komplette Lockdown, lediglich mit Abhol- und Lieferservice. Dieser Lockdown wurde mehrfach verlängert. Seit dem 8. März haben wir zwar offiziell weiterhin geschlossen, aber Beratung und Verkauf nach Terminvereinbarung ist möglich. Erst ohne Erfassung der Kontaktdaten, dann plötzlich mit.

Diese Veränderungen kommen teilweise so kurzfristig, dass wir kaum reagieren können. So auch das aktuelle Beispiel. Erst werden für Gründonnerstag und Karsamstag Ruhetage angeordnet. Nur zwei Tage später wird diese Anordnung zurückgenommen. Wir ändern also die Planung für die Mitarbeiter, verteilen die Stunden in den Schichten neu, nur um dann alles wieder rückgängig zu machen. Was ich im Übrigen jetzt nicht mache. Ich gönne meinen Mitarbeiterinnen und mir jetzt die fünf Tage Ruhe und Zeit mit der Familie. Das haben wir uns verdient.

Gleichzeitig müssen wir diese Ungerechtigkeit ertragen, dass Marktkauf und Kaufland ohne Begrenzung das volle Sortiment anbieten dürfen. Dort durften durchgehend auch Spielwaren und Bekleidung verkauft werden, dort muss auch jetzt kein Termin vereinbart werden. Dort darf sich ein Kunde auf 10 qm aufhalten, bei uns ein Kunde inklusive einer Begleitung auf 40 Quadratmeter. Wir sind wütend und die Kunden mittlerweile massiv verunsichert.

Da war die Pressemitteilung der Stadt Wilhelmshaven diese Woche nicht besonders förderlich. Die Stadtverwaltung warf den Einzelhändlern vor, die Vorgaben zu verwässern und drohte mit Bußgeldern. Auch dass einzelne Fachgeschäfte wie Blumenläden und Buchläden plötzlich ohne Terminvereinbarung öffnen dürfen, trägt nicht gerade zum allgemeinen Verständnis bei. Bisher konnte uns keiner erklären, was der Unterschied zwischen einer Topfpflanze, einem Buch, oder eben einem Pullover und einem Spielzeug ist.

Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zynisch werden. Und dann denken wir an die Gastronomie und Hotellerie, die immer noch nicht öffnen darf, aber dabei zusehen muss, wie körpernahe Dienstleistungen möglich sind und der volle Flieger nach Malle abhebt. Gleichzeitig sind die Theater und Kinos geschlossen. Da geht es uns gut. Aber wir spüren auch, dass sich allgemein Unverständnis breit macht, weil die Nachvollziehbarkeit nicht mehr gegeben ist.

Ebenso spüren wir leider auch, dass die Solidarität nachlässt, wurden während des ersten Lockdowns noch großzügig Gutscheine gekauft, um die regionalen Geschäfte zu unterstützen, siegt doch mittlerweile die Bequemlichkeit und bei Amazon ist alles schnell angeklickt.

Bianca Ewering-Janßen, Inhaberin Kurvenhaven
Marc Ewering, Inhaber Spiel + Baby Dannmann Bild: Sankt Willehadgemeinde)

#MARC: Die Schwierigkeit ist der Föderalismus. Erst erfolgen die Bund-Länder-Beratungen in der Ministerpräsidentenkonferenz. Diese schließen mit einer Pressekonferenz ab, auf der die Ergebnisse dieser Konferenz mitgeteilt werden.

Diese Ergebnisse sind für die einzelnen Bundesländer aber nicht verbindlich. Die Länder arbeiten ihre Verordnungen im Anschluss separat aus. Die niedersächsische Corona-Verordnung weicht an vielen Stellen von dem Ergebnis der Beratungen ab. Beispielsweise dürften wir auch bei einer Inzidenz von unter 35 in Wilhelmshaven unser Geschäft nicht komplett öffnen. In anderen Bundesländern ist dies üblich.

Wir haben den Glauben in die Regierung, in die Politik verloren. Zu oft gab es schon Versprechungen, die nicht eingehalten wurden. Das Vertrauen ist leider nachhaltig gestört. Wir haben großen Respekt, wenn Menschen, wie aktuell Frau Merkel, Fehler eingestehen und sich entschuldigen. Aber was weiterhin fehlt, ist die Perspektive.

Die aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung tritt mit Ablauf des 28. März außer Kraft. Das ist Sonntag, heute in drei Tagen. Und wir wissen immer noch nicht, was dann kommt. Wir wissen nicht, was wir unseren Mitarbeitern sagen sollen, ob und wann sie nächste Woche arbeiten dürfen. Wir können keine Ware, keine Öffnungszeiten planen. Nichts!

Marc Ewering, Inhaber Spiel + Baby Dannmann

#BIANCA: Was bleibt ist Hoffnung. Hoffnung, dass das Impfen nun schnell voranschreitet. Hoffnung, unsere Geschäfte bald wieder vollständig öffnen zu dürfen. Hoffnung, dass die Gastronomie wieder öffnen darf, damit die Innenstadt wieder einladend für einen Shoppingbummel ist. Hoffnung, dass die Hotellerie und sonstige Beherbergungen wieder öffnen dürfen, damit die Touristen wiederkommen, die auch für uns wichtig sind. Hoffnung auf eine neue, lebenswerte Zukunft.

Bianca Ewering-Janßen, Inhaberin Kurvenhaven

Das Gebet für die Stadt wurde live auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde gestreamt.

Kollektenergebnis: In unserer dreiteiligen Andachtsreihe „Gebet für die Stadt – in der Coronakrise“ wurde jeweils eine Kollekte für die Arbeit von United4Rescue gesammelt. Wir sind Bündnismitglied. Die drei Sammlungen erbrachten insgesamt 283,20 Euro. Vielen Dank an alle Unterstützer:innen!