Demokratieprojekt „Wangerlandsofa“ startet am Donnerstag in Hooksiel

Am Donnerstag startet das neue Demokratieprojekt „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel. Den Auftakt gestalten Landrat Sven Ambrosy (Landkreis Friesland) und Bürgermeister Björn Mühlena (Gemeinde Wangerland) mit. Beide nehmen Platz auf dem „Roten Sofa“ und lassen sich von Bruder Franziskus (Rogate-Kloster) zur Frage „Wie demokratisch ist Landkreis und Gemeinde?“  befragen. Anschließend sollen weitere Themen gesammelt werden, die die Menschen im Wangerland beschäftigen und in den Folgeveranstaltungen diskutiert werden sollen.

Das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael initiierte haben das Wangerlandsofa-Projekt. Es soll der gesellschaftlichen Spaltung begegnen und zivilgesellschaftliches Engagement gefördern. Partner der Initiative sind das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Pakens-Hooksiel und die Katholische Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB). Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert das Wangerlandsofa über das Programm „100 Projekte MITEINANDER REDEN“.

Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 19:00 Uhr, Eröffnung „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ mit Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Björn Mühlena. Ort: Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.

Infos: wangerlandsofa.de.

Monat der Diakonie: Eucharistie am Sankt-Michaelis-Tag

Herzliche Einladung und willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der kommenden Woche:

2016 Wo ist das Rogate-Kloster?

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Wir danken der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft der Rogate-Gottesdienste in Schöneberg.

Unseren Fördervereinsflyer finden Sie hier.

Religionenhaus: Grußwort von Roland Stolte

Grußwort von Roland Stolte, Konzeptdirektor House of One, Berlin, für die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade“ (28. Juni bis 15. September 2019):

Roland Stolte (Bild: House of One)

„Ein Religionenhaus, wie Sie es nun auch planen, versteht sich nicht von selbst. Es hat seine eigene Zeit, seine eigene Entwicklungs- und Planungszeit und seine eigenen Zwischenschritte. Wenn wir beim House of One eines gelernt haben, dann ist es der Wert und die Bedeutung von Zwischenschritten. Sie sind eminent wichtig, um die je anderen Religionen und die Stadtgesellschaft mit auf den Weg zu nehmen, um gemeinsam weiterzudenken und ein Vorgeschmack zu geben, wie ein solches Gebäude später einmal mit Leben gefüllt werden könnte. Ein derartiger Zwischenschritt ist Ihre Ausstellung, wir gratulieren dazu und freuen uns, Ihre Planungen in Zukunft mit Rat und Tat begleiten zu dürfen.“

Information: Der Arbeitskreis Religionenhaus hat sich im Sommer 2018 gegründet. Zu ihm gehören Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven sowie Vertreterinnen und Vertretern des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, der römisch-katholischen Gemeinde Sankt Willehad, der Kreisdiakonie und des Rogate-Klosters.

Nach dem Vorbild des Berliner Projektes „House of One“ wird diskutiert, ob ein „Religionenhaus“ eine sinnvolle und zukunftsweisende Einrichtung für den Dialog von religiösen und nichtreligiösen Menschen am Jadebusen sein könnte. Der Kreis entwickelt interreligiöse Initiativen für die Stadtgesellschaft der Nordseestadt. Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ war ein Projekt der AK Religionenhaus Wilhelmshaven.

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz im Liberalen Islam“ am 11. August

Einen Vortrag über „Frieden und Toleranz im Liberalen Islam“ wird am Sonntag Rabeya Müller im Küstenmuseum halten. Die Kölner Imanin referiert im Rahmenprogramm der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr in der Weserstraße 58.

Rabeya Müller ist Imamin der Muslimischen Gemeinde Rheinland, eine die zum Liberal Islamischen Bund gehört. Sie ist zudem Mitherausgeberin der Schulbuchreihe ‚Saphir‘, sowie der Bücher „Koran für Kinder und Erwachsene“ und  „Islam für Kinder und Erwachsene“. Müller arbeitet als Bildungsreferentin beim Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung. 2017 wurde sie von der der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Wien mit dem Toleranzring ausgezeichnet. Seit 2012 vergibt die Akademie jährlich die Toleranzringe in Anlehnung an Lessings Ringparabel an Vertreter der drei abrahamitischen Religionen zur Förderung von Gerechtigkeit und Toleranz zwischen Christentum, Judentum und Islam.

Anmeldung: Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Rahmenprogramms bittet das Museum um Anmeldung: Telefon 04421.40 09 40 oder per Mail kuestenmuseum@wilhelmshavenglaubt.de

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Es wird eine Vortrags-Flatrate-Karte für alle 21 Veranstaltungen der Reihe „Frieden und Toleranz“ angeboten. Diese kostet 22,00 Euro (ermäßigt 17,00 Euro). Darin enthalten ist eine Jahreskarte für das Küstenmuseum. Der Einzeleintritt beträgt bei Vortragsveranstaltungen sieben Euro, ermäßigt fünf Euro.

Informationen: wilhelmshavenglaubt.de

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz im Buddhismus“ am 4. August

Im Rahmen der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ wird am Sonntag Eckhart Gattermann einen Vortrag zu Frieden und Toleranz im Buddhismus“ halten. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Küstenmuseum Wilhelmshaven, Weserstraße 58.

„Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden“, heißt es im Sutra von der Güte. Um den Weg zu einem inneren Frieden und Glück für alle Lebewesen kreisen die Lehren des historischen Buddha. Im Vortrag werden Texte aus diesen überlieferten Lehrreden und der Zen-Tradition vorgestellt. Ferner sollen aus der Praxis des Zen-Buddhismus heraus die Bedeutung der Texte und der Meditation für das Vortragsthema und den eigenen Lebensalltag thematisiert werden.

Eckhart Gattermann (Bild: privat)

Eckhart Gattermann, Jahrgang 1954, Lehrer i.R., war seit 1984 Schüler des Zen-Meisters Oi Saidan Roshi (1915 – 2018), Abt des Hokoji-Zen-Klosters, Japan. Eine Lehrbefugnis erhielt er durch diverse Klosteraufenthalte zur Zen-Übung in Japan. Er leitet ehrenamtlich die Meeresspiegel-Zendo in Wilhelmshaven, in dem Zen praktiziert wird.

Anmeldung: Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Rahmenprogramms bittet das Museum um Anmeldung: Telefon 04421.40 09 40 oder per Mail kuestenmuseum@wilhelmshavenglaubt.de

Eintritt: Es wird eine Vortrags-Flatrate-Karte für alle 21 Veranstaltungen der Reihe „Frieden und Toleranz“ angeboten. Diese kostet 22,00 Euro (ermäßigt 17,00 Euro). Darin enthalten ist eine Jahreskarte für das Küstenmuseum. Der Einzeleintritt beträgt bei Vortragsveranstaltungen 7.- Euro / ermäßigt 5 Euro. Informationen: wilhelmshavenglaubt.de

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Was glaubt Wilhelmshaven? Mitmach- und Fotoaktion am Pfingstsonntag im Küstenmuseum

Woran glauben Menschen in Wilhelmshaven? Was gibt ihnen Hoffnung, Trost oder Mut?

Für ein interreligiöses Ausstellungsprojekt im Küstenmuseum sucht das Projekt-Team der Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus Auskunftswillige, Interessantes oder auch ganz Alltägliches.

Wir sammeln Geschichten und freuen uns über Menschen, die Lust haben, uns davon zu erzählen.

Für die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt.“ sollen im Foyer des Küstenmuseums Fotos gemacht und die Geschichte aufgeschrieben werden. Anschließend wird vom Ausstellungsteam ausgewertet, was davon in der Schau zum Stadtjubiläum gezeigt werden könnte. Bilder und Kurzgeschichten der Aktion werden unter dem Hashtag #Wilhelmshavenglaubt in den sozialen Medien zu finden sein. 

#Wilhelmshavenglaubt (Bild: Arne Schulz)

Termin der Sammelaktion: Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, 14:00 bis 16:30 Uhr.Ort: Küstenmuseum, Weserstr. 58, 26382 Wilhelmshaven-Südstadt

Weitere Infomationen: wilhelmshavenglaubt.de

Die Ausstellungseröffnung ist am 28. Juni, 16 Uhr. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

Bis zum 7.4.: Fotoausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in Bockhorn

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in Bockhorn

Am 8. März eröffnete die Foto-Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche Bockhorn. Das integrative Bilderprojekt geht der Frage nach, wie Menschen auf die Jadestadt und ihre zum Teil neue Heimat sehen und leben.

Mit Einmalkameras machten sich zwanzig Personen auf den Weg durch Parks, zum Strand und in die Einkaufszonen. Sie suchten sich Orte aus, die sie in dieser Ausstellung teilen wollten. Die Bilder zeigen, was den Einzelnen wichtig ist und was sie mögen. Wie blicken nach Wilhelmshaven Geflüchtete auf die Stadt? Gibt es Unterschiede zu den hier schon länger lebenden Menschen? Die Aufnahmen zeigen u.a. Momentaufnahmen aus Sengwarden, dem Nassauhafen oder dem Kurpark.

Die Ausstellung wird in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche, Lauwstraße 5, 26345 Bockhorn, gezeigt und wurde am Freitag, 8. März, 15 Uhr, durch Pastorin Ute Ermerling und Diakonie-Geschäftsführerin Petra Meyer-Machtemes eröffnet. Weitere Öffnungszeiten sind nach den Gemeindegottesdiensten sowie während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros, dienstags bis freitags, 8:00 bis 11:00 Uhr, und donnerstags, 14:00 bis 17:00 Uhr.

Mit Unterstützung der Diakonie Friesland-Wilhelmshaven, der Agentur Nolte Kommunikation und dem Rogate-Kloster Sankt Michael konnte das Fotoprojekt „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ realisiert werden. 

Als Schirmherr wurde der in Wilhelmshaven geborene Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, gewonnen. Wieland über das Projekt und die Integrationsarbeit: „Flüchtlinge in unsere Obhut zu nehmen, ist mehr als ein rechtsstaatlicher Akt. Es ist vor allem ein Akt der Humanität. Wer in seinem Heimatland um Leib und Leben fürchten muss, alles zurücklässt und sich auf eine oft lebensgefährliche und zum Teil Jahre dauernde Flucht begibt, muss auf unsere Hilfe und Solidarität zählen können. Sich diesen Menschen zuzuwenden ist eine Frage der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Ich freue mich deshalb, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in meiner alten Heimatstadt Wilhelmshaven und in Berlin diesem Gebot verpflichtet fühlen und danach handeln.“

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten: