Worldwide Candle Lighting Day: Sternenkinder-Gottesdienst am Sonntag

rogate-kl_postkarte_sternenkinder_090316-kopieAm Sonntag, 3. Advent, 11. Dezember 2016 | 17:00 Uhr, lädt das Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin anläßlich des Worldwide Candle Lighting Day zu einem Sternenkinder-Gottesdienst für verwaiste Eltern und ihre Angehörigen nach Schöneberg ein. Der Neubrandenburger Pastor Engelbert Petsch, Aktion “Die Flamme der Hoffnung”, wird den Gottesdienst leiten.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Fünf Fragen an: Pfrn. Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO

Fünf Freitagsfragen an Marion Gardei, Pfarrerin der EKBO, über vergegenwärtigende Erinnerung als konstitutiver Bestandteil jüdischen und christlichen Glaubens sowie jüngste Schändungen der Gedenkstätte im ehemaligen KZ-Außenlagers Jamlitz-Lieberose.

Bildschirmfoto 2016-05-18 um 18.27.22Marion Gardei ist Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Sie studierte evangelische Theologie in Berlin und Judaistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem mit dem EKD-Projekt „Studium in Israel“. Sie war Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem. Sie ist Mitherausgeberin der „Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Dialog“.

Rogate-Frage: Frau Pfarrerin Gardei, was ist Erinnerungskultur und warum ist sie Aufgabe der Landeskirche?

Marion Gardei: Erinnerungskultur ist die Art und Weise, wie wir uns an Ereignisse der Vergangenheit öffentlich erinnern. Dabei treffen wir als Einzelne oder als Gemeinschaft Entscheidungen – bewußt oder unbewußt -: Was ist uns wichtig und was nicht? In welcher Form wollen wir erinnern? Manches verschwindet aus dem kollektiven Gedächtnis, manches ist ganz präsent.

Kirchliche Erinnerungskultur ist kein Selbstzweck, sondern will der Schuld und Versäumnisse gedenken und die Verantwortung der Kirche benennen, wo sie geschwiegen oder mitgemacht hat, statt sich dem Unrecht entgegen zu stellen. Das geschieht, damit sich solches nicht wiederholt. Den Opfern, die namenlos gemacht wurden, soll eine Stimme gegeben werden. Erinnert werden soll aber auch an Menschen, die protestiert haben gegen Unrecht und Unmenschlichkeit und dafür mit der Freiheit oder mit dem Leben bezahlen mussten.

Auch säkulare Formen des Gedenkens haben ihren Ursprung in der religiösen Praxis: Die jüdisch-christliche Religion ist eigentlich der „Erfinder“ der Erinnerungskultur. In der Bibel gibt es die Weisung „Gedenke“ in vielen Zusammenhängen. In der Bibel werden auch bestimmte Orte zur Erinnerung markiert, Gedächtnisfeste eingesetzt.

In der EKBO ist in den letzten Jahren eine beachtliche Erinnerungs- und Gedenkkultur gewachsen, die nach zeitgemäßen Formen fragt, auch um junge Menschen einzubeziehen. Sie beruft sich bewusst auf ihre biblischen Wurzeln und ist Teil der Glaubenspraxis und des kirchlichen Handeln: Gedenktage wie zum Beispiel der 9. November werden ins Kirchenjahr integriert und liturgisch begangen, Menschen, die aus ihrem christlichen Glauben heraus Widerstand gegen Diktatur und Unrecht leisteten werden als Glaubenszeugen wahrgenommen.

Rogate-Frage: Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Arbeit?

Marion Gardei: Es sind vor allem die beiden großen Diktaturen des vorigen Jahrhunderts, die die kirchliche Erinnerungsarbeit beschäftigen, aber immer bezogen auf die Gegenwart. In einer Zeit, wo es immer weniger Zeitzeugen gibt, gilt es, die Arbeit der kirchlichen Erinnerungsorte in unserer Landeskirche zu stärken und zu koordinieren. Hier wird Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbar. Wir entwickeln hier Profile und Lernprogramme für außerschulisches Lernen, aber auch für Erwachsene. Lern- und Erinnerungsorte werden auch durch kirchliches Handeln zu Gedenkorten, an denen auch spirituelle Erfahrungen gemacht werden können. Für die vielen Ehrenamtlichen, die an kirchlichen Gedenkorten arbeiten, biete ich zum Beispiel theologische, pädagogische und historische Aus- und Fortbildungen an.

Mich beschäftigt sehr die Frage, wie wir Jugendlichen zeigen können: „Das was da früher passiert ist, hat auch mit Deinem Leben zu tun“. Ich suche mit anderen zusammen nach neuen Formen der Erinnerungskultur, die Jugendliche nicht als Bildungsobjekte betrachtet, sondern als Gesprächspartner ernst nimmt. Dazu müssen wir bei der Lebenswelt der Jugendlichen heute ansetzen: Wo erleben sie Unterdrückung, Ausgrenzung und Gruppenzwang? Wie schafft man es, auch gegen den Trend zu seinen Überzeugungen zu stehen?

Ein weiterer Teil meiner Arbeit besteht in der Zusammenarbeit mit staatlichen Gedenkstätten, wir entwickeln gemeinsam Vorträge, Bildungsprogramm und Ausstellungen. Auch ökumenische oder interreligiöse Erinnerungsgottesdienste bezogen auf bestimmte Gedenktage, Personen oder Orte gehören zu meinen Aufgaben, hier gilt es liturgische Formen zu entwickeln.

Rogate-Frage: Ist nicht jeder Gottesdienst Erinnerung?

Marion Gardei: Vergegenwärtigende Erinnerung ist konstitutiver Bestandteil jüdischen und christlichen Glaubens. Der Gottesdienst birgt liturgische Elemente des vergegenwärtigenden Erinnerns: Jüdische Menschen feiern das Passahfest, als seien sie persönlich aus Ägypten befreit worden. Christen erfahren beim Abendmahl Jesu Gegenwart, als sei er lebendig unter ihnen. („Das tut zu meinem Gedächtnis“ ) Die Evangelien überliefern die Erinnerung an Jesu Leben, an sein Sterben und seine Auferstehung zu bewahren und damit die Gemeinde daran teil haben kann.

Alle kirchliche Erinnerungskultur hat die Grundlage, dass Gott selbst sich an sein Volk erinnert. Gott erinnert sich zum Beispiel der Not des Volkes in Ägypten: Er hört sein Klagen (2. Mose 3,7 ff), sein Leiden ist ihm nicht gleichgültig, er kennt die Menschen mit Namen, er gibt keines seiner Geschöpfe dem Vergessen preis. „Siehe, in meine Hände habe ich dich gezeichnet“, sagt Gott dem im Exil zweifelnden und leidenden Volk (Jes 49,16). Dass Gott des Menschen gedenkt, erkennen Christen in besonderer Weise in Jesus Christus.

Der Gottesdienst regt zur „Nachahmung Gottes“ an, Menschen sollen in Empathie ihr Engagement für die Entrechteten wahrnehmen… Jeder Gottesdienst erinnert an die Nächstenliebe als höchstes Gebot.

Rogate-Frage: Sie haben die Schändung des Erinnerungsortes KZ-Außenlager Jamlitz-Lieberose in einer Presse-Information verurteilt. Was ist dort passiert? 

Marion Gardei: Zwei Ausstellungstafeln wurden am 10. Mai zerstört, davor wurde der jüdische Friedhof geschändet. Heute, am 18. Mai 2016, haben erneut Unbekannte einen Anschlag auf den Standort des ehemaligen KZ-Außenlagers verübt. Der Anschlag ist also der zweite innerhalb einer Woche. Diesmal wurde die Eingangstafel der Freiluftausstellung des Gedenkortes vollständig zerstört. Die Tafel enthielt grundlegende Informationen über den Holocaust und die Geschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers. Der erneute Anschlag hat bei der Evangelischen Kirchengemeinde und bei der Landeskirche Entsetzen und tiefe Abscheu hervorgerufen. Ich finde, die Tat zeigt eine neue Stufe des Hasses und der Gewalt. Wir lassen uns aber davon in unserer kirchlichen Erinnerungsarbeit nicht beirren oder einschüchtern.

Rogate-Frage: Erfahren die Täter durch die Proteste gegen ihr Treiben und die Berichterstattungen über Schändungen von Gedenkstätten nicht Anerkennung und Bestätigung?

Marion Gardei: Ja, das ist eine zweischneidige Sache. Im Fall Jamlitz war es sicher so, dass die Täter durch die Berichterstattung „animiert“ wurden, ohne dass diese natürlich Schuld daran hätte. Wir können doch auch nicht verschweigen, was da geschieht. Wir leben offenbar in einer Zeit, in der rechtsextreme und rechtspopulistische Kräfte wieder erstarken. Unsere kirchliche Erinnerungsarbeit zielt darauf, das zu verhindern, Mut zu machen, gegen den Trend zu leben, gegen Antisemitismus und Intoleranz aufzustehen. Die Anschläge zeigen: Wir müssen noch viel mehr tun. Jetzt erst recht.

Rogate: Vielen Dank, Frau Pfarrerin Gardei, für das Gespräch.

Weitere Informationen über Marion Gardei finden Sie hier.

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de.

ISSN 2367-3710, Nationales ISSN-Zentrum für Deutschland, Deutsche Nationalbibliothek.

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Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

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Gedenktag: Tag des Apostels Bartholomäus.

Nach christlicher Auffassung war Bartholomäus ein Jünger Jesu (vgl. Mk 3,14-19) und einer der zwölf Apostel, der in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt wird. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Es kann vermutet werden, dass Natanaël Bar-Tolmai ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war.

Die Berufung der Zwölf: „Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verriet.“

Lied zum Tag des Apostels Bartholomäus:

Gedenktag: Tag des Apostels Jakobus des Älteren.

Jakobus der Ältere (hebr. ‏יעקב בן־זַבדַי‎ Ja’akov ּBen-Savdai, Jakobus der Große, lateinisch Jakobus Maior, Jakobus Zebedäus, lat. Iacobus Zebedaei oder spanisch Santiago) († ca. 44 n. Chr.) ist eine Gestalt des Neuen Testaments. Er zählt zu den zwölf Aposteln Jesu Christi.

Jakobus der Ältere ist der Bruder des Johannes, Sohn des Zebedäus. Nach Mt 4, 18-22 wurde er zusammen mit seinem Bruder unmittelbar nach Simon und Andreas, den Söhnen des Jonas, berufen. Jakobus und Johannes gehören zu dem ersten Viererglied in der Liste der Apostel und haben recht engen Kontakt zum Herrn gehabt. Jakobus wurde zusammen mit seinem Bruder der Beiname „Donnerskinder“ beigelegt (Mk 3, 17). Damit wollte der Herr wohl ihren Feuereifer anerkennen. Als ihre Mutter Salome aber begehrt, dass ihre Söhne zur Rechten und Linke Jesu sitzen dürfen, fragt Jesus sie, ob sie bereit seien, den Kelch und die Taufe, die Jesus empfängt, zu empfangen, worauf sie bejahen. Daraufhin gibt ihnen der Herr aber keine Zusage, sondern verweist auf den Willen des Vaters, der allein einem jeden seinen Platz im Himmelreich zuweist (Mk 10, 35-45). Immerhin sagt er, dass beide Kelch und Taufe Jesu empfangen werden (Vers 39).
Dies verwirklicht sich für Jakobus besonders bald. Er wurde vermutlich im Jahre 44 durch Herodes Agrippa hingerichtet, da dieser sich unter den Pharisäern Freunde zu machen suchte, indem er die „Sekte der Nazarener“, wie die Christen in der ersten Zeit genannt wurden, besonders hart verfolgte (Apg 12, 1f). Schon früh wurde der Bericht vom Tod des Jakobus, der ja in der Apostelgeschichte nur sehr knapp überliefert ist, ausgeweitet. Danach soll der Ankläger selbst durch das Zeugnis des Jakobus derart bewegt worden sein, dass er sich ebenfalls zum Herrn Jesus Christus bekannte und zusammen mit Jakobus verurteilt wurde. Auf dem Weg zum Richtplatz bat er den Apostel um Vergebung und empfing von diesem den Friedensgruß und Bruderkuß. Dann wurden beide zugleich enthauptet.
Vor seinem Märtyrertod soll Jakobus der altkirchlichen Überlieferung nach in Spanien gewesen sein und dort das Evangelium verkündigt haben. Demnach wäre er der Begründer der christlichen Gemeinde in dieser Gegend. Seine Gebeine werden in San Jago di Compastella verehrt. (Text: Das Kirchenjahr)

Der Jakobstag (St. Jakob, kurz Jakobus oder Jakobi) 25. Juli ist seit dem 8. Jahrhundert als Festtag für Jakobus den Älteren, Bruder des Evangelisten Johannes nachweisbar. In der evangelischen und katholischen Kirche ist sein Gedenktag der 25. Juli, an dem im Mittelalter in vielen Gegenden Europas Erntefeste oder Kirmes gefeiert wurde, in der orthodoxen Kirche ist es der 30. April, in der koptischen Kirche der 12. April und in der äthiopischen Kirche der 28. Dezember.

Gebet: 50 Jahre Sturmflut vom 16. Februar 1962.

1. Wenn wir in Wassersnöten sein, so rufen wir zu Dir allein,
o treuer Gott, und bitten Dich: Hilf uns doch nun gnädiglich!

2. Der Sturmwind braust und saust gar sehr, das Meer bewegt und schlägt noch mehr, das Wasser steiget in die Höh und drohet uns bei voller See.

3. Die Deiche sind gar nicht imstand, zu schützen unser festes Land, wo nicht, o Gott, dein Allmachtshand befestigt unser Land und Stand.

4. Drum steur und wehr, o Vater, ab, dass nicht das Meer werd unser Grab; verhüte, dass durch Deinen Grimm wir nicht im Wasser kommen um!

5. Dein Schutz sei unser Damm und Deich, so sind beschützt Arm und Reich; Dein Schutz halt aller Orten Wach, sonst ist verloren unsre Sach.

6. Sieh, Herr, nicht unsre Sünden an, und was der Mensch versehen kann, durch Jesum lass uns gnädig nach die Sünd und alles Ungemach!

7. Des Wassers schreckliche Gewalt in Gnaden hemm und rett uns bald! So soll Dich preisen Kindeskind, wir auch, wenn wir erlöset sind.

Gebet (Lied) von Christian von Stöcken, 1651.

Zum Gedenken an den heutigen 50. Jahrestag der großen Sturmflut von 1962. Bei der Flut kam es zu einer Katastrophe an der deutschen Nordseeküste. Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen.

Gedenktag: Heiliger Martin, Bischof von Tours.

Martin von Tours (lateinisch Martinus, * um 316/317 in Savaria, römische Provinz Pannonien, heute Szombathely, Ungarn; † 8. November 397 in Candes bei Tours in Frankreich) war der dritte Bischof von Tours. Er ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche und wird auch in der orthodoxen, anglikanischen sowie der evangelischen Kirche geehrt.

Er verkörperte als asketischer Mönch das spätantike Ideal eines Bischofs oder Priesters. Er blieb immer Mönch. Lieber nahm er den Bauernschemmel und setzte sich nicht auf den Bischofsthron. Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof von Tours geweiht. Statt in der Stadt zu leben, wohnte er lieber in den Holzhütten vor der Stadtmauer.

Sein Erfolg als Missionar war die direkte Folge seines bedingungslosen Einsatzes in der Nächstenliebe.

Am 8. November 397 starb Martin im Alter von 81 Jahren auf einer Visite in Candes, einer Stadt seines Bistums. Er wurde am 11. November in Tours unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Der Namenstag des Heiligen fällt daher auf den Tag der Grablegung Martins.

– kurz notiert – kurz notiert – kurz notiert – kurz notiert – kurz notiert –

Rettet den Advent!
Der Advent verschwindet. Immer mehr ist nur noch von der „Vorweihnachtszeit“ die Rede. Wir wollen mit dieser kleinen Aktion zur Rettung des Advents als Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten beitragen. Eine stille Zeit der Besinnung, die hinführt zum großen Fest. Mehr dazu hier.

Sponsering durch Diba-Bank?
Mit 117 Stimmen haben wir es auf Rang 8529 geschafft beim Wettbewerb von Vereinen und Organisationen um eine Förderung. Um die ausgelobten 1000.- Euro für das Kloster zu erhalten, smmeln wir weiter Abstimmende: hier!

Rogate-Gottesdienste!
Willkommen zu den nächsten öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin, Lageplan, am:
– Sonnabend, 12. November, 12.oo Uhr, Mittagsgebet in der Kapelle.
– Dienstag, 15. November, 19.oo Uhr, Vesper mit gemeinsamer Beichte (Vorabend Buß- und Bettag) in der Kapelle (Zugang linke Seite der Kirche). Danach Rogate-Abend (im Pfarrhaus, Kleiner Saal, ab ca. 2o.oo Uhr) mit dem 2. Vorbereitungstreffen für das Internationale Taizé-Treffen (28. Dezember bis 1. Januar 2012).
– Donnerstag, 17. November, 20.oo Uhr, Ökumenische Rosenkranz-Andacht in der Kapelle.

Gedenktag: Tag des Apostels Bartholomäus.

Nach christlicher Auffassung war Bartholomäus ein Jünger Jesu (vgl. Mk 3,14-19) und einer der zwölf Apostel, der in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt wird. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Es kann vermutet werden, dass Natanaël Bar-Tolmai ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war.

Die Berufung der Zwölf: „Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verriet.“

Lied zum Tag des Apostels Bartholomäus: