Fünf Fragen an: Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, Berlin

Mario Czaja (CDU), Senator für Gesundheit und Soziales (Bild: SenGesSoz)

Fünf Freitagsfragen an Mario Czaja, seit 1. Dezember 2011 Senator für Gesundheit und Soziales in Berlin, über seine Sicht auf die Arbeit der Kirchen in der Hauptstadt, die Spiritualität als Gesundheitsfaktor und was ihm heilig ist.

Mario Czaja begann sein politisches Engagement 1993 in der Hellersdorfer Kommunalpolitik. Seit 1999 ist er Mitglied der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Ab 2001 war er gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und später stellv. Fraktionsvorsitzender.

Rogate-Frage: Herr Senator Czaja, zur Gesundheit des Menschen gehört nach der WHO-Definition auch die Spiritualität. Teilen Sie diese Sicht? Wenn ja, was unternehmen Sie als Gesundheitssenator, um in diesem Sinne die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner zu fördern?

Mario Czaja: Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit als „einen Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“. Und wir wissen: Menschen, die soziale Kontakte haben und sich regelmäßig bewegen, bleiben länger gesund. Das zeigen Studien insbesondere für Menschen im hohen Alter. Im Rahmen unseres Aktionsprogramms Gesundheit verfolgen wir über koordinierte Projekte in allen Lebensphasen das Ziel, dieses Ausgangsbedürfnis zu stärken. Wenn Menschen im Rahmen von Spiritualität gesund älter werden und ihre sozialen Kontakte stärken, haben wir damit unser Ziel erreicht.

Rogate-Frage: Welche Bedeutung hat die Frage nach der Spiritualität und „Spiritual care“ in der ambulanten und stationären Pflege?

Mario Czaja: Berlinerinnen und Berliner sollen heute wie auch in Zukunft gut gepflegt werden. Das ist mir wichtig. Deshalb haben wir unterschiedliche Schritte unternommen, um die Rahmenbedingungen in der Pflege zu verbessern. Zum Beispiel haben wir die Praxisanleiter für zweieinhalb Stunden pro Woche und Auszubildenden freigestellt, und wir konnten für dieses Jahr mit den Kassen eine Vergütungssteigerung von 3,53 Prozent in der ambulanten Pflege mit den Anbietern abschließen. 2,5 Prozent davon fließen direkt an die Beschäftigten. Vergangenes Jahr haben wir darüber hinaus mit der Kampagne „Gepflegt in die Zukunft“ für die Aufwertung des Pflegeberufes geworben, der immer wichtiger wird. Neben den materiellen Rahmenbedingungen ist auch die Einstellung und Haltung der Pflegenden gegenüber ihrer Aufgabe von Bedeutung für die Qualität ihrer Arbeit. Warmherzige, ehrliche Zuwendung hilft älteren Menschen im Alltag, in Würde älter zu werden. Spiritualität kann diese Haltung festigen.

Rogate-Frage: Wie ist Ihr persönliches Verhältnis zu Gott und dem Glauben? Haben Sie dazu einen Bezug oder ist es Ihnen fremd? 

Mario Czaja: Mein Glaube gibt meinem Leben Halt. Der regelmäßige Besuch der Heiligen Messe ist für mich bis heute eine wichtige Stunde, in der ich über Dinge aus den vergangenen Tagen nachdenken und mir geistliche Unterstützung für die Aufgaben holen kann, die vor mir liegen.

Rogate-Frage: Was ist Ihnen heilig?

Mario Czaja: Zeit für meine Familie.

Rogate-Frage: Was nehmen Sie von kirchlicher Arbeit in Berlin wahr? Wo und wie erleben Sie Kirche in der Hauptstadt? Und was schätzen Sie daran?

Mario Czaja: Die Kirche ist in Berlin an vielen Stellen maßgeblich engagiert, sei es in der Jugendarbeit, der Wohnungslosenhilfe oder im Ehrenamt. In meiner Arbeit als Senator für Gesundheit und Soziales sind die kirchlichen Verbände ein sehr wichtiger und engagierter Ansprechpartner. Sie gestalten diese Stadt mit, dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Mehr Infos finden Sie hier: mario-czaja.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink.

    Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink.

    Dienstag, 21. April 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, anschließend 10. Mitgliederversammlung des Trägervereins des Klosters

  • Donnerstag, 23. April 15 | 20:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 28. April 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, danach Bibelgespräch
  • Donnerstag, 30. April 15 | 20:30 Uhr, Meditative Andacht, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 5. Mai 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink. Mit Pastorin Ann-Katrin Bosbach, Victoria-Gemeinde. Orgel: Malte Mevissen.
  • 10983339_1053928314624036_2645888444887118526_nSonntag, 10. Mai 2015 | 10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate, Thema des Gottesdienstes “Spiritualität in der Pflege“, Predigt: Pastorin Dr. Astrid Giebel, Diakonie Deutschland. Anschließend Eröffnung der Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ des Paritätischen Berlin in den Seitenschiffen der Kirche. Sie läuft bis zum 2. Juni 2015. Öffnungszeiten: Offene Kirche, Sonnabends, 11:00 bis 15.00 Uhr und vor und nach den Gottesdiensten.

Fünf Fragen zum 1. Advent: Kaplan Marc-Anton Hell, St. Matthias-Gemeinde Berlin

Marc-Anton HellFünf Freitagsfragen an Marc-Anton Hell, Kaplan in der St. Matthias-Kirchengemeinde in Berlin-Schöneberg, über den Inhalt des 1. Advents, die Höhepunkte der Vorweihnachtszeit im Gottesdienst und seine Aufgaben in der Gemeinde.

Rogate-Frage: Herr Kaplan Hell, wie begeht die Berliner St. Matthias-Gemeinde die Advents- und Weihnachtszeit in diesem Jahr?

Marc-Anton Hell: Wie jedes Jahr sehr feierlich und in freudiger Erwartung unseres Herrn. Die vier Adventssonntage stehen im Mittelpunkt dieser Zeit. Am ersten Adventssonntag steht die Wiederkunft Christi im Mittelpunkt, am zweiten und dritten Johannes der Täufer, der uns auf die Ankunft Christi vorbereitet und am vierten Maria, die Mutter des Herrn. Das ergibt ein thematisches Tryptichon, das auf den kommenden Christus verweist und uns auf seine Ankunft vorbereitet.

Rogate-Frage: Sie stehen am Sonntag der Messe in St. Matthias vor. Welchen Charakter, welche inhaltliche Ausrichtung hat der 1. Advent und worüber wollen Sie an diesem Tag predigen?

Marc-Anton Hell: Der erste Adventssonntag hat die Wiederkunft Christi zu Thema. Bernhard von Clairvaux, der Gründer des Zisterzienserordens, hat von einem dreifachen Kommen Christi gesprochen: in der Vergangenheit, damals in Bethlehem; in der Zukunft, am Ende der Zeiten und in der Gegenwart, heute, in dem Moment, in dem das Wort Gottes gehört und angenommen wird, kommt Christus zu uns, wird er in uns geboren. Damit ist auch schon ins Zentrum gehoben, was Adventszeit eigentlich bedeutet. „Seid wachsam!“, heißt es im Evangelium dieses Sonntags (Markus 13,33-37). Was das bedeutet und was wir tun können, um diese Ankunft Christi in der Gegenwart nicht zu verpassen, darum wird es in meiner Homilie gehen.

Rogate-Frage: Welche Gottesdienste in St. Matthias feiern und welche Lieder darin singen?

Marc-Anton Hell: Auch die Lieder werden von unserer Bereitschaft sprechen, Christus die Ankunft einfach zu machen: Macht hoch die Tür“ oder „Wir sagen euch an, den lieben Advent, …machet dem Herrn die Wege bereit! Freut euch, ihr Christen!“ In der ersten Messe am Samstagabend um 18:00 Uhr werden wir den Adventskranz segnen und feierlich entzünden.

Überhaupt haben die vielen Messen in unserer Kirche einen je ganz eigenen Charakter: ob es die nüchterne Samstag-Vorabendmesse ist, die Messe für die frühen Vögel um 8:00 Uhr, die Familienmesse um 9.30 Uhr mit Kinderchor und dem Kinder-Gewusel, das feierliche lateinische Hochamt um 11:00 Uhr mit Chorgesang oder auch die eher jugendlich angehauchte Abendmesse um 19:00 Uhr bei gesunkenem Licht – jede Messe hat ihren ganz eigenen Charakter und für jeden Geschmack ist etwas dabei. In wenigen Stunden ist der Besucher in ganz verschiedene Welten eingetaucht. Einfach vorbeikommen und die Kraft einer solchen Eucharistiefeier erleben!

Rogate-Frage: Wie lautet Ihr Tages- bzw. Kollektengebet für diesen Tag?

Marc-Anton Hell: „…Hilf uns, dass wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten…“

Rogate-Frage: Wie gestalten Sie persönlich Ihre Adventszeit?

Marc-Anton Hell: Ich nehme mir vor, mehr zu beten. Mehr Zeit mit dem Herrn zu verbringen. Ist erstmal ein Vorsatz – hoffentlich klappt’s…

Rogate-Frage: Warum sind Sie Pfarrer geworden und was schätzen Sie an Ihren Aufgaben als Kaplan?

Marc-Anton Hell: Die Geschichte meiner Berufung gibt es hier zu finden (Link zum Erzbistum). In der Gemeinde St. Matthias, in der ich jetzt bereits im fünften Jahr tätig bin, ist mein Dienst äußerst vielfältig. Von der Arbeit in der St.-Franziskus-Schule, über die vielen Besuche und Gespräche und Kinder- und Jugendarbeit, bis hin zu Beerdigungen, Taufen, Hochzeiten bleibt keine menschliche Wirklichkeit ausgespart. Und das ist wunderschön. Wie es in einem unserer Hochgebete heißt: den Armen die Botschaft von Heil zu verkünden, den Gefangenen Freiheit, den Trauernden Freude – das bedeutet Anteil zu haben an Christus, der den Menschen begegnen will, und mich als seinen Mitarbeiter ruft, um ihm zu helfen. Und das ist großartig – es gibt nichts Schöneres und Erfüllenderes!

Rogate: Herr Kaplan Hell, vielen Dank für das Gespräch!

Mehr über Marc-Anton Hell erfahren Sie hier.

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

  • Einladung LichtvesperSonnabend, 29. November 2014 | 18:00 Uhr, Lichtvesper, Kapelle Zwölf-Apostel-Kirche (mit der Alt-katholischen Gemeinde)
  • Dienstag, 2. Dezember 2014 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet, in der Kapelle der Kirche
  • Donnerstag, 4. Dezember 2014 | 19:30 Uhr, Adventsandacht, Zwölf-Apostel-Kirche. Orgel: Malte Mevissen.
  • Dienstag, 9. Dezember 2014 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet, in der Kapelle der Kirche
  • Donnerstag, 11. Dezember 2014 |19:30 Uhr, Adventsandacht, Zwölf-Apostel-Kirche. Orgel: Malte Mevissen.
  • Den Monatsplan Dezember finden Sie hier.

Gottesdienst: Willkommen zu den Rogate-Andachten im Oktober.

Rogate-Vesper am DienstagWillkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

Tiersegnung Berlin 2013Ausgewählte Gottesdienste und Veranstaltungen:

  • Donnerstag, 3. Oktober 13, 15.oo Uhr, Gottesdienst für Mensch und Tier zum Franziskustag, Zwölf-Apostel-Kirche. Predigt: Pfr. Burkhard Bornemann. Orgel: Uwe Schamburek. Die Liturgie für den Gottesdeinst finden Sie hier.
  • Donnerstag, 3. Oktober 13: Keine Komplet
  • Dienstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr, Vesper, danach anschließend Themenrunde zur EKD-Denkschrift „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ (Einführung: Gerd Nixdorf).
  • Donnerstag, 10. Oktober 13, 19:30 Uhr, Komplet
  • Sonnabend, 12. Oktober 13, 14:00 Uhr, Mittagsgebet und Gedenken an die Verstorbenen der vergangenen Wochen, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, S Schöneberg. Die Liturgie finden Sie hier.
  • Dienstag, 15. Oktober, 19:00 Uhr, Vesper, anschließend Themenrunde zum Kirchenjahr: „Der Osterfestkreis“, Teil 1Einladung 10. Intersex Awareness Day Berlin
  • Donnerstag, 17. Oktober 13, 19:30 Uhr, Komplet
  • Dienstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr, Vesper, danach offene Teerunde
  • Donnerstag, 24. Oktober 13, 19:30 Uhr, Komplet
  • Sonnabend, 26. Oktober, 18.00 Uhr, Ev. Messe zum Intersex Awareness Day
  • Dienstag, 29. Oktober, 19:00 Uhr, Vesper, anschließend Themenrunde zum Kirchenjahr: „Der Osterfestkreis“, Teil 2
  • Donnerstag, 31. Oktober 13: Keine Komplet

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Gottesdienst: Willkommen zu den Rogate-Andachten.

Willkommen zu unseren Andachten in der kommenden Woche:

Hier der Gottesdienst-Monatsplan Juli 2013.

Gottesdienst: Willkommen zu den Rogate-Andachten im Mai.

Rogate-Gottesdienste im Mai 2013Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

Jeweils am Dienstag feiern wir um 19 Uhr eine Vesper (in der Ordnung des Ev. Gesangbuchs Nr. 785). Am Donnerstag laden wir um 19.30 Uhr zur Ev. Messe bzw. zur Komplet ein.

Ausgewählte Gottesdienste und Veranstaltungen:

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Gottesdienst: Willkommen zu den Rogate-Andachten im April.

Monatsplan April 13Willkommen zu unseren Gottesdiensten in diesem Spätwintermonat. Den Terminplan April 13 finden Sie hier (in bunt) und hier (in sw).

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf ausgewählte Gottesdienste und Veranstaltungen:

  • Dienstag, 9. April, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: „Warum SPD wählen?“, mit Mechthild Rawert, MdB, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Freitag, 26. April, 18:00 Uhr, Andacht (Kirche) und anschließend Rogate-Themaabend  in Zusammenarbeit mit der SPD-Bundestagsfraktion.

Vorschau Mai:

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Gottesdienst: Evangelische Messe zum Johannisfest.

Am Vorabend des Johannesfestes laden wir heute, 23. Juni, zu einer Ev. Messe auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof ein. Der Gottesdienst in der Kapelle des Friedhofs beginnt um 19.30 Uhr. Orgel: Erik Hoeppe. Predigt: Nicolas Weiser.

Eine Lageskizze des Kirchhofs in der Kolonnenstraße 24 finden Sie hier.

Als erster Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde entstand der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof ab 1864 weit außerhalb des damals bewohnten Stadtgebietes auf Grundstücken des Militärfiskus. Das etwa rechteckig geschnittene Hauptgelände des Friedhofs wurde sukzessiv bis 1879 erworben und in Nutzung genommen. 1865/66 wurden die erste spätklassizistische Kapelle mit ihren Arkadengängen und die Totenhalle nach einem Entwurf von Bauinspektor Gaertner errichtet. Beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Bereits 1882 war der Friedhof erstmals vollständig belegt. Im Jahr 1900 entstand ein neues Hofgebäude im Eingangsbereich.

Lied zum Johannisfest:

Nächste Woche: Am Dienstag, 26. Juni, 19.oo Uhr, laden wir zu einer musikalischen Vesper in die Zwölf-Apostel-Kirche ein.

Unseren Sommer-Gottesdienst-Plan für die Monate Juni, Juli und August finden Sie hier.