Pressespiegel: „Wangerland-Sofa in Hooksiel – Verlust der Heimat ist schwere Last“

Nordwest-Zeitung vom 22. Februar 2020

„Bischof Adomeit nahm am Donnerstagabend im Walter-Spitta-Haus Hooksiel auf dem „Wangerlandsofa“ Platz. Im Rahmen des Demokratie-Projekts „Miteinander reden“ hatte Bruder Franziskus vom Rogate-Kloster Berlin das Thema „Flucht“ in den Mittelpunkt gestellt. „Was heißt das, zu flüchten, übers Meer zu fahren?“ – diese Frage beantworteten Sahar und Mohammed…“

Den Artikel „Wangerland-Sofa In Hooksiel – Verlust der Heimat ist schwere Last“ von Melanie Hanz finden Sie hier.


Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen!

  • Sonnabend, 14. März 2020| 18:00 Uhr, Mitwirkung (Predigt Br. Franziskus) in der Vorabendabendmesse. Ort: Sankt Bonifatius-Kirche Varel, Bürgermeister-Heidenreich-Str. 4, Varel.
  • Sonntag, 15. März 2020| 9:30 Uhr, Mitwirkung (Predigt Br. Franziskus) in der Heiligen Messe. Ort: Sankt Bonifatius-Kirche Varel, Bürgermeister-Heidenreich-Str. 4, Varel.
  • Sonntag, 15. März 2020| 11:00 Uhr, Mitwirkung (Predigt Br. Franziskus) in der Heiligen Messe. Ort: Heilig-Kreuz-Kirche, Jaderberg.
  • Donnerstag, 19. März 2020| 19:00 Uhr, „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Ort: Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.
  • Donnerstag, 23. April 2020| 19:00 Uhr, „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Ort: Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.
  • Sonntag, 17. Mai 2020 | 10:00 Uhr, Ökumenische Eucharistie zum Sonntag Rogate. Mit Dekan Ulf-Martin Schmidt, Alt-katholische Gemeinde Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.

Seenotrettung: Rogate-Kloster schließt sich Bündnis „United4Rescue“ an

Das Rogate-Kloster ist dem Bündnis „United4Rescue“ beigetreten. Damit stellt sich die ökumenische Gemeinschaft hinter das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiierte Projekt zur Rettung von Menschen in Seenot im Mittelmeer. „Wir unterstützen United4Rescue, weil für uns geistliches Leben mit tätiger Nächstenliebe, dem Einsatz für Gerechtigkeit, Menschenwürde und dem Recht auf Leben einhergeht“, so Br. Franziskus.

Über 300 Organisationen, Landeskirchen, Hochschulen und Kirchengemeinden sind dem im Dezember 2019 gegründeten Bündnis beigetreten. Der Förderverein des Rogate-Klosters gehört seit Ende vergangenen Jahres dazu. Ziel der Engagierten ist es, ein eigenes Schiff zur Rettung von Menschen in Seenot im Mittelmeer einzusetzen. Weitere Informationen: united4rescue

Pressespiegel: „Demokratie – nie selbstverständlich“

Nordwest-Zeitung

Hooksiel – Das rote Sofa aus dem Diakonie-Kaufhaus hat extra einen neuen Bezug erhalten – zwölfmal sollen Gäste darauf im Walter-Spitta-Haus Hooksiel Platz nehmen. Den Anfang im Demokratie-Projekt „Wangerlandsofa“ des Rogate-Klosters Berlin gemeinsam mit Diakonie, evangelisch-lutherischer Gemeinde und katholischer Erwachsenenbildung machten am Donnerstagabend Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Björn Mühlena.“

Den Artikel „Demokratie – nie selbstverständlich“ vom 26. Oktober 2019 von Melanie Hanz finden Sie hier.

Nordwest-Zeitung

Hooksiel – Wie halten wir unsere Gesellschaft zusammen? Wo und wie können wir über Themen miteinander diskutieren und uns – respektvoll und offen – die Meinung sagen? Und wo entwickeln wir neue Ideen und verabreden uns, um Visionen wahr werden zu lassen? Diese Fragen haben das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael in Berlin, das Diakonische Werk Friesland und die ev. Kirchengemeinde Hooksiel dazu bewogen, das „Wangerland-Sofa“ aufzustellen.“

Den Artikel „Gespräche auf dem roten Sofa“ vom 24. Oktober 2019 von Melanie Hanz finden Sie hier.

Wilhelmshavener Zeitung

„Hooksiel/WAN – „Bestens ausgefragt“ fühlten sich Frieslands Landrat Sven Ambrosy und der Wangerländer Bürgermeister Björn Mühlena nach zwei Stunden auf dem roten Sofa. Sie waren die ersten Gäste auf dem „Wangerlandsofa“, einem Demokratie-Projekt, das in Wilhelmshaven in vergleichbarer Form bereits Publikumserfolge feierte (die WZ berichtete). Wie dort war es auch hier Bruder Franziskus vom ökumenischen Rogate-Kloster St. Michael, der am Donnerstagabend als Moderator im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel fungierte.“

Den Artikel „Politiker müssen auf die Couch“ finden vom 26. Oktober 2019 Sie hier.

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Willkommen zu den nächsten Veranstaltungen des Projektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“:

Demokratieprojekt „Wangerlandsofa“ startet am Donnerstag in Hooksiel

Am Donnerstag startet das neue Demokratieprojekt „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel. Den Auftakt gestalten Landrat Sven Ambrosy (Landkreis Friesland) und Bürgermeister Björn Mühlena (Gemeinde Wangerland) mit. Beide nehmen Platz auf dem „Roten Sofa“ und lassen sich von Bruder Franziskus (Rogate-Kloster) zur Frage „Wie demokratisch ist Landkreis und Gemeinde?“  befragen. Anschließend sollen weitere Themen gesammelt werden, die die Menschen im Wangerland beschäftigen und in den Folgeveranstaltungen diskutiert werden sollen.

Das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael initiierte haben das Wangerlandsofa-Projekt. Es soll der gesellschaftlichen Spaltung begegnen und zivilgesellschaftliches Engagement gefördern. Partner der Initiative sind das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Pakens-Hooksiel und die Katholische Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB). Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert das Wangerlandsofa über das Programm „100 Projekte MITEINANDER REDEN“.

Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 19:00 Uhr, Eröffnung „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ mit Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Björn Mühlena. Ort: Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.

Infos: wangerlandsofa.de.

Pressespiegel: „Braucht die Gesellschaft eine Art Videobeweis?“

Wilhelmshavener Zeitung

Bundespräsident a.D. Christian Wulff war der sechste Redner der Reihe „Politikerkanzel: Was mich treibt.“ am 14. August in der Banter Kirche Wilhelmshaven. Die „Wilhelmshavener Zeitung“ hat heute (Sonnabend, 5. Oktober 2019/Ausgabe 232) auf Seite 36 seine Rede in Auszügen dokumentiert. Sie wird in einer Veröffentlichung aller zehn Reden erscheinen und ist noch nicht online.

In der heutigen „Wilhelmshavener Zeitung“ ist die Rede von Christian Wulff nachzulesen.

Die Politikerkanzel war Gemeinschaftsreihe des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, des Rogate-Klosters Sankt Michael am Standort Wilhelmshaven, der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und des Demokratieprojekts „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“.

Informationen: Politikerkanzel.de

Grußwort: Bürgermeister Uwe Reese begrüßt Bischof Matthias Ring

Folgendes Grußwort hat Wilhelmshavens Bürgermeister Uwe Reese am Donnerstag, 12. September 2019, im Küstenmuseum Wilhelmshaven gesprochen. Er begrüßte Bischof Dr. Matthias Ring. Dieser hielt den Vortrag „Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche„.

„Das 150jährige Stadtjubiläum, das wir ganzjährig feiern, hat einiges in Wilhelmshaven verändert. Nach meiner Wahrnehmung ist bei der Fülle von Veranstaltungen ein „Wilhelmshaven-Gefühl“ entstanden. Die Bürgerinnen und Bürger sind zusammen gerückt.

So viele positive Reaktionen zu dem Geschehen in unserer Stadt habe ich noch nie erlebt, und ich lebe immerhin schon seit mehr als 70 Jahren in meiner Geburtsstadt Wilhelmshaven.

Mit der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade““ und der „Politikerkanzel: Was mich treibt“ demonstrieren die Kirchen in unserer Stadt die ökumenische Vielfalt in beeindruckender Weise.

Ich bin mir sicher, dass Erleben der religiösen Vielfalt im Küstenmuseum entfaltet den erhofften nachhaltigen Effekt zu mehr Toleranz im Miteinander der Religionen.

Bruder Franziskus, das muss jetzt sein, Sie sind der Motor der Aktivitäten. Dafür spreche ich Ihnen meine Hochachtung aus und verbinde das mit dem Dank im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt für ihr außergewöhnliches Engagement, das ich bei der Eröffnung der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“  live erleben durfte. Sie haben praktisch bis zur Begrüßung gewerkelt, um die Exponate ins rechte Licht zu rücken.

Heute Abend hören wir den letzten Vortrag im Kontext der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt“. Ihr Referat, Herr Bischof, „Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche“ bildet den Abschluss einer Vortragsreihe mit diversen Einblicken in verschiedene Religionen und Konfessionen.

Ich darf sie ganz herzlich im Namen von Rat und Verwaltung  der Stadt Wilhelmshaven begrüßen. Kennen gelernt haben wir uns bereits gestern Abend in der Banter Kirche, in der Sie bei der Veranstaltung „Politikerkanzel“ mitgewirkt haben.

Liberales Judentum, reformierte Theologie, Buddhismus oder der Blick in die Geschichte Wilhelmshavens – alles fand Platz in einem spannenden Reigen hoch interessanter Vorträge in Hörweite der Sonderschau „Wilhelmshaven glaubt.“.

Ihr Vortrag, Herr Bischof, schließt den Reigen der die Sonderschau begleitenden Veranstaltungen. Wir alle sind gespannt auf ihre Ausführungen zu Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche, deren amtlicher Name Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland lautet. Das Bistum ist eine selbständige katholische Kirche innerhalb der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen, und Sie wurden am 20. März 2010 in der evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe in ihr Amt eingeführt.

Herr Bischof Dr. Ring, Sie haben bereits gestern Abend in der Banter Kirche mit gewirkt bei der Sommerreihe „Politikerkanzel: Was mich treibt“, bei der der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil eindrucksvoll schilderte, was ihn treibt, Politik zu machen.

Sie haben sich in Wilhelmshaven aber auch informiert über das mittlerweile mehrjährige Engagement des Rogate-Klosters in unserer Stadt und dabei mit Verantwortlichen von Kirche und Diakonie Gespräche geführt.

In Wilhelmshaven gibt es einen Arbeitskreis um Bruder Franziskus, der sich mit der Idee „House of One“ nach Berliner Vorbild beschäftigt.

Deshalb freuen wir uns in Wilhelmshaven besonders über ihren Besuch, signalisieren Sie damit doch ihre Unterstützung für die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus und ihr Interesse am Wirken des von ihrem Bistum anerkannten Rogate-Klosters.

Schließen will ich mit einem Zitat des 2007 verstorbenen deutschen Philosophen Carl-Friedrich-von Weizäcker: „Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn Sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt“.

Für die Stadt Wilhelmshaven stelle ich fest – die Kirche hat im Jubiläumsjahr 2019 ihren Auftrag erfüllt.“

Bürgermeister Uwe Reese, Stadt Wilhelmshaven