Das Rogate-Kloster im Mai: Nachtgebete, Eucharistiefeiern und Workshops

Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen:

  • rogatekl_aushang-a4_lichtvesper2017_111116Sonnabend, 13. Mai 2017 |16:00 Uhr, Taufe. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg. Orgel: Timo Hoth.
  • Sonnabend, 20. Mai 2017 |18:00 Uhr, Lichtvesper, mit der Alt-Katholischen Gemeinde Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Sonntag Rogate, 21. Mai 2017 | 10:00 Uhr, Eucharistie, mit der Zwölf-Apostel-Gemeinde. Predigt: Bruder Franziskus. Predigttext: 1. Petrus 4, 7-10. Orgel: Kreiskantor Christoph Hagemann. Lektorin: Mechthild Rawert, MdB. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • RogateKl_Aushang A4_Eucharistie RogateSo 210517_111116 Kopie.jpgHimmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai 2017 | 11:00 – 13:00 Uhr, Workshop „Am Anfang war die Sehnsucht. Erfahrungen bei der Suche nach einer Geistlichen Gemeinschaft„, Ort: Deutscher Evangelischer Kirchentag, Halle 5.2b, Raum Kassel 1, Workshopraum, Messe Berlin, Charlottenburg (594 | E1) .
  • Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Freitag, 26. Mai 2017 | 14:00 Uhr – 15:00 Uhr, Veranstaltung „Miteinander leben in der Großstadt Berlin: liturgische und praktische Beispiele für verbindliches Einstehen und Engagement füreinander„. Ort: Deutscher Evangelischer Kirchentag, Zelt der Begegnung, Messegelände.
  • Freitag, 26. Mai 2017 | 19:00 Uhr, Feierabendmahl. Orgel: Kreiskantor Christoph Hagemann.
  • Freitag, 26. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Sonnabend, 27. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Sonntag, 28. Mai 2017 | 12:00 Uhr, Eucharistie, Kleiner Saal der Zwölf-Apostel-Gemeinde. An der Apostel-Kirche 3. Predigt: Pfarrerin Andrea Richter, Beauftragte für Spiritualität in der EKBO

Die Übersicht für den Mai finden Sie hier.

Vorschau:

Unseren Fördervereinsflyer finden Sie hier.

 

Pressespiegel: „Berliner Klöster – Diesseits von Eden“, rbb-Fernsehen

Am Sonnabend, 28. Mai 2016, sendete der Rundfunk Berlin-Brandenburg um 18:32 Uhr in seinem Fernseh-Programm:

Die rbb Reporter – Berliner Klöster – Diesseits von Eden
Ein Film von Dagmar Bednarek und Antje Tiemeyer

Bildschirmfoto 2016-05-28 um 22.01.26In der Hauptstadt gibt es neben den traditionellen, katholischen Ordensgemeinschaften der Franziskaner und Dominikaner auch evangelische und sogar ökumenische Klöster, in denen Familien, Singles, Studenten und zölibatäre Patres und Schwestern zusammen wohnen. Die rbb Reporter der Abendschau stellen verschiedene Klostergemeinschaften vor, wie das Stadtkloster Segen im Prenzlauer Berg sowie das Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin in Schöneberg.
Das Wort „Kloster“ kommt von „claustrum“ – einem verschlossenen Raum. Diese Art Kloster gibt es in Berlin nur vereinzelt. Die Steyler Anbetungsschwestern gehören dazu. Die Ordensgemeinschaft lebt gänzlich abgeschieden von der Welt in ihrem Kloster in Westend.

Den Film finden Sie in voller Länge hier.

Pressespiegel: „Großstadtkloster: Vier Brüder und ein Bienenvolk“

BERLINER MORGENPOST

„Um möglichst viele Menschen dabei einzubeziehen, gibt es die Rogate-Gemeinschaft. Hier kann man Mitglied im Kloster werden, auch wenn man verheiratet ist und in seiner Wohnung wohnen bleiben möchte. So wie Bruder Benedikt. Der Molekular-Biologe aus Schöneberg ist verheiratet. Eigentlich war er auf der Suche nach einem Kloster-Urlaub in Berlin, um Ruhe und Spiritualität zu finden. Aus dem Urlaub wurde nichts, dafür hat er die Rogate-Gemeinschaft gefunden. „Für mich ist es die ideale Möglichkeit, mein geistiges Leben mit dem weltlichen Leben zu verbinden“, sagt er.“

Den Morgenpost-Artikel vom 7. Januar 2012 finden Sie in voller Länge hier. Siehe zudem auch den Artikel: „Klosterleben in Berlin“. Beide Artikel-Angebote des Verlages sind kostenpflichtig.

Unseren Gottesdienstplan Januar/Februar-Plan finden Sie hier.

Aktuell: Willkommen in der Rogate-Gemeinschaft, Bruder Benedikt!

Am Wochenende haben wir im Rahmen einer Konventsmesse zum Tag des Apostels Jakobus d. Ä. Bruder Benedikt Elia in die Rogate-Gemeinschaft aufgenommen. Die Oblation ist das Versprechen, abgegeben in einem feierlichen Ritus, ein christliches Leben in enger Verbundenheit mit dem Rogate-Kloster und im Geist des Ordens zu führen. Damit wird der Bruder Mitglied der klösterlichen Familie.

Die Oblation erfolgte mit der Bitte um den Heiligen Geist, das Versprechen an die Gemeinschaft, der Einsegnung und der Einkleidung. Die Mitglieder der Gemeinschaft tragen ein rotes Habit und ein bei der Aufnahme in die Gemeinschaft verliehenes Kreuz. Der Habit soll künden von der Demut vor Gott, dem Wunsch der Hingabe an den Allmächtigen, der Bereitschaft zum Dienst am Nächsten sowie der Zugehörigkeit zum Kloster als geistlicher Heimat.

Bruder Benedikt Elia: „Die Suche nach Gott führt seit Jahrhunderten Menschen in die Klöster und Ordensgemeinschaften dieser Welt. Jeder Mensch, der einem christlichen Orden oder einer Gemeinschaft beitritt, hat seine eigenen Beweggründe, allen gemein ist jedoch meist die Suche nach Gott. Für jeden sieht der Weg dieser Suche anders aus. Gott zu suchen war auch mein großer Wunsch, als ich mich dafür entschieden habe, der Rogate-Gemeinschaft beizutreten. Ich wollte mich mit anderen Menschen zusammen auf diese Suche begeben. Ganz besonders wichtig war und ist mir dabei das Miteinander, bei dem jeder gleichberechtigt ist, egal welches Geschlecht, welche Herkunft oder Prägung, welche Konfession oder welchen Hintergrund er hat. Getragen durch den Glauben an Gott Brücken zu bauen, das ist es was mich mit der der Rogate-Gemeinschaft verbindet. Ich bin glücklich, einen Ort gefunden zu haben, an dem Freiheit und Vielfalt eine so wichtige Rolle spielen. Jeder bringt sich ein, mit seinen Fähigkeiten und nach seinem Vermögen. Die  Gemeinschaft tragen und von der Gemeinschaft getragen werden ist etwas sehr schönes. Unsere gemeinsamen Gebete, die Andachten und Gottesdienste erfüllen mich jedes mal aufs Neue mit dem Gefühl, Gott ein bisschen mehr gefunden zu haben.“

Das Rogate-Kloster gliedert sich in vier Bereiche: 1. Den (noch aufzubauenden) Rogate-Orden, der einen Konvent bildet. 2. Die Rogate-Gemeinschaft, vergleichbar mit einem Oblaten-Kreis. 3. Der Rogate-Initiative e.V., entspricht in Teilen einem Freundeskreis. 4. Ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer (wie z.B. bei der Rogate-Suppenküche und) Fördernde ohne Mitgliedschaft in den vorherigen drei Bereichen.

Aus der Gemeinschafts-Ordnung: „Keiner steht über den anderen, jeder Dienst, jede Mitwirkung ist wichtig. Alle stimmen zusammen in das Lob Gottes ein, alle verbindet die Hoffnung auf die Gnade und das Erbarmen des himmlischen Vaters, alle achten sich als Schwester oder Bruder im Herrn und jeder Einzelne trägt – wie die Glieder einer Kette – zum Gelingen des gemeinschaftlichen Glaubens und Lebens bei.“

Frauen und Männer bilden die Rogate-Gemeinschaft. Die Unterschiedlichkeit macht die Stärke der Gruppe aus: Kenner und Fragende, Suchende und Sichere, Ideengeber und Praktiker, Vorsichtige und Mutige, Katholiken und Protestanten, Menschen verschiedenster Prägung und Herkunft.

Rückblick: Rogate-Pfingstkonvent auf Sylt.

Auf Einladung der Keitumer Kirchengemeinde St. Severin haben wir auf Sylt unseren 1. Rogate-Pfingst-Konvent gehalten. Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die gemeinsam gefeierten Gottesdienste. Hier ein kleiner Einblick:

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Hintergrund: Der Habit der Rogate-Gemeinschaft.

Der Habit ist eine Ordenstracht einer Ordensgemeinschaft. Das Wort ist abgeleitet vom lateinischen „habitus“, was übersetzt „Haltung, Gestalt“ bedeutet. Wir werden für die Rogate-Gemeinschaft im Sommer ein einheitliches Gewand einführen. Mitglieder der Gemeinschaft tragen in den Gottesdiensten und liturgischen Feiern des Klosters ein rotes Habit und das bei der Aufnahme in die Gemeinschaft verliehene Kreuz, bei festlichen Gottesdienste zudem als Obergewand ein Chorhemd.

Der Habit soll künden von der Demut vor Gott, dem Wunsch der Hingabe an den Allmächtigen, der Bereitschaft zum Dienst am Nächsten sowie der Zugehörigkeit zum Kloster als geistlicher Heimat. Die Farbe Rot erinnert uns an die Nachfolge der Märtyrer, die vor unseren Tagen und auch heute den Glauben mit Blut beweisen mussten. Rot erinnert uns an den Heiligen Geist, der uns beten heißt. Die züngelnde Flamme des Feuers ist rot, wie das Pfingstsymbol. Die Glut ist rot, was uns daran erinnern soll, dass wir das Feuer im Glauben anbeten und nicht die Asche des Vergänglichen. Rot ist eine warme Farbe. Rot gilt als Farbe des Blutes und ist mit Leben verknüpft. Es bedeutet Energie und Wärme, die uns in der Nächstenliebe als Einstellung und Tat aufgetragen ist.

Hintergrund: Die Rogate-Gemeinschaft.

„Miteinander reden und lachen, sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen, zusammen schöne Bücher lesen, sich necken, dabei aber auch einander Achtung erweisen, mitunter sich auch streiten – ohne Hass, wie man es auch mit sich tut, manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen und damit die Eintracht würzen, einander belehren und voneinander lernen, die Abwesenden schmerzlich vermissen und die Ankommenden freudig begrüßen – lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe, die aus dem Herzen kommen, sich äußern in Miene, Wort und tausend freundlichen Gesten, und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entflammen, so dass aus Vielheit Einheit wird.“ Augustinus Confessiones 4,8,13

Augustinus beschreibt ein Ideal. Dies steht uns vor Augen beim Aufbau unserer Gemeinschaft.

Die Kloster-Gliederung. Das Rogate-Kloster gliedert sich in vier Bereiche: 1. Den Rogate-Orden, der einen Konvent bildet und im Kloster wohnen wird. 2. Die Rogate-Gemeinschaft, vergleichbar mit einem Oblaten-Kreis. 3. Der Rogate-Initiative e.V., entspricht in Teilen einem Freundeskreis. 4. Ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer (wie z.B. bei der Rogate-Suppenkücke und) Fördernde ohne Mitgliedschaft in den vorherigen drei Bereichen.

Keiner steht über den anderen, jeder Dienst, jede Mitwirkung ist wichtig. Alle stimmen zusammen in das Lob Gottes ein, alle verbindet die Hoffnung auf die Gnade und das Erbarmen des himmlischen Vaters, alle achten sich als Schwester oder Bruder im Herrn und jeder Einzelne trägt – wie die Glieder einer Kette – zum Gelingen des gemeinschaftlichen Glaubens und Lebens bei.

Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt. Römer 15, 5-6

Der Aufbau der Rogate-Gemeinschaft. Frauen und Männer bilden die Rogate-Gemeinschaft. Die Unterschiedlichkeit macht die Stärke der Gruppe aus: Kenner und Fragende, Suchende und Sichere, Ideengeber und Praktiker, Vorsichtige und Mutige, Katholiken und Protestanten, Menschen verschiedenster Prägung und Herkunft.

Die Selbstverpflichtung der Mitglieder.
1. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft spricht in ihrer/seiner Suche nach Gott täglich mindestens einmal ein liturgisches Gebet oder besucht in der Gemeinde einen Gottesdienst (Stundengebet, Gottesdienst, Andacht oder Rosenkranz).
2. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft soll jeden Tag in der Heiligen Schrift lesen, um sich zu weiten in der Liebe, im Wissen und der Wertschätzung für das geistliche Leben benediktinischer Prägung und die eigene Reifung.
3. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft hält täglich Fürbitte für Gottes Kirche in der Welt und die Einheit der Christen, für um des Glaubens willen Verfolgte, für die Nöte der Nächsten, für das Rogate-Kloster, die Ordensbrüder und die Mitglieder der Gemeinschaft.
4. Die Schwester/der Bruder stärkt sich in der Rogate-Gemeinschaft in der eigenen Frömmigkeit und im Wissen wie es Augustinus (Confessiones 4,8,13) beschreibt, begegnet Menschen anderen Glaubens mit geschwisterlichem Respekt, Freundlichkeit, Demut und lebt die Erkenntnis, dass keiner über dem anderen stehe, jeder in seiner kirchlichen Heimat und Konfession einen Anteil am Gotteslob hat.
5. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft achtet lebendig in der eigenen Frömmigkeit die Heiligen Sakramente und erkennt sie als sichtbares Zeichen der unsichtbaren heilbringenden Wirkung Gottes für alle Menschen an.
6. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft trägt den Namen eines Heiligen oder Kirchenlehrers. Zudem wird aus besonderer Liebe für das auserwählte jüdische Volk ein zweiter Name aus der hebräischen Bibel hinzugefügt, der den Namensträger an die Herkunft unseres Glaubens erinnern soll. Die Namen werden vom Vorsteher des Klosters festgelegt und in der gottesdienstlichen Aufnahme (Oblation) verkündet. Die Mitglieder der Gemeinschaft sprechen mit „Bruder“ bzw. „Schwester“ an und nennen den ersten verliehenen Namen. Dies erinnert bei jeder Anrede an unsere Berufung und die Suche nach Gott. Das Leben in geschwisterlicher Gemeinschaft miteinander und für alle, die uns brauchen, ist eine Herausforderung. Jedes Mal, wenn wir beim Namen gerufen werden, werden wir auch daran erinnert, das wir mit einem Auftrag unterwegs sind.
7. Die Schwester/der Bruder unterstützt das Rogate-Kloster und damit die Rogate-Gemeinschaft. Dies beinhaltet die regelmässige und verlässliche Teilnahme am gottesdienstlichen Leben, am Aufbau und bei Aktivitäten, die aufrichtige Liebe zu den Geschwistern, die Discretio und – nach den persönlichen Möglichkeiten – einem finanziellen Beitrag. Sie tragen einander, sie stehen geschwisterlich  und sollen sich gegenseitig aufeinander verlassen können.
8. Die Schwester/der Bruder der Rogate-Gemeinschaft nimmt jährlich an zwei Rüstzeiten sowie vier Konventen teil und bringt sich aktiv in die Vorbereitung und Durchführung ein.

Die Oblation ist das Versprechen, abgegeben in einem feierlichen Ritus, ein christliches Leben in enger Verbundenheit mit dem Rogate-Kloster und im Geist des Ordens zu führen. Mit der Oblation wird der Oblate oder die Oblatin Mitglied der klösterlichen Familie ohne jedoch im Kloster(-gebäude) zu wohnen.

Aufnahme in die Gemeinschaft. Wer die Aufnahme in die Rogate-Gemeinschaft anstrebt, prüfe sich, lerne die Gemeinschaft kennen, schreibe – auch für die eigene Vergewisserung – eine ausführliche Begründung und einen Lebenslauf und übergebe sie dem Vorsteher des Klosters. Mit ihm schließt sich ein ausführliches Gespräch an.

Vor einer Entscheidung des Vorstehers über die Annahme des Anwärters, soll die Gemeinschaft beraten und ein Votum über die Aufnahme abgeben.

Der Vorsteher des Klosters leitet die Rogate-Gemeinschaft und delegiert nach Rücksprache Aufgaben an die Gemeinschaftsmitglieder. Die Gemeinschaft wählt aus ihrem Kreis zwei Gemeinschaftsälteste, die nach Absprache mit dem Vorsteher die Gemeinschaftstreffen und Gottesdienste vorbereiten, den Informationsfluss zu den Mitgliedern sichern und öffentliche Ansprechpartner für Interessierte sind.

Termine für die Aufnahme in die Gemeinschaft. Zwischen Antragstellung und Aufnahme sollten mindestens drei Monate Abstand liegen. Die Aufnahme in die Gemeinschaft (Oblation) erfolgt an einem Hochfest, zu einem Aposteltag oder zu einem für das Kloster wichtigen Datum: Paulus Bekehrung (25. Januar), Matthias (24. Februar), Sonntag Rogate (5. Sonntag nach Ostern), Philippus und Jakobus d. J. (3. Mai), Petrus und Paulus (29. Juni), Thomas (3. Juli), Jakobus d. Ä. (25. Juli), Bartholomäus (24. August), Matthäus (21. September), St. Michaelis (29. September), Simon und Judas (28. Oktober), Andreas (30. November), Johannes (27. Dezember).

Die Oblation erfolgt durch den Vorsteher des Klosters mit der Bitte um den Heiligen Geist, das Versprechen an die Gemeinschaft, Handauflegung und Segensbitte, die Übergabe eines Gemeinschaftskreuzes und der Einkleidung.

Mitglieder der Gemeinschaft tragen in den Gottesdiensten und liturgischen Feiern des Klosters ein rotes Habit und das bei der Aufnahme in die Gemeinschaft verliehene Kreuz,  bei festlichen Gottesdienste zudem als Obergewand ein Chorhemd. Das Habit soll künden von der Demut vor Gott, dem Wunsch der Hingabe an den Allmächtigen, der Bereitschaft zum Dienst am Nächsten sowie der Zugehörigkeit zum Kloster als geistlicher Heimat.

Interesse an der Rogate-Gemeinschaft? Dann besuchen Sie am besten unsere Gottesdienste und schauen, ob Sie unsere Frömmigkeit Sie anspricht und im Glauben stärkt. Herzlich willkommen.

Ökumenisches Rogate-Kloster St. Michael zu Berlin, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin- Schöneberg

post (at) rogatekloster.de