Gebet: Fürbitte aus dem Gottesdienst zur Eröffnung des 25. Stadtfestes Berlin 2017

Großer Gott, wir danken Dir, dass wir geladen sind zum Fest des Lebens. Du hast uns gemacht, gestaltet wunderbar und rufst uns bei unserem Namen. Wir sagen Dank für alles Gute und das Gelingende in unserem Leben.

Gemeindevers: Nun lasst uns gehen und treten / mit Singen und mit Beten zum Herrn, der unserm Leben / bis hierher Kraft gegeben. (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 1)

20046763_1772848566065337_5335927618255808222_nJesus Christus, unsere Wege kennen Höhen und Tiefen. Du weißt um unsere Schwächen und Stärken. Sei uns gnädig, Du Freund des Lebens.

Wir bitten für alle, die verheiratet oder verpartnert sind – und für die, die nun endlich heiraten dürfen, für die Frauen- und Männerpaare. Segne sie.

Gemeindevers: Wir gehen dahin und wandern / von einem Jahr zum Andern, wir leben und gedeihen / vom Alten bis zum Neuen (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 2)

Heiliger Geist, Du Tröster. Wir bitten Dich für alle, sich wegen ihrer Homosexualität verstecken müssen: ….in Russland, Uganda, im Iran, Sudan, Somalia, Mauretanien, Nigeria, Libyen, Ägypten – und Tschetschenien.

Du weißt wo geweint und gelitten wird. Erbarme Dich! Schenke Mut und Trost. Werde Anwalt des Lebens – für die Gefolterten.

Gemeindevers: durch so viel Angst und Plagen, / durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, / die alle Welt bedecken. (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 3)

Dreieiniger Gott, wir danken Dir für gute Eltern, die ihre Kinder gut durch das Coming Out bringen und sie vorbehaltlos lieben. Wir danken für unsere Freunde, die mit uns durch Leben gehen und uns vertraut und nahe sind.

Gemeindevers: Denn wie von treuen Müttern / in schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden / mit Fleiß bewahret werden, (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 4)

20106769_1777153038968223_7203493836030336510_nGroßer Gott, Du schenkst uns Freiheit. Wir bitten für alle, die in Unfreiheit und in Ausgrenzung leben, weil ihre Identität oder ihr Glaube nicht akzeptiert wird und sie Ausgrenzung, Gewalt und Hass erfahren.

Gemeindevers: also auch und nicht minder / lässt Gott uns, seine Kinder, wenn Not und Trübsal blitzen, / in seinem Schoße sitzen. (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 5)

Jesus Christus, schenke unserer Stadt ein sicheres Stadtfest. Schenke Du fröhliche Begegnungen, gesegnete Freundlichkeit und viel gemeinsames Lachen an diesem Wochenende. Lass es zum Fest des Lebens werden. Ein Fest für alle.

Gemeindevers: Ach Hüter unsres Lebens, / fürwahr, es ist vergebens mit unserm Tun und Machen, / wo nicht dein Augen wachen. (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 6)

Heiliger Geist, wir danken Dir für das Engagement vieler für eine gerechte, solidarische und lebenswerte Welt. Segne Du die Arbeit der Einrichtungen und Gruppen, die sich für Menschen im Coming Out, für Jugendliche und für Ausgegrenzte einsetzen. Und segne unser Stadtfest an diesem Wochenende, dass es für viele zum Aufbruch in gelingendes Leben und eine bessere Welt werde. Amen.

Gemeindevers: Gelobet sei deine Treue, / die alle Morgen neue; Lob sei den starken Händen, / die alles Herzleid wenden. (Evangelisches Gesangbuch Nr. 58, 7)

Stadtfest: Feiern gegen Gewalt. Tanzen gegen Hass.

IMG_9259„Gleiche Rechte für Ungleiche?“ So lautete vergangenes Wochenende das Motto des großen Straßenfestes in der Hauptstadt: Das Motzstraßenfest. Offizieller Titel: Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin. Mit über 350.000 Besuchern aus der ganzen Welt ist es unangefochten das größte Event seiner Art. Ein ganzer Kiez feiert Vielfalt, bunt und ausgelassen.

Der Ursprung des Festes vor 25 Jahren ist ernst: Gewalttätige Übergriffe in den Straßen auf homosexuelle Frauen und Männer. Die Anwohner wollten das nicht mehr hinnehmen und luden ein: Information gegen Unwissenheit, Feiern gegen Gewalt, Tanzen gegen Hass. Eine ungewöhnliche Reaktion, doch Fröhlichkeit, Wissen und Gemeinschaft machen stark gegen Ausgrenzung.

DSC08983Die Kirche feiert mit: Wir, das Rogate-Kloster, richten seit bald zehn Jahren den Eröffnungsgottesdienst aus. Wie vergangenen Freitag: Eine volle Kirche, Pastorin und Priester, Ordensfrauen und Bischof, Lektoren und ein Kiezorchester gestalteten einen Festgottesdienst. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sprach ein Grußwort und sagte von der Kanzel: „Erst, wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle frei.“

Mich erinnert es an folgende Liedverse („Wenn das Rote Meer grüne Wellen hat“): „Wenn unsre Tränen rückwärts fließen, dann bleiben wir hier, dann bleiben wir hier, weil sich das Land gewandelt hat. Wenn es dreizehn schlägt und die Zeit zerbricht, dann bleiben wir hier…“

Br. Franziskus

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Willkommen zu unseren nächsten Gottesdiensten:

  • Montag, 24. Juli 2017 | 19:00 Uhr, Gebet für Stadt und Land. Anschließend: „Warum wählen?“, im Gespräch mit Alexander von Fintel, Bündnis 90/Die Grünen. Ort: Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven.
  • Montag, 31. Juli 2017, 19:00 Uhr, Gebet für Stadt und Land. Anschließend: „Warum wählen?“, im Gespräch mit Dr. Holger Onken, Die Linken. Ort: Christus- und Garnisonkirche, Gemeindehaus, Wilhelmshaven.
  • Montag, 31. Juli 2017, 21:00 Uhr, Mondandacht zu „Der Mond ist aufgegangen”. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven.
  • Montag, 6. August 2017, 19:00 Uhr, Gebet für Stadt und Land. Anschließend: „Warum wählen?“, im Gespräch mit Udo Striess-Grubert, Freie Wähler. Ort: Christus- und Garnisonkirche, Gemeindehaus, Wilhelmshaven.
  • Montag, 6. August 2017 | 21:00 Uhr, Mondandacht zu „Wie ist die Welt so stille”, mit Prof. Dr. Jörg Schneider, Jade Hochschule. Ort: Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven.
  • Montag, 14. August 2017, 19:00 Uhr, Gebet für Stadt und Land. Anschließend: „Warum wählen?“, im Gespräch mit Andreas Tönjes, Die Partei. Ort: Christus- und Garnisonkirche, Gemeindehaus, Wilhelmshaven.

Willkommen zum Kirchentag: Das Rogate-Kloster lädt ein

Herzlich willkommen zu unseren Angeboten:

  • Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai 2017 | 11:00 – 13:00 Uhr, Workshop „Am Anfang war die Sehnsucht. DEKT36_Plakat_Variante_02_A3Erfahrungen bei der Suche nach einer Geistlichen Gemeinschaft“, Ort: Deutscher Evangelischer Kirchentag, Halle 5.2b, Raum Kassel 1, Workshopraum, Messe Berlin, Charlottenburg (594 | E1) .
  • Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Orgel: Kreiskantor Christoph Hagemann. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Freitag, 26. Mai 2017 | 14:00 Uhr – 15:00 Uhr, Veranstaltung „Miteinander leben in der Großstadt Berlin: liturgische und praktische Beispiele für verbindliches Einstehen und Engagement füreinander“. Ort: Deutscher Evangelischer Kirchentag, Zelt der Begegnung und Zelt der Spiritualität, Messegelände.
  • Freitag, 26. Mai 2017 | 19:00 Uhr, Feierabendmahl. Predigt: Pfarrer Nico Szameitat (Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg). Mitwirkende: Diakon Franz K. Schön (Diakonisches Werk Coburg), Pastor Frank Morgenstern (Christus- und Garnison-Kirche Wilhelmshaven), Pfarrer Burkhard Bornemann (Zwölf-Apostel-Gemeinde). Orgel: Kreiskantor Christoph Hagemann. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • RogateKl_Aushang A4_Eucharistie 270517_111116Freitag, 26. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Orgel: Manuel Rösler. Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Sonnabend, 27. Mai 2017 | 22:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet. Orgel: Kreiskantor Christoph Hagemann. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg.
  • Sonntag, 28. Mai 2017 | 12:00 Uhr, Eucharistie, Kleiner Saal der Zwölf-Apostel-Gemeinde. An der Apostel-Kirche 3. Predigt: Pfarrerin Andrea Richter, Beauftragte für Spiritualität in der EKBO.

Worldwide Candle Lighting Day: Sternenkinder-Gottesdienst am Sonntag

rogate-kl_postkarte_sternenkinder_090316-kopieAm Sonntag, 3. Advent, 11. Dezember 2016 | 17:00 Uhr, lädt das Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin anläßlich des Worldwide Candle Lighting Day zu einem Sternenkinder-Gottesdienst für verwaiste Eltern und ihre Angehörigen nach Schöneberg ein. Der Neubrandenburger Pastor Engelbert Petsch, Aktion “Die Flamme der Hoffnung”, wird den Gottesdienst leiten.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Monat der Diakonie: Fotoausstellung zur Situation von geflüchteten Kindern

Im Rahmen eines Fotoprojektes an der Alice Salomon Hochschule Berlin bekamen Flüchtlingskinder die Möglichkeit, ihren Alltag in der Flüchtlingsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße fotografisch festzuhalten.

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Foto-Ausstellung zum Monat der Diakonie 2016  in der Zwölf-Apostel-Kirche

Die Kooperation zwischen dem Fotoseminar und der Flüchtlingsunterkunft begann vor einem Jahr und wurde von den Lehrbeauftragten und Fotokünstlern Karsten Hein und Jörg Möller geleitet. Studierende stellten Kindern im Alter fünf bis zwölf Jahren, die in der Flüchtlingsunterkunft wohnten, Kameras zur Verfügung und erklärten ihnen den Umgang mit der Technik. Die Kinder begannen daraufhin selbständig, ihr Leben in Bildern festzuhalten: Die Räumlichkeiten, die Umgebung, ihre Familien, sich gegenseitig.

Die Ausstellung zeigt die Perspektive der Kinder auf ihre Umwelt und ihren Alltag in der Unterkunft und verleiht den Geflüchteten ein Gesicht. 2014 wurden in Deutschland 173.072 Asylanträge gestellt. Im Durchschnitt dauert die Bearbeitung eines Asylantrags in Deutschland über sieben Monate. In Berlin leben derzeit etwa 15.000 Menschen in Sammelunterkünften. Einige der Kinder wurden noch während des Projektes abgeschoben.

Termin: Ausstellungseröffnung „ZuFlucht – Geflüchtete Kinder fotografieren ihren Alltag in der Flüchtlingsunterkunft“ am Sonntag, 4. September 2016 | 10:00 Uhr, Eucharistie zum Diakonie-Sonntag „Barmherzigkeit: Größer als unser Herz“, am 15. Sonntag nach Trinitatis.

2016 Wo ist das Rogate-Kloster?Die Foto-Ausstellung wird bis Ende September in der Zwölf-Apostel-Kirche vor und nach den Gottesdiensten sowie an den September-Sonnabenden während der „Offenen Kirche“ zwischen 11:00  und 15 Uhr zu sehen sein. Gefördert wird die Ausstellung vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde und Rogate-Kloster Sankt Michael.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Freitag: Eröffnungsgottesdienst 24. Stadtfest Berlin

Die Glocken der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg läuten morgen, Freitag, 15. Juli 2016, das 24. Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin ein. Es findet seit 1993 jährlich statt und erstreckt sich über die Motzstraße, Eisenacher Straße, Fuggerstraße und die Kalckreuthstraße. Mit etwa 420.000 Besuchern ist es heute das größte homosexuelle Straßenfest in Europa.

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Stadtfest-Gottesdienst 2015

Das Rogate-Kloster St. Michael lädt bereits zum siebten Mal zu einem ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung des großen Schöneberger Bürgerfestes in die nah gelegene Zwölf-Apostel-Kirche ein. Die liturgische Feier gehört seit 2010 zum offiziellen Rahmenprogramm des Festes. In diesem Jahr wird besonders der Toten des Anschläge von Nizza und Orlando gedacht.

Thema des Gottesdienstes: „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“. Der Predigttext steht im Matthäus-Evangelium (Mt 12, 1-8). Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte im Vorfeld den Gottesdienst begrüßt: „Der Eröffnungsgottesdienst zum Stadtfest im Rogate-Kloster St. Michael ist ein wichtiges Zeichen. Die Kirchen sind ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft, mit Herz und Ohr für alle, die Ausgrenzung und Ablehnung erleben. Praktizierte Nächstenliebe ist und bleibt in unserer Gesellschaft das Fundament für mehr Toleranz und Gleichberechtigung.“

Nach Pfarrer Manfred Moll (2010), Superintendentin Dr. Birgit Klostermeier (2011) und Dekan Ulf-Martin Schmidt (2012), Pfarrerin Andrea Richter (2013), Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein (2014) und Pfarrer Burkhard Bornemann als amtierender Superintendent (2015) predigt in diesem Jahr Oberkonsistorialrätin Dr.  Christina-Maria Bammel von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

An der Gestaltung des Gottesdienstes sind weiterhin beteiligt: Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg, Dekan Ulf-Martin Schmidt, Pfarrer der Alt-Katholischen Gemeinde Berlin, Christoph Hagemann, Kreiskantor Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg, Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Kirche, MdB Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Pfarrerin Anna Trapp, Wunderblutkirche Bad Wilsnack, Geschäftsführer Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, und Bruder Franziskus Aaron RGSM, Rogate-Kloster, als verantwortlicher Liturg.

Rogate Kl_Postkarte_Messe Stadtfest 2016_090316 Kopie 2Erreichbar ist die Gottesdienststätte des Rogate-Klosters in der Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4) und per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187, 106) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-und Fahrradstellplätzestellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Das Kloster ist zudem beim Straßenfest am Sonnabend und Sonntag mit einem eigenen Infornationsstand vor der Fuggerstraße 10 vertreten.

Link zur Facebook-Einladung hier.

Grußwort: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zum Monat der Diakonie

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: Grußwort zum Monat der Diakonie

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin (Bild: Bezirksamt Tempellhof-Schönenerg)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Jahreslosung der Diakonie „für Vielfalt in der Nachbarschaft“ ist richtungsweisend. Menschen wollen helfen, für andere da sein und sich und ihr Handeln in den Dienst ihres Nächsten stellen.

Das Rogate–Kloster beteiligt sich im September 2015 mit einer Reihe von interessanten Veranstaltungen am „Monat der Diakonie“ und zeigt damit wieder einmal sein besonderes Engagement in unserem Bezirk. Das Leben in seiner Vielfalt und mit allen Facetten wird hier angesprochen.

Zum Beispiel werden mit den Veranstaltungen „Geschlechtsanpassung, wie? Schritte in ein neues Leben“ oder der Ausstellung „Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“ Lebensfragen transidenter Menschen gezeigt.

Es ist eines der Verdienste des Rogate-Klosters, sich weltoffen und in christlicher Tradition, der Vielfältigkeit der Menschen in unserem Bezirk zu widmen.

Ein weiteres Thema, dass uns bewegt, ist die Frage nach einer Willkommenskultur für Flüchtlinge. In einer Eucharistiefeier mit der Losung „Liebe den Fremden wie dich selbst“ wird gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen – die bei uns Zuflucht suchen – willkommen zu heißen.

Christliche Nächstenliebe in der Nachbarschaft ist ein wichtiges Gut. Die Welt würde ohne die Diakonie glanzloser sein. Sie ist es, die hilft und dabei nicht nach Herkunft, Religion, oder der Hautfarbe fragt – sie ist für uns alle da.

Ein schöner Grund, sie zu feiern. In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen einen interessanten „Monat der Diakonie“ – seien Sie dabei und begehen Sie die Vielfältigkeit.

Herzlichst Ihre

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

Das Rogate-Kloster beteiligt sich am Monat der Diakonie mit folgenden  Veranstaltungen: