Pressespiegel: „Alt, arm, allein? Vom Umgang mit der Einsamkeit“

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„Die Mitglieder des Rogate-Klosters bleiben auch nach dem Eintritt in die Gemeinschaft in ihrem bisherigen Umfeld sie brauchen weder ihre Arbeit noch ihre Wohnung aufzugeben. Auch Ehelosigkeit, Ordenstracht oder Armut werden nicht verlangt, wohl aber gegenseitiger Respekt und Solidarität mit Notleidenden.“
Zitat aus „Alt, arm, allein? Vom Umgang mit der Einsamkeit“ von Friederike Wyrwich, gesendet am 22. Juli 2018.

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen:

  • Mittwoch, 8. August |19:00 Uhr, Rede für die Stadt – von Ratsherr Martin Ehlers, Stadt Wilhelmshaven. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Christus- und Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1, Wilhelmshaven.
  • Montag, 13. August |19:00 Uhr, Rede für die Stadt – von Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, Hannover. Orgel: Florian Bargen.
  • Dienstag, 21. August |19:00 Uhr, Rede für die Stadt – von Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, Berlin. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Christus- und Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1, Wilhelmshaven. Anschließend WohnzimmerXXL-Konzert mit Majanko, Soziales Kaufhaus, Banter Weg 12a, Wilhelmshaven-Bant.
  • Sonntag, 2. September 2018 | 10:00 Uhr, Eucharistie zum Sonntag der Diakonie. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.
  • Mittwoch, 3. Oktober 2018 | 15:00 Uhr, Gottesdienst für Mensch und Tier. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche. Zusammen mit der Alt-katholischen Gemeinde Berlin.
  • Freitag, 19. Juli 2019 | 19:30 Uhr, ökumenischer Eröffnungsgottesdienst 27. lesbisch-schwules Stadtfest Berlin. Ort: Zwölf-Apostel-Kirche.

Fünf Fragen an Pater Georg Maria Roers SJ, Künstlerseelsorger, Kunst- und Kulturbeauftragter

Fünf Freitagsfragen an Pater Georg Maria Roers SJ, Erzbistum Berlin, über die Rolle von Jesus in seinem Leben, die Aufgaben eines Künstlerseelsorgers und die Bedingungen für Kulturschaffende in der Hauptstadt. Ein Beitrag zum Jahr der Barmherzigkeit.

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Pater Georg Maria Roers SJ (Bild: Erzbistum Berlin)

Pater Georg Maria Roers SJ ist über 30 Jahren Jesuit und arbeitet seit drei Jahren im Erzbistum Berlin. Zunächst war er als Tourismusseelsorger ein halbes Jahr auf der Insel Rügen eingesetzt, seit Herbst 2013 ist er Kunst- und Kulturbeauftragter und seit 2015 auch Künstlerseelsorger im Bistum. Zuvor war er zehn Jahre in dieser Funktion im Erzbistum München und Freising tätig und Rektor der Asamkirche. Roers beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit bildender Kunst, Literatur und Theater. Den Film hat er dabei im Blick. Im Jahr 2014 und 2015 war er Mitglied der ökumenischen Jury beim Filmfestival achtung berlin. Er ist zudem ist Lyriker und Redakteur von theo, ein Magazin unter dem Motto: „So geht katholisch auch“.

Rogate-Frage: Welche Bedeutung spielt Jesus in Ihrem Leben?

Georg Maria Roers: Auf diese Frage möchte ich eine Antwort in drei Etappen versuchen, die ersten beiden sind mit bestimmten Orten verbunden.

Die erste Etappe beginnt in meinem Heimatort Rees am Niederrhein. Vor 372 Jahren ist unsere Gemeinde, als erste überhaupt, nach Kevelaer gepilgert. Im selben Jahr, nämlich 1643, baute man dort eine Wallfahrtskapelle. Der jährliche Pilgerweg zur Consolatrix Afflictorum (Trösterin der Betrübten) hat mich nachhaltig geprägt. Maria hält Jesus lächelnd in ihren Armen und aus ihrem ausgebreiteten Mantel wird uns Schirm und Schild: „worunter wir sicher stehn bis alle Stürm vorübergehn.“ So heißt es in einem Kirchenlied im Gotteslob (534).

Die zweite Etappe hat mit der Gesellschaft Jesu zu tun, in die ich 1985 eintrat. Es mag prosaisch klingen, aber meine Berufung zum Jesuiten fand vor dem Grab des Hl. Ignatius in Rom statt. Ich betete innig vor der Silberstatue des Hl. Ignatius in La Chiesa del Gesù (also in der Mutterkirche unseres Ordens). Es liegt Nahe, dass sie dem Heiligsten Namen Jesu gewidmet ist. Diese erste Barockkirche der Welt wurde über dem Kirchlein Maria della Strada errichtet. Deren Fassade schmückte einst das Fresco der Madonna della Strada, das dort in der linken Seitenkapelle Unserer Lieben Frau Vom Wege verehrt wird. Es wurde vor einigen Jahren restauriert und ist nun in alter Pracht zu erleben, vermutlich so, wie es einst die ersten Gefährten der Gesellschaft Jesu sahen.

Mittlerweile trage ich den Namen Jesu im kontemplativen Gebet wie eine kostbare Lichtflamme in meinem Herzen. Das Herz-Jesu-Gebet habe ich durch Pater Franz Jalics SJ im Haus Gries vor 30 Jahren kennengelernt. Im Allgemeinen Römischen Kalender wird der Namenstag Jesu am 3. Januar gefeiert. Wenn man aber davon ausgeht, dass er ein Freund ist, der einen immer begleitet, wird man auch andere Feste mit ihm feiern. Das kann ich seit fast zwanzig Jahren auch in Form der Eucharistie tun: zur Zeit immer am Sonntagabend in Berlin in der Kirche St. Thomas von Aquin in der Katholischen Akademie in der Hannoverschen Straße 5.

Rogate-Frage: Sie sind Künstlerseelsorger im Erzbistum Berlin. Was für Aufgaben und Herausforderungen sind damit verbunden?

Georg Maria Roers: Der Künstlerseelsorger tut nichts anderes als der Seelsorger einer Gemeinde: er nimmt sich der Sorgen und Nöte der Menschen an, die sich an ihn wenden. Für mich heißt das, Freud und Leid der Künstlerinnen der Künstler, die hier in der Bundeshauptstadt und im Bistum leben, zu teilen.

Nicht alle Probleme lassen sich allerdings so einfach aus der Welt schaffen. Mir scheint die Wertschätzung der Arbeit der Kulturschaffenden in unserem sehr reichen Land in den letzten Jahren vernachlässigt worden zu sein. Hier bleibt einiges zu Wünschen übrig. Bildende Künstler verdienen in Deutschland durchschnittlich etwa 14.000.- Euro. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es geht hier nicht um einen Tagessatz oder einen Monatsverdienst, sondern um die Einkünfte in einem Jahr. Damit gehören die Künstler wie einige Akademiker zu den Ärmsten in unserer Gesellschaft. Das betrifft die materielle Seite des Lebens. Die ideelle Seite zum Beispiel im Leben einer Malerin oder eines Malers sieht dagegen ganz anders aus. Es gibt durchaus eine hohe Zufriedenheit, wenn es um die Arbeit an einem konkreten Werk geht. Das Schlimmste für einen Künstler ist, seiner Arbeit nicht nachgehen zu können. Das wäre die Hölle auf Erden. Das Auf und Ab des Künstlerdaseins konnte man in Big Eyes im Kino sehen. In Wahrheit enden aber nicht alle Geschichten im Happy End. Und nicht nur da ist der Künstlerseelsorger gefragt, der ganz generell am Dialog der Kulturen in dieser Stadt interessiert ist.

Die Kontakte zu den sogenannten Kreativen werden von Jahr zu Jahr intensiver. Es gibt erstaunliche Phänomene in Berlin. Die meist besuchte Kirche war beim Gallery Weekend 2015 zum Beispiel die (ehemals katholische) St. Agnes Kirche, die heute die Galerie König beherbergt. Bei der Eröffnung waren circa 4000 Menschen dort: Die Sucht nach digitalen Bildern ist im Netz eher ein Problem, wenn es sich aber um Originale in einem Museum, einer Galerie oder einer Kirche handelt, sind sie eine Wohltat, vorausgesetzt, man glaubt unter anderem an die pastorale Kraft der Kunst.

Rogate-Frage: Was darf Kunst? Wo sehen Sie Grenzen künstlerischer Freiheit?

Georg Maria Roers: Die Kunst bzw. die künstlerische Freiheit ist durch das Grundgesetz geschützt. Das kann man bei Wikipedia nachschlagen. Allerdings sind damit andere Rechte nicht einfach außer Kraft gesetzt. Zwar wird zum Beispiel die Aktivistin Witt noch freundlich interviewt, nachdem sie bei einer Pressekonferenz in Frankfurt im neuen Gebäude der Europäischen Zentralbank auf den Tisch des Herrn Mario Draghi gestiegen ist: Die Freundlichkeit endete allerdings ganz schnell, als Frau Witt Weihnachten 2013 halbnackt auf dem Altar des Kölner Doms stand und zwar während der Liturgie. Da hat sie eindeutig eine Grenze überschritten. Es wurde ihr der Prozess gemacht und sie wurde für ihre Tat – im Namen des Volkes – verurteilt. Angeblich sei ein Messdiener durch ihren bloßen Busen mit der Aufschrift „I am God!“ traumatisiert worden, so wußte die Bild-Zeitung zu berichten: Auch Kardinal Meißner wird ziemlich geschockt gewesen sein, wie wohl die meisten frommen Gottesdienstbesucher. Es handelte sich eindeutig um einen Fall von Blasphemie. Die meisten Fälle sind aber komplizierter und werden oft gar nicht vor Gericht verhandelt. Den Weg einer gütlichen Einigung halte ich auf für effektiver, da man ja nicht noch zusätzlich für irgendetwas Geschmackloses Reklame machen möchte. Wenn es Teil des Kunstwerkes ist, eine bestimmte Grenze zu überschreiten, dann wird es schwieriger mit eindeutigen Urteilen. Heute würde sich niemand mehr über den Dreck unter den Fingernägeln der Apostel auf einem Gemälde von Caravaggio (1571-1610) aufregen. Seine Zeitgenossen aber waren damals entsetzt, denn der vorgegebene Stil war der Manierismus, wo alle Realität negiert wurde. Dieser schöne Schein wurde von Caravaggio zu Recht durchbrochen.

Rogate-Frage: Wo und wie hilft uns Kunst in der Übersetzung biblischer Botschaften? Kennen Sie ein Beispiel?

Georg Maria Roers: Es geht heutzutage nicht mehr darum eine Bibel zu illustrieren. Dennoch stellen sich bei mir bestimmte Bilder ein, wenn ich zum Beispiel an Engel denke. Ohne die Zeichnungen der Engelsgestalten von Paul Klee (1879-1940) hätte ich vermutlich gar keine Vorstellung davon, was diese Wesen eigentlich sind: nämlich freundliche Begleiter im Leben eines Menschen. Oder denken wir an den Film von Wim WendersHimmel über Berlin (1987) mit Otto Sander als Engel Cassiel, nach einem Drehbuch unter anderem von Peter Handke. Es gibt kaum einen Künstler von Rang, der sich nicht irgendwie mit der Bibel, der Thora, dem Koran oder allgemeinen religiösen oder spirituellen Fragen auseinandergesetzt hat.

Rogate-Frage: Wo und wie hilft uns Kunst in der Übersetzung biblischer Botschaften? Kennen Sie ein Beispiel?

Georg Maria Roers: Im Berliner Dom konnte man dazu eine hervorragende Ausstellung besuchen. Sie trug den Titel „Du sollst dir (k)ein Bildnis machen„.

Jede Woche wurden die Bilder gewechselt. Mit einem Dauerticket konnte man also jede Woche neue Erfahrungen machen. Und darum geht es: Gotteserfahrungen können nur ganz konkret gemacht werden. Die klassischen Felder sind: Liturgie, Diakonie beziehungsweise Caritas, Martyrium und die Koinonia, also die Gemeinschaft. Auch das Feld der Kunst und Kultur gehört dazu. Wer sich mit der Kultur eines bestimmtes Landes beschäftigt, wird fast automatisch auf diese Fragen stoßen und zwar nicht nur in Europa. In anderen Kulturen sind es dann eben nicht christliche Mönche, sondern zum Beispiel buddhistische Mönche, die zu einem Leben in Askese und Bescheidenheit aufrufen. Papst Franziskus hat nicht umsonst für 2016 ein Jubiläum der Barmherzigkeit ausgerufen. Das gilt für die ganze Menschheit.

Rogate: Vielen Dank, Pater Roers, für das Gespräch!

Mehr Infos finden Sie hier: Erzbistumberlin.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Dienstag, 9. Februar 16 | 19:00 Uhr, Vesper „Vertrauen – so tun als ob“, Abendgebet in der Kapelle (Sakristei, linke Seite der Kirche, Außeneingang)
  • Donnerstag, 11. Februar 16 | 19:30 Uhr, Komplet in der Passionszeit, Nachtgebet in der Kapelle (Sakristei)
  • Dienstag, 16. Februar 16 | 19:00 Uhr, Passionsvesper „Lust – leben wollen“, Abendgebet in der Kapelle (Sakristei)
  • Donnerstag, 18. Februar 16 | 19:30 Uhr, Kreuzweg, Gebetsgang durch die Kirche
  • Dienstag, 23. Februar 16 | 19:00 Uhr, Vesper „Liebe – alles was zählt“, Abendgebet in der Kapelle (Sakristei)
  • Donnerstag, 25. Februar 16 | 19:30 Uhr, Komplet in der Passionszeit, Nachtgebet in der Kapelle (Sakristei)
  • Dienstag, 1. März 16 | 19:00 Uhr, Eucharistie „Brot und Liebe“, in der Kapelle (Sakristei)
  • Donnerstag, 3. März 16 | 19:30 Uhr, Andacht „Die sieben Worte Jesu am Kreuz“, in der Kapelle (Sakristei)
  • Dienstag, 8. März 16 | 19:00 Uhr, PassionsvesperGroßes Herz. Sieben Wochen ohne Enge“ mit Vikarin Tanja Pilger-Janßen, Zwölf-Apostel-Gemeinde
  • Donnerstag, 10. März 16 | 19:30 Uhr, Komplet in der Passionszeit, Nachtgebet in der Kapelle (Sakristei)

 

Fünf Fragen an: Enno Ehlers zum Welthospiztag 2014

Fünf Freitagsfragen an Pastor i.R. Enno Ehlers, ehrenamtlicher Hospizseelsorger, über Lernbereitschaft in der Seelsorge, Erlebnisse mit Sterbenden und letzte Fragen. Zum Welthospiztag am 11. Oktober 2014.

Pastor i.R. Enno EhlersEnno Ehlers wurde in Vorpommmern geboren. Er lebt in Niedersachsen, genauer: im ehemaligen Großherzogtum Oldenburg, dort im Jeverland. Er ist gelernter Industriekaufman, Diakon, studierte Psychologie (Dipl.-Psych.) in Hamburg, nebenbei Theologie, machte das 2. theologische Examen. Tätig war er im Pfarrdienst der Oldenburgischen Kirche. Er ist dem Friedel-Orth-Hospiz in Jever weiterhin verbunden durch Seelsorge, Gottesdienste und Vorträge. Er arbeitet derzeit an der Herausgabe von Briefen eines Vorfahren, der Arzt bei einem russischen Fürsten war.

Rogate-Frage: Herr Pastor Ehlers, Sie haben lange als Seelsorger in einem Hospiz gearbeitet. Konnten Sie diesen besonderen Dienst sofort leisten oder sind Sie erst Lernender gewesen?

Enno Ehlers: Ein Gemeinplatz vorweg: Seelsorge ohne Lernbereitschaft und Selbstprüfung ist nicht gut vorstellbar.
Nach 30 Jahren Tätigkeit als Pastor war ich mit den Problemen im Zusammenhang mit dem Sterben und dem Tod vertraut. Das betrifft das Gespräch mit Sterbenden wie auch den Umgang mit den Angehörigen. Lernender in einem engeren Sinne war ich nicht.

Rogate-Frage: Was ist das Besondere an der Seelsorge im Hospiz?

Enno Ehlers: Im Hospiz arbeiten Schwestern und wenige Pfleger, die ausschließlich mit Gästen zu tun haben, deren naher Tod mit großer Wahrscheinlichkeit feststeht. Darin unterscheidet sich das Hospiz grundlegend von einem Krankenhaus. Hinzu kommt, daß sich erstaunlich viele Ehrenamtliche engagieren. Zum einen sind es solche, die für den guten Geist im Hause sorgen: Gäste wie auch Angehörige in einer großen Wohnküche begrüßen und bewirten und bei Veranstaltungen sich mit Ideen und Begabungen beteiligen. Zum anderen gibt es etliche Ehrenamtliche, die als ausgebildete Sterbebegleiter Gäste besuchen. Das hatte zur Folge, daß meine seelsorgerliche Tätigkeit sich sowohl in den Krankenzimmern wie auch im Gespräch mit Ehren- und Hauptamtlichen entfaltete und es noch in eingeschränktem Maße tut. Mir war es im Gespräch mit den Mitarbeitern wichtig zu betonen, daß sie in gleichem Maße Seelsorger sind, wie ich es auch bin. Besonders gilt das für die Schwestern, bei denen sich das Haptische mit dem Verbalen verbindet. Die Art und Weise, wie ein Gast berührt und bewegt wird und das begleitende Wort ist in höchstem Maße auch eine Ansprache an die Seele. Der Theologe als Seelsorger hat dieses Geschehen zu deuten und den Gehalt dieses Tuns in einen das Alltägliche überwölbenden Rahmen zu stellen. Analog zu den Gleichnissen Jesu: Das Himmelreich ist gleich…!
Es scheint mir von größter Wichtigkeit für die Pflegenden, sich als in einem solchen Rahmen tätig zu sein zu begreifen. Denn sie sind es, die die Rede von der Liebe Gottes handgreiflich erfahrbar machen.

Rogate-Frage: Haben Sie auch junges Sterben begleitet? Was antworten Sie auf die Frage, warum Gott nach unseren Kriterien und Vorstellungen so früh Menschen zu sich ruft?

Enno Ehlers: Junges Sterben habe ich selten begleitet. In aller Regel sind die Gäste im Hospiz reifere Erwachsene oder ältere Menschen. Zu einem Jungen, der noch keine 20 Jahre alt war und der über ein Jahr im Hospiz lebte, ist es mir nicht gelungen, ein intensiveres Verhältnis zu erlangen. Aus meiner Zeit als Gemeindepfarrer erinnere ich, daß ein Junge eher mich getröstet hat als ich ihn. Auf eine eigentümliche Weise schien er des Trostes nicht bedürftig.

Ich kann nicht mehr davon sprechen, dass Menschen durch eine unheilbare Krankheit von Gott gerufen werden. Das Schlimme, Schmerzhafte, Unheilbare kann ich nicht mit dem Willen Gottes in Verbindung bringen. Sollte es Gottes Wille sein, den Einen zu heilen, den Anderen aber sterben zu lassen? Die Einen in Unfälle zu verwickeln, die Anderen aber nicht?  Welchen Sinn hätte es dann, von Gott zu reden? Archaisches Denken, das alles Geschehen in Gott begründet sah, das nach meiner Einsicht von Jesus überwunden wurde, bringt uns heute in heillose Widersprüche.
Wohl aber kann ich, wenn es denn angezeigt ist, vom Licht, von der Wärme und von der Geborgenheit reden, von denen ich meine, dass sie göttliche Eigenschaften sind, denen wir alle entgegensehen werden. Ich versuche es anschaulich werden zu lassen in Erlebnissen, die mir Sterbende gegönnt haben.

Rogate-Frage: Welche Fragen werden in den letzten Wochen Sterbenden wichtig? Bleiben diese unbeantwortet oder haben Sie gemeinsam Antwortmöglichkeiten gefunden?

Enno Ehlers: Das ist sehr unterschiedlich und kann nur in Bezug auf jeden Einzelnen beantwortet werden.

Erstaunlich ist, daß sehr viel eher bei Menschen ohne kirchliche Bindung die Frage nach der Schuld auftaucht. Womit habe ich das verdient? Den alttestamentarischen Schuld-Ergehens-Zusammenhang gerade bei Menschen dezidiert atheistischer oder agnostischer Grundhaltung vermehrt anzutreffen, hat mich im Anfang meiner beruflichen Tätigkeit verblüfft und verblüfft mich noch immer. Es scheint sich wohl um ein archaisches Empfindungsmuster zu handeln, das dann in verschiedenen religiösen Zusammenhängen seine jeweilige Begründung erfuhr.  Es fiel den Betreffenden schwer, von dieser sie so sehr bedrängenden Frage Abschied zu nehmen. Der jesuanische Geist scheint in gewissen Ausmaß davor zu bewahren.
Manchen Menschen ist es ein Bedürfnis, eine Art Lebensbeichte abzulegen. Sie möchten von ihrem ganzen Leben erzählen, sodaß dafür mehrere Gespräche notwendig sind. Die Aufgabe des Seelsorgers besteht dann im anteilnehmenden Zuhören. Einige Männer haben ausführlich von ihren teils fürchterlichen Kriegserlebnissen erzählt. Auf die Frage, ob dieses schon einmal zur Sprache gekommen sei, wurde mit „Nein!“ geantwortet. Der Trost lag im Zuhören, ein Kommentar verbot sich. Der Tod kam dann bald.

Erstaunlich ist ebenfalls, daß sog. letzte Fragen häufig nicht gestellt werden. Der Kampf im Widerstreit der Gefühle vor dem näherrückenden Ende nimmt sehr viel Energie. Da ist die Begleitung und vorsichtige, dezente Zurückhaltung wichtiger als der Wunsch der Theologen, Antworten zu geben, von denen sie nicht selten meinen, daß sie für alle gültig seien.

Rogate-Frage: Was kommt nach dem Tode? Himmel? Ruhen in Frieden? Himmelfahrt?

Enno Ehlers: Wie soll diese Frage gültig oder nur plausibel beantwortet werden, wenn das Reich des Todes doch unbekannt ist? Das Wort Paradies, das Jesus gegenüber seinem ebenfalls gekreuzigten Nachbarn verwendet, nimmt eine gängige Metapher aus seiner Zeit auf. Er entfaltet nicht inhaltlich, was er damit gemeint hat. Seiner Predigt und seinem Leben gemäß wird die Gottesnähe gemeint sein, die in der irdischen Existenz wie auch jenseits dieser erfahrbar ist und dann ungebrochen sein wird.

Wie jemand gelebt und geglaubt hat, so wird er sterben. Eine Behauptung, deren tendentielle Richtigkeit ich unterstreichen möchte, die sich im Einzelfall aber bewähren wird. Der Glaube, welcher die Liebe ist, versetzt nicht nur Berge sondern öffnet auch den Himmel. „Requiesquat in pace“ ist ein Wunsch! „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt“ ist es ebenfalls. Die Musik öffnet hier gültigere Horizonte, als es Worte vermöchten. Vor einigen Tagen hörte ich wieder die Baß-Arie aus dem Messias „I know that my redeemer liveth.“ Darin: „We shall be changed!“ Wer diese Arie und darin die aufrüttelnde Trompete hört, wird verstehen, dass ich dazu nichts weiter sagen möchte und kann.

Ein Erlebnis doch: Ein Gast, der nicht mehr sprechen konnte, schrieb auf einen Zettel: Ich möchte getauft werden. Auf die Frage, warum er getauft werden möchte, schrieb er: „Ich muß sterben. Heimat.“ In seiner von den Angehörigen erzählten Biographie war vom Kontakt zur Kirche oder anderen Gemeinschaften nicht die Rede. Sein Wunsch war von daher nicht erklärlich. Seine Taufe ging uns sehr nahe. Auch sein Sterben, das ihm schwer wurde.

Rogate: Vielen Dank, Herr Pastor Ehlers, für das Gespräch!

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

  • Gedenken an die Toten des 1. Weltkrieges.Sonnabend, 11. Oktober 2014 | 12:00 Uhr, Mittagsgebet und Andacht für Trauernde, Neuer-Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, S Schöneberg. Mit Gedenken an die Toten des 1. Weltkrieges. Mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg.
  • Dienstag, 14. Oktober 14 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 16. Oktober 14 | 19:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet, anschließend Mitgliederversammlung des Fördervereins

 

Fünf Fragen an: Dr. Sigurd Immanuel Rink, Militärbischof der EKD

Fünf Fragen an Dr. Sigurd Immanuel Rink, Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, über die Nähe von Kirche und Militär, die Kritik an Margot Käßmann und das Beten in Kasernen. Dr. Rink wird heute, Montag, 8. September 2014, 19:00 Uhr, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in sein Amt eingeführt.

Dr. Sigurd Immanuel RinkBischof Rink stammt aus Frankfurt am Main. Er war Gemeindepfarrer in Usingen und Königsstein-Falkenstein, Sprecher der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, Referent des Kirchenpräsidenten und Propst für Süd-Nassau. Er engagiert sich im ökumenischen Dialog mit der türkischen Religionsbehörde DITIB und mit der United Church of Christ in den USA.

Rogate-Frage: Herr Militärbischof, was macht Ihr Amt aus? Welche Aufgaben sind Ihnen von der Kirche und von der Bundesregierung anvertraut? Welche Schwerpunkte wollen Sie angehen?

Sigurd Rink: Meine drei Aufgaben sind: Begleitung der Geistlichen, Besuche in der Bundeswehr und Militärseelsorge und die öffentliche Stimme unserer Kirche zu Fragen der Seelsorge und Friedensethik. Als erste Arbeitsschwerpunkte habe ich gesetzt: die Einsatzkontingente der Bundeswehr kennen zu lernen, dafür zu sorgen, dass ich selbst und die Militärseelsorge in der friedensethischen Diskussion „auf Ballhöhe“ bleiben, und unser Seelsorgeprojekt für Einsatzrückkehrer und belastete Soldatinnen und Soldaten.

Rogate-Frage: Die Kritik an der in der Geschichte ja nicht selten vorkommenden Nähe von Kirche und Militär ist Ihnen bekannt. Wie geht das zusammen, Jesu Botschaft, Militärpfarrer und Einsatz in der Truppe?

Sigurd Rink: Oft gab es eine ungute Nähe von Kirche und Staat, zum Beispiel zum Beginn des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren. Heute sind beide Institutionen deutlich getrennt – und das ist gut so. Der Militärseelsorgevertrag zwischen der Bundesrepublik und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nimmt eine sehr kluge Aufgabenverteilung vor, dass der Staat sich mit Finanzen und Organisation einbringt, dass die Kirchen aber inhaltlich in ihrer Arbeit völlig frei bleiben. Was die Haltung der Kirchen zur Bundeswehr angeht, überzeugt mich auch heute noch das Konzept der „kritischen Solidarität“, das in der Nachkriegszeit vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Diktatur und des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde.

Rogate-Frage: Sie sind der erste hauptamtliche Militärbischof der Nachkriegszeit, Ihre Vorgänger waren nebenamtlich beauftragt. Die EKD hat so das Arbeitsfeld der Militärseelsorge öffentlich und personell aufgewertet. Was steckt dahinter? Mehr Wertschätzung der evangelischen Kirche für Christen in Uniform? Eine Reaktion auf einen aufziehenden neuen kalten Krieg in Europa?

Sigurd Rink: Die Entscheidung steht am Ende eines längeren Denkprozesses in der EKD, der schon über mehr als zehn Jahre geht. Schon in den ersten Amtswochen sehe ich viele Vorteile dieser Entscheidung. Die Begleitung der Geistlichen, die Besuche in den Einsätzen und die Beschäftigung mit aktuellen Fragen erfordern so viel Zeit und Energie, dass ich mir eine nebenamtliche Beauftragung nicht vorstellen könnte. Ich habe großen Respekt für meine Vorgänger, die noch unter anderen Bedingungen arbeiten mussten.

Rogate-Frage: Bischöfin a.D. Margot Käßmann wurde insbesondere von konservativen Christen im Sommer massiv kritisiert, weil sie sich öffentlich eine Bundesrepublik ohne Armee vorstellte. Ist ihre Vorstellung für Christen abwegig? Was würden Sie ihr entgegnen?

Sigurd Rink: Die Kritik teile ich nicht. Im Gegenteil: Hier äußert sich eine reflektierte und gut informierte Geistliche deutlich und verantwortlich zu brennenden Fragen. Die Kirche braucht die prophetischen Stimmen, die uns das Ziel vor Augen stellen: den Zustand des gerechten Friedens, der das friedensethische Leitbild der evangelischen Kirchen ist. Übrigens ist auch Margot Käßmann der Gedanke, dass der Einsatz rechtserhaltender Gewalt – zum Beispiel im Konzept des „Just Policing“ – notwendig sein kann, um die Gewalt einzuhegen, nicht fremd.

Rogate-Frage: Wie gestaltet sich die Frömmigkeit eines Militärbischofs? Beten Sie mehr in Kasernen als in Kirchen? Wie gelingt Ihnen die Umstellung von der alten in die neue Aufgabe?

Sigurd Rink: Der Ort ist gar nicht so entscheidend, Gottesdienst ist Gottesdienst, den wir im Namen des dreieinigen Gottes feiern. Übrigens gibt es in Deutschland und bei den Bundeswehrkontingenten im Auslandseinsatz auch eine Reihe von Kirchen, Kapellen und Andachtsräumen innerhalb von Kasernen, so dass sich die Alternative nicht ergibt.

Wir haben von der Militärseelsorge gute Beziehungen zu bestimmten Kirchengemeinden, deren Gottesdiensträume wir regelmäßig nutzen. Hier in Berlin ist das zum Beispiel die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, in der meine Einführung stattfinden wird und ich die ich auch sehr gern zum Sonntagsgottesdienst gehe.

Rogate: Vielen Dank, Herr Bischof Rink, für das Gespräch!

Mehr Infos finden Sie hier: militaerseelsorge.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

  • Andachten auf dem Neuen Zwölf-Apostel-KirchhofDienstag, 9. September 14 |19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 11. Sept. |19:30 Uhr, KOMPLET, das Nachgebet
  • Sonnabend, 13. September 2014, 12:00 Uhr, Mittagsgebet und Andacht für Trauernde, Neuen-Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, S Schöneberg. Organist: Malte Mevissen.
  • Dienstag, 16. Sept. 14 |19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet

 

Fünf Fragen an: Christina Obermüller, Online-Suizidprävention [U25] der Caritas Berlin

Christina Obermüller. Foto: Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.Fünf Fragen an Christina Obermüller, Online-Suizidprävention [U25] im
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., zum Welttag der Suizidprävention am 10. September, über die zweithäufigste Todesursache junger Menschen und Auswege aus den Abschiedsgedanken.

Christina Obermüller kam in Sachsen-Anhalt zur Welt und studierte in Hildesheim Soziale Arbeit.

Rogate-Frage: Frau Obermüller, von welchen Zahlen gehen Sie aus, wenn es um versuchte und vollzogene Selbsttötungen in Berlin und im Bundesgebiet geht?

Christina Obermüller: Etwa 10 000 Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben. Es gibt eine hohe Dunkelziffer. Experten schätzen 100 000 – 200 000 Suizidversuche pro Jahr. In Berlin verlieren wir jedes Jahr etwa 350 Menschen durch Selbsttötung.

Rogate-Frage: Was ist „[U25] Berlin“?

Christina Obermüller: „[U25] Berlin“ ist eine Online-Beratungsstelle für suizidgefährdete Jugendliche unter 25 Jahren. Hier beraten allerdings keine professionellen Berater sondern junge Ehrenamtliche, die selbst erst zwischen 16 und 25 Jahre sind und speziell für die Beratung ausgebildet werden. Das Angebot ist anonym und der Kontakt findet ausschließlich per Mail statt.

Rogate-Frage: Was ist das Besondere an dieser Arbeit mit jungen Menschen? Und warum engagiert sich die Caritas hier besonders?

Christina Obermüller: Nur Wenige wissen, dass Suizid die zweithäufigste Todesursache junger Menschen unter 25 in Deutschland ist. Jeden Tag versuchen nach Expertenschätzungen etwa 40 Unter-25-Jährige, sich das Leben zu nehmen. [U25] ist ein, auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Angebot, wo dank der völligen Anonymität vieles ausgesprochen werden kann, was woanders keine Platz hätte. An den Nutzerzahlen von [U25] Berlin sieht man, dass das Angebot die jungen Menschen erreicht: Wir beraten monatlich etwa 50 Ratsuchende.

Rogate-Frage: Allgemein wird gelegentlich behauptet, dass ein Suizid nicht zu verhindern sei bei Menschen, die ihn tatsächlich vorhaben. Was ist an dieser Aussage dran?

Christina Obermüller: Nur die wenigsten Menschen mit Suizidgedanken gelangen für sich zu einem klaren Entschluss für den Suizid. In den allermeisten Fällen ist bis zum Suizidversuch eine starke Ambivalenz vorhanden und oftmals handelt es sich nicht einmal um den expliziten Wunsch, tot zu sein als vielmehr um die Sehnsucht, das bisherige Leben nicht mehr weiterführen zu müssen.

Die Beraterinnen und Berater bei [U25] Berlin greifen häufig genau diese Ambivalenz auf und versuchen gemeinsam mit den Ratsuchenden zu schauen, ob es neben dem Suizid und der Weiterführung des bisherigen Lebens eventuell noch einen anderen Weg gibt.

Rogate-Frage: Am kommenden Mittwoch, am 10. September, beteiligen Sie sich an einer Aktion vor dem Brandenburger Tor anlässlich des Welttages der Suizidprävention. Das Rogate-Kloster unterstützt die Aktion „600Leben“. Was ist dort geplant und welche Aussage soll die Öffentlichkeit erreichen?

Christina Obermüller: Jährlich sterben in Deutschland ca. 600 junge Menschen durch eigene Hand. Wir finden, dass das eine erschreckend hohe Zahl ist. Die Aktion am 10. September 2014 soll auf diesen in der Öffentlichkeit kaum präsenten Fakt aufmerksam machen und läuft folgerichtig unter dem Titel „600 Leben – Gemeinsam 600leben.deSuizide verhindern“. Konkret ist geplant, dass sich 600 Menschen symbolisch zu Boden sinken lassen, um die schiere Zahl „600“ zu versinnbildlichen. Über eine zugehörige Aktionswebseite sollen Fakten und Hintergrundinformationen gegeben sowie zum täglichen „Nicht-Wegschauen“ angeregt werden. Weitere Informationen gibt es auf 600leben.de.

Rogate: Vielen Dank, Frau Obermüller, für das Gespräch!

Mehr Infos finden Sie hier: u25-berlin.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenen Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:

  • Donnerstag, 4. Sept. 14 |19:30 Uhr, KOMPLET, das Nachtgebet
  • Sonnabend, 6. September |18:00 Uhr, musikalische Vesper mit dem «Gamle Oslo kro og kirkekor». Gemeinsam veranstaltet mit der Norwegischen Kirche in Berlin (Sjømannskirken).
  • Dienstag, 9. September 14 |19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 11. Sept. |19:30 Uhr, KOMPLET, das Nachgebet

Gottesdienst: Erinnern und Gedenken an Unbedachte.

Erinnern und gedenken für UnbedachteFür die Lebenden und die Toten zu beten, ist ein Werk der Barmherzigkeit. Um insbesondere an Verstorbene zu erinnern, für die keine Trauerfeier gehalten wurde bzw. für Angehörige, die an einer Beerdigung nicht teilnehmen konnten, wird das Rogate-Kloster künftig ein monatliches „Gebet für Unbedachte“ halten.

An jedem 2. Sonnabend im Monat wird dazu in die Kapelle auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof um 14:00 Uhr eingeladen.

Es ist möglich, Namen Verstorbender und mitzuteilen, damit wir diese in der Fürbitte nennen.

Das offene Angebot ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Förderverein der Zwölf-Apostel-Kirchhöfe.

Der nächste Termin: Sonnabend, 11. Mai 13, 14:00 Uhr, Mittagsgebet und Gedenken an die Verstorbenen der vergangenen Wochen, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, S Schöneberg

Hier die Ordnung der Gedenk-Andacht am 14. September 13.