Sonnabend: „Spiritueller Spaziergang“ an den Großen Hafen

Zu einer „Spiritual Journey“, einem geistlichen Spaziergang an den Großen Hafen, lädt die Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus Wilhelmshaven am Sonnabend, 24. August, ein. Um 17:00 Uhr beginnt die Meditation unter freiem Himmel, die von Br. Franziskus vom Rogate-Kloster angeleitet wird. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle, die Interesse an christlicher Frömmigkeit haben. Start ist im Eingangsbereich des Küstenmuseums.

Spirituelle Spaziergänge werden in vielen Küstenorten und auf den Inseln durch die Kirchen veranstaltet. In Wilhelmshaven findet es erstmalig als Angebot der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) anlässlich der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ statt.

Informationen: wilhelmshavenglaubt.de


Willkommen zu unseren weiteren öffentlichen Gottesdiensten:

  • Mittwoch, 28. August 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Bundestagsabgeordneter Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen). Lektor*innen: Brigitte Mittelstädt und Christoph Ehlers. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Ort: Banter Kirche, Werftstr. 75, Wilhelmshaven-Bant. Bus-Line 2, Haltestelle „Banter Kirche“.
  • Mittwoch, 4. September 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Ratsherr Dr. Michael von Teichman (FDP). Orgel: Stadtkantor Markus Nitt. Lektor*innen: Florian Wiese und Hilke Schwarting-Boer.
  • Mittwoch, 11. September 2019|19:00 Uhr, Politikerkanzel: „Was mich treibt?“ mit Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil (SPD-Generalsekretär). Liturgie: Bischof Matthias Ring, Bonn. und Br. Franziskus. Lektor*innen: Ingrid Klebingat und Carsten Feist. Orgel: Stadtkantor Markus Nitt.

Fünf Fragen an: Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Fünf Freitagsfragen an Manuela Schwesig, Bundesfamilienministerin, über Gottes Liebe zu den Menschen und den Schutz von Regenbogenfamilien und LGBTI-Flüchtlingen durch die Bundesregierung.

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Manuela Schwesig (Bild: Bundesregierung/Denzel)

Seit Dezember 2013 ist Manuela Schwesig Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zuvor war sie fünf Jahre Ministerin in Mecklenburg-Vorpommern: Von 2008 bis 2011 für Soziales und Gesundheit und von 2011 bis 2013 für Arbeit, Gleichstellung und Soziales. Die studierte Finanzwirtin arbeitete zwischen 2002 und 2008 im Finanzministerium von Mecklenburg-Vorpommern. In der Landeshauptstadt Schwerin, wo Manuela Schwesig mit ihrer Familie lebt, begann auch ihre politische Karriere auf kommunaler Ebene in der Stadtvertretung. 2005 wurde sie Mitglied des SPD-Landesvorstands Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2009 ist Manuela Schwesig stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD.

Rogate-Frage: Frau Ministerin Schwesig, was bedeutet Ihnen Gott, Glaube und Spiritualität?

Manuela Schwesig: Der Glaube an Gott und Christin zu sein ist für mich ein „Ja“ zum Leben. Ich ziehe sehr viel Kraft aus meinem Glauben, genieße das gemeinsame Beten und Singen im Gottesdienst. Dort sammle ich Energie und gehe gestärkt in den Alltag. Für mich passen mein Glaube und mein Engagement in der Politik sehr gut zusammen. Das Thema Gerechtigkeit zieht sich durch die Bibel wie ein roter Faden. Er stärkt meinen Gerechtigkeitswillen. Deshalb möchte ich auch mithelfen, diese Welt ein Stück weit gerechter und lebenswerter zu machen. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Er liebt uns mit all unseren Fehlern und Schwächen, Stärken und Talenten.

Rogate-Frage: Papst Franziskus hat zum Jahr der Barmherzigkeit aufgerufen. Wie kann barmherziges Handeln in der Politik für Menschen erfahrbar zum Tragen kommen?

Manuela Schwesig: Barmherzig zu sein heißt ja konkret, sein Herz angesichts fremder Not zu öffnen. Im letzten Jahr – als viele Flüchtlinge auch in unserem Land Schutz gesucht haben – war diese Barmherzigkeit sichtbar. Ich verstehe es vor allem als Ermutigung für jeden Einzelnen von uns dabei zu helfen, die Lasten der Schwächeren zu tragen und diejenigen zu mahnen, die es besser haben und andere nicht daran teilhaben lassen. Allerdings darf Hilfe für Menschen in Not nicht allein von der Barmherzigkeit Einzelner abhängen. Politik muss für einen gerechten Ausgleich zwischen Starken und Schwachen sorgen.

Rogate-Frage: Sie treten für die volle rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben bei Ehe und die Adoption von Kindern ein. Warum?

Manuela Schwesig: In einer Familie kommt es darauf an, füreinander da zu sein und gemeinsame Werte zu leben. Dazu gehören in erster Linie Liebe, Vertrauen, Respekt und Zeit füreinander. Deswegen ist für mich klar: Wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Und wo Kinder sind, da ist auch Familie. Die sexuelle Orientierung der Eltern spielt dabei keine Rolle. Jede zweite lesbische Frau und jeder dritte schwule Mann kann sich ein Leben mit Nachwuchs vorstellen. Mehr als siebentausend minderjährige Kinder leben in Deutschland bereits heute bei gleichgeschlechtlichen Eltern. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Familie bleiben Regenbogenfamilien aber immer noch außen vor. Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Elternschaft gehören für viele Leute immer noch nicht zusammen. Deswegen ist es mir wichtig, dass Regenbogenfamilien in der Gesellschaft sichtbar werden. Mit der Öffnung der Ehe für alle ist auch eine – auch symbolische – volle rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften seitens des Staates verbunden.

Rogate-Frage: Wie können Regenbogenfamilien besser unterstützt und geschützt werden?

Manuela Schwesig: Als Bundesfamilienministerin sehe ich es als meine Aufgabe an, dass Regenbogenfamilien Unterstützung bekommen und als normale Familien, die unserer Lebenswirklichkeit entsprechen, anerkannt werden. Auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan hat und Diskriminierung heute seltener stattfindet, bin ich oft einfach fassungslos, mit welchen Vorurteilen Homosexuelle heute noch zu kämpfen haben.

Ich möchte dazu beitragen, ein modernes und weltoffenes Land zu schaffen, in dem Vielfalt als Bereicherung empfunden wird und niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung benachteiligt wird. Unsere Gesellschaft ist vielfältig und die Art und Weise wie wir leben, welche Lebensentwürfe wir haben ebenso. Jeder muss so leben dürfen wie er will. Jede muss lieben können, wen sie will. Jeder muss so sein können wie er ist.

Zur Unterstützung von Regenbogenfamilien fördert mein Haus seit dem 1. Juli 2015 das bundesweite Modellprojekt „Beratungskompetenz zu Regenbogenfamilien – Erfordernisse und Potenziale in professioneller Begleitung“ des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD). Die Mitglieder von Regenbogenfamilien sollen wohnortnah Rat und Hilfe erhalten und sich willkommen fühlen können.

Rogate-Frage: Was tut die Bundesregierung konkret zum Schutz und zur Integration von LSBTI Flüchtlingen?

Manuela Schwesig: Es reicht nicht, dass wir uns nur Gedanken darüber machen, wie wir die Menschen unterbringen die zu uns kommen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass sie hier in unserem Land und in unserer Gesellschaft ankommen. Das Bundeskabinett hat in der Meseberger Erklärung beschlossen, dass Bund und Länder jetzt prüfen, inwieweit eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich ist, um den Schutz von Flüchtlingen vor sexueller Gewalt in Flüchtlingsunterkünften zu gewährleisten. Hierbei haben wir ausdrücklich auch auf andere Schutzbedürftige Bezug genommen, wozu LSBTI Flüchtlinge zählen.

Für mehr Schutz braucht es personelle und räumliche Maßnahmen, aber auch mehr Information, Sensibilisierung und Fortbildung der Fachkräfte und Ehrenamtlichen. Deshalb haben wir bereits im vergangenen Jahr ein KfW-Programm gestartet für Neu- und Umbauten, die den Schutz von Frauen, Kindern und LSBTI-Flüchtlingen gewährleisten. Es ist vor allem wichtig, dass auch LSBTI Flüchtlinge ihre Rechte in Deutschland kennen und Ansprechpersonen haben. Daher gab es im März ein Treffen von Bund und Ländern zum Austausch über Projekte für LSBTI Flüchtlinge. Mit Mitteln des BMFSFJ wurde ein Leitfaden des LSVD e.V. zum Asylverfahren für lesbische und schwule Flüchtlinge übersetzt.

Rogate: Vielen Dank, Frau Ministerin Schwesig, für das Gespräch.

Weitere Informationen finden Sie hier: Manuela Schwesig und BMFSFJ

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren nächsten öffentlichen Gottesdiensten in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

Fünf Fragen an: Christopher Jage-Bowler, Revd Canon St. Georges-Gemeinde zu Berlin

Fünf Freitagsfragen an Christopher Jage-Bowler, Pfarrer der St. George’s Anglican Church, über die Herausforderung ständigen Wechsels in der Gemeinde, einen Ort in der Hauptstadt wo Englischsprachige Sprititualität leben und die Bedeutung der Queen für seine Kirche.

Revd Canon Christopher Jage-Bowler (Bild: privat)

Revd Canon Christopher Jage-Bowler (Bild: privat)

Geboren wurde Christopher Jage-Bowler in Northampton. Er studierte Theologie in Cambridge und ein Semester in Indien. Ordiniert wurde er in der Bristol Cathedral. In Berlin lebt und arbeitet er seit 1996. Spiritualität und interreligiöse Arbeit interessiert ihn besonders. Er führte 2006 „Pfarrer vs. Imam Football“ in Berlin ein.

Rogate-Frage: Was ist eigentlich „anglikanisch„?

Christopher Jage-Bowler: Die Anglikanische Kirche ist eine reformierte, katholische Kirche, ein Zwischenweg zwischen Protestantismus und römischem Katholizismus. Sie ist für gewöhnlich – aber nicht immer – englischsprachig.

Rogate-Frage: In Berlin gibt es schon lange eine anglikanische Gemeinde. Wie würden Sie diese beschreiben? 

Christopher Jage-Bowler: Die St. George’s Anglican Church hier in Berlin ist eine offene, einladende, internationale Kirche, welche einst die Kirche der (zweiten deutschen) Kaiserin, später die Kapelle der Britischen Armee war, und jetzt ein Ort sein möchte, an dem Englischsprechende Spiritualität entdecken und im Glauben wachsen können.

Rogate-Frage: Anglikanische Kirchengemeinden können sehr unterschiedlich sein. Von einer hochkirchlichen Ausrichtung bis zum Pietismus ist viel möglich. Welche Frömmigkeit wird hier in St. Georges wie gelebt?

Christopher Jage-Bowler: Unser Schwerpunkt liegt auf der Feier der Eucharistie, der Heiligen Kommunion. Wir glauben, dass das Sakrament der Ort ist, an dem Gott uns und wir Gott treffen. Wir heißen alle willkommen, die auf der Suche nach Gott sind.

Roagte-Frage: Wir haben keine bleibende Stadt, heißt es in der Bibel. Wie wirkt es sich aus, wenn in so internationalen Gemeinden wie St. Georges Menschen immer wieder kommen und gehen? Sie feiern häufig Abschiede, weil Menschen wieder aufbrechen. Wie ist da ein gelingender Gemeindeaufbau möglich?

Christopher Jage-Bowler: Wir versuchen, Menschen so bald wie möglich, nachdem sie bei uns angekommen sind, in unsere Gemeinde zu integrieren und einzubinden. Wir möchten Ihre Lebensgeschichte hören und die unsere mit ihnen teilen; auf diese Weise können wir gemeinsam lernen.

Rogate-Frage: Königin Elisabeth II hat heute Geburtstag. Sie wird 90 Jahre alt. Die Queen ist das weltliche Oberhaupt Ihrer Kirche. Wie wirkt sich so ein Patronat aus? Welche Impulse kann ein Monarch an der Spitze einer Kirche geben? Welche gibt sie?

Christopher Jage-Bowler: Die Königin ist uns ein Beispiel. Sie ist fromm, empfindet eine große persönliche Berufung und hat einen lebendigen Sinn für Humor, dass ist sehr wichtig für Anglikaner.

Rogate: Vielen Dank, Rev. Jage-Bowler, für das Gespräch.

Mehr über die St. George’s Anglican Church finden Sie hier: St. George. Die Antworten in englischer Sprache finden Sie hier.

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Heute, Donnerstag, 21. April 16|19:30 Uhr, KOMPLET „Vergeben“
  • Rogate Kl_Aushang_Rogate Sonntag_090316-2 KopieDienstag, 26. April 16|19:00 Uhr, VESPER (in der Ordnung des Ev. Gesangbuchs Nr. 785), mit Gedenken an die Opfer der Kernkraftkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986
  • Donnerstag, 28. April 16|19:30 Uhr, KOMPLET, Nachtgebet
  • Hier unser Aushang April 2016.
  • Sonntag Rogate, 1. Mai 16 | 10:00 Uhr, Eucharistie, Predigt: Prof. Dr. Dres. h.c. Christoph Markschies, Theologische Fakultät an der Humboldt-Universität
  • Dienstag, 3. Mai 16|19:00 Uhr, VESPER am Tag der Apostel Philippus und Jakobus das Abendgebet, in der Kirche
  • Donnerstag, 5. Mai 16|19:30 Uhr, EUCHARISTIE an Christi Himmelfahrt

Fünf Fragen an: Pater Karl Hoffmann SDS, Salvatorianer

Fünf Freitagsfragen an Pater Karl Hoffmann SDS, Salvatorianer, über seine Berufung zum Priester, wie die Seele gesunden kann und die Barmherzigkeit im Glauben.

Pater Karl Hoffmann SDS im Rogate-Kloster (Bild: Rogate-Kloster)

Pater Karl Hoffmann wurde in Berlin 1940 geboren und ist in der zerstörten Heimatstadt zur Schule gegangen. Er absolvierte eine Ausbildung bei einer Bank in Berlin-Schöneberg. Danach trat er in die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer ein. Es folgte ein Theologiestudium in Passau in Bayern, schließlich die Priesterweihe 1971. Als Seelsorger eingesetzt war er in Münster und anderen Niederlassungen der Salvatorianer. 2002 erfolgte die Rückkehr nach Berlin. Er ist tätig auf Bistumsebene als geistlicher Begleiter sowie in seinem Kloster in Berlin.

Rogate-Frage: Was hat Sie dazu bewogen Priester zu werden?

Karl Hoffmann: Das Motto des 78. Katholikentages 1958 in Berlin, an dem ich teilgenommen habe, hat mich sehr motiviert. Es lautete: Unsere Sorge der Mensch, Unser Heil der Herr. Dieses Motto hat mich bestärkt, Priester zu werden.

Rogate-Frage: Warum haben Sie sich für die „Gesellschaft des Göttlichen Heilandes“ als Ordensgemeinschaft entschieden?

Karl Hoffmann: Mir war es wichtig, in einer Gemeinschaft zu leben. Die Salvatorianer meiner Heimatgemeinde haben ein gutes Beispiel gegeben.

Rogate-Frage: Wie sieht die Ordensspiritualität der Salvatorianer konkret aus?

Karl Hoffmann: In einer unserer Ordensregeln heißt es: Wie unser Gründer, Pater Franziskus Jordan, suchen wir den Willen Gottes zu erfüllen, indem wir in der Treue zur Kirche leben und arbeiten und den Menschen dienen in Einfachheit und Bescheidenheit. Dadurch bezeugen wir der Welt die Güte und Liebe Gottes, unseres Heilandes.

Rogate-Frage: In der Liturgie sprechen wir ein Wort aus einem Dialog mit Jesus: „Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!“ Was macht die Seele gesund?

Karl Hoffmann: Verlassen wir uns auf Jesus, der einmal die Worte sprach, die für uns sehr bedeutsam geworden sind: „Kommt alle zur mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Matthäus-Evangelium 11,28). Seine Nähe zu suchen sowie mit ihm im Gebet und Gespräch zu sein, stärkt unsere Seele, unsere Psyche.

Rogate-Frage: Papst Franziskus hat ein „Jahr der Barmherzigkeit“ für 2016 ausgerufen. Was ist Barmherzigkeit? Und wo kann die Kirche barmherzig sein?

Karl Hoffmann: Das Beispiel vom barmherzigen Samariter ist uns ein gutes Vorbild (Lukas-Evangelium 10,25-37). Das betont auch Papst Franziskus immer wieder und setzt auch Beispiele in seinem Handeln. In unserer Großstadt Berlin gibt es viele Schwierigkeiten und Nöte. Da sind wir alle gefragt in den Ordensgemeinschaften, in den Kirchengemeinden und jeder Einzelne von uns.

Rogate: Vielen Dank, Pater Hoffmann, für das Gespräch.

Weitere Informationen über den Orden hier: salvatorianer.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren nächsten Gottesdiensten:

  • Rogate Kl_Aushang_Kreuzweg_090316-2 KopieKarfreitag, 25. März 16 | 15:00 Uhr, Kreuzweg, Michaelskirche, Bessemer Straße 97/101, 12103 Berlin-Schöneberg, Bus 106 (Richtung Lindenhof)
  • Ostermontag, 28. März 16 | 11:00 Uhr, Ökumenische Eucharistie, mit der Alt-Katholischen Gemeinde Berlin, Zwölf-Apostel-Kirche, U Nollendorfplatz
  • Dienstag, 29. März 16 | 19:00 Uhr, Vesper, Zwölf-Apostel-Kirche

 

Fünf Fragen an: Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski (Bild: privat)

Fünf Freitagsfragen an Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler, über die kommende Rolle der Spiritualität, die Angst der Bundesbürger vor dem Islam und die Kirche als Spaßverderber.

Prof. Opaschowski promovierte 1968 an der Universität Köln zum Dr. phil. Von 1975 bis 2006 hatte er eine Professur für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg inne. Bis 2010 war er zudem Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen. Seit 2011 ist der Zukunftsforscher insbesondere als Berater für Wirtschaft und Politik tätig.

Rogate-Frage: Herr Prof. Opaschowski, welche Rollen werden in der Zukunft Religion und Spiritualität in Deutschland haben?

Horst W. Opaschowski: Um sich nicht in der künftigen Non-Stopp- und Multi-Optionsgesellschaft zu verlieren, brauchen die Menschen Leitplanken und Orientierungspunkte. So gesehen stehen wir erst am Anfang einer neuen Sinn- und Wertedebatte, in der Religion und Spiritualität eine zentrale Bedeutung zukommt. Die Schlüsselfrage lautet aber weniger: Welche Kirche bietet mir mehr Religion? Sondern: Was hat mehr Sinn? Aus Gottesgläubigen können Sinnsucher im Nahmilieu von Familie und Freundeskreis werden. Religiosität bleibt als positives Lebensgefühl dem Alltag erhalten – in veränderter Form: Als Spiritualität und Lebensphilosophie und konkret als soziale Geborgenheit durch Familien-, Gemein- und Bürgersinn.

Rogate-Frage: Welche Bedeutung bleibt den Kirchen und christlichen Konfessionen?

Horst W. Opaschowski: Auf die Frage, was den Menschen „im Leben heilig“ ist, wird zuerst die Familie und zuletzt die Kirche genannt. Die Kirche hat unter der Massenflucht aus den Institutionen zu leiden – wie die Parteien, Gewerkschaften und Verbände auch. Größe und Anonymität dieser Organisationen wirken sich nachteilig auf Motivation und Interesse, Aktivität und Engagement aus, während kleine Gruppierungen in Familie und Nachbarschaft sowie Kleinstvereinen nicht über mangelnde Teilnahme und Intensität zu klagen brauchen.

Rogate-Frage: Innerkirchlich wird viel über Weichenstellungen für künftige Entwicklungen nachgedacht. Was würden Sie den Kirchen raten?

Horst W. Opaschowski: Die Menschen im 21. Jahrhundert wollen nicht mehr vereinnahmt oder einverleibt werden und sich auch nicht lebenslang binden müssen. Der spontane Charakter muss erhalten bleiben. Und: Engagement braucht Anerkennung – vom Ansehensgewinn bis zur Auszeichnung. Pflicht und Spaß müssen keine Gegensätze sein. Vor allem Jugendliche wollen etwas tun, was Sinn und Ernstcharakter hat und Spaß macht. Nicht selten tritt hingegen die Kirche als Spaßverderber auf.

Rogate-Frage: Wird der Islam Deutschland verändern? Wenn ja, wie?

Horst W. Opaschowski: Nicht die Kluft zwischen Arm und Reich oder die Interessen-Gegensätze zwischen Jung und Alt machen den Menschen Angst. Am meisten fürchten die Bundesbürger „sehr starke Konflikte“ zwischen Christen und Muslimen in naher Zukunft – mit wachsender Tendenz. Die Angst ist groß, dass sich ein Klima der Intoleranz ausbreitet, in dem Andersgläubige als Ungläubige gebrandmarkt werden. Die Sorge der Bundesbürger wächst, dass es durch den Islam zur Überfremdung von Kultur und Religion im eigenen Land kommt.

Rogate-Frage: Wir hörten in diesem Jahr viel über „Pegida“, über Übergriffe auf religiöse Minderheiten und Flüchtlinge. Wird in der Zukunft die Gesellschaft mehr in Extreme auseinander fallen oder glauben Sie mehr an einen gesellschaftlichen Konsens?

Horst W. Opaschowski: Die Zukunft gehört einem Zeitalter der Extreme – vom Extremsport über extreme Wetterverhältnisse bis zu extremistischen politischen Bewegungen. Extreme wie weltweite Krisen gehören auch zur neuen Normalität. In satten Wohlstandszeiten drifteten die Menschen auseinander. In Zukunft werden sie wieder zusammenrücken müssen. Eine Zusammenhaltsgesellschaft zeichnet sich in Konturen für die nächsten zwanzig Jahre ab.

Rogate: Vielen Dank, Herr Professor Opaschowski, für das Gespräch!

Weitere Informationen über Prof. Horst W. Opaschowski finden Sie hier: opaschowski.de

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Sonntag, 10. Mai 15 | 10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate, Thema des Gottesdienstes “Spiritualität in der Pflege“, Predigt: Pastorin Dr. Astrid Giebel, Diakonie Deutschland. Anschließend Eröffnung der Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ des Paritätischen Berlin.

    Sonntag, 10. Mai 15 | 10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate, Thema des Gottesdienstes “Spiritualität in der Pflege“, Predigt: Pastorin Dr. Astrid Giebel, Diakonie Deutschland. Anschließend Eröffnung der Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ des Paritätischen Berlin in den Seitenschiffen der Kirche. Sie läuft bis zum 2. Juni 2015. Öffnungszeiten: Offene Kirche, Sonnabends, 11:00 bis 15.00 Uhr und vor und nach den Gottesdiensten.

  • Dienstag, 12. Mai 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, danach Bibelgespräch
  • Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai 15 | 20:30 Uhr, EUCHARISTIE AN HIMMELFAHRT, Abendmahlsgottesdienst, Zwölf-Apostel-Kirche. Organist: Manuel Rösler.
  • Dienstag, 19. Mai 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, Zwölf-Apostel-Kirche,
  • Donnerstag, 21. Mai 15 | 18:30 Uhr, Mitgliederversammlung des Fördervereins
  • Unseren Mai-Plan finden Sie hier.

Fünf Fragen an: Andrea Richter, Landespfarrerin für Spiritualität, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schl. Oberlausitz

Fünf Freitagsfragen an Andrea Richter, Landespfarrerin für Spiritualität der EKBO, über eigene Frömmigkeit, Vertiefungswege zu Gott und große Weite in der geistlichen Begleitung.

Pfarrerin Andrea Richter

Andrea Richter, Jahrgang 1959, studierte Schulmusik an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin, anschließend folgte das Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule und Predigerseminar in Berlin. Sie leistete ein Pfarrvikariat an der „Deutschen Gemeinde zu Jerusalem“, später 16 Jahre Pfarrdienst  in Frohnau und Konradshöhe-Tegelort.
Theologisch engagiert sie sich im „Jüdisch-christlichen Dialog“ und ist Sprecherin der „AG Judentum und Christentum in der EKBO“. Seit dem 1. April 2012 ist sie Beauftragte für Spiritualität in der EKBO.

Rogate-Frage: Frau Pfarrerin Richter, Sie sind Landespfarrerin für Spiritualität. Müsste nicht eigentlich jede Pfarrerin und jeder Pfarrer in dieser Frage spezialisiert und auch vermittelnd tätig sein?

Andrea Richter: Hoffentlich ist es genau so, wie Sie sagen, dass jede Pfarrperson ihre eigene Spiritualität lebt und auch auskunftsfähig ist. Aber natürlich kennt jeder erwachsene Mensch auch all die Fallstricke des Alltages, die uns daran hindern, still zu werden, uns auf Gott zu besinnen, die Bibel zu lesen und überhaupt achtsam mit Gott zu leben. Glücklicherweise wird es vielen aber auch bewusst, dass sie zu sehr an der Oberfläche des Alltagsgeschäftes und der kirchlichen „Verrichtungen“ leben und sie über längere Zeit die Sehnsucht nach Gott nicht mehr gespürt haben. Oft ist es so, dass Menschen sich dessen in der „Lebensmitte“ bewusst werden und nach neuer Vertiefung und Gottesbeziehung suchen. Über diese eigenen Prozesse zu sprechen und andere auf die Vertiefungswege mitzunehmen – das ist meines Erachtens ein ungemeiner Zuwachs an „spiritueller Kompetenz“ für uns Pfarrerinnen und Pfarrer.

Rogate-Frage: Was ist christliche Spiritualität?

Andrea Richter: Im Grunde ist sie etwas ganz und gar Ein-faches: Spiritualität (Frömmigkeit) ist die Weise, mit der ich mit Gott, an den ich glaube, auch lebe – und zwar im Hier & Jetzt. Es gibt die schöne Unterscheidung zwischen dem „Credo“ = Ich glaube an… und dem „Cor-do“ = Ich gebe mein Herz. Christliche Spiritualität sucht nach Traditionen und Wegen der Lebens- und Liebesbeziehung zu Gott.

Rogate-Frage: Welche Angebote macht die Landeskirche für Menschen, die Spiritualität suchen und sich in ihr üben wollen?

Andrea Richter: Da sind zum Einen die unterschiedlichen Angebote von Oasentage, Glaubenskursen und Meditationsangeboten in den einzelnen Kirchengemeinden.
Eine meiner zentralen Aufgaben als landeskirchliche Beauftragte ist der Aufbau und die Begleitung eines geistlichen Angebotes im „Zentrum Kloster Lehnin“.
Die ehemalige Zisterzienserabtei ist ein wunderbarer Ort für Rückzug – Stille – Gebet und geistliches Lernen. Zu meinen Angeboten gehören Einkehrzeiten und Exerzitien ebenso wie die Fortbildungen „Spiritualität Bilden“, die für Haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeitende konzipiert sind.

Im nächsten Jahr beginnt eine weitere Langzeitfortbildung unter der Überschrift: „Exerzitien leiten und geistlich Begleiten“; eine ökumenische Ausbildung mit dem Karmel St. Teresa in Birkenwerder und Pater Reinhard Körner OCD. Das ist ein besonderes Highlight für unsere Landeskirche!

Rogate-Frage: Was ist Geistliche Begleitung und worin unterscheidet sie sich von der Seelsorge?

Andrea Richter: Bei der Beantwortung dieser Frage helfen mir zwei Formulierungen: Geistliche Begleitung ist „Seelsorge in kontemplativer Haltung“ – und sie ist „Wegbegleitung beim Lebensgespräch mit Gott“.  So merkt man schnell, dass das eine komplexe Frage ist. Die landeskirchliche Ausbildung in ‚Geistlicher Begleitung‘  soll Menschen dazu befähigen, andere in ihrem Wunsch nach Vertiefung ihrer Gottesbeziehung zu begleiten. Im Fokus der ‚Geistlichen Begleitung‘ steht das Lebensgespräch zwischen Gott und Mensch. Menschen werden dabei begleitet, ihr Leben im Licht des christlichen Glaubens zu bedenken und die eigene Lebenssituation glaubend zu erschließen. Der Begleiter oder die Begleiterin übernimmt den Dienst, dieses Gespräch zu unterstützen und zu fördern, aber auch auf Erkenntnisse und Irrwege aufmerksam zu machen.

Rogate-Frage: Was muss jemand mitbringen, die oder der geistlich begleitend tätig ist?

Andrea Richter: „Mitbringen“ – das hört sich so an, als hätte müsste man einen gepackten Koffer bei sich tragen…. Und auch die Frage nach dem „Müssen“ – da würde ich andere Schwerpunkte setzen: In aller Regel haben Menschen, die von anderen als geistliche Begleiter angefragt werden – und darauf kommt es eigentlich an! – eine große theologische Weite, eine spirituelle Offenheit, eine innere Gelassenheit, gesunde Selbsteinschätzung, Menschenkenntnis und vor allem viel Gottvertrauen!

Rogate: Vielen Dank, Frau Pfarrerin Richter, für das Gespräch!

Weitere Informationen über Landespfarrerin Andrea Richter finden Sie hier.

Weitere Freitagsfragen – und Antworten – finden Sie hier: Rogatekloster.de

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Dienstag, 14. April 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, danach Bibelgespräch
  • Donnerstag, 16. April 15 | 20:30 Uhr, Fürbitt-Andacht, in der Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 21. April 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, anschließend Mitgliederversammlung des Trägervereins
  • Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink.

    Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink.

    Donnerstag, 23. April 15 | 20:30 Uhr, Komplet, das Nachtgebet, Zwölf-Apostel-Kirche

  • Dienstag, 28. April 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, danach Bibelgespräch
  • Donnerstag, 30. April 15 | 20:30 Uhr, Meditative Andacht, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 5. Mai 15 | 19:00 Uhr, Vesper, das Abendgebet, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink. Orgel: Malte Mevissen.

Willkommen im März: Die Passionszeit im Rogate-Kloster

Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten in der gastgebenden Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg:

  • Sonntag, 1. März 2015 | 10:00 Uhr, EUCHARISTIE, Gottesdienst der Zwölf-Apostel-Gemeinde am Sonntag Reminiszere, mit Chor
  • Dienstag, 3. März 15 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet
  • Donnerstag, 5. März 15 | 20:30 Uhr, KREUZWEG-ANDACHT
  • Dienstag, 10. März 15 | 19:00 Uhr, VESPER, das Abendgebet, danach Bibelgespräch
  • Donnerstag, 12. März 15 | 20:30 Uhr, DIE SIEBEN WORTE JESU AM KREUZ, Andacht
  • Dienstag, 17. März 15 | 19:00 Uhr, VESPER in der Kirche, anschließend Rogate-Abend zur Lage und Leben der Christen im Orient, Kleiner Saal. Referent: Matthias Disch.
  • Sonnabend, 28. März 2015 | 18:00 Uhr, ökumenische Vesper in der Kirche, mit der Alt-katholischen Gemeinde
  • Sonntag Palmarum, 29. März 15 | 10:00 Uhr, Gottesdienst in der Michaelskirche, Bessemer Straße 97/101, 12103 Berlin-Schöneberg, Bus 106 (Richtung Lindenhof, Haltestelle Bessemer Straße)
  • Dienstag, 31. März 15 | 19:00 Uhr, Vesper in der Michaelskirche, Bessemer Straße 97/101, 12103 Berlin-Schöneberg, Bus 106 (Richtung Lindenhof, Haltestelle Bessemer Straße)
  • Unseren März-Plan finden Sie hier.

Vorschau:

  • Gründonnerstag, 2. April | 19:00 Uhr, Eucharistie in der Michaelskirche, Bessemer Straße 97/101, 12103 Berlin-Schöneberg, Bus 106 (Richtung Lindenhof, Haltestelle Bessemer Straße)
  • Karfreitag, 3. April 15 | 15:00 Uhr, KREUZWEG-ANDACHT
  • Ostermontag, 6. April 2015 | 10:00 Uhr, ökumenische Eucharistie, mit der Alt-katholischen Gemeinde
  • Donnerstag, 7. Mai 15 | 20:30 Uhr, Andacht mit Gedenken des Kriegsendes vor 70. Jahren und der Befreiung Deutschlands. Ansprache: Militärbischof Dr. Sigurd Rink. Orgel: Malte Mevissen.
  • Eröffnung der Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ am 10. Mai 2015

    Sonntag, 10. Mai 2015 | 10:00 Uhr, Eucharistie am Sonntag Rogate, Thema des Gottesdienstes „Spiritualität in der Pflege„, Predigt: Pastorin Dr. Astrid Giebel, Diakonie Deutschland. Anschließend Eröffnung der Fotoausstellung „Gepflegt in der Gegenwart“ des Paritätischen Berlin in den Seitenschiffen der Kirche. Sie läuft bis zum 2. Juni 2015. Öffnungszeiten: Offene Kirche, Sonnabends, 11:00 bis 15.00 Uhr und vor und nach den Gottesdiensten.

  • Freitag, 19. Juni 2015 | 19:30 Uhr, Eröffnungsgottesdienst des 23. lesbisch-schwulen Stadtfestes des Regenbogenfonds e.V., Predigt: Pfarrer Burkhard Bornemann, amtierender Superintendent im Kirchenkreis Schöneberg. Mit dem Posaunenchor Friedenau und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Orgel: Malte Mevissen.

Erreichbar ist die Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.