Demokratieprojekt Wangerlandsofa: „Tod (und Ewigkeit) im Wangerland“

Am Donnerstag, 21. November, wird es in unserer Demokratiereihe „Wangerlandsofa“ um das Thema „Tod im Wangerland“ gehen. 

Informiert wird über die Arbeit von Bestattern in der Region, der Kommune (bei ordnungsbehördlichen Beisetzungen), über Seebestattungen und die Rolle der Kirche und ihrer Friedhöfe. 

Br. Franziskus interviewt Ordnungsamtsleiter Markus Gellert (Gemeinde Wangerland), Kapitän Dirk Huntemann (Reederei Huntemann), Bestatter Eric Janßen (Bestattungen Janßen) und Kreispfarrer Christian Scheuer (Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven). 

Beginn ist um 19:00 Uhr im Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.

Informationen über das Wangerlandsofa: Das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael, das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Pakens-Hooksiel und die Katholische Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) kooperieren im Demokratie-Projekt „Wangerlandsofa“, um (wieder oder mehr) miteinander zu reden. Monatlich wird im Hooksieler Gemeindehaus das „Rote Sofa“ aufgestellt. Zu den Abenden werden politisch, sozial und gesellschaftlich Engagierte eingeladen, befragt und anschließend miteinander überlegt, welche Folgen sich daraus für unser Leben im Wangerland und der Region ergeben. Der Eintritt ist frei.

Pressespiegel: „Demokratie – nie selbstverständlich“

Nordwest-Zeitung

Hooksiel – Das rote Sofa aus dem Diakonie-Kaufhaus hat extra einen neuen Bezug erhalten – zwölfmal sollen Gäste darauf im Walter-Spitta-Haus Hooksiel Platz nehmen. Den Anfang im Demokratie-Projekt „Wangerlandsofa“ des Rogate-Klosters Berlin gemeinsam mit Diakonie, evangelisch-lutherischer Gemeinde und katholischer Erwachsenenbildung machten am Donnerstagabend Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Björn Mühlena.“

Den Artikel „Demokratie – nie selbstverständlich“ vom 26. Oktober 2019 von Melanie Hanz finden Sie hier.

Nordwest-Zeitung

Hooksiel – Wie halten wir unsere Gesellschaft zusammen? Wo und wie können wir über Themen miteinander diskutieren und uns – respektvoll und offen – die Meinung sagen? Und wo entwickeln wir neue Ideen und verabreden uns, um Visionen wahr werden zu lassen? Diese Fragen haben das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael in Berlin, das Diakonische Werk Friesland und die ev. Kirchengemeinde Hooksiel dazu bewogen, das „Wangerland-Sofa“ aufzustellen.“

Den Artikel „Gespräche auf dem roten Sofa“ vom 24. Oktober 2019 von Melanie Hanz finden Sie hier.

Wilhelmshavener Zeitung

„Hooksiel/WAN – „Bestens ausgefragt“ fühlten sich Frieslands Landrat Sven Ambrosy und der Wangerländer Bürgermeister Björn Mühlena nach zwei Stunden auf dem roten Sofa. Sie waren die ersten Gäste auf dem „Wangerlandsofa“, einem Demokratie-Projekt, das in Wilhelmshaven in vergleichbarer Form bereits Publikumserfolge feierte (die WZ berichtete). Wie dort war es auch hier Bruder Franziskus vom ökumenischen Rogate-Kloster St. Michael, der am Donnerstagabend als Moderator im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel fungierte.“

Den Artikel „Politiker müssen auf die Couch“ finden vom 26. Oktober 2019 Sie hier.

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Willkommen zu den nächsten Veranstaltungen des Projektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“:

Demokratieprojekt „Wangerlandsofa“ startet am Donnerstag in Hooksiel

Am Donnerstag startet das neue Demokratieprojekt „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel. Den Auftakt gestalten Landrat Sven Ambrosy (Landkreis Friesland) und Bürgermeister Björn Mühlena (Gemeinde Wangerland) mit. Beide nehmen Platz auf dem „Roten Sofa“ und lassen sich von Bruder Franziskus (Rogate-Kloster) zur Frage „Wie demokratisch ist Landkreis und Gemeinde?“  befragen. Anschließend sollen weitere Themen gesammelt werden, die die Menschen im Wangerland beschäftigen und in den Folgeveranstaltungen diskutiert werden sollen.

Das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael initiierte haben das Wangerlandsofa-Projekt. Es soll der gesellschaftlichen Spaltung begegnen und zivilgesellschaftliches Engagement gefördern. Partner der Initiative sind das Diakonische Werk Friesland-Wilhelmshaven, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Pakens-Hooksiel und die Katholische Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB). Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert das Wangerlandsofa über das Programm „100 Projekte MITEINANDER REDEN“.

Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 19:00 Uhr, Eröffnung „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ mit Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Björn Mühlena. Ort: Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, 26434 Hooksiel.

Infos: wangerlandsofa.de.

Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie: „Glaube, Liebe, Hoffnung“ im Rogate-Kloster

Zum Monat der Diakonie 2019 sind in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg Bilder und Exponate eines interreligiösen Ausstellungsprojektes zu sehen. Über 180 Fotomotive und Texttafeln dokumentieren die religiöse Vielfalt einer Stadt am Beispiel von Wilhelmshaven sowie das Verbindende der verschiedenen Religionsgemeinschaften und deren Gemeinden im Alltag. Ziel ist die Verständigung zwischen den Angehörigen verschiedener Weltanschauungen sowie das Motto des Diakonie-Monats „Haltung zeigen. Zusammenhalt fördern“.

Der Fotograf Arne Schulz hatte für das Ausstellungsprojekt im Sommer an der Nordsee verschiedene Orte religiöser Praxis aufgesucht und seine Eindrücke mit beeindruckenden Bildern festgehalten. Beispielsweise ist das Leben von Schwestern des Schönstattordens, einer buddhistischen Meditation oder vietnamesische Migranten im Gebet zu sehen. Texte beschreiben zudem Alltag, Ritus, Orte, Kleidung, Klang und Leben der verschiedenen Glaubenswelten.

Ausstellung im Rogate-Kloster (Bild: Marcel Talartsik)

Ausstellungsort ist das Rogate-Kloster in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg. Öffnungszeiten sind sonnabends, 11:00 bis 15:00 Uhr, sowie vor und nach den Gottesdiensten. Bis zum 13. Oktober ist die Ende September mit einem Gottesdienst eröffnete Schau zu sehen. Der Eintritt ist frei. Kirchengemeinde und Rogate-Kloster haben für die Ausstellung eine Kooperation verabredet.

Zudem wird als Teil des Projektes „(M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ gezeigt. Das integrative Bilderprojekt von Migranten und länger dort lebenden Menschen geht der Frage nach, wie verschieden Menschen auf ihre zum Teil neue Heimat sehen und leben. Als Schirmherr wurde der in Wilhelmshaven geborene Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, gewonnen.

Die Ausstellung „Glaube, Liebe Hoffnung – praxis pietatis“ ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieinitiative „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“ und aus der im Küstenmuseum Wilhelmshaven bis zum 15. September gezeigten Sonderschau „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade“ hervorgegangen. Die Schau wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der Volksbank Wilhelmshaven eG, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Erreichbar ist die Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln: über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). Fahrrad- und PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße. Adresse: An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Pressespiegel: „Auf dem Sofa miteinander reden, zuhören und streiten“

Nordwest-Zeitung

„…Diese Fragen haben das ökumenische Rogate-Kloster St. Michael in Berlin, das Diakonische Werk Friesland und die evangelische Kirchengemeinde Hooksiel dazu bewogen, das „Wangerland-Sofa“ aufzustellen. „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ lautet das Motto. Es geht um die Grundlage der Demokratie: Es geht darum, wieder zu lernen, miteinander zu reden – und zu streiten….“

Den Artikel von Melanie Hanz vom 18. September 2019 finden Sie hier.

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Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten:

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz und die Franziskanerinnen in St. Willehad“ am 25. August

Über „Frieden und Toleranz und die Franziskanerinnen im St.-Willehad-Hospital“ wird am Sonntag, 25. August, Schwester Schwester Diethilde Bövingloh im Küstenmuseum Wilhelmshaven sprechen. Die Vortragsveranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ Beginn ist um 15:00 Uhr in der Weserstraße 58.

Schwester Diethilde Bövingloh (Bild: privat)

Schwester Diethilde Bövingloh (72) ist seit 48 Jahren Mauritzer Franziskanerin und lebt in der internationalen Ordenszentrale in Münster.

Von 1900 – 2014 lebten und arbeiteten die Schwestern ihres Ordens im St.-Willehad-Hospital in der Wilhelmshavener Südstadt. Sie gehören der katholischen Ordensgemeinschaft an, die ihren internationalen Sitz in Münster hat.

Die Ordensfrauen kamen als Krankenschwestern nach Wilhelmshaven, um in der damals aufstrebenden Stadt, in der es noch keine ausreichende soziale und medizinische Versorgung für die steigende Zahl der Menschen gab. Zuerst pflegten sie die kranken und alten Menschen in ihren Wohnungen und übernahmen später die Pflege in dem damals neu gegründeten St. Willehad-Hospital. Fest in ihrem christlichen Glauben verankert und getragen von dem Wort Gottes „Was ihr einem der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt.25,45), gingen sie auf alle Menschen zu, die ihre Hilfe gebrauchten.

Viele Franziskanerinnen haben sich in den 114 Jahren für die Menschen der Stadt engagiert und so Zeugnis geben wollen, dass alle Menschen von Gott gleich geliebt sind, egal welcher Religion, Nationalität oder Hautfarbe sie angehören.

Dankbar für die Zeit in Wilhelmshaven und mit vielen guten Erinnerungen an die Menschen am Jadebusen kamen Schwester Coronata und ihre Mitschwestern 2014 in ihre westfälische Heimat zurück. Mit großem Interesse verfolgen die Schwestern weiterhin das Leben in Wilhelmshaven, besonders das der Kirchen.

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Volksbank Wilhelmshaven eG, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Informationen: wilhelmshavenglaubt.de

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz in der Evangelisch-reformierten Kirche“ am 15. August

Über „Frieden und Toleranz in der Evangelisch-reformierten Kirche“ wird am Donnerstag Dr. Martin Heimbucher im Küstenmuseum Wilhelmshaven prechen. Der Kirchenpräsident referiert im Rahmenprogramm der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Weserstraße 58.

Die Ev.-ref. Kirche ist eine der 20 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zu ihr gehören 145 Gemeinden mit etwa 171.000 Gemeindegliedern. Die Gemeinden, die sich über das ganze Bundesgebiet verteilen, sind in neun Synodalverbände gegliedert; vornehmlich in Ostfriesland, dem Emsland, in der Grafschaft Bentheim sowie im östlichen Niedersachen und in Bayern.

Dr. Martin Heimbucher (Bild: (Foto: Jens Schulze)

Dr. Martin Heimbucher ist leitender Theologe der Evangelisch-reformierten Kirche und zugleich Leiter des Landeskirchenamtes in Leer. Er sagt: „Toleranz allein genügt nicht!

Der gebürtige Regensburger ist in Kassel aufgewachsen. Er studierte in Göttingen und Mainz und absolvierte sein Vikariat in der Lippischen Kirche. Dort wurde er auch ordiniert und war bis 1999 als Gemeindepastor tätig. Vor seiner Wahl zum Kirchenpräsidenten war Martin Heimbucher von 2007 bis 2013 Theologischer Referent der Union Evangelischer Kirchen (UEK) im Kirchenamt der EKD in Hannover. In der Evangelisch-reformierten Kirche war er sieben Jahre lang Pastor der Gemeinde Eddigehausen (bei Göttingen). Er trat sein Amt als Kirchenpräsident am 1. November 2013 an.

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Es wird eine Vortrags-Flatrate-Karte für alle 21 Veranstaltungen der Reihe „Frieden und Toleranz“ angeboten. Diese kostet 22,00 Euro (ermäßigt 17,00 Euro). Darin enthalten ist eine Jahreskarte für das Küstenmuseum. Der Einzeleintritt beträgt bei Vortragsveranstaltungen sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Rahmenprogramms bittet das Museum um Anmeldung unter Telefon 04421.40 09 40 oder per Mail kuestenmuseum@wilhelmshavenglaubt.de

Informationen: wilhelmshavenglaubt.de