Die Geschichte von Jesu Geburt zum Heiligen Abend.

RogateKl_Postkarte A6_Weihnachten_hoch_211217_1Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Aus dem Evangelium des Lukas 2,1 – 20

Die Weihnachtsgeschichte von Christi Geburt zum Heiligen Abend

RogateKl_Postkarte A6_Weihnachten_hoch_211217_1Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Aus dem Evangelium des Lukas 2,1 – 20

Online-Initiative „Rettet den Advent! Weihnachten beginnt am 25.12.“

Aktion des Rogate-Klosters: Rettet den Advent! Weihnachten beginnt am 25. Dezember.Der Advent verschwindet. Immer mehr ist nur noch von der „Vorweihnachtszeit“ die Rede.

Weihnachtssüßigkeiten gibt es jedes Jahr ab dem 1. September in den Supermärkten, manchmal sogar früher. Weihnachtsbeleuchtungen in Straßen, Geschäften und in den Fenstern werden Anfang November in Betrieb genommen. Sogar Kirchengemeinden veranstalten am Volkstrauertag, Totensonntag und den Adventssonntagen „Weihnachtsmärkte“.

Für manche beginnt irgendwann Mitte November sofort die „Vorweihnachtszeit“. Das Weihnachtsoratorium erklingt an vielen Stellen vor dem 1. Advent, Wochen vor Weihnachten („Jauchzet, frohlocket…“). Jeden Tag Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte, die kurz vor Weihnachten schließen. Eine Adventfeier? Was ist das denn? Und wer ab November Weihnachten feiert, der glaubt, dass Fest sei spätestens am 2. Weihnachtstag vorbei. Schade, denn so wird der Januar ein einfacher Wintermonat statt vom Licht durchflutet.

Dabei gibt es einen großen Unterschied zwischen dem Advent und der Weihnachtszeit, die das eigentliche Fest (der Geburt Jesu) ist. Der Advent begleitet den Weg dahin. Heiligabend ist nicht das Ende der Weihnachtszeit. Da beginnt Weihnachten.

Wir wollen mit dieser kleinen Initiative (auf Facebook und Twitter) zur Rettung des Advents als Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten beitragen. Eine stille Zeit der Besinnung, die hinführt zum großen Fest.

Drum: Rettet den Advent! Weihnachten beginnt am 25.12.

Ihre Meinung ist gefragt:

Wir möchten gern Aufkleber (siehe oben) produzieren und an Gemeinden kostenlos weitergeben. Für die Produktion suchen wir Unterstützende, um die Initiative finanzieren zu können. Helfen Sie mit, den Advent zu retten!

Kontonummer des Rogate-Klosters: Spendenkonto IBAN DE76 3706 01936010 2880 19, BIC GENODED1PAX. Bitte Spendenzweck „Adventsaktion“ sowie Ihre Adresse für die Spendenbescheinigung hinzufügen. Vielen Dank!

Rettet den Advent vom Rogate-Kloster

Rogate-Gottesdienste zu Weihnachten im Kloster Lehnin: Willkommen!

Willkommen zu unseren öffentlichen Gottesdiensten im Kloster Lehnin in Brandenburg:

  • Sonntag, 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2016 | 17:00 Uhr, Vesper mit einer Erwachsenentaufe. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Sonntag, 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2016 | 22:00 Uhr, Komplet (Nachtgebet) mit einer Aufnahme in das Postulat. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • (Montag, 2. Weihnachtstag, Tag des Heiligen Stephanus, 26. Dezember 2016 | 10:00 Uhr, gemeinsamer Besuch der Heiligen Messe der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit. Ort: Kapelle Heilige Familie, Kurfürstenstraße 9, 14797 Kloster Lehnin.)
  • Montag, 2. Weihnachtstag, Tag des Heiligen Stephanus, 26. Dezember 2016 | 17:30 Uhr, Vesper. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Montag, 2. Weihnachtstag, Tag des Heiligen Stephanus, 26. Dezember 2016 | 22:00 Uhr, Komplet (Nachtgebet). Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Dienstag, 27. Dezember 2016 | 8:30 Uhr, Morgengebet. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Dienstag, 27. Dezember 2016 | 11.45 Uhr, Mittagsgebet. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Dienstag, 27. Dezember 2016 | 17:30 Uhr, Vesper. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Dienstag, 27. Dezember 2016 | 22:00 Uhr, Komplet (Nachtgebet). Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.
  • Mittwoch, 28. Dezember 2016 | 8:30 Uhr, Morgengebet. Ort: Schwesternkapelle im Abtshaus, Kloster Lehnin, Klosterkirchplatz 1-19, 14797 Kloster Lehnin.

Berlin: Gebete für Verletzte und Tote vom Breitscheidplatz

2016-12-bibel-ro%cc%88merbrief-12In der Nähe vom Rogate-Kloster in der Zwölf-Apostel-Gemeinde steht die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz. Wir hören den ganzen Abend die Martinshörner und sehen die Rettungsfahrzeuge zum Ort des Geschehens eilen.

Wir beten für die Toten und Verletzten des heutigen Abends, für die Angehörigen und die Retter.

Wir sind traurig über die Ereignisse heute Abend. Wir hoffen weiter auf eine bessere Welt und Gerechtigkeit für alle Menschen auf der Welt. Wir hoffen auf den Frieden für alle, nicht nur im Advent und zu Weihnachten. Wir werden weiter unser Leben leben und nicht nachlassen im Einsatz für eine lebenswerte und offene Gesellschaft, hier in Berlin und da wo Gott uns hinstellt.

Wir beten mit allen Menschen guten Willens:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Gebete für Frieden und Versöhnung finden Sie hier.

Hinweis: Um 18 Uhr findet heute in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Gedenkgottesdienst statt.