Wilhelmshaven glaubt.

Willkommen zum „Spirituellen Spaziergang“

Zu einer „Spiritual Journey“, einem geistlichen Spaziergang an den Großen Hafen, lädt die Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus Wilhelmshaven am Sonnabend, 24. August, ein. Um 17:00 Uhr beginnt die Meditation unter freiem Himmel, die von Br. Franziskus vom Rogate-Kloster angeleitet wird. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle, die Interesse an christlicher Frömmigkeit haben. Start ist im Eingangsbereich des Küstenmuseums.

Spirituelle Spaziergänge werden in vielen Küstenorten und auf den Inseln durch die Kirchen veranstaltet. In Wilhelmshaven findet es erstmalig als Angebot der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) anlässlich der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ statt.

Einladung zum Vortrag „Frieden und Toleranz und die Franziskanerinnen im St. Willehad-Hospital“ am 25. August

Über „Frieden und Toleranz und die Franziskanerinnen im St.-Willehad-Hospital“ wird am Sonntag, 25. August, Schwester Schwester Diethilde Bövingloh im Küstenmuseum Wilhelmshaven sprechen. Die Vortragsveranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ Beginn ist um 15:00 Uhr in der Weserstraße 58.

Schwester Diethilde Bövingloh (Bild: privat)

Schwester Diethilde Bövingloh (72) ist seit 48 Jahren Mauritzer Franziskanerin und lebt in der internationalen Ordenszentrale in Münster.

Von 1900 – 2014 lebten und arbeiteten die Schwestern ihres Ordens im St.-Willehad-Hospital in der Wilhelmshavener Südstadt. Sie gehören der katholischen Ordensgemeinschaft an, die ihren internationalen Sitz in Münster hat.

Die Ordensfrauen kamen als Krankenschwestern nach Wilhelmshaven, um in der damals aufstrebenden Stadt, in der es noch keine ausreichende soziale und medizinische Versorgung für die steigende Zahl der Menschen gab. Zuerst pflegten sie die kranken und alten Menschen in ihren Wohnungen und übernahmen später die Pflege in dem damals neu gegründeten St. Willehad-Hospital. Fest in ihrem christlichen Glauben verankert und getragen von dem Wort Gottes „Was ihr einem der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt.25,45), gingen sie auf alle Menschen zu, die ihre Hilfe gebrauchten.

Viele Franziskanerinnen haben sich in den 114 Jahren für die Menschen der Stadt engagiert und so Zeugnis geben wollen, dass alle Menschen von Gott gleich geliebt sind, egal welcher Religion, Nationalität oder Hautfarbe sie angehören.

Dankbar für die Zeit in Wilhelmshaven und mit vielen guten Erinnerungen an die Menschen am Jadebusen kamen Schwester Coronata und ihre Mitschwestern 2014 in ihre westfälische Heimat zurück. Mit großem Interesse verfolgen die Schwestern weiterhin das Leben in Wilhelmshaven, besonders das der Kirchen.

Das Rahmenprogramm „Frieden und Toleranz“ findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven Friesland Wesermarsch e.V. (KEB) statt.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt.“ ist ein Projekt der AG „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ des Förderprogramms „MITEINANDER REDEN“. Sie wird gefördert vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, Aktion Mensch, der Ja-Wir-Stiftung, dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, der Dr. Buhmann Stiftung und dem Rogate-Kloster Sankt Michael.

Informationen: wilhelmshavenglaubt.de

Grußwort des Oberbürgermeisters

Bis zum 15. September 2019 ist im Küstenmuseum Wilhelmshaven die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ zu sehen.

Oberbürgermeister Andreas Wagner hat uns folgendes Grußwort anlässlich des Ausstellungsbeginns übermitteln lassen:

Unter der Regie des 2018 gegründeten Arbeitskreises „Religionenhaus“ wurde anlässlich des 150. Stadtgeburtstages ein interreligiöses Ausstellungsprojekt zum Thema religiöse Vielfalt an der Jade ins Leben gerufen. Zum Arbeitskreis, der nach dem Vorbild des Berliner Projektes „House of One“ gegründet wurde, gehören Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven sowie Vertreterinnen und Vertreter des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, der römisch- katholischen Kirchengemeinde St. Willehad, der Kreisdiakonie und des ökumenischen Rogate-Klosters.

#wilhelmshavenglaubt: 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen und der Katholischen Erwachsenenbildung Wilhelmshaven-Friesland-Wesermarsch wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Mit Vorträgen, Bildern und Kultgegenständen setzt man sich mit dem Wirken der unterschiedlichen Religionen in der 150-jährigen Stadtgeschichte und deren Rolle für das Zusammenleben in der Stadt auseinander. Zentrales Anliegen ist es, für Frieden und Toleranz zu werben und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Oder, um es mit anderen Worten auszudrücken, gelebte Vielfalt der Einfalt entgegenzusetzen. Auch wenn die gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Vielfalt zunehmend anerkannt wird, müssen sich alle Religionen nach wie vor vielfältigen Herausforderungen stellen. In Wilhelmshaven wird Vielfalt gelebt und das Miteinander gestaltet.

Oberbürgermeister Wagner (Bild: Stadt Wilhelmshaven)

Hier zeigt sich einmal mehr, welch unterschiedliche Facetten sich in der Jadestadt verbergen und durch die zahlreichen Aktionen zum Stadtgeburtstag ans Licht kommen!

Ich danke allen, die zum Gelingen dieser Ausstellung beigetragen haben. In diesem Sinne wünsche ich einen guten Verlauf, viele fruchtbare Begegnungen und neue Erkenntnisse!

Andreas Wagner, Oberbürgermeister

Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.

Wilhelmshaven glaubt? Eine Ausstellung und ein vielfältiges Rahmenprogramm zeugen vom Wirken der Religionen in der 150jährigen Stadtgeschichte und deren Rolle für das Miteinander und das friedliche Zusammenleben der Stadtgesellschaft. Anlässlich des  Stadtjubiläums präsentieren sich Glaubens-, Religionsgemeinschaften und Gemeinden der Jadestadt in einer Ausstellung im Küstenmuseum.

Exponate, Bilder und Kultgegenstände geben exemplarisch Einblicke in das Leben der Gemeinden. Liturgische Gewänder zerstörter Kirchen, eine Torarolle von 1760 und ein muslimisches Leichentuch zeugen von Brüchen und Veränderungen. Das Engagement Einzelner sowie Profile religiöser Gemeinschaften in der Geschichte und Gegenwart werden symbolisch und beispielhaft hervorgehoben.

Die Ausstellung „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade.“ ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“. Kurator ist Miguel-Pascal Schaar.

Eröffnung

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 28. Juni 2019, 16:oo Uhr, im Küstenmuseum, Weserstr. 58, Wilhelmshaven. Es spricht Kreispfarrer Christian Scheuer und Bürgermeister Uwe Reese. Mitwirkung: Paul Yuval Adam, Kantor der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld. Die Sonderschau wird bis zum 15. September gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Bild: Arne Schulz, arneschulz-fotografie.de für #Wilhelmshavenglaubt

Die Ausstellung ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft „Religionenhaus Wilhelmshaven“ und des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“.

Eintritt und Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr.  :

Eintritt: Erwachsene: 5,00 €. Ermäßigt I (Kinder 6 – 15 Jahre): 2,50 €. Ermäßigt II (Schüler ab 16, Studenten, Azubis, Arbeitslose, Behinderte ab 80 %, Rentner): 3,50 €. Kinder unter 6 Jahre: frei. Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder): 14,00 €

Eintritt für die Vortragsveranstaltungen: 7.- Euro (ermäßigt: 5.- Euro), darin ist der Eintritt in das Museum enthalten.

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Rahmenprogramm zur Ausstellung (Bei Teilnahme: Anmeldung erbeten)

  • „Jüdisches Leben, die Synagoge und Gedenkkultur in Wilhelmshaven aus christlicher Sicht“: Donnerstag, 11. Juli, 19:oo Uhr, Pastor Frank Moritz, Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz im (evangelischen) Kirchenlied: Donnerstag, 25. Juli 2019, 19:oo Uhr, Kreiskantor Thorsten Ahlrichs, Ganderkesee
  • Frieden und Toleranz im Jesidentum: Sonntag, 28. Juli 2019, 15:oo Uhr, Ilyas Yanc, Oldenburg
  • Frieden und Toleranz im Buddhismus: Sonntag, 4. August 2019, 15:oo Uhr, Eckhart Gattermann, Leiter Meeresspiegel-Zendo, Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz im Liberalen Judentum: Donnerstag, 8. August 2019, 19:oo Uhr, Generalsekretärin Irith Michelsohn, Union progressiver Juden, Bielefeld
  • Spiritueller Spaziergang am Großen Hafen: Ab Küstenmuseum, Sonnabend, 10. August 2019, 17:oo Uhr, Br. Franziskus, Berlin/Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz im Liberalen Islam: Sonntag, 11. August, 15:oo Uhr, Imanin Rabeya Müller, Köln
  • Frieden und Toleranz in der Evangelisch-reformierten Kirche: Donnerstag, 15. August 2019, 19:oo Uhr, Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher, Leer
  • Frieden und Toleranz in der Evangelisch-lutherischen Kirche: Sonntag, 18. August 2019, 15:oo Uhr, Pastor Dr. Tim Unger, Wiefelstede
  • Der Anfang – Reiseprediger der Inneren Mission besuchen das Jadegebiet“,  Donnerstag, 22. August, 19:oo Uhr, Ursula Aljets, Wilhelmshaven
  • „Frieden und Toleranz und das St.-Willehad-Hospital in Wilhelmshaven“: Sonntag, 25. August, 15:oo Uhr, Schwester Diethilde Bövingloh, Münster
  • Spiritueller Spaziergang am Großen Hafen: Ab Küstenmuseum, Sonnabend, 24. August 2019, 17:oo Uhr, Br. Franziskus, Berlin/Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz in der Römisch-Katholischen Kirche: Donnerstag, 29. August, 19:oo Uhr, Offizial und Weihbischof Wilfried Theising, Vechta
  • Spirituelle Spaziergänge (Spiritual Journey) an den Großen Hafen: Ab Küstenmuseum, Sonnabend, 31. August 2019, 17:oo Uhr, Br. Franziskus, Berlin/Wilhelmshaven
  • Kulturcafé: Mittwoch, 4. September, 15:oo Uhr, mit Rabbinerin Alina Treiger (Jüdische Gemeinde Oldenburg), Kirchenmusiker Gerrit Junge (Neuapostolische Gemeinde) und  Miguel-Pascal Schaar (Kurator „Wilhelmshaven glaubt.“)., mit einer Kurzeinführung in die Ausstellung. Es wird um Anmeldung bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung gebeten. Informationen unter (04421) 40 09 40. Die Kosten pro Person betragen 5 €.
  • Frieden und Toleranz in der römisch-katholischen Militärseelsorge: Donnerstag, 5. September, 19:oo Uhr, Monsignore Rainer Schadt, Leitender Militärdekan, Kiel
  • Spiritueller Spaziergang am Großen Hafen: Ab Küstenmuseum, Sonnabend, 7. September 2019, 17:oo Uhr, Br. Franziskus, Berlin/Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz in der Neuapostolischen Kirche: Sonntag, 8. September, 15:oo Uhr, Bischof Thorsten Beutz, Wilhelmshaven
  • Frieden und Toleranz in der Alt-katholischen Kirche:Donnerstag, 12. September, 19:oo Uhr, Bischof Dr. Matthias Ring, Bonn
  • Spiritueller Spaziergang am Großen Hafen: Ab Küstenmuseum, Sonnabend, 14. September 2019, 17:oo Uhr, Br. Franziskus, Berlin/Wilhelmshaven

Anmeldung zu den Veranstaltungen: kuestenmuseum@wilhelmshaven-touristik.de

Weitere Termine oder Terminänderungen: Wilhelmshavenglaubt.de

Bei „Wilhelmshaven glaubt. 150 Jahre religiöse Vielfalt an der Jade“ handelt sich um ein interreligiöses Ausstellungsprojekt der „Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus“ . Zu ihm gehören Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven sowie Vertreter des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, der Kreisdiakonie, der römisch-katholischen Gemeinde Sankt Willehad und des ökumenischen Rogate-Klosters. Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Demokratieprojektes „Wangerlandsofa? Hör mal zu!“ statt .

Bild: Arne Schulz, arneschulz-fotografie.de für #Wilhelmshavenglaubt

Kontakt

Kurator und Pressearbeit: Miguel-Pascal Schaar, schaar@wilhelmshavenglaubt.de

Fachberatung und Texte: Heide Grünefeld, gruenefeld@wilhelmshavenglaubt.de

Koordination und Organisation: Florian Wiese, wiese@wilhelmshavenglaubt.de

Fotografie: Arne Schulz, schulz@wilhelmshavenglaubt.de

Küstenmuseum Wilhelmshaven, Weserstr. 58, 26382 Wilhelmshaven, Tel. 04421-400938, kuestenmuseum.de